Als ich 2009 meinen Blog startete, wusste ich noch nicht dass das meine Eintrittskarte in die Selbständigkeit sein würde. Ich habe viel gelernt, sehe viele Möglichkeiten wie ein Blog einen den Weg ebnet. Was das bedeutet und Tipps für den Blog findet man hier.

erfolgreich bloggen lernen wien

„Ich könnte morgen.“ „Leider bin ich diese Woche nicht in Wien, aber nächste Woche können wir uns gerne in der Stadt treffen.“ Wie ich das das erste Mal gesagt habe, hat sich in mir alles zusammengezogen und ich habe mir die Frage gestellt „Nimmt der mir das übel? Kommt das gut? Wie kommt das an?“ Als wir nach Niederösterreich gezogen sind, hatte ich ja noch eine Zeit lang mein eigenes Büro in Wien. Nachdem ich aber so gut wie nicht mehr hineingefahren bin, habe ich mich nach ein paar Monaten entschieden, dieses Büro aufzulösen und mein Büro Zuhause einzurichten. Dank einem schönen Home-Office-Raum und meiner schon vorhandenen Home-Office Erfahrung aus den Anfängen meiner Selbständigkeit war das grundsätzlich kein Problem. Anfangs hatte ich aber ein ganz anderes Problem, nämlich das Thema „Meetings“. Vor allem bei Erstgesprächen war ich mir nicht sicher, wie das ankommen würde, wenn ich sagen würde, dass ich diese nur alle 2 Wochen Termine an zwei Tagen anbieten kann (Ausnahmen gibt es manchmal auch, aber grundsätzlich mache ich das so, vor allem, wenn der Kontakt noch ganz „kalt“ ist). Ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Male, an denen ich das sagen musste, damit gehadert habe und wie schwer es mir fiel und ich mein Vorhaben nicht eingehalten habe. Aber irgendwann habe ich mich durchgesetzt und ich halte mich zu 95% daran. So war es zumindest am Anfang und ich habe mir oft die Frage gestellt, ob es für mich gut sein wird am Land zu arbeiten. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, woanders zu arbeiten und es war sicher eine der besten Entscheidungen für mich. Ein Büro? Wer braucht ein Büro? Und vor allem: Wer braucht ein Büro in der Stadt für sich alleine?

Brauche ich (als Blogger) ein Büro?

Diese Frage habe ich mir vor allem am Anfang meiner Selbständigkeit oft gestellt. Zuerst noch im Büro als Angestellte mit vielen Kollegen und dann plötzlich alleine Zuhause zu sitzen, war eine ziemliche Umstellung und vor allem konnte ich mir ein ganzes Büro am Anfang nicht leisten. Deswegen bin ich in ein Coworking Space gezogen, in der Erwartung, mich dort zumindest nicht so alleine zu fühlen. Dort saß ich aber dann doch sehr oft einfach alleine, weil ich sehr lange gearbeitet habe. Somit hatte ich nicht wirklich den Output erreicht, den ich eigentlich haben wollte. Nachdem ich dann aus dem Coworking Space ausziehen musste, habe ich mir in einem anderen Coworking Space ein eigenes Büro geleistet. Es war traumhaft. Wobei ich des öfteren den Wunsch hegte, einfach wieder Zuhause zu arbeiten. Damals hatte ich aber in meiner Wohnung keinen eigenen Raum fürs Büro, somit habe ich diese Idee einfach verworfen. Erst durch den Umzug nach Niederösterreich habe ich mir die Frage wirklich wieder voll gestellt „Brauche ich ein Büro?“. Und ich habe sie aus ganzem Herzen verneinen können. Denn eigentlich braucht man als Blogger kein eigenes Büro. Ein Büro Zuhause für die Selbständigkeit, einen eigenen Raum. Ja, unbedingt. Aber ein Büro, zu dem man hinfahren muss, braucht man in meinen Augen nicht. Das ist ein Luxus, der sich meistens nicht auszahlt und in meinen Augen eher herausgeschmissenes Geld ist.

Coworking als Büro-Alternative

Ich war ja immer quasi im Coworking. Wenn ich 2 – 3 Mitarbeiter gehabt hätte, wäre die Variante „eignes Office im Coworking Space“ die beste Variante gewesen. Da kann man sich laut unterhalten, telefonieren, usw. Ich finde aber, wenn man hauptsächlich online arbeitet, ist ein Coworking Space eine wirklich gute Alternative. Allerdings finde ich Coworking Spaces mit vielen Programmierern & Internetleuten irgendwie auch etwas komisch: Da spricht meistens keiner, jeder starrt in seinen Bildschirm – es hat eine sehr eigene Energie, mit der ich mich persönlich nicht so anfreunden kann. Da sitze ich lieber alleine und starre meinen eigenen Bildschirm im Pyjama an. Ein wirkliches Highlight sind dann aber so Spaces, wie das Cocoquadrat, bei denen man sich für eine Stunde einmieten kann, einen guten Kaffee trinken kann und sich auch einfach mit den Blogger-Kolleginnen unterhalten kann. Hier braucht man kein Abo, ist komplett flexibel, kann etwas essen, was trinken, ist recht zentral erreichbar, usw. Klingt wie eine Werbung, aber ich bin wirklich seitdem ich in Niederösterreich wohne immer im Cocoquadrat, wenn ich in Wien Termine habe oder etwas arbeiten muss. Es ist einfach der perfekte Platz für Leute, die einfach nur hie und da eine Sitzgelegenheit brauchen und dabei nicht durch ein Kaffeehaus auf der Suche nach einer Steckdose herumirren wollen.

