Als ich 2009 meinen Blog startete, wusste ich noch nicht dass das meine Eintrittskarte in die Selbständigkeit sein würde. Ich habe viel gelernt, sehe viele Möglichkeiten wie ein Blog einen den Weg ebnet. Was das bedeutet und Tipps für den Blog findet man hier.

Lieber Fake Influencer,

Ich bin gerade auf deinen Account gestoßen weil du mich geliked hast. Schöne Fotos hast du da. Sind die von dir? Ja? Ich glaube die oder ähnliche kenne ich von wo – nur von wo? Machst du auch dein eigenes Ding? Ja? Wo? Irgendwie habe ich deine Bilder schon alle irgendwo gesehen. Das Foto gestern war ja toll – So viele „ahhhh“ , „ahhhhhh!“ und „ahhhhhhhhh“ * habe ich schon lange nicht wo gesehen. Waren doch mindestens 50 Kommentare oder? Genau die gleiche Anzahl wie zwei Tage davor und weitere zwei Tage davor … und irgendwie auf allen deinen Posts. Ach ja ich hab auch das gleiche vor einem Monat gesehen. Immer fast genau 50 – wie machst du das? Deine Community will dich anscheinend immer wieder glücklich machen- wie konsequent! Wirklich bewundernswert. Und diese Like Anzahl – auch immer gleich – ein paar Ausreißer. Statistisch gesehen bist du eindeutig ein Wunder. Das finde ich echt Wahnsinn – wie man sogar der Mathematik zeigen kann, wie sie falsch liegt. Unglaublich – you have the power my friend!

Ich habe nur leider schlechte Nachrichten für dich. Wie ich bei der All Influencer Marketing Konferenz erfahren habe, wird es bald vorbei sein mit deinen Likes & Followern. Sorry. Aber ich dachte ich sage es dir gleich: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende – heißt das nicht so?

Auf jeden Fall hat Phil Wennker von dataheads eine Präsentation gehalten, die dir wahrscheinlich Angst gemacht hätte.  Phil Wennker – ein Statistiker, Mathematiker & Zahlenguru, der uns ziemlich eindringlich erklärt hat wie man mit Statistik, Mathematik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und „Machine Learning“ die Influencer (bzw. die Nicht-Influencer) durchleuchtet. Was er da gezeigt hat, war unglaublich. Wenn man deine Engagement Rate mit Posting Anzahl, einem Vergleichswert für deine Kommentare, deine Themen, Sentiments & Co zusammenlegt, dann bist du eine große Niete. Sorry für den Ausdruck. Auch wenn du gerade in Genugtuung geschwelgt hast weil du mal wieder deine 50 Kommentare und 551 Likes bekommen hast. Du musst der Tatsache ins Gesicht blicken: Its soon over. Und da werden dir auch deine Gruppenfreunde und die gegenseitigen Likes nicht helfen, denn das sieht die Statistik auch.

Wenn es so weiter geht und mehr Leute sich mit dem Thema beschäftigen und Tools entwickeln , wirst nicht nur du wissen, dass du ein Fake-Fluencer bist – sondern alle anderen auch. Mein Rat an Dich: Beginne dich schon mal damit anzufreunden: Die Peinlichkeit naht. (Ich hol schon mal das Popcorn…)

Just saying. For your info.

Und danke dass du mich gerade wieder ent-followed hast. Bei deiner zukünftigen Reputation will ich dich dann eh nicht mehr Kennen .

Ehrlich währt am längsten, sagt man – in meinen Augen ist es eher : Klarheit siegt 😉

See you soon – not!

Deine Entlikerin

 

—–

Weitere Links & infos

Diese Beitrag ist etwas humoristisch gemeint- das Thema Fake Influencer ist nicht neu aber muss einfach geshared werden und ich  dachte ich schreibe das mal etwas anders. Es betrifft mich auf vielen Seiten: Als Bloggerin zwar weniger, weil ich kein Problem habe wenn jemand mehr Likes hat als ich ( bei dickeren Haaren auf dem Kopf, bin ich zugegebenermaßen neidisch..) aber weil ich merke wie oft mich Leute fragen wie sie damit „schnell Geld verdienen“ könnte oder jemand anderer einen Auftrag bekommt weil der Kunde die fake-Likes nicht sieht. In meiner Arbeit in der Agentur weil ich mir jeden neuen Account auf „Betrufsverdacht“ ansehen muss und es mir weh tut zu sehen wie viele durch Tricks versuchen sich besser zu stellen. Wir bekommen E-Mails von Fake Influencers die glauben wir würden uns nicht ihre Accounts genau ansehen ( was unser Job ist) und womöglich uns wirklich betrügen würden, wenn wir es darauf ankommen lassen würden. (Weiter unten im WDR Test: 1 von 40 angeschriebenen Unternehmen/ Agenturen fragen da nach) .  Als Trainer & Blog-Coach weil bei mir Leute landen die glauben sie würden einfach so mal Influencer werden und ihre 1.000 Euro pro Instagram Beitrag verlangen können. (Nein, das wird so einfach nichts.)

Wer noch mehr über das Thema „Fake Engagement oder Fake Follower, Instagram Bots & Co lesen möchte, der kann ich folgende Artikel nur nahe legen:

Update am 22.01.2018

Michael Prügl hat einen super Beitrag dazu geschrieben Bots everywhere on Instagram

Bei den Marketing Natives Event über Influencer Marketing hat Vicky Heiler zu diesem Thema einen Satz gesagt, der mir sehr gut gefallen hat: „Wer faked, dem geht man aus dem Weg“ (Sie hat das etwas eleganter gesagt – aber ich erinnere mich nicht mehr an das genaue Wording)

Ein paar Tipps wie man erkennt was die Leute so gerne zu kaufen findet man im Beitrag von Sylvia von Lifestyle Adventures

Einen interessanten WDR Beitrag zum Thema mit Masha Sedgwick

YouTube

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Danke hier nochmal an Phil Wennker von dataheads für diese unglaublich coole Präsentation in München bei der AIMC – Er jetzt hat eine österreichische Blogger Fangemeinde ???? 

 

Ich liebe ja Blogger Konferenzen und Blogger Meet Ups. Letzteres veranstalte ich auch selbst in diesem Jahr wieder regelmäßig – wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier zum Newsletter anmelden.

Ich besuche relativ viele Konferenzen – meistens geht es mehr um Online Marketing. Für 2017 habe ich aber beschlossen wieder mehr Blogger Konferenzen zu besuchen. Letztes Jahr war ich ja nur auf der Blogher in Los Angeles, weil ich zu allen Terminen in Deutschland und Österreich auf Urlaub war oder etwas anderes gemacht habe. Für 2017 habe ich mir schon einige Blogger Konferenzen vorgenommen. Einerseits Blogger aber natürlich auch Influencer Marketing Konferenzen – um mich etwas weiterbilden, mehr Leute kennenlernen und vor allem wegen den digital vibes – love!

