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Zwischen Hotelketten, Fluglinien und Reiseanbietern tobt ein permanenter Konkurrenzkampf. Wer ist billiger? Wer hat das bessere Angebot? Wer hat die meisten Gäste und Besucher? Wir messen uns permanent mit anderen – nicht nur im beruflichen Alltag. Auch im Privaten messen wir uns mit Kollegen, Freunden und ja, sogar manchmal mit Personen, die wir gar nicht kennen. Anstatt voneinander zu profitieren und zu lernen, wird im Tourismusmarketing nur geschaut, wer denn nun die Nase vorne hat. Wir messen uns mit einer Vielzahl an anderen Unternehmen – aber warum messen wir dann nicht auch unsere Erfolge?

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Social Media Kanälen beschäftigt und gezeigt, wie man diese als Tourismusmarke gezielt nutzen kann. Nun geht es darum, den Einsatz sowohl in den Sozialen Netzwerken aber auch anderer Marketing Aktivitäten zu messen.

Warum soll ich meine Aktivitäten messen?

Viele Marken und Unternehmen in der Tourismusbranche setzen Social Media bereits gezielt ein, um ihren Umsatz nachhaltig zu steigern. Doch all diese Bemühungen und Anstrengungen nutzen nur zur Hälfte, wenn man diese nicht richtig oder gar nicht misst. Keiner will Geld für etwas ausgeben, wo er sich nicht sicher ist, dass es einem auch was bringt – und genauso sollte es im Tourismusmarketing auch sein. Man sollte kein Geld in Marketingaktivitäten investieren, die man nicht misst. Warum? Weil man nur durch gezielte Messung der Aktivitätsergebnisse sicher sein kann, dass das investierte Budget auch Wirkung zeigt und nicht unnötig verschwendet wird. Anstatt also in unwirksame Maßnahmen zu investieren, könnte man das Geld für bessere und wirksamere Möglichkeiten ausgeben. Woher soll man den sonst wissen, ob die durchgeführten Aktivitäten auch tatsächlich zur Zielerreichung beitragen? Und auch wenn man seine Maßnamen und Aktivitäten bereits versucht zu messen, sollte man sich immer die Frage stellen: Messe ich die richtigen Dinge? Gerade bei etwas immateriellen wie Tourismusmarketing fällt es häufig schwer, den Erfolg zu messen.Viele stellen sich häufig auch die Frage, was sie denn überhaupt messen sollen? Das ist natürlich von Maßnahme zu Maßnahmen unterschiedlich, dennoch versuchen wir in diesem Blogbeitrag eine Orientierung zu bieten, damit auch du deine Ergebnisse und Zukunft optimal messen kannst.

Wie entscheide ich mich für die richtigen Kanäle?

Um die Erreichung deiner Ziele zu messen, sollten vorab einmal genaue Ziele definiert werden. Was möchtest du erreichen? Was ist das Ziel der Kampagne? Wieviel Zeit hast du zur Verfügung? Und vor allem wieviel Budget kannst du investieren? Denn abhängig davon solltest du dich schon bei der Planung für die richtigen Sozialen Netzwerke entscheiden. Jedes Social Network wird durch andere Charakterzüge definiert und kann dabei helfen unterschiedliche Ziele zu erreichen. Das heißt, dass man zu Beginn seine Ziele definiert und sich anschließend für die richtigen Maßnahmen in den richtigen Kanälen entscheidet. Bloggerin und Marketing-Expertin Melissa Leiter hat dazu übrigens eine Infografik zusammengestellt, die dabei helfen kann, sich für das richtige Social Media Tools zu entscheiden.

die-richtigen-social-media-kanaele

Anschließend muss dann natürlich überlegt werden, wie man den Erfolg in den einzelnen Sozialen Netzwerken messen kann. Dazu haben wir 5 Schritte erarbeitet, die dabei helfen sollen, die richtigen Dinge richtig zu messen. Wichtig ist, dass man Erfolgsmessung nicht nur deshalb betreibt, um irgendwelche Zahlen vorlegen zu können. Es ist viel wichtiger, zu erkennen, welche Maßnahmen Wirkung zeigen und welche ohne nützlichen Output bleiben. Wie bereits erwähnt, gibt es unterschiedliche Dinge, die man bei den individuellen Tätigkeiten messen kann.