Home-Office am Land

Was aber all diese Dinge in der Stadt nicht anbieten: Die Luft, die ich am Land habe, die Ruhe, die Ungestörtheit, die Möglichkeit mich mal kurz in die Sonne zu setzen, Mittagessen aus 100% Bio aus dem eigenen Kühlschrank und vor allem die Gelassenheit, die man in sich spürt, wenn man in so einer Umgebung arbeitet. Ich finde das man genau dann, wenn man viel online arbeitet, mit vielen Veränderungen und Entwicklungen konfrontiert ist und viel zu tun hat, es perfekt ist, wenn man in so einer stillen und sich langsam drehenden Umgebung arbeitet. Wenn es mir reicht, dann setze ich mich ins Auto oder in den Zug und bin in ca. 40 Minuten in der Wiener Innenstadt mit allen seinen Menschen, der Hast und der Unachtsamkeit seiner Bewohner & Touristen. (Die Anzahl der Tage, an denen ich auf das Lust habe, hat sich aber drastisch verändert seitdem ich mein Büro hier draußen habe)

Vorteile Home-Office am Land

– Ruhe & Gelassenheit
– Möglichkeit lange Spaziergänge zu machen, um seinen Kopf frei zu bekommen
– Besseres Zeitmanagement
– Gesündere Ernährung
– Zeitgewinn ca 1,5 Stunden
– Mehr Disziplin

Nachteile Home- Office am Land

– Alles muss mehr geplant werdem
– Keine Spontanbesuche von (Blogger)Kolleginnen
– Keine Essensbestellungen ( Zeitgewinn)
– Mehr Disziplin

Wo arbeitet ihr als Selbständige oder Blogger? Habt ihr ein Office?
——

 

8 Jahre Bloggen – ich habe schon viel erlebt. Ich habe immer Ruhe bewahrt – ich kenne das als unterbesetzte Agentur: Phasenweise schwimmt und schwimmt man – manchmal so sehr, dass man gar nicht mehr weiß, ob man dem Blogger die Produktprobe schon geschickt hat und sie zur Sicherheit doppelt schickt. Bei größeren Agenturen ist es manchmal so, dass eine Kollegin die das sonst macht gerade krank ist, der andere Kollege sich Karenzzeit genommen hat und die Chefin sich den neuen Tesla kaufen möchte – also kein Budget für mehr Arbeitszeit. Letzteres verstehe ich zwar nicht, aber ich akzeptiere alles. Ich zähle mich auch zu den verständnisvollsten Menschen auf der Welt – weil ich aus meinem tiefsten Inneren so bin. ABER es gibt immer den Moment, wo es dann zu viel wird. In dem man beginnt sich Fremd zu schämen, weil eine „Influencer Marketing“ Agentur glaubt sie wäre cleverer als ich ( als Bloggerin) und weil die gleiche Agentur um ihren Gewinn aufzubessern mein Budget als Bloggerin kürzt. Da höre ich dann Begründungen für Budgetkürzungen wie „weil der Kunde, es so will“ oder „weil wir auch nichts bekommen“. Ich nehme es hin. Gut, dann machen wir es das nächste Mal. Und dann spreche ich mit dem Kunden – zufällig bei einem Event – sage noch wie toll die Agentur ist mit der sie arbeiten (weil ich was von Fair-Play halte und ganz sicher nicht nach Kunden meiner Partneragenturen keile) und komme drauf, dass nicht der Kunde weniger zahlt, sondern die Agentur ihren Gewinn auf meine Kosten verbessert und mir dafür ins Gesicht lügt- REALLY?!?! – WHY? 

Im nächsten Atemzug schreibe ich mit einer Agentur die mir kein Konzept zuschickt aber unbedingt mit Influencern arbeiten möchte. Ich schicke ihnen eine Kostenübersicht – damit sie wissen, was auf sie zukommt. „Ja, alles klar“ ist die Antwort. Ich arbeite bei der Konzeption mit – stundenlang werden Emails geschrieben ob das oder jenes gemacht wird. Und dann kommt – wenn alles ready ist – die Nachricht „Wir haben kein Budget.“ –  REALLY WHY?

Und wenn ich dann in meinem Posteingang weiterscrolle und die nächste Email ansehe, erklärt mir die Agentur eines StartUps das gerade 2,3 Millionen Euro Investment bekommen hat das es kein Budget für die Kooperation gibt aber, dass sie mir gerne ein Produkt um 50 Euro (EK wohl irgendwo in den 8 Euro) zur Verfügung stellt. Aber nur eines. Ich solle aber ein Blogpost schreiben. (Ein PR Sample ist dazu da, dass ich ÜBERHAUPT meiner Arbeit nachgehen kann, just saying. Wer authentische Meinungen haben möchte, sollte auch ein Produkt nicht als Bezahlung sehen – es ist nämlich keine.) Und ich verstehe, dass das nicht bedeutet, dass sie „flüssig“ sind, aber Kommunikation ist alles und man kann durch Ehrlichkeit allen viel Ärger ersparen.

Vor ein paar Wochen hat dann noch ein StartUp den Vogel abgeschossen, weil sie meinten, ich könnte ihnen doch „Influencer Marketing“ mal gratis ein paar Wochen zum Testen machen. (Ja, wirklich! Ich habe diese E-mail ungefähr 100 mal gelesen um sicherzugehen, dass die Dame das wirklich meint. Vor allem kam genau 30 Minuten davor eine Presseaussendung, dass ihr Produkt gerade bei einer der größten Handelskonzