Als ich 2009 meinen Blog startete, wusste ich noch nicht dass das meine Eintrittskarte in die Selbständigkeit sein würde. Ich habe viel gelernt, sehe viele Möglichkeiten wie ein Blog einen den Weg ebnet. Was das bedeutet und Tipps für den Blog findet man hier.

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„Ich könnte morgen.“ „Leider bin ich diese Woche nicht in Wien, aber nächste Woche können wir uns gerne in der Stadt treffen.“ Wie ich das das erste Mal gesagt habe, hat sich in mir alles zusammengezogen und ich habe mir die Frage gestellt „Nimmt der mir das übel? Kommt das gut? Wie kommt das an?“ Als wir nach Niederösterreich gezogen sind, hatte ich ja noch eine Zeit lang mein eigenes Büro in Wien. Nachdem ich aber so gut wie nicht mehr hineingefahren bin, habe ich mich nach ein paar Monaten entschieden, dieses Büro aufzulösen und mein Büro Zuhause einzurichten. Dank einem schönen Home-Office-Raum und meiner schon vorhandenen Home-Office Erfahrung aus den Anfängen meiner Selbständigkeit war das grundsätzlich kein Problem. Anfangs hatte ich aber ein ganz anderes Problem, nämlich das Thema „Meetings“. Vor allem bei Erstgesprächen war ich mir nicht sicher, wie das ankommen würde, wenn ich sagen würde, dass ich diese nur alle 2 Wochen Termine an zwei Tagen anbieten kann (Ausnahmen gibt es manchmal auch, aber grundsätzlich mache ich das so, vor allem, wenn der Kontakt noch ganz „kalt“ ist). Ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Male, an denen ich das sagen musste, damit gehadert habe und wie schwer es mir fiel und ich mein Vorhaben nicht eingehalten habe. Aber irgendwann habe ich mich durchgesetzt und ich halte mich zu 95% daran. So war es zumindest am Anfang und ich habe mir oft die Frage gestellt, ob es für mich gut sein wird am Land zu arbeiten. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, woanders zu arbeiten und es war sicher eine der besten Entscheidungen für mich. Ein Büro? Wer braucht ein Büro? Und vor allem: Wer braucht ein Büro in der Stadt für sich alleine?

Brauche ich (als Blogger) ein Büro?

Diese Frage habe ich mir vor allem am Anfang meiner Selbständigkeit oft gestellt. Zuerst noch im Büro als Angestellte mit vielen Kollegen und dann plötzlich alleine Zuhause zu sitzen, war eine ziemliche Umstellung und vor allem konnte ich mir ein ganzes Büro am Anfang nicht leisten. Deswegen bin ich in ein Coworking Space gezogen, in der Erwartung, mich dort zumindest nicht so alleine zu fühlen. Dort saß ich aber dann doch sehr oft einfach alleine, weil ich sehr lange gearbeitet habe. Somit hatte ich nicht wirklich den Output erreicht, den ich eigentlich haben wollte. Nachdem ich dann aus dem Coworking Space ausziehen musste, habe ich mir in einem anderen Coworking Space ein eigenes Büro geleistet. Es war traumhaft. Wobei ich des öfteren den Wunsch hegte, einfach wieder Zuhause zu arbeiten. Damals hatte ich aber in meiner Wohnung keinen eigenen Raum fürs Büro, somit habe ich diese Idee einfach verworfen. Erst durch den Umzug nach Niederösterreich habe ich mir die Frage wirklich wieder voll gestellt „Brauche ich ein Büro?“. Und ich habe sie aus ganzem Herzen verneinen können. Denn eigentlich braucht man als Blogger kein eigenes Büro. Ein Büro Zuhause für die Selbständigkeit, einen eigenen Raum. Ja, unbedingt. Aber ein Büro, zu dem man hinfahren muss, braucht man in meinen Augen nicht. Das ist ein Luxus, der sich meistens nicht auszahlt und in meinen Augen eher herausgeschmissenes Geld ist.

