Blogger werden, aber wie? In den letzten Jahren habe ich einige Workshops zu diesem Thema gehalten und vielen Teilnehmern geholfen ihre Blogs zu starten. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, die sich für mich im Nachhinein als die Dinge dargestellt haben, die entscheiden, ob jemand erfolgreich seinen Blog betreiben kann oder nicht. Dabei ist natürlich der Begriff Erfolg recht unterschiedlich zu verstehen: Was für den einen eine monetäre Komponente ist, ist für den anderen mit Reichweite und Bekanntheit verbunden. Und trotzdem sind es am Weg zum Blogger die gleichen Hindernisse, die überwunden werden müssen, um einen eigenen Blog zu beginnen und auch dorthin zu führen, wo man ihn haben möchte. Diese Hindernisse haben einerseits mit Know- How, aber – und das gilt für alle Dinge, die man selbstständig macht – auch sehr viel mit persönlicher Entwicklung zu tun. Ein schöner Blog oder das zu tun, was man schon kennt, reicht oft nicht aus, um seinen Blog langfristig erfolgreich aufzubauen. Man braucht auch Mut, Durchhaltevermögen und viel Neugierde. Try & Error ist hier keine Marketing-Floskel, sondern ein Must- Do, genauso wie ein Verständnis für die Technologie, die dahinter steckt.

Mut zur Technologie

 

Ein Blogger, der sich mit der Technologie hinter seinem Blog nicht auskennt, hat meistens einige Schwierigkeiten. Sich von Anfang an mit WordPress oder auch mit einem anderen System auseinanderzusetzen ist wichtig, um auch zu wissen, was man damit überhaupt alles machen kann, worauf man achten muss, usw. Man sollte sich trauen z.B. WordPress mit All-inkl zu installieren, auch mal ein Update zu machen oder ein neues Plugin auszuprobieren.

Genauso sollte man auch gewillt sein neue Soziale Netzwerke auszuprobieren und Tools zu nutzen. Es macht vor allem beim Bloggen Sinn, Dinge allen anderen zu testen, um zu sehen, ob es einem beim Bloggen hilft, um sich vielleicht damit auch einen Vorteil zu verschaffen.

 

Austausch mit anderen

 

Wer Zeit hat, kann sich alle Infos rund ums Bloggen im Netz zusammensuchen. Und trotzdem wird es nicht genug sein. Der Austausch mit anderen Bloggern ist genauso wichtig. Sie nur als Konkurrenz zu sehen, das ist besonders blöd. Man sollte sich gegenseitig helfen und unterstützen. So vermeiden alle die typischen Fehler, die man am Start macht, wie z.B. die beliebten Klassiker der Einstellung von Permalinks oder die Größe der Fotos am Blog. Diese Dinge lernt man in Workshops, kann man bei anderen nachfragen oder bei Blogger Events erfahren. Aber gerade bei den vielen Dingen, die man neu lernen muss, kann es schon passieren, dass man etwas vergisst. Deswegen: Immer wieder mit anderen Bloggern austauschen und nachfragen. 

 

Gehe deinen Weg: Blog – Kit  / Media Kit

 

Einfach drauf los bloggen war gestern, als es noch wenige Blogs gab. Heute muss man sich schon genauer überlegen, was der Blog sein soll, damit er nicht unter den vielen Blogs untergeht. Dazu muss man sich vor dem Start eine Art Blog-Kit  zusammenstellen. Bei dem beantwortet man die wichtigsten Fragen rund um den Blog, wie z.B.: Was findet man auf den Blog? Wen spricht man damit an? Wie sehen die Fotos aus? Wie möchte man die Bekanntheit steigern? Welche Eckpfeiler gibt es noch zu berücksichtigen? Möchte man Geld verdienen? Welche Ziele hat man sich gesteckt? Das ist quasi ein kleiner Business Plan für den Blog. Aus diesem kannst du dann auch später dein Media Kit basteln.

Das hilft von Anfang an auf einer Linie zu bleiben und sich nicht zu sehr von anderen Blogs ablenken zu lassen. Gehe deinen eigenen Weg!

 

Ein Jahr  – Halte durch!

 

Einen Blog zu starten, klingt irgendwie einfach. Es ist aber sehr viel Arbeit und vor allem mit viel Zeiteinsatz verbunden. Hat man sich mal für die Häufigkeit der Blogposts entschieden, sollte man auch dranbleiben. 2,3,4,5 mal in der Woche? Dann unbedingt durchhalten. Ein Jahr sollte man dem Start schon geben. Bis dahin hat man seine Prozesse optimiert und kann auch sehen, was gut funktioniert hat und was nicht. Es ist wichtig dem Projekt Blog auch eine reelle Chance zu geben, sich zu entwickeln. Wo wir auch gleich bei dem Topic “gemeinsam” wären – es ist einfach leichter dran zu bleiben, wenn man ein “Partner in crime” hat 🙂

 

Monetarisieren – Lass dir Zeit

 

In diesem Jahr sollte man sich auch Zeit nehmen, um den Blog zu monetarisieren. Klar kann man mit dem Blog bzw. mit dem Gelernten auf dem Weg zum Blogger / Influencer Geld verdienen. Aber genauso wie der Blog Zeit braucht, brauchst auch du Zeit, um zu sehen, wie du Geld verdienen kannst. Dabei geht es um Themen wie: Wie komme ich bei den Kunden an? Wie kann ich Kunden akquirieren? Welche Dinge möchte ich anbieten? Was kann ich gut selbst machen, was muss ich auslagern? Wieviel Geld muss ich verdienen? In einem Jahr lernt man viel und kann das dann auch richtig einsetzen. Daher. Am besten man hat einen “Brotjob” oder “Spielgeld” während der Zeit, wo man seinen Blog aufbaut. Auf dem Weg begleite ich einige Blogger als Coach und ich kann aus Erfahrung sagen: Das Jahr zahlt sich aus.

 

Zeit ist grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Man sollte sich alles gut überlegen, den Blogstart planen und sich auch genau überlegen, ob Selbständigkeit überhaupt eine Option sein kann – ganz egal, ob mit dem Blog selbst oder mit seinem anderen Know-How. Was hier wichtig ist: Der Blog und die Inhalte sollten immer auf dein Ziel gerichtet sein. Damit du auch den Erfolg/ Misserfolg erkennen kannst.

 

Wenn du Fragen hast, einfach kommentieren!

 

 

Du bist dir noch nicht sicher, ob du deinen eigenen Blog starten solltest? Wir haben hier die Antwort, warum du das auf jeden Fall tun solltest!

 

 

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