Auf der Webseite:

  • Generierte Buchungen: Wieviele Buchungen gab es seit Beginn der Maßnahmendurchführung?
  • Blog-Leser: Wieviele Personen lesen den Blog/besuchen die Webseite?
  • Zielgruppe: Wieviele Personen der vorab definierten Zielgruppe konnten erreicht werden?
  • Click Rate: Wie häufig wurde auf die Website oder auf eine bestimmte Unterseite geklickt?
  • View Dauer: Wie lange bleiben Besucher durchschnittlich auf der Seite?
  • Newsletter Anmeldungen: Wieviele neue Personen haben sich zum Newsletter angemeldet?
  • Soziale Interaktion: Wie oft wurde ein Beitrag geteilt/geliket/kommentiert?
  • Unique Visitors: Wie viele Personen waren nur ein einziges Mal auf meiner Seite?

Das sind nur ein paar Möglichkeiten, um den Erfolg direkt auf der Webseite zu messen. Dazu ist es immer hilfreich einen Vergleich anzustellen zwischen Beginn und Ende der Maßnahmenkampagne. Gerade im Tourismusmarketing ist es auch wichtig zu sehen, wie oft in den Suchmaschinen nach einer bestimmten Destination, einer Sehenswürdigkeit oder einem Event gesucht wird.

Auf Social Media:

  • Likes: Wie vielen Personen gefällt meine Seite? Wie vielen Personen gefällt mein Post?
  • Shares: Wie viele Personen teilen meine Seite? Wie viele Personen teilen meinen Post?
  • Comments: Wie vielen Personen kommentieren meine Seite? Wie vielen Personen kommentieren meinen Post?
  • Follower: Wie viele Personen folgen mir auf den Sozialen Netzwerken?
  • Nachrichten: Wie viele Nachrichten erhalte ich auf den Sozialen Medien?
  • Visitors: Wie viele Personen besuchen meine Seite?
  • Kontakte: Wie viele Personen kontaktieren uns über die Sozialen Netzwerke?
  • Webseiten-Klicks: Wie viele der Website-Klicks kommen über Soziale Netzwerke?

Neben der Website sind auch die einzelnen Social Media Kanäle ein wichtiger Indikator bei der Messung im Tourismusmarketing. Immer mehr Tourismusmarken erkennen den Stellenwert von Sozialen Netzwerken und versuchen diese auch für ihre Vorteile zu nutzen. Aber auch hier ist es wichtig, seinen Social Media Auftritt zu tracken und die generierten Ergebnisse zu messen.

5 Schritte, um meine Marketingmaßnahmen zu messen?

Schritt 1: Ziele definieren

Wie bereits erwähnt müssen vor Beginn der Maßnahmenplanung genaue Ziele definiert werden. Dies funktioniert am Besten mit der SMART-Methode. Die Ziele sollte demnach spezifisch, messbar, akzeptabel realisierbar und terminirbar sein.

Schritt 2: Die richtigen Maßnahmen auswählen

Anschließend werden die passenden Maßnahmen ausgewählt. Hier sollte man sich vor allem darauf konzentrieren, welche Ressourcen man zur Verfügung hat. Wie ist das Budget verteilt? Wie viel darf ich wofür ausgeben? Wie viel Zeit habe ich für die Umsetzung? Abhängig davon wird dann ein angepasster Maßnahmenkatalog erstellt.

Schritt 3: Den Wert der Maßnahmen erkennen und definieren

In diesem Maßnahmenkatalog stehen nun die unterschiedlichsten Maßnahmen und Aktivitäten aufgelistet. Anhand der vorab aufgezählten Dinge, die man im Tourismusmarketing messen kann, gibt es nun die Möglichkeit den einzelnen Maßnahmen einen Wert zu geben. Diese werden dann geordnet und zeigen auf, welche Umsetzungen am meisten bzw. am wenigsten gebracht haben.

Schritt 4: Kosten ermitteln

In diesem Maßnahmenkatalog kann auch festgelegt werden, wieviele Kosten die einzelnen Maßnahmen verursacht haben. Wieviel musste ich auf Facebook ausgeben, um 1000 neue Follower zu generieren? Genauso wie vorab der Wert der Maßnahmen festgelegt wurde, kann man nun auch die Kosten der einzelnen Maßnahmen definieren. Kombiniert miteinander kann man nun so genau sehen, welche Maßnahme am optimalsten war (=bestmöglicher Wert der Maßnahme x geringstmögliche Kosten). Durch diese Methode kann sowohl der Erfolg von einzelnen Aktivitäten also auch von der gesamten Marketingkampagne gemessen werden.