Nach und nach möchte ich euch hier eine Übersicht der Blogger Konferenzen in Deutschland und Österreich 2017 geben. Sobald die Termine fest stehen, findest du hier den Eintrag

Blogger Konferenzen Deutschland

24.03.2017
Rock the Blog ( CEBIT)
30159, Hannover
https://www.rock-the-blog.com/

25.03.2017
Blogger@Work
Hamburg
https://bloggerat.work/konferenz_hamburg/

06 – 07. Mai 2017
The Hive
Berlin
https://www.thehivegathering.com/

08 – 10 . Mai 2017
Re:Publica
Berlin
https://re-publica.com/en

12.05.2017
Blogfamilia
10557, Berlin
http://blogfamilia.de/

23.09.2017
WestFam
Münster
http://westfam.info/

 

Blogger Konferenzen Österreich

21- 22. April 2017
ABCSTAR- Austrian Blogger Conference
4020, Linz
http://www.abcstar.at/

29.09- 01. Oktober 2017
Salt & the City
5020, Salzburg
http://saltandthecity.at/

07. Oktober 2017
FashionCamp Vienna 2017
1010, Wien
http://fashioncampvienna.com/

Fehlt hier ein Termin ? Bitte schicke mir eine E-Mail mit dem genauen Datum und Link an office@bohoquartier.com – Ich trage ihn gerne nach!

August Academy

Solopreneur zu sein, bedeutet vor allem sehr effizient arbeiten zu müssen. Meine Kollegin Lisa unterstützt mich zwar seit Juni als halbe Arbeitskraft quasi, aber trotzdem fällt einfach viel zu viel an um wirklich alles schnell zu erledigen. Und es gibt viele Dinge die einfach nur ich machen kann, wie z.B. Angebote, die Buchhaltung oder Kundenakquise. Neben einem sehr genauen Zeitmanagement ( Das oft von dringenden Dingen für Kunden über Bord geworfen werden muss – leider, denn meistens müssen die Presse-Events dran glauben) muss ich mit Tools arbeiten die mir meine Arbeit erleichtern. Noch habe ich die „Eierlegende Wollmilchsau“ nicht gefunden. Leider. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Nutzung der Maus oder eines Trackpads mir grundsätzlich zuwider ist um Dinge zu erledigen (Ja, die kosten Zeit) und ich nur mit Shortcuts arbeiten möchte. Die Folge: Die meisten webbasierten Agenturprogramme sind mir zu langsam – abgesehen davon dass mein Internet in Gaaden jetzt nicht unbedingt „super-highspeed“ ist und ich bei langsamen Servern fast einen Herzkoller bekomme. Ja: Ich schreibe schnell, ich arbeite schnell und ich hasse mich mit langsamen Tools zu beschäftigen. (Deswegen ist mein Weihnachtsgeschenk an mich dieses Jahr zusätzliche 48 RAM für meinen IMAC – danach fliegen wir *g*)

Aber es gibt ein paar Programme die für mich sich wirklich als die Beste Lösung entpuppt haben – die möchte ich mit euch teilen:

G- Suite

Die eigene Domain, Kalenderfunktion, Google Drive, Screencast & Co. G-Suite oder Google Apps for Work ist definitiv die kostengünstigste Variante wenn man alles beisammen haben möchte und mit anderen gut zusammen arbeiten will. Ja, ich habe Outlook auf meinen Mac ausprobiert (und habe viel geweint) und Mail von Apple ist leider bei den Shortcuts bei mir dann doch am Ende durchgeflogen. Wenn ich eine E-Mail nicht in 2 Sekunden beantworten kann eine Aufgabe, einen Termin oder eine Erinnerung daraus machen kann, dann ist das kein Tool für mich. Hier kann ich nicht nur das alles machen, sondern mit Google Drive kann ich wirklich perfekt kollaborativ arbeiten. >> Mehr Infos

Textexpander

Als Bloggerin schreibe ich gefühlte 300 mal das selbe am Tag. Und auch gibt es einfach Dinge die man schon geschrieben hat, die man schnell abspeichern kann und nochmal nutzen kann. Mit Textexpander muss ich mir nur mehr Shortcuts merken und schon habe ich ganze Textpassagen in E-Mail, Facebook Messenger & Co geschrieben. Danach nur noch ein paar Dinge ändern, weil die Emails nicht ganz standarisierbar sind und fertig. Das spart viel Zeit.>> Mehr Infos

Toogl

Ich arbeite an einem Projekt, dann läutet das Telefon wegen einem anderen Projekt, dann habe ich ein Coaching Termin, danach bereite ich ein Pitch aus…. Auch wenn ich versuche meinen Tag wirklich konsequent durchzuplanen, ist es ein Wunschtraum dass ich das so schaffe. Am Ende ist immer irgendwas vorher zu machen oder es brennt irgendwo ein Hut oder ich muss doch noch ein Angebot anpassen und gleich ausschicken. Ich dokumentiere meine gesamte Zeit die ich arbeite. Auch für die eigenen Projekte. Egal ob die nun am Ende stundenweise oder als Projekt abgerechnet werden. Damit weiß ich ob noch ein Kunde bei mir Stunden offen hat, ob ich auch ein Projekt richtig verrechnet habe und wie viel Zeit ich für Eigenmarketing, Blogposts & CO aufwende. Das praktische an Toogle? Ich habe das auch am Iphone und ich messe auch jegliche Meetings mit. Und ich habe auch gleich immer im Blick was Lisa für unsere Kunden macht und was wir verrechnen müssen. Das einzige was wirklich kostbar ist, ist unsere Zeit. Dann möchte ich ja wissen was ich so damit mache. >> Mehr Infos

Todoist

Ich habe schon so gut wie alle Todo-Programme durch. Warum ich bei Todoist hängen geblieben bin? Ich liebe die Karma-Funktion ???? Es ist außerdem nicht so teuer, ist gut wenn man mit mehreren Personen arbeitet und kann so viel wie ich brauche. Auch wenn am Ende des Tages ich meinen Tag auf einem Papier plane – hilft mit Todoist die Projekte komplett übersichtlich durchzuplanen und keine Termine oder Anfragen zu vergessen. >> Mehr Infos

Zapier

Mein Wundermittel. Wer noch Zeit verschwendet indem er die angehängten Rechnungen einzeln in einen Ordner speichert oder irgendwelche andere sich wiederholende Arbeiten macht, der ist selber schuld. Zapier kann alles automatisieren, was man so automatisieren könnte. Und es ist großartig! Ich habe noch nicht alles automatisiert was ich bisher wollte, aber jede Woche mache ich etwas neues und es erleichtert einem das Unternehmerleben merklich. >> Mehr Infos

So happy Working!