Coworking als Büro-Alternative

Ich war ja immer quasi im Coworking. Wenn ich 2 – 3 Mitarbeiter gehabt hätte, wäre die Variante „eignes Office im Coworking Space“ die beste Variante gewesen. Da kann man sich laut unterhalten, telefonieren, usw. Ich finde aber, wenn man hauptsächlich online arbeitet, ist ein Coworking Space eine wirklich gute Alternative. Allerdings finde ich Coworking Spaces mit vielen Programmierern & Internetleuten irgendwie auch etwas komisch: Da spricht meistens keiner, jeder starrt in seinen Bildschirm – es hat eine sehr eigene Energie, mit der ich mich persönlich nicht so anfreunden kann. Da sitze ich lieber alleine und starre meinen eigenen Bildschirm im Pyjama an. Ein wirkliches Highlight sind dann aber so Spaces, wie das Cocoquadrat, bei denen man sich für eine Stunde einmieten kann, einen guten Kaffee trinken kann und sich auch einfach mit den Blogger-Kolleginnen unterhalten kann. Hier braucht man kein Abo, ist komplett flexibel, kann etwas essen, was trinken, ist recht zentral erreichbar, usw. Klingt wie eine Werbung, aber ich bin wirklich seitdem ich in Niederösterreich wohne immer im Cocoquadrat, wenn ich in Wien Termine habe oder etwas arbeiten muss. Es ist einfach der perfekte Platz für Leute, die einfach nur hie und da eine Sitzgelegenheit brauchen und dabei nicht durch ein Kaffeehaus auf der Suche nach einer Steckdose herumirren wollen.

Home-Office am Land

Was aber all diese Dinge in der Stadt nicht anbieten: Die Luft, die ich am Land habe, die Ruhe, die Ungestörtheit, die Möglichkeit mich mal kurz in die Sonne zu setzen, Mittagessen aus 100% Bio aus dem eigenen Kühlschrank und vor allem die Gelassenheit, die man in sich spürt, wenn man in so einer Umgebung arbeitet. Ich finde das man genau dann, wenn man viel online arbeitet, mit vielen Veränderungen und Entwicklungen konfrontiert ist und viel zu tun hat, es perfekt ist, wenn man in so einer stillen und sich langsam drehenden Umgebung arbeitet. Wenn es mir reicht, dann setze ich mich ins Auto oder in den Zug und bin in ca. 40 Minuten in der Wiener Innenstadt mit allen seinen Menschen, der Hast und der Unachtsamkeit seiner Bewohner & Touristen. (Die Anzahl der Tage, an denen ich auf das Lust habe, hat sich aber drastisch verändert seitdem ich mein Büro hier draußen habe)

Vorteile Home-Office am Land

– Ruhe & Gelassenheit
– Möglichkeit lange Spaziergänge zu machen, um seinen Kopf frei zu bekommen
– Besseres Zeitmanagement
– Gesündere Ernährung
– Zeitgewinn ca 1,5 Stunden
– Mehr Disziplin

Nachteile Home- Office am Land

– Alles muss mehr geplant werdem
– Keine Spontanbesuche von (Blogger)Kolleginnen
– Keine Essensbestellungen ( Zeitgewinn)
– Mehr Disziplin

Wo arbeitet ihr als Selbständige oder Blogger? Habt ihr ein Office?
——

 

8 Jahre Bloggen – ich habe schon viel erlebt. Ich habe immer Ruhe bewahrt – ich kenne das als unterbesetzte Agentur: Phasenweise schwimmt und schwimmt man – manchmal so sehr, dass man gar nicht mehr weiß, ob man dem Blogger die Produktprobe schon geschickt hat und sie zur Sicherheit doppelt schickt. Bei größeren Agenturen ist es manchmal so, dass eine Kollegin die das sonst macht gerade krank ist, der andere Kollege sich Karenzzeit genommen hat und die Chefin sich den neuen Tesla kaufen möchte – also kein Budget für mehr Arbeitszeit. Letzteres verstehe ich zwar nicht, aber ich akzeptiere alles. Ich zähle mich auch zu den verständnisvollsten Menschen auf der Welt – weil ich aus meinem tiefsten Inneren so bin. ABER es gibt immer den Moment, wo es dann zu viel wird. In dem man beginnt sich Fremd zu schämen, weil eine „Influencer Marketing“ Agentur glaubt sie wäre cleverer als ich ( als Bloggerin) und weil die gleiche Agentur um ihren Gewinn aufzubessern mein Budget als Bloggerin kürzt. Da höre ich dann Begründungen für Budgetkürzungen wie „weil der Kunde, es so will“ oder „weil wir auch nichts bekommen“. Ich nehme es hin. Gut, dann machen wir es das nächste Mal. Und dann spreche ich mit dem Kunden – zufällig bei einem Event – sage noch wie toll die Agentur ist mit der sie arbeiten (weil ich was von Fair-Play halte und ganz sicher nicht nach Kunden meiner Partneragenturen keile) und komme drauf, dass nicht der Kunde weniger zahlt, sondern die Agentur ihren Gewinn auf meine Kosten verbessert und mir dafür ins Gesicht lügt- REALLY?!?! – WHY? 