Schritt 5: Analyse und Evaluation

Anschließend werden die gemessen Ergebnisse noch analysiert und mit alten Ergebnissen verglichen. So kann auch direkt eine Steigerung bzw. eine Senkung der Wirksamkeit von Marketingaktivitäten erkannt werden. Die Messergebnisse helfen auch gleichzeitig als Planungsindikator für künftige Kampagnen.

Es zeigt sich also, es ist nich nur wichtig, die einzelnen Sozialen Netzwerke richtig zu nutzen, sondern anschließend auch die Ergebnisse zu messen. Nur so kann man sich im Tourismusmarketing gegenüber seinen Konkurrenten durchsetzen und letztendlich das eigentliche Ziel, und zwar mehr Umsatz zu generieren, erreichen. Ihr wollt euer Budget richtig einteilen und in Zukunft gezielt einsetzen? Dann fangt auch an eure Aktivitäten und eure Erfolge zu messen. Nur so kann ein Lerneffekt entstehen und die Marketingstrategie optimal analysiert werden. Wir von August Digital bieten unseren Kunden ein Rund-um-Sorglos-Packet für ihre Marketingaktivitäten an. Und dazu gehört auch das Tracking der durchgeführten Maßnahmen und deren Auswirkung auf die zu erreichenden Ziele.

Auf Snapchat könnt ihr eurer Community Snaps schicken. Instagram bietet die Möglichkeit, Stories mit den Followern zu teilen. Und was macht Facebook? Auf Facebook könnt ihr eure tollsten und aufregendsten Momente via Facebook Live videos verbreiten. Wir erkennen da definitiv einen Trend – und zwar weg von den perfekt inszenierten Fotos die wir nun schon zu Genüge gesehen haben, hin zu dem Gefühl, dass jeder sein persönliches Leben via Kurzvideo mit der Welt teilen möchte. Dieses Gemeinschaftsgefühl spiegelt sich auch in den zahlreichen Communities, Online-Gruppe und digitalen Gemeinschaften wieder. Doch wie funktioniert das mit den Live videos eigentlich? Und wie können es auch Unternehmen schaffen, mit diesem Trend zu gehen und in ihre Marketingstrategie einzubinden?

Genau damit beschäftigen wir uns in unserem 3. Blogpost unserer „How to Tourismusmarketing“ – Blogreihe. Nachdem wir uns in den letzten Wochen intensiv mit Snapchat und Instagram beschäftigt haben, konzentrieren wir uns heute auf Facebook. Auf die Facebook Live videos genauer gesagt. Mit unglaublichen 1,7 Milliarden aktiven Nutzern überragt das soziale Netzwerk seine Konkurrenten gewaltig und ist somit das größte Social Network der Welt. Dazu bietet Facebook noch eine Menge Möglichkeiten für Unternehmen, vor allem auch für Tourismusmarken wie Hotels, Fluganbieter und Reiseorganisation. Die meisten Möglichkeiten werden zum Teil schon sehr gut genutzt, manche sind aber noch zu neu und zu unbekannt um von Tourismusmarken intensiv eingesetzt zu werden. Deswegen widmen wir dem Thema Facebook Live videos einen ganzen Blogpost und wollen auch erklären, wie Tourismusmarken dieses Tool nutzen können, um ihre Online – Präsenz zu verbessern.

Wie funktionieren Facebook Live ?

Seit August 2015 bietet Facebook die Option, Videos live mit seiner Community zu teilen. Livevideos sind Echtzeit-Videos, die live an deine Follower gesendet werden. Du kannst dir von Personen oder Seiten denen du folgt Videos ansehen, liken, kommentieren, und teilen. Facebook informiert dich wenn deine Freunde oder eine Unternehmensseite gerade live ist und ein Video dreht. Diese Videos kannst du dir dann live auf deinem Endgerät anschauen.