Was nutzt ihr sonst so? Any Tipps? Freue mich immer neue Programme kennenzulernen

 

Workshop SEO für Blogger Wien September 2016

“Warum bin ich nicht auf Seite 1? Meinen Blog findet man bei Google nicht! Was mache ich falsch?” Suchmaschinenoptimierung ist für viele kein Fremdwort mehr, aber ein Wort welches sie nicht mehr hören wollen. Im Netz findet man tausende Dinge die man tun sollte, zig Meinungen und irgendwie will nicht alles so klappen wie man sich das vorstellt. Dabei sind es oft Kleinigkeiten die es Google unmöglich machen zu wissen, dass es überhaupt die eigene Webseite gibt. Meistens beginnt es schon mit den Permalinks die mit category/208/blog/23816 gesetzt werden. Wer glaubt das passiert nur Bloggern: falsch gedacht. In meiner Arbeit als Digital Marketer sehe ich das auch bei Unternehmen und manchmal sogar bei IT-Startups. SEO ist für mich auch nicht immer ein leichtes Thema, weil es viele Fragen aufwirft und ich bin sehr dankbar jemanden zu haben der mir jederzeit behilflich ist. Trotzdem habe ich mir einige Sachen selbst angeeignet und habe mir außerdem ein paar Tools besorgt mit denen ich arbeite.

Google Analytics

Das hat jeder (du solltest zumindest) aber viele wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Nimm dir mal ein paar Stunden Zeit dafür. Lade dir neue Möglichkeiten hoch wie du bestimmte Dinge auslesen kannst und mehr. Denn das was du ohne eigene Einstellungen siehst ist nur die halbe Wahrheit – du kannst bei Analytics noch viel mehr Informationen herauslesen als du dir vorstellen kannst und das solltest du nutzen.

Google Webmaster Tools

Mit Webmaster Tools kannst du dir z.B. ansehen ob auch deine Seite richtig von Google gelesen wird, ob es Fehlermeldungen gibt, usw. Hier gibt es auch eine Menge Möglichkeiten die man ausschöpfen sollte. Ganz wichtig auch hier die Mobile-Text-Seite in der du sehen kannst ob dein Blog auch für mobile Endgeräte optimiert ist.

SISTRIX & Co

Sistrix ist DAS Tool im Bereich SEO. So gut wie jeder Profi hat es. Ich selbst hatte es auch kurzzeitig, aber dann war es mir doch zu teuer und ich bin in diesem Bereich kein Profi. Bisher hat es mich auch nicht so gepackt, dass ich es werden wollen würde. Auch wenn es sicher viel Spaß macht. Eine kostengünstige Alternative die ich sehr gut finde ist  WISE SEO. Preislich voll in Ordnung und für meine Bedürfnisse ideal. Was es kann, findest du auf der Webseite.

SCREAMING FROG

Ich mag das Tool sehr gerne. Damit sehe ich mir alle Webseiten an, sehe mir die Links an, sehe ob es Fehlermeldungen gibt und kann auf der Seite den Optimierungsbedarf ansehen. Derzeit habe ich z.B. ein paar Probleme mit einigen Links – das sehe ich dann durch das Tool sofort. Auch ob ich genügend Überschriften, Meta Beschreibungen & Co habe oder ob die Bilder auf meiner Webseite die richtige Größe haben. Egal wie lange ich schon das mache, ich entdecke immer wieder Sachen die ich verbessern muss oder sollte. Einmal im Monat gehe ich diese Sachen durch und nehme mir soviel Zeit wie möglich um das anzupassen – reicht leider oft nicht um alles zu machen.

YOAST SEO

Kennen wir alle, viele wissen trotzdem nicht wie man es benutzt. Wer WordPress nutzt sollte sich unbedingt YOAST SEO installieren. Damit kann man schnell und einfach die Optimierung für die Blogposts und Bilder machen. Durch ein Ampelsystem erkennt man schnell ob das auch alles richtig gemacht ist. Eine gute Dokumentation gibt es auf deren Webseite.

 

August Academy

 

Effizienter Bloggen? Fotos für den Blog, Fotos für Instagram, Pinterest, einige Tweets, Texte, Überschriften. Wer seinen Blog ernst nimmt, der hat eine Menge zu tun. Laut einem Webinar von meinem Lieblings-Tool Coschedule ist die optimale Menge die man einen Blogpost (einen informativen) teilen sollte 30 Tage lang. Ja, du liest richtig: also mindestens 30 mal, dabei gehört die Hälfte der Shares die man macht zu Twitter.  Weil ich ja – wie mache von euch wissen – alles ausprobiere was ich so lese, werdet ihr jetzt in den nächsten 4 Wochen meine Versuchskaninchen sein. Wobei nicht mit 30 Posts, sondern mit 20.  Danach werden wir sehen ob das stimmt. Natürlich nur mit meinen informativem Content – Outfitpost & Co werde ich nicht so oft teilen, aber ich möchte nach den 4 Wochen euch sagen können ob das stimmt oder nicht. Und wie ihr das auch schaffen könnt. Wenn ich den Traffic verdopple, hat es funktioniert – we will see. Ich bin schon sehr neugierig!

Diese Ansage hat aber dazu geführt, dass ich natürlich daran getüftelt habe wie ich effizienter bloggen kann. Ich tüftle noch immer, weil ich ja nicht meine komplette Zeit für den Blog einsetzen kann. Wer mich kennt, weiß: ich versuche meine gesamte Zeit optimal einzusetzen. Das gelingt mir mal mehr, mal weniger, aber ich werde immer besser – yeah! Deswegen gibts heute von mir die 10 Schritte rund um meine Blogpost und wo man diese Arbeit effizienter gestalten kann. So lets go.

  1. Contentplan
    Ich erstelle immer eine Blogpost Liste und einen ganz genauen Content Plan. Ganz genau bedeutet, dass ich alles mit Tag und Uhrzeit schon einplane. Wer effizient sein möchte, sollte das auch tun. Lieber ein paar Stunden in die Planung investieren als später draufkommen, dass man Arbeit bündeln hätte können.( ca 4 Stunden im Monat)
  2. Foto/Moodboard
    Vor allem bei Reisen oder Outfit Posts macht es Sinn sich klar zu machen was für Bilder man braucht: Ganzkörperfoto, Closeup, Details, Flatlay & Co. Und auch gut ist wenn man schon eine Idee hat wie das ganze aussehen wird. (ca 20 Minuten pro Post – manchmal auch viel weniger )
  3. Fotoübersicht & Shooting
    Ich mache mir gerne eine Liste der Bilder die ich brauche oder sammle Bilder die mir gefallen auf meinem Handy. So kann ich meinem Fotografen gleich zeigen was ich will. (ca 30 Minuten pro Post) Das Shooting kann dafür ganz unterschiedlich dauern, aber mit dem geht es meistens sehr schnell.
  4. Fotos schnell bearbeiten
    Mit Lightroom, einem Preset, etwas Lichtanpassungen & „Copy & Paste“ ist man in Windeseile fertig. Ich benutze gerne überall die gleichen Filter. Wer einige seiner VSCO Filter (HB1, HB2 & Co) zum Download haben möchte, findet einige hier. Wie ich meine Fotos organisiere, habe ich ja schon mal geschrieben. (je nach Fotos ca 1 Stunde pro Post)
  5. Fotos für Social Media – aber dalli
    Instagram, Pinterest, Facebook Header was man auch immer braucht, am schnellsten ist man mit Canva. Foto-Zusammenstellungen machen wir so gut wie immer über das Tool. Schneller geht es kaum.(Nutzt den Abcracadabra Button!) Template abspeichern, downloaden & fertig. Und wenn mal kein passendes Bild da ist, kaufen wir eines. (je nach Menge, aber meistens so 30 Minuten pro Post)
  6. Themen sammeln auf Evernote & Feedly
    Interessanter Artikel? Ab nach Evernote damit. Ich sammle alles mit einem Klick auf Evernote. Wenn ich dann im Bett liege und Zeit zu lesen habe, lese ich alles & entschiede dann ob es nützlich ist oder nicht. Artikel die mich inspirieren und die gute Inhalte für einen meiner geplanten Blogs beinhalten, werden dann auch gleich gespeichert. Und wenn ich noch etwas suche, suche ich über Feedly oder Bloglovin. (on the go)
  7. Texte schreiben
    Also ich schreibe ja meistens drei Artikel hintereinander. Sobald ich Lust habe zu schreiben, geht es auch schon los. Das ist meine Methode. Ich brauche pro Blogpost zwischen 25 Minuten bis 2 Stunden – je nachdem wie komplex das Thema ist.
  8. 25-30 Überschriften / Fragen /Sätze
    (Noch nicht erprobt) Wenn man 30 Post braucht, braucht man 30 verschieden Überschriften oder Texte um das gleiche ähnlich auszudrücken. Probiere es aus. Einfach mal zu einem Post 30 verschieden Zugänge zu suchen. Das geht bei einem Outfit-Post meistens nicht, aber mit einem informativen Post ist das oft gar kein Problem. Dazu habe ich mir gerade eine Vorlage gebastelt – schauen wir mal wie das wird. (rechne mit ca. 30 Minuten pro Post)
  9. Spread on Social Media
    Ich plane jeden fertigen Post auf Social Media. Meistens mehrere gleichzeitig. Mit Coschedule und der vorarbeiteten Fotos, Überschriften) brauche ich dann nur mehr ca 15 Minute pro Post. 30 mal? Bis her nicht, aber das startet jetzt – schauen wir mal wie lange ich dann brauche. Alte Posts müssen  natürlich auch da wieder geshared werden…More coming soon
  10. E-Mail – go with the flow
    Bei Mailchimp kann man sich einfach den RSS Feed der letzten Blogposts hineinziehen. Eine Überschrift dazu, ein paar Zeilen für die Leser und vielleicht noch eine Ankündigung. In 30 Minuten ist man fertig. Ich habe das normalerweise einmal im Monat gemacht. Ziel für die nächsten 4 Wochen ist einmal die Woche. Schauen wir mal. Beim Gedanken “schwimme ich” schon Ha!

Eine  Menge, nicht? In meinen Kursen kam schon bisher mit meinen 10-15 shares ein raunen durch die Menge. Schauen wir mal ob die 30 ganz gezielten shares was bringen & wie das sich so etabliert. Was auf jeden Fall stimmt.  Wer gut vorplant kann sich eine Menge Zeit sparen. Vor allem bei den visuellen Dinge und bei der Recherche. Der Punkt wo ich am wenigsten optimieren kann ist beim Schreiben. Auch wenn man sich einfach angewöhnen muss auch aus einem größeren Thema einfach mehr Blogpost zu machen.

Lust auf mehr? Keine Sorge. Ich werde die nächsten Wochen zu jedem Punkt noch mehr in die Tiefe gehen. Schließlich geht es gerade um einen Test und da werde ich sicher viel noch lernen.

So lets do this!

Starting the test now!

Wer mehr wissen möchte rund um Blogging & Geld verdienen, kann gerne einer meiner Workshops besuchen. Der nächste Blog Boost Workshop findet am 24. September 2016 statt! 

Lets rock the blog!

Workshop Bloggen in Wien

P.S. Für alle Newsletter Abonnenten  gibt es einen Gutschein im nächsten Newsletter!

Bloggen Anfänger Tipps

Einen Blog zu starten ist etwas sehr Aufregendes. Trotzdem vergisst man manchmal etwas oder sieht vor lauter schreiben gar nicht, dass bestimmte Dinge am Blog fehlen die vielleicht für deine Leser interessant wären. #beentheredonethat

Heute möchte ich mit euch eine Liste von Dingen teilen die auf eurem Blog nicht fehlen sollten!

Blog Design – responsive

Ein gutes Blog-Design ist essentiell für deinen Blog. Vor allem auch, dass es auch mobile gut aussieht. Wenn das Design es nicht anbietet gibt es auch gute Plugins für die mobile Ansicht wie z.B. WPtouch

Dein Foto

Ein Foto von Dir ist wichtig. Jeder möchte wissen wer denn auf dem Blog schreibt und wie der/die aussieht. Es kann auch ruhig ein Schnappschuss sein der deine Persönlichkeit repräsentiert.

Kategorien

Die Hauptkategorien deines Blogs sollten sichtbar sein. Entweder im Menu (so find ich es am Besten) oder in der Sidebar. Aber so weiß jeder der auf deinem Blog landet was sie erwartet.

Social Media Icons

Binde deine Seiten & Accounts deiner Sozialen Netzwerken mit Social Media Icons in deine Sidebar ein. So kann jeder Besucher sehr schnell mehr Infos und Bilder von dir entdecken. Bei Instagram ist auch eine Bar mit Fotos – wie ich sie unten habe – sehr praktisch.

Sharing Icons

„Sharing is Caring“ Neben einem „Pin it“ Button auf den Fotos macht es Sinn am Ende jedes Beitrages deinen Lesern die Möglichkeit zu geben auch deinen Beitrag zu teilen. Damit kannst du mehr Reichweite gewinnen. Das Plugin Jetpack stellt das zur Verfügung sollte dein Theme diese Funktionen nicht ohnehin anbieten.

Beliebte Posts

Unter jedem Artikel gehören meiner Meinung nach auch die Funktion „diese Beiträge könnten dir auch gefallen“ (kann auch das Jetpack Plugin) und zusätzlich finde ich es gut wenn man in seiner Sidebar seine beliebtesten Posts mit den Lesern teilt.

About Page

Eine gute „Über mich“ Seite ist wichtig. Woher bist du, Was machst du, Warum blogst du, Wie alt bist du, usw. Diese Fragen sollten dort beantwortet werden – das interessiert deine Leser und Kooperationspartner.

Newsletter / Abo

Entweder nutzt man die Funktion von WordPress.com (über Jetpack) oder man macht seinen eigenen Newsletter mit Mailchimp. Das hilft einen in direkten Kontakt mit den eigenen Lesern zu treten und sie über neue Blogposts zu informieren.

Impressum

Ein Impressum ist ein Muss und darf auf keiner Seite fehlen. Wie der aussehen muss, findet man auf der Seite der WKO.

Kontakt

Wie kann man dich kontaktieren? Wie willst du kontaktiert werden? Gib deinen Lesern oder auch deinen potentiellen Kunden die Möglichkeit sich mit dir in Verbindung zu setzen. Aus Erfahrung ( weil die oft nicht funktionieren) rate ich hier ab nur auf ein Formular zu setzen. Zumindest eine Email Adresse kann man hier hinterlegen.

Das sind für mich einige essentielle Dinge die man auf deinem Blog finden sollte. Mit der Zeit habe ich schon einige Blogs gesehen die nur einen Teil dieser Sachen hatten – vor allem keine Kontaktmöglichkeiten zu haben ist ein sehr großer Fehler – nicht nur rechtlich 😉

Was ist euch noch wichtig auf dem Blog zu finden?

Lust mehr übers bloggen zu lernen?

In der August Academy biete ich Kurse rund ums Bloggen an. Der nächste Anfängerkurs findet am 27. August statt. Mehr Infos zum Kurs findest du hier: August Academy Anfänger Workshop

Ich verlose einen Platz für den Workshop! Bis 19. August kannst du teilnehmen.

Was muss du tun?

  1. Melde Dich zum August Academy Newsletter an ( vergiss nicht das Kästchen für das Gewinnspiel anzukreuzen)
  2. Um deine Gewinnchancen zu erhöhen poste ein Bild von deinen Blogvorbereitungen auf Instagram und tagge es mit #augustacademy

Noch Fragen? Jederzeit! Einfach per Email oder gleich hier kommentieren!

 

 

Plötzlich sitze ich in einem Raum mit 3000 Bloggerinnen und Unternehmerinnen, vor uns spricht Ellevest Gründerin Sallie Krawcheck eine unglaublich inspirierende Keynote über Frauen, Unternehmerinnen und Geld.  Später spricht Kim Kardashian West und sagt, dass man das tun sollte mit dem man sich wohl fühlt und kurz davor erlebt man Sheryl Crow wie sie von Ernährung redet und was man sich so antut wenn man nicht darauf schaut was man zu sich nimmt. Dazwischen Sessions mit Bloggerinnen wie The Ambitionista oder Youtuberin Lynn Chen, um nur einige zu nennen, weil hier waren hunderte Speakerinnen  die man eindeutig auflisten sollte.

Die Blogher ist nicht nur die größte Bloggerkonferenz in der ich jemals war, sondern hat wirklich viel geboten. Obwohl ich glaube sehr viel zu wissen und viel zu machen, ,habe ich inhaltlich auch den einen oder anderen Hint bekommen aber grundsätzlich wurde alles was ich immer sage bestätigt – was mir natürlich indem was ich tue wahnsinnig bestärkt hat – auch wenn ich es schon vorher wusste, dass es richtig ist. Ein Erlebnis. Vor allem weil es bei dieser Konferenz auch oft um mehr ging als bloggen – es ging um Weiblichkeit, um Hindernisse für Frauen- beruflich oder auch persönlich, um körperliche Eigenheiten von Frauen – ja bis zu einem Panel bei dem es unter anderem um die Frage ging wie und wie oft Frauen masturbieren sollen. Ja, ihr lest richtig und ich muss sagen: Es war erfrischend mal so ganz unter uns ( 3000 Frauen) das von einer unglaublich lustigen und spontane Gynokologin zu hören. Eine Veranstaltung die man sicher nicht so schnell vergisst. Ob ich ein zweites mal fahren würde? Grundsätzlich ja, wenn ich nicht von so vielen anderen Konferenzen gehört hätte die jetzt auf der Buckeltlist sind ????

 

5 Dinge die ich für mich mitgenommen?

Blogging ist ein wunderbares & großes Business

Das Blogging ein Business ist, das weiß ich ja schon länger. Abe wenn man in einem Raum mit ein paar Tausend Menschen sitzen die das so sehen, dann beflügelt das einem. Hier geht noch viel mehr – Whatever they say. It’s a business! And you need to take it serious!

Wir Frauen müssen mehr lernen unserer eigenen Weg zu gehen

Keynote für Keynote wurde ich noch mehr bestärkt dass ich das machen muss was ich möchte und vor allem auch wie ich es möchte. Sallie Krawcheck hat mich da sehr inspiriert. Und auch wenn ich kein Fan von Kim Kardashian West war – so hat sie doch sehr viele wahre Dinge gesagt  wie das man das tun soll mit dem man sich wohl fühlt –  Und es ist wahr – we can. (btw. im Nachhinein bin ich jetzt ein bißchen Fan *g*)

Gesund leben ist essentiell für einen gesunden Geist

Ich habe die letzten Monate sehr wenig auf meine Ernährung geachtet. Ich habe sogar wissentlich Dinge gegessen die mir nicht gut taten- weil keine Zeit, Stress, usw. Als Sheryl Crwon von ihrer Krebsdiagnose erzählt hat und wie sie zu einem sehr gesunden und achtsamen Umgang gesprochen hat, ist mir klar geworden dass ich das tun sollte. Einfach weil man sich selbst liebt und dementsprechend behandeln sollte.

Help each other & Netzwerken als ob es kein morgen gäbe

Ich liebe Menschen und ich rede sehr gerne aber es fällt mir oft schwer so richtig zu netzwerken wenn es nicht gerade mein Event ist. Nach dem Wochenende wo ich beobachtet habe wie die das alle gemacht habe, ist mir ein Kopf aufgegangen. Ganz ehrlich: Ja, man sollte sich connecten. Und ja es ist auch in Ordnung mal nur nach 5 Minuten eine Visitenkarte zu bekommen um auf sich aufmerksam zu machen und ja man kann auch einfach jemanden ansprechen und ihm die Visitenkarte in die Hand drücken. Alles ist erlaubt und macht Spaß! Das Thema „gegenseitig helfen“ ist sehr oft vorgekommen und spricht mir vom Herzen – deswegen habe ich die Lifestyleblogger Community gegründet und ich hoffe dass mit den Änderungen die wir gerade machen es auch wirklich zu diesem Hoelping-Hands-Hotspot wird.

Pinterest-Kampagnen rocken

Ich liebe ja Pinterest, aber ich bin oft zu faul alles einzuarbeiten. Bei der Konferenz wurde ich mal wieder darauf aufmerksam gemacht, dass ich das nicht sein sollte. Also werde ich mich wohl die nächsten Wochen mit dem Thema verstärkt befassen um zu schauen was mit meinem Blog so passiert wenn ich das verstärkt mache. Wer Lust hat mich zu joinen – einfach bei mir melden. Suche noch 2-3 Pinterest-Partnerinnen ????

Natürlich habe ich noch viel mehr zu berichten, aber das werde ich mir vielleicht für ein Video aufheben, bzw. für ganz viele Blogpost übers bloggen oder meinen Workshops 😉

Wer aber Fragen hat. Jederzeit gerne- einfach kommentieren !

„Wo ist das Foto? Das Magazin braucht es in 300dpi! Ich will das auf Instagram posten nur wo ist das? Ich brauche ein Foto von einer Rose, ein Foto aus Mallorca, ein Foto von einem Schreibtisch..“ #Bloggerdailybusiness

Wir sind Multitasker müssen aber irgendwie dieses ganze Material das wir produzieren verwalten. Wer viele Fotos produziert hat am Ende das Problem dass, diese auch nach System abgelegt werden müssen. Sonst findet man nichts mehr, muss die Arbeit doppelt machen, usw.  Nach einigen Jahren in denen ich schon eine Menge Material produziert habe, habe ich mir ein eigenes System gemacht. Grund: Nach dem 100dsten Ordner mit Fotos weiß man einfach nicht mehr wo was drinnen ist. Heute möchte ich euch mein System vorstellen – vielleicht ist das ja auch etwas für euch.

Was braucht man dazu?

Jedes System hat so seine „Needs“ damit es auch funktioniert. Meines ist folgendes:

  •  2 kleine Festplatten mit 1-2 TB Speicherkapazität ( we diese von Samsung)
  •  Lightroom
  •  Kamera die RAW fotografiert (muss nicht sein, aber die kann man dann wirklich bearbeiten)
  •  Dropbox

Wie gehe ich vor?

  1. Ich kreiere einen Ordner mit „JJJJMMTT-PROJEKT-EREIGNIS“ auf meiner Festplatte und einen RAW Unterordner in denen ich die entsprechenden RAW Fotos kopiere. ( Das kann man auch über Lightroom direkt machen. Ich mache es aber so.)
  2. Ich importiere die gesamten Fotos aus meiner externen Festplatte als  RAW In Lightroom. Dabei gebe ich schon die Keywords ein die damit zu  tun haben.
  3. Meinen Lightroom Katalog habe ich dabei auch auf meine externen Festplatte 1 gespeichert. Der Grund ist , dass ich zwar eine dropbox habe, aber mein Macbook Air zu wenig Speicherplatz für alle Fotos hat und ich nicht immer Internet habe – so kann ich jederzeit mit den Fotos arbeiten.
  4. Im nächsten Schritt bearbeite ich die Fotos mit Lightroom un den verschiedenen Presets die ich nutze, lösche die Fotos die mir nicht gefallen, bewerte sie und kennzeichne sie mit weiteren Keywords.
  5. Sobald ich mit der Bearbeitung fertig bin, erstelle ich einen weiteren Unterordner im Ordner „JJJJMMTT-PROJEKT-EREIGNIS-300DPI“ und exportiere alle Bilder bearbeitet und mit voller Auflösung für Druck in diesen Ordner.
  6. Für den Blog und damit ich die Fotos auch auf Instagram nutzen kann mache ich mir auf der Dropbox einen eigenen Ordner „„PROJEKT-EREIGNIS-96DPI“ und exportiere die Bilder in kleiner Auflösung mit maximal 1200 px breite und 250 KB dort hin.
  7. Ich speichere meinen Lightroom Katalog auf der Festplatte mit – dann kann ich den Katalog auch auf  jeden anderen Computer mit Lightroom öffnen.
  8. Ich kopiere alles was ich gemacht habe in die zweite Festplatte – das ist quasi der Spiegel für meine erste Festplatte.
  9. Fertig!

 

Sehr einfach und sehr ergiebig. Die zweite Festplatte ist mein Backup. Die erste nehme ich immer mit und damit nicht irgendwann alles weg ist, gibt es Zuhause das Backup dazu.

Wie arbeitet ihr mit euren Fotos? Nutzt ihr Lightroom? Oder doch ein anderes Programm? Benennt ihr die speziell?

 

 

„Die verlangt nur 100 Euro – die zerstört den Markt“ „Welchen Markt?“ „Na den der Blogger“ Es gibt einen Blogger-Markt?“ „Ja also so ein Sponsored Post Markt“ „Ah ja und wo finde ich den?“ „Viki, geh mir nicht am A** ja. Ganz wurst wo. Wenn jemand sich so billig hergibt dann zerstört er den Markt“ „Okay. Also haben alle Billig-Modehäuser den Modemarkt zerstört?“ „Viki! Hör auf“ „Na jetzt mal ehrlich – von welchem Markt sprichst du?“ „Weiß ich doch nicht – du Obergscheiti“

So und nicht anders laufen dann solche Gespräche manchmal mit mir ab. Ich bin nicht immer so nervig (glaube ich zumindest) aber ich finde solche Pauschalaussagen ganz furchtbar und als Betriebswirtin tut mir sowas etwas in der Seele weh. Für mich hat so eine Aussage wenig mit der Realität zu tun: Weil es 1. keinen allumfassenden Markt gibt und 2. jedes Angebot seine Nachfrage hat und 3. diese Nachfrage nicht nur aus einem Geldwert besteht. Genauso wie sich heute einige Blogger aufregen, haben sich jahrzehntelang die Fotografen in Wien aufgeregt, die alten Modehäuser als die Billigmode kam usw. Was war? Die, die verstanden haben damit umzugehen haben immer weiter viel Geld verdient – die die es nicht verstanden haben, sind in der Versenkung verschwunden. Und die Entschuldigung: Die Preise. Nur wenn der niedrige Preis der alleinige Grund für die Buchung einer Dienstleistung oder dem Kauf von Ware wäre, dann würde es auf dieser westlichen Welt nur mehr Mode aus Billiglohnländer geben und nur mehr Dienstleister, die um 25 Euro die Stunde arbeiten. Ist das so? Nein. Denn Preise und Markt sind etwas differenzierter als man es so darstellen möchte. Heute möchte ich euch meine Sicht der Dinge erläutern. Ein bißchen als Betriebswirtin, etwas aus meiner Erfahrung und vor allem aus unserer Erfahrung – was wir tagtäglich so erleben.