Im nächsten Atemzug schreibe ich mit einer Agentur die mir kein Konzept zuschickt aber unbedingt mit Influencern arbeiten möchte. Ich schicke ihnen eine Kostenübersicht – damit sie wissen, was auf sie zukommt. „Ja, alles klar“ ist die Antwort. Ich arbeite bei der Konzeption mit – stundenlang werden Emails geschrieben ob das oder jenes gemacht wird. Und dann kommt – wenn alles ready ist – die Nachricht „Wir haben kein Budget.“ –  REALLY WHY?

Und wenn ich dann in meinem Posteingang weiterscrolle und die nächste Email ansehe, erklärt mir die Agentur eines StartUps das gerade 2,3 Millionen Euro Investment bekommen hat das es kein Budget für die Kooperation gibt aber, dass sie mir gerne ein Produkt um 50 Euro (EK wohl irgendwo in den 8 Euro) zur Verfügung stellt. Aber nur eines. Ich solle aber ein Blogpost schreiben. (Ein PR Sample ist dazu da, dass ich ÜBERHAUPT meiner Arbeit nachgehen kann, just saying. Wer authentische Meinungen haben möchte, sollte auch ein Produkt nicht als Bezahlung sehen – es ist nämlich keine.) Und ich verstehe, dass das nicht bedeutet, dass sie „flüssig“ sind, aber Kommunikation ist alles und man kann durch Ehrlichkeit allen viel Ärger ersparen.

Vor ein paar Wochen hat dann noch ein StartUp den Vogel abgeschossen, weil sie meinten, ich könnte ihnen doch „Influencer Marketing“ mal gratis ein paar Wochen zum Testen machen. (Ja, wirklich! Ich habe diese E-mail ungefähr 100 mal gelesen um sicherzugehen, dass die Dame das wirklich meint. Vor allem kam genau 30 Minuten davor eine Presseaussendung, dass ihr Produkt gerade bei einer der größten Handelskonzerne gelistet wurde…..)  – WO BIN ICH HIER?

 

Unfair Agency: Muss das sein?

Wir haben alle langsam (hoffentlich!) gelernt, dass es das einzig wichtige auf dieser Welt ist klar zu kommunizieren, was man will & was man hat, dass das Leben sich um Geben und Nehmen dreht, dass es sowas wie Karma gibt, dass es ein WIR gibt im Mensch-sein, usw. Ich glaube zumindest, dass die westliche Welt langsam wieder dorthin zurück muss. Die egozentrischen Zeiten der 90er und 00er gehend gehen den Bach runter weil die Welt sozialer werden muss um zu überleben. Zumindest sehe ich das so und ich glaube (korrigiert mich wenn es nicht so ist) ich bin nicht die einzige, die das so sieht und sich nach einem ehrlichen & klaren Miteinander sehnt. Wir haben es alle satt, verarscht zu werden – ALLE. Von der Politik, von den Unternehmen, vom Chef, von der Nachbarin, von der Freundin – ganz egal. Wir wollen alle Ehrlichkeit durch die Bank. Ob wir sie vertragen, ist was anderes, aber wir fordern sie ein – weil man wissen möchte woran man ist. In Zeiten wo Begriffe wie „Social Business“ Hochkonjunktur haben, sollte es doch möglich seine social business manners auch in den kleinsten Unternehmen zu leben? Oder nicht? Das heißt, mit den Kunden und Partnern ehrlich zu sein. Mit denen Klartext zu reden – ihnen Einblicke zu geben, die Möglichkeiten aufzeigen und bei branchenfremden Ideen auch mal „Nein“ zu sagen, weil sie keinen Sinn machen.

 

Klarheit im Business – Wie geht das?

Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass ich und meine Ehrlichkeit nicht immer gut ankommen. Wenn ich dem Kunden sage „das macht keinen Sinn es so zu machen. Ich kann das so nicht durchführen, da sie sonst danach nicht glücklich sein werden“ kann es passieren, dass er/sie sich jemanden anderen holt der meint, dass „es macht Sinn“. Die meisten kommen dann einige Zeit später wieder zurück mit der Erkenntnis „das macht keinen Sinn“. Das ist so. Das tut weh, ist eine Watsche an mich selbst, weil es oft Kunden sind mit denen ich unbedingt arbeiten will. Aber viel schlimmer wäre es, jemanden vorzugaukeln, dass etwas funktioniert, um ihm beim Ergebnis in die Augen zu schauen und zu sagen „es hat nicht funktioniert“ und das mit der von Anfang an bestehenden 100% Gewissheit, dass es nicht funktionieren kann. Ich habe diese Situation als Kunde, als ich noch auf der anderen Seite stand, mal erlebt: Da sitze ich bei einer großen Agentur mit einer Kollegin deren Agentur ihr ein ein Online Spiel eingeredet hat (das nie so funktionieren hätte können) und  mich mitgenommen hat um als Expertin dabei zu sitzen. Als die Kritik kommt, weiß der Geschäftsführer nichts Besseres, als seine Miene zu verändern,  als ob gerade jemand gestorben wäre und in einer perfekt inszenierten  NLP- 2-Minuten-Stille ein „Das hätte nicht passieren sollen.“ von sich zu geben. Dem folgten weitere 2-Minuten-Stille … während er die Mitarbeiterin, die zum Termin zitiert wurde und nichts mit dem Projekt zu tun hatte, böse anstarrte, damit wir glauben, sie wäre das Problem. Diesem Schauspiel zuzusehen war nicht nur beschämend , sondern ich habe mich auch 10 Minuten nicht entschieden können, ob ich jetzt weinen oder losbrüllen soll vor Lachen – die Lächerlichkeit war unfassbar. – REALLY? Wie unehrlich ist das bitte? Kann man nicht sagen „Ja sorry, ich habe Mist gebaut? “

 

Eine Ode auf mehr Ehrlichkeit im (kreativ) Business

 

Liebe Business-Owner, Agentur-Fuzzis, Macher &  Co – Hört doch damit auf! Was ist bloß mit euch los? Ihr hintergeht euch, eure Kunden, euer Business & verhaltet euch genau so, wie ihr euch wahrscheinlich nie verhalten wolltet. Ehrlichkeit erfordert Mut, keine Frage. Aber man kann doch nicht alle immer so halb (oder ganz) übers Ohr hauen wollen. Macht euch und eure Kunden & Partner glücklich, weil ihr ehrlich seid und vor allem seid ehrlich zu euren Kooperationspartnern und uns Bloggern. Denn die arbeiten genau einmal mit euch, wenn das nicht in Ordnung ist.

 

Ein erster Schritt wär es einfach bei der nächsten Kooperationsanfrage E-Mail mal Dinge Fragen zu beantworten wie:

 

  • Wenn kein Budget vorhanden ist, dann will ich das in der ersten Email wissen
  • Wenn ihr mir was anderes als Geld anbieten könnt, dann sagt es
  • Wenn ihr nur XY Budget habt, dann gebt es zu
  • Wenn ihr den Wert eines Blogpost kennt dann bietet doch zumindest den Gegenwert an. Wenn es nicht geht, dann sagt es doch gleich ( wir haben auch keine Zeit zu verschenken!)
  • Wenn ihr wisst, dass ihr meine Fotos auch noch nächstes Jahr für Print & Co verwenden wollt, dann sagt mir es (ja, ich werde das Angebot dann anpassen – aber macht ihr was gratis?)
  • Ein Briefing anzuhängen wäre ein Hit – wirklich! Wenn du mir Sicherheit gibst, dann gebe ich dir Sicherheit

 

Es ist doch nix dabei. Man ärgert sich doch nur wenn man Zeit irgendwo vergeudet .. und das ist für alle Seiten so! Ich möchte wissen woran ich bin als Bloggerin und du als Agentur-Wunderwuzzi möchtest wissen, was du bekommst für deinen Kunden – also lass uns auf Augenhöhe miteinander arbeiten!