Prinzipiell kann jeder ein Livevideo erstellen, der einen Facebook – Account und ein Smartphone hat. Die Funktion dazu findet ihr ganz oben links in eurem Newsfeed. Wenn ihr dort auf das Kamerasymbol klickt gelangt ihr automatisch zu eurer Kamera. Dann könnt ihr auch schon loslegen und euer erstes Livevideo mit eurer Community teilen.

 facebook-livevideos

5 Tipps für Tourismusmarken für Facebook Live videos

Es gibt natürlich unzählige Möglichkeiten, Facebook Live für sich als Tourismusmarke zu nutzen. Social Media Today hat 5 Tipps zusammengefasst, wie Marken dieses Feature optimal nutzen können um ihre Bekanntheit zu erweitern und mehr Besucher zu generieren. Wer noch mehr Tipps & Tricks möchte, kann auch bei Facebook selbst vorbeischauen. Dort werden die wichtigsten Dinge nochmal erklärt und spannende Inputs für neue User gegeben.

1. Bleibe mindestens 10 Minuten live

Klar, je länger du online bist umso länger haben User Zeit sich auf deine Facebook Seite zuzuschalten und sich eure Live Folge anzusehen. So haben eure User die Möglichkeit, Freunde und Bekannte einzuladen eurem Video zu folgen. Natürlich kann man bei kleineren Themen oder spontanen Aufnahmen auch unter die 10 Minuten kommen, bei geplanten Folgen sollte dieses Zeitlimit aber nicht unterschritten werden.

2. Beziehungsmanagement: Gehe auf deine Zuseher ein

Facebook Live ist das perfekte Tool um eine interaktive Beziehung mit der Community aufzubauen. Du hast die Möglichkeiten Fragen direkt zu beantworten, Fragen an deinen Zuseher stellen und deine Follower beim Namen anzusprechen. Dies hilft enorm dabei, eine standhafte Beziehung zwischen dir und deiner Community aufzubauen.

3. Wähle die richtigen Themen aus

Du kennst deine Zielgruppe und weißt was sie interessiert – nutze dieses Wissen! Bevor du live gehst, überlege dir genau was du deinen Zusehern sagen willst. Was soll die Message sein? Welchen Output erwartest du dir von der Live Folge? Was willst du bei den Followern bewirken? All diese Dinge sollten geklärt sein bevor du dein Livevideo startest. Nur so kannst du deinen Zielgruppe ansprechen und ihnen auch den Content liefern, der sie interessiert und sich so in ihren Köpfen verankern.

4. Bereite dich vor und informiere deine Community 

Wenn du weißt, wann du das nächste Mal ein Livevideo machen wirst und worum es dabei geht – dann informiere deine Follower! Teaser deine Live-Folge an und animiere sie dir zu folgen. Durch interessante Themen kannst du so ganz leicht die Aufmerksamkeit der Community gewinnen und so mehr Zuseher für deine Filme generieren. Spontane Videos sind aber natürlich auch toll, man sollte sich nur nicht die selbe Zuseher- Anzahl erwarten wie bei geplanten und angekündigten Videos. Die Zuseher brauchen immerhin auch Zeit um online zu gehen.

5. Ohne schnelles Internet geht hier nichts!

Wenn du vorhast zu streamen, ist eine W-Lan-Verbindung die beste Option. Solltest du draußen im Freien filmen wollen, informiere dich vorab ob es dort W-Lan gibt. Wenn nicht, prüfe ob deine Internetverbindung auch schnell genug für den Live-Stream ist. Es kann dir nichts Schlimmeres passieren, als während eines Livevideos die Verbindung zum Internet und so auch zu deinen Zusehern zu verlieren.

BestPractice – Beispiele

The Met

Nicht nur Hotels und Fluglinien können tolle Kampagnen starten. Auch Museen können das – wie uns das Metropolitan Museum of Art in New York beweist. Schon seit einiger Zeit bespielt das Museum seinen Facebook Kanal mit Livevideos zu unterschiedlichen Themen. Man hat die Möglichkeit bei Ausstellungseröffnungen dabei zusein oder eine Livetour durchs Museum zu erhalten. Die Ausstellung rund um Pergamon wurde 4 Tage vor Eröffnung angekündigt und hatte 52.000 Views und würde 1.200 mal auf Facebook geteilt.