Preisgestaltung gehört zur Firmenphilosophie/ Bloggerphilosophie

„Solange Blogger was gratis machen, wird sich da nie was ändern.“ Den Satz höre ich so oft, aber im Grunde stimmt er so nicht. Eigentlich sollte es heißen „Solange Agenturen, Blogger & Co dem Kunden nicht erklären, warum was wie viel kostet wird sich nichts ändern“ Denn ob ich jetzt 0 Euro für etwas verlange oder 1000 ist meine ganz eigene Sache – genauso ob der Kunde das Angebot annimmt oder nicht – das ist sein Ding. Die einen verlangen etwas weniger um ihren Fuß in der Türe zu haben und später größere Kooperationen anzubahnen, die anderen denken sich nichts dabei und gehen mit den Preisen hinauf weil sie eh keine Interesse haben günstiger zu arbeiten. Das ist eine Einstellungssache und eine preispolitische Frage. Ob das gut oder schlecht ist muss jeder für sich entschieden. Wichtig ist ja oft das drumherum. Wenn man bestimmte „add ons“ anbietet, die andere nicht anbieten, kann man einen höheren Preis einfach besser rechtfertigen.

Ich z.B gebe bis zu einem bestimmten Preis Rabatte bei meinem Blogposts, aber ich würde nicht Rabatte geben bei meinen Social Media Community Management Preise- warum? Weil ich in der Zeit in der ich Community Management mache gezielter Geld mit Blogpost verdienen kann. Eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe weil ich das eine lieber mache als das andere und wirtschaftlich für mich ergiebiger ist.
Was man muss, ist seine Preise erklären. Angebote mit 1000 Euro wo nicht genau definiert ist, was man dafür bekommt sind uninteressant für jeden Kunden. Angebote für 0 Euro können genauso uninteressant sein weil man glaubt „man bekommt nichts“. Die Kunst ist es die Preise genau zu erklären und dem Gegenüber zu sagen, warum das so ist.

Ein Einblick in mein Agenturleben: Ich erlebe das ständig, dass Blogger Angebote schicken wo ich am Ende nicht weiß, was da drinnen ist und mein Kunde dann den Rückzieher macht. Egal ob der was kostet oder nicht. Um den Preis geht’s wenn man als Agentur dem Kunden die Bedeutung von Influencer Marketing / Blogger Relations erklärt hat und ein realistisches Angebot abgeliefert hat nämlich nicht unbedingt.

Preisvergleiche – WTF!

Du und auch dein Blog bist kein 10 cm Stahlnagel mit 10 cm länge 4,25 mm Durchmesser und Senkkopf der auf Ebay ersteigert werden kann. Influencer – Blogger, Youtuber, Instagramme & Co sind keine Massenware. Ganz im Gegenteil. Es gibt wenige von euch und vor allem gibt es wenige die genau zur Zielgruppe passen und auch dementsprechend eine Interaktion mit der Community zeigen. Das heißt nicht dass es nicht marktübliche Preise gibt. Wer mit 10.000 Unique User glaubt dass er €1.000 pro Blogpost bekommt wird öfter eine Absage bekommen. Der eine oder andere wird womöglich zuschlagen, aber grundsätzlich wird das eher schwer werden. Und vor allem wird man mit einer anderen Sache Probleme haben: Die Erwartungen.

Preise & Erwartungshaltung

Preise schüren Erwartungen. Wenn ich eine Tasche um 2500 Euro kaufe erwarte ich dass sie besser verarbeitet ist, als die Tasche um 250 Euro. So ist es auch mit den Blogposts: Wenn jemand mit 10.000 Unique Leser im Monat €1.000 für ein Blogpost verlangt erwarte ich mir dass das um einiges mehr Erfolg (das heißt bei den meisten Kunden: Verkäufe oder Bekanntheit) dabei herauskommt als bei einem üblicheren Preis von € 400. Wenn ich als Kunde mich auf die 1.000 Euro einlasse, dann möchte ich mehr als ich woanders um €400 bekomme. Wenn ich das nicht bekomme, dann war das eine nicht rentable Investition und damit womöglich das erstmalige „AUS“ für Influencer Marketing. Also wer jetzt viele Emails und Zeit investiert hat diesen Kunden zu akquirieren, der wird womöglich diesen Kunden nie wieder sehen. Verlange ich den niedrigeren Preis und performe ich „den Erwartungen entsprechend“, dann werden womöglich einige Buchungen folgen. Überlege dir das gut, wie du das handhaben möchtest. Wobei ich hier anmerken muss: Ich glaube €1.000 bei der Reichweite für einen Standard-Sponsored-Post werden die meistens ablehnen.

Klare Preise – viele Kunden

„Na,ja wenn eine große Firma anfragt verlange ich mehr , als wenn eine kleine Firma anfragt“ Als ich das gehört habe, hat sich mein Magen zusammengezogen. DON’T DO THAT! Man kann Rabatte geben – darüber gleich im letzten Punkt für heute. ABER man verlangt nicht unterschiedliche Preise bei unterschiedlichen Kunden. Man kann unterschiedliche Projektpreise verlangen aufgrund des Aufwandes. Aber wenn das 1:1 gleich ist, würde ich ganz schnell die Finger davon lassen. Abgesehen davon, dass es recht peinlich sein kann, wenn man dann von einem Unternehmen die Absage bekommt „Wir habe aufgrund der Informationen unserer Kollegen die für unserer neuen Marken zuständig sind, mit der Hälfte der Kosten gerechnet und müssen dir leider absagen“ kann man sich sicher sein dass wir Agenturmenschen mit unseren Freunden in anderen Agenturen und mit Kunden darüber reden. Die einzige Lösung: Ganz klare Preise.