 

 

erfolgreich bloggen lernen in wien

„Ich möchte erfolgreich bloggen lernen“, „Ich möchte mit dem Blog Geld verdienen“ oder „Ich möchte mich mit meinem Blog selbständig machen“ höre ich in den letzten Jahren sehr oft. Obwohl die Selbständigkeit für viele eine große Hürde zu sein scheint, ist es anscheinend für viele vorstellbar, sich „einfach so“ „mal nebenbei“ mit einem Blog selbständig zu machen. Es sieht einfach von außen sehr easy aus. Ein paar Fotos machen, etwas schreiben, Social Media Posts machen und das wars. Die Ernüchterung tritt dann ein, wenn man das erste Mal wahrnimmt, wie viel man für einen Blogpost so machen muss. Wenn man erkennt, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist unter 4 Stunden einen qualitativ hochwertigen Blogpost zu schreiben, Fotos zu machen, Affiliate Links einzubauen und den Post dann auch noch via Social Media gut zu spreaden, dann ist oft der Zauber des „einfach mal mit einem Blog selbständig machen“ vorbei. Zu Recht: Blogging ist Arbeit. Und ja, gute Arbeit erkennt man oft auch darin, dass man das Gefühl hat, sein Gegenüber müsste sich dafür nicht anstrengen, weil es einem einfach leicht von der Hand geht. Trotzdem: Egal was man im Leben erfolgreich machen möchte, hat auch seine anstrengenden Seiten. Das ist einfach so, denn sonst würde es ja jeder machen. Selbständigkeit kann schon nicht jeder, warum soll dann jeder „erfolgreich Bloggen“ können? Und vor allem auch wollen? Für viele stellt sich ja schon die Frage, ob sie überhaupt 80% ihrer Zeit vor dem Computer, iPhone oder vor der Kamera sitzen wollen.   (Ich schon *g*)

 

Bloggen aus Gründen

Es gehört sehr viel Leidenschaft dazu sein Leben einem Blog, einem Thema oder gar der Arbeit als Influencer zu verschreiben. Jeder startet seinen Blog aus anderen Gründen . Um wirklich erfolgreich damit zu sein, braucht es allerdings mehr als einen schönen Blog. Allen voran muss man sich die Frage stellen was man denn selbst als einen erfolgreichen Blog sieht. Das kann die Selbständigkeit sein, aber auch z.B. die eigene Reputation im Web als Experte, so dass man einen tollen Job bekommt. Das ist von Person zu Person verschieden und muss auch gleich am Anfang definiert werden. Das kann sich auch im Laufe der Zeit ändern.

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Thema des Blogs

„Lifestyle“ ist ein easy Thema. Ja. Ich würde heute keinen Lifestyle Blog mehr öffnen, außer ich habe einen sehr eigenen Lifestyle. Die Nische ist zwar nicht unbedingt für jeden Etwas, aber man sollte sich bei der Namenswahl überlegen ob man sich was Gutes tut wenn man es zu eng schnürt oder vielleicht auch nicht so wahrgenommen wird, wie man gerne möchte. Wie auch immer: Es muss ein Thema sein für das du brennst – nicht nur heute, sondern auch in 10 Jahren. Unter Lifestyle kann man dazu natürlich sehr viel machen (habe ich auch – wobei das mit meiner Blog Geschichte zu tun hat), aber die Frage ist ob es nicht so und so etwas in dir gibt, das du mit voller Leidenschaft verfolgst und für immer verfolgen wirst. Das könntest auch du selbst sein! ????

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Stories & Inhalte

Ein Lifestyleblog hat ja schnell eine Geschichte – die Geschichte ist man meistens selbst. Bei anderen Themen muss einem die Geschichte erst mal klarwerden. Sie soll authentisch sein, ja, aber oft weiß man ja selbst gar nicht warum man einem Thema so zugeneigt ist und muss erst wieder die Story zusammentragen wie es dazu gekommen ist. Die sollte man auch erzählen. In einem Blog geht es darum Geschichten zu erzählen die erzählt werden müssen – ganz egal ob es die Besteigung des Mount Everest, das neueste Outfit für den Sommer oder Tipps für die eigene Steuererklärung ist.