themet_facebook

Airbnb and Disney

Und wieder schafft es AirBnB unter unsere BestPractise Beispiele. Diesmal haben sie gemeinsam mit ihrem Partner Disney den Film „The Jungle Book“ via Facebook Livevideos promotet. Es wurde vorab angekündigt, dass The Jungle Book’s Facebook Seite live vom Roten Teppich der Filmpremiere berichten wird. So könnten die Zuseher live mit auf den roten Teppich, es würden Interviews geführt und man könnte den Stars mal so richtig nahe sein.

airbnb_facebook

 

 

 

Heute am Weg zur Arbeit schon ein Bild gesnappt? Oder vielleicht doch lieber ein kurzes Video mit coolen Filtern gemacht? Mit 120 Millionen aktiven Usern ist Snapchat nach Facebook, Instagram und LinkedIn im Moment das 4. größte soziale Netzwerk der Welt. Täglich werden bis zu 1 Milliarde Snaps versendet und wie die Anzahl der User wächst auch die Anzahl der Snaps kontinuierlich. Der Global Web Index prognostiziert einen weiteren starken Wachstum der App in den kommenden Jahren. Dies bedeutet auch gleichzeitig eine größere Relevanz und eine wachsende Bedeutung der App im Marketing von sowohl großen, als auch kleinen Firmen. Obwohl im Tourismus-Marketing bereits einige Destinationen & Hotelketten die App verwenden, ist die Anwendung auf jeden Fall noch ausbaufähig.

In dem 2. Blogpost aus unserer Blogreihe „How to Tourismus-Marketing“ dreht sich heute alles um die beliebte App Snapchat, und wie Tourismusmarken das soziale Netzwerk für ihre Vorteile nutzen können. Die meisten von euch kennen Snapchat vermutlich und nutzen es auch privat. Für diejenigen, die sich noch nicht so intensiv mit der App beschäftigt haben, hier ein kurze Erklärung: Snapchat ist eine App, die als Download im Appstore für Apple und Android erhältlich ist. Wie bei allen sozialen Netzwerken geht es auch hierbei um die Community. Je besser deine Snaps ankommen, umso mehr Leute folgen dir. Dazu machst du einfach ein Foto oder Video von dem was du gerade machst und lädst das ganze in deine Story hoch. Deine Geschichte ist dann die Abfolge aller Fotos und Videos die du nach der Reihe gemacht hast. Nach 24h löschen sich die Snaps automatisch von selbst aus deiner Story. So hast du die Möglichkeit, deine Community überall hin mitzunehmen und sie live an deinen Ereignissen teilnehmen zu lassen. Du kannst auch privat mit Followern kommunizieren und Information über dich und deinen Account hergeben. Snapchat bietet seit kurzem auch die Möglichkeit, bereits gedrehte Videos oder Fotos auf Snapchat hochzuladen. Hast du dann dein Video gemacht, kannst du es mit lustigen Filtern oder Stickern versehen – und los geht’s!

Warum Snapchat im Tourismus-Marketing?

Falls ihr euch immer noch fragt, warum Tourismusmarken, Hotelketten und Co. Snapchat nutzen sollten, hier 3 Facts für euch:

  • Junge Zielgruppe: Über 70 % der User sind unter 25 Jahren alt. Und diese Zielgruppe erreicht man heutzutage am besten über die sozialen Netzwerke.
  • Rasantes Wachstum: Die Anzahl der aktiven User hat sich von Dezember 2014 bis Dezember 2015 fast verdoppelt.
  • Generiert Aufmerksamkeit: Snaps von schönen und beeindruckenden Destinationen weltweit erhalten durchschnittlich ca. 40.000 Views.

5 Tipps für Tourismusmarken auf Snapchat

1.GEO Filter

Durch selbstdesignte GEO Filter können Snapchatter ihren Followern mitteilen, wo sie gerade sind. Als Tourismusmarke kann man dies nutzen, um der Zielgruppe eine Orientierung zu bieten und ihnen die Destination zu zeigen. Prinzipiell lässt sich auf Snapchat alles teilen, was gerade so passiert. Egal ob ein Rundgang durchs Hotel, eine Live – Übertragung eines Events oder die Zubereitung der Nachspeise in einem lokalen Restaurant. All diese Dinge können mit einem eigenen GEO – Filter hinterlegt werden, um so auf den Ort des Geschehens aufmerksam zu machen.