Aus meiner Agentur-Seite: Leute von denen ich weiß, dass sie je Brand unterschiedliche Preise schicken – vor allem wenn diese massiv sind – die frage ich irgendwann nicht mehr an. Das ist auch für mich sehr schwer einzuschätzen und zu budgetieren. Wenn ich einem Kunden aufgrund des letzten gleichen Auftrages vor einer Woche sage, dass es die Sponsored-Post-Kosten auf ca €500 kommen und dann jemand €1.500 haben möchte, dann ist das für mich in Ordnung, aber auch nicht realistisch und damit – wenn nicht der Kunde darauf besteht – nicht mehr auf meiner Liste. Was ich mir wünsche: Eine klares Preis-Menü aus dem ich mir die Dinge aussuchen kann und wir dann über „Möglichkeiten“ reden.

Rabatte ahoi!

„Normalerweise verlange ich €1.450 Euro – in diesem Fall würde ich aber €400 nehmen“ Wenn dort jetzt €1250 stehen würde, würden wir es alle als Rabatt empfinden. Bei €400 Euro bekommt man das Gefühl man wird veräppelt. Wenn morgen der Supermarkt Chia Samen statt um € 14,50 um 0,40 Cent verkaufen würden, würden wir uns fragen, ob die überhaupt qualitativ hochwertig sind, ob die aus China importiert sind und ob sie vielleicht gesundheitsschädlich sind. Nicht? Ähnliche Gedanken hat man auch bei so einem Angebot.
Hier kommt wieder: Erklärung ist alles. Wobei ich davon abrate solche Rabatte in dieser Art überhaupt darzustellen. Da sollte man schon eine „Perspektive“ mitverhandeln. Wenn jemand 10 Sponsored-Posts bei einem bucht, kann man ja schon mit seinen Preisen runtergehen… so stark aber eher nicht.

Einmal 5 Dinge die wichtig sind in Sachen „Angebotslegung & Preise für Blogger“ – wer Interesse hat an einem Workshop mit mir und in diesem auch seine Preise genau definieren möchte, kann diese über Austrian Lifestyleblogger (für Mitglieder & Nicht-Mitglieder) besuchen. Der nächste Kurs findet am 22. Juli  statt. Anmelden kann man sich einfach per E-Mail an : hello@lifestyleblogger.at – Mehr infos findet ihr hier: Facebook Event.

Blog Themes

„Ich suche ein schönes Theme“ „Ich finde kein schönes Theme“ „Wo gibt es schöne Themes?“ Fragen die ich einmal die Woche höre. Das passende Theme zu finden, braucht recht viel Zeit. Ich habe grundsätzlich auf allen meinen Seiten fast immer das gleiche Theme laufen, weil es SEO-technisch und vom Design her gut anzupassen ist. Ich lasse mir das dann jeweils von jemanden anpassen so wie ich es will und damit habe ich am ende auch das was ich möchte. Anders ist es bei Weibi jetzt gewesen: Da wollte ich einfach mal was neues ausprobieren. Und ich muss sagen, dass ich das Theme was jetzt benutze nicht gesucht habe, sondern während der Suche nach einem guten Theme für einen Kunden es mich gefunden hat – quasi. Ob es so von der Stange kam? Nicht ganz und ich lasse es ständig erweitern damit es auch anders aussieht – denn: Wenn ich was in den letzten Jahren bemerkt habe: Nur solange das Theme nicht schon von sich us perfekt ist, hat man eine Chance dass der eigene Blog etwas anders aussieht als die anderen.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber vor allem an so Fenstertagen oder am Wochenende schaue ich gerne mal die Dinge an, die ich am Blog noch verbessern kann. Eine „Krankheit“ weil ich finde immer etwas. In den letzten Tagen habe ich mich aber auch vermehrt damit beschäftigt, weil ich für meine Kunden Designs gesucht habe. Und dabei – muss ich zugeben – habe ich das eine oder andere Design gefunden, dass ich sehr gerne nutzen würde, aber eben nicht zu meinen eigenen Seiten passen. Heute möchte ich euch meine 5 Lieblings-Findings zeigen und vielleicht ist das eine oder andere ja für euch dabei- here we go!

THE GOSSIP 

 

Wer es klar, strukturiert und fesch haben möchte: Here it is! Ich habe mich auf den ersten Blick verliebt. In meinen Augen werden wir das öfter sehen—> The Gossip Theme

ARMONIOSO

 

Mein persönliches Highlight. Wenn ich nicht meines gerade neu gemacht hätte, würde ich glatt wechseln. Es ist schön, kann eine Menge und vor allem kann man sich hier mit Farben austoben! Love! —> Armonioso

ANDRIA – Theme

 

Etwa klarer und anders aber auch sehr schön. Andria

CONCEPT BLOG

 

Was ich immer gut finde: Wenn ein Theme auch viele Dinge kann. Dieses hier kann eine ganz schöne Menge – woho! —> Concept

INK.AS

Ein wirklich schönes Theme das wahnsinnig viele Möglichkeiten bietet. Vor allem den Slider finde ich  hier ganz spannend – mal was andere. —> Ink.As

 

 

Keines dabei das dir gefällt? Dann finde doch heraus welches Theme jemand verwendet dessen Blog dir besonders gut gefällt!

 

Wie finde ich heraus welches WordPress Theme verwendet wird?

 

Das funktioniert nicht immer, aber einfach ein Rechtsklick machen „Seitenquelltext anzeigen“ klicken und danach die Suche anwerfen und nach „Theme“ suchen. In weniger als 30 Sekunden hast du das Theme hinter dem Link „../wp-content/..“ gefunden. Anstatt aber das gleiche einzusetzen ( und damit nicht mehr dich von anderen zu unterscheiden) it es besser du schaust welche Elemente es sind, die dir so gut gefallen und du suchst dir ein anderes. Wer sich komplett ein eigenes Themes machen hat lassen, hat hier meistens den Namen den Blogs drinnen – da hat man dann keine Anhaltspunkte 😉

Happy Blogging!

#bloggingsunday

Lust mehr Tipps & Tricks rund ums Bloggen zu bekommen? Am 21.5.2016 findet mein „Blogging für Fortgeschrittene- Boost!“ Workshop statt bei dem du Tipps &Tricks bekommst wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst. Ein paar Plätze sind noch frei- hie kannst du noch reguläre Tickets kaufen.

Du kannst aber auch einen Platz gewinnen!  Melde dich einfach zum Newsletter an! Ich freue mich wenn wir uns kommenden Samstag sehen!

Für alle die Mitmachen gibts außerdem einen Gutschein für einer der nächsten Fortgeschrittene oder Anfänger Kurse!

 

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