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Sichtbarkeit & Aufmerksamkeit

Hat man mal Inhalte, ist die Frage, wie man zu Lesern kommt, gleich da. Ob man Soziale Netzwerke dafür nutzen muss oder über andere Tools seinen Blog bekannt macht, ist nur eine der Entscheidungen, die man treffen muss. Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest & Co haben alle unterschiedliche Zielgruppen und eröffnen damit auch verschiedene Möglichkeiten, wie man seine Inhalte verteilt und darauf Aufmerksam macht. Hier heißt es die wichtigsten Hebel zu finden und zu nutzen, um auch jene zu erreichen, die man erreichen möchte.

 

Netzwerk & Zusammenarbeit

Blogger die nur alleine vor sich hin bloggen haben es oft schwer. Es ist gut, wenn man sich ein Netzwerk – entweder online oder noch besser offline – aufbaut und sich mit jenen zusammentut die gleich denken wie man selbst. Zusammenarbeiten mit jenen mit denen man sich ergänzt, kann eine Menge für den Erfolg beitragen. Einfach weil man gemeinsam tolle Dinge umsetzen kann. Wenn dein Augenmerk Sport & Health ist, dann connecte dich mit jenen die Ähnliches machen. Zusammen Projekte zu machen, macht nicht nur Spaß, sondern führt auch dazu, dass man in seinem Bereich mehr Menschen kennt.

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Geld verdienen mit Blog

Kann man gleich mit dem Blog Geld verdienen? Ja. Reichweite ist ein Thema, keine Frage, aber wer gut fotografiert oder Texte schreibt kann auch als Freelancer für andere Unternehmen arbeiten. Das heißt, dass man indirekt quasi schon recht am Anfang seiner Blogkarriere womöglich damit indirekt Geld verdienen kann. Mit dem Blog selbst wird es vielleicht etwas dauern. Wobei das hängt ab auf welches Thema man sich gesetzt hat. Es gibt viele Blogs über Lifestyle, weniger aber z.B. über den nachhaltigen Alltag, usw. Da kann es schon sein, dass man auch mit kleinen Reichweiten schon recht früh gute Kooperation an Land zieht. Solange man es authentisch macht und nicht nur wegen dem Geld.  ????

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Vom Blogger zum Influencer

„Ich bin Influencer.“ Blogger ist man ja schnell mal, ob man Influencer ist, ist eine andere Frage. Inwieweit man auch andere Menschen bei ihren Entscheidungen beeinflusst, ist eine andere Frage. Nicht jeder, der bloggt, beeinflusst auch seine Community so nachhaltig, dass man es bemerken würde. Klar kann man die Definition von Influencer mit „Wir sind alle Influencer“ (ja, wir beeinflussen immer andere Menschen), aber das ist nicht das, was man als Influencer im Web so versteht. Ein Influencer ist ein Mensch, der durch das, was er tut und was er bewertet eine Community, die er nicht persönlich kennt, bewegt, etwas aktiv zu tun. Wo die Berührungspunkte einfach online sind. Das ist eben jemand, der eine nachhaltige Modemarke präsentiert und wo dann die Ware ausverkauft ist oder, wenn man ein Buch über z.B. Zero Waste herausgibt und damit auf der ganzen Welt die Säle füllt, einfach nur, weil man dort ist. Es muss irgendwo auch „Relevanz“ haben – zumindest sehe ich das so.

 

Kann man erfolgreich Bloggen lernen?

Man kann das Handwerk lernen. Man kann lernen, wie man von Null auf „Ich habe einen Blog“ kommt und man kann sich beibringen lassen, wie man davon leben kann. Das dann auch tun, das muss man schon selbst. Einen ganzen Tag an einem Blogpost feilen, visuellen Content gestalten und diesen spreaden – das muss jeder für sich machen. Letzten Endes ist es das, was einen erfolgreichen Blog wirklich ausmacht. Klar kann man viele Tipps & Tricks lernen und wer schon in meinem Kurs war, weiß, dass ich davon eine Menge auf Lager habe. Aber das man sie dann auch anwendet, sich die Zeit nimmt und das Ergebnis misst – das muss man selbst machen. Und das regelmäßig und mit allen Konsequenzen, die das Bloggerleben so mit sich bringt.

Dazu ist es wichtig sich gegenseitig zu pushen. Deswegen habe ich den „Blogger Lab“ der Austrian Lifestyleblogger ins Leben gerufen – wer darüber und meinen Kursen (und weitere Angebote) mehr erfahren möchte, meldet sich da am Besten zum Academy Newsletter an!


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