2. Community Filter

Ähnlich wie die GEO Filter funktionieren auch die Community Filter. Diese werden speziell von Hotelketten oder Restaurants erstellt, um so den Snappern die Möglichkeit zu geben, Leute zu treffen die sich gerade in der Nähe aufhalten. Gerade für Leute, die alleine Reisen (was übrigens gerade der neuste Trend ist) bietet dies eine gute Möglichkeit, Leute zu finden mit denen man sich treffen und netzwerken kann.

3. Live Berichte

Egal ob ein Konzert am hauseigenen Pool, eine Firmenfeier im Lokal oder die Eröffnung eines neuen Hotel. Snapchat bietet Tourismusmarken die Gelegenheit, spannende Momente mit der Community zu teilen und so auf ihr Angebot und ihre Destinationen aufmerksam zu machen. Währenddessen gibt es für die Follower die Möglichkeit, Fragen an Snapper zu stellen und so eine Beziehung mit den Followern aufzubauen.

4. Re – Follow

Ihr wollt wissen, was eure Zielgruppe so interessiert, wo sie herkommt und was sie in ihrer Freizeit so macht? All das teilen sie mit euch! Folgt den Leuten, die euch folgen zurück und ihr werdet unzählige Informationen über eure Zielgruppe gewinnen. So könnt ihr diese ihren Interessen entsprechend ansprechen und wisst, worauf ihr bei euren Snaps achten solltet.

5. Influencer Marketing

Viele bekannte und große Influencer haben den aufsteigenden Trend von Snapchat erkannt und teilen ihr aufregendes Leben bereits mit ihrer Community. Im Tourismus-Marketing kann man dies nutzen und so seine eigene Community mithilfe der Influencer zu erweitern. Die Möglichkeiten einer Kooperation mit Bloggern, YouTubern & Co wachsen stetig und viele Tourismusmarken nutzen diesen Boom bereits für sich aus.

BestPractice – Beispiele

Marriot Hotels

Eine der Tourismusmarken, die diesen Boom bereits früh für sich erkannt hat, war die Hotelkette Marriott Hotels. Marriott arbeitete dazu 3 Monate lang mit 4 Influencern zusammen, die auf dem Snapchat Account von Marriot Hotels über ihre Aufenthalte in den unterschiedlichen Marriot Hotels und ihren Erlebnissen während den Reisen berichteten. Parallel dazu, versuchten diese dazu aufzurufen, via Snapchat Fragen an sie zu stellen, die diese direkt beantworteten: Stichwort Beziehungsmanagement.  Vor einer Reise gaben die Influencer den Followern eine Liste mit Destination und diese konnten dann entscheiden, wohin sie die Influencer gerne schicken würden.

marriot-snapchat

L.A.

Neben Hotelketten können auch Städte die Vorteile von Snapchat nutzen, um mehr Besucher in die Stadt zu locken. Und genau das hat Los Angeles auch gemacht. Durch Kooperationen mit Magazinen, Bands und Restaurant produziert das L.A. Tourism Office laufend Content auf Snapchat über Freizeitangebote, Restaurant Bewertungen und Hotelempfehlungen. „Discover L.A.“ plant nun die Erweiterung des Kanals durch eine Kooperation mit ansässigen Comedians und die Erstellung von diversen GEO – Filtern.

Snapchat im Tourismus 3 Snapchat im Tourismus 2 Snapchat im Tourismus

Ein Städtetrip nach Rom? Flitterwochen auf Hawaii? Oder doch lieber ein Abenteuerurlaub im australischen Dschungel?

Für Reisende gibt es in der heutigen Zeit  viele verschiedene Möglichkeiten ihren Urlaub zu verbringen und ihre freien Tage zu genießen. Gerade jetzt, wo Themen wie Entschleunigung und die sogenannte Work-Life Balance immer mehr an Bedeutung gewinnen, wollen Reisende ihre Freizeit in vollen Zügen genießen. In einer Zeit, in der sich Sterne Hotels mit Sharing Plattformen wie AirBnB & Co messen müssen, erscheinen immer mehr Möglichkeiten des Tourismus-Marketings auf der Bildfläche. Das haben auch Tourismusregionen, Hotelketten & Co erkannt und versuchen mithilfe von Tourismus-Marketing die neue Generation der Travellers als Gäste zu gewinnen.

In unserer Blogreihe „How to Tourismus Marketing“ setzen wir uns intensiv mit diesem Thema auseinander. In den nächsten Wochen werden wir uns ansehen wir der Tourismus die unterschiedlichen Sozialen Netzwerke bereits nutzt UND noch weiter nutzen kann, um seine Bekanntheit zu steigern und das Image zu verbessern. Im ersten Blogpost der Reihe geht es darum, wie Tourismusmarken auf  Instagram arbeiten, welche Tipps man beachten sollte und von welchen BestPractice – Beispielen sind noch einige etwas abschauen können.

Warum Instagram im Tourismus Marketing?

Kurz gesagt: Instagram und Tourismus ergeben die perfekte Synthese. Nicht nur, weil Instagram einen Platz geschaffen hat, auf dem die schönsten Fotos und atemberaubendsten Momente festgehalten und mit der Welt geteilt werden können. Sondern auch, weil Instagram genau die richtige Zielgruppe anspricht, um einen optimalen Output der Marketing – Maßnahmen zu gewährleisten. Die MediaPost nennt Instagram „The place to be for travel brands“. Laut einer Studie von MissTravel nutzen 48% der User Instagram um ein neues Reiseziel zu entdecken. Und auch das Thema Influencer Marketing auf Instagram kann durch Instagram seine Bedeutung für Tourismusmarken steigern.

5 Tipps for Tourismusmarken auf Instagram

  • Kenne deine Zielgruppe: Um deine Zielgruppe gezielt ansprechen zu können, musst du wissen was sie interessiert und was sie sich von ihrem Urlaub erwarten. Dann kannst du ihnen auf dem Sozialen Netzwerk ihren Traumurlaub vorstellen und sie so als Kunden gewinnen.
  • Bleib real: Klar, auf Instagram gibt es eine große Auswahl an Tools um ein Bild zu optimieren. Dennoch sollte man versuchen, zwar schöne aber auch reale Bilder mit der Community zu teilen.
  • Füge eine Location zu den Fotos hinzu: Instagram bietet die Möglichkeit zu jedem Foto eine Location hinzuzufügen. Wenn man also als Hotelkette oder Tourismusmarke ein Foto von einer tollen Location postet, kann man diese für den User direkt markieren und ihm so eine Orientierung bieten.
  • Versuche die Reisenden zu inspirieren: Es ist sehr wichtig, den Reisenden nicht immer gleich etwas verkaufen zu wollen. Klar, letztendlich sollen die Urlauber dann zu euch kommen, aber das erreicht ihr glaubwürdiger, wenn ihr versucht, die Reisenden durch schöne Fotos zu einer Buchung bei euch zu inspirieren.
  • Mach Instagram Stories: Neben einer tollen Fotoplattform bietet Instagram seit kurzem auch noch die Möglichkeit, Videos mit der Community zu teilen. Tourismusmarken können dies nutzen, um live von Events zu berichten oder um die Location in den Kurzvideos zu präsentieren.

BestPractice – Beispiele

AirBnB : Was mit einer einfach Idee begann hat sich inzwischen zu einer nicht mehr wegdenkbaren Plattform für Reisende entwickelt. AirBnB teilt auf Instagram nicht nur Fotos von ihren Unterkünften, sondern auch von den schönsten Destinationen der Welt. „Egal wo du hinwillst, AirBnB hat die richtige Bleibe für dich“ – und das vermitteln sie uns auch gekonnt auf ihrem Instagram Profil.air-bnb

Tourism Australia’s : Dass es bei dieser Kulisse nicht schwer fällt, beeindruckende Fotos zu machen, ist wohl jedem klar. Trotzdem schafft es Australien durch süße Tieraufnahmen, regionale Köstlichkeiten und Unterwasserfotos das Land noch besuchenswerter zu machen. 2,3 Millionen Abonnenten gefällt das, uns auch!

Kärnten Wörthersee : Auch heimische Tourismusmarken nutzen Instagram aktiv um auf sich und seine Freizeitangebote aufmerksam zu machen. So werden regelmäßig schöne Fotos vom See, der Umgebung und lokalen Veranstaltung mit der Community geteilt. We like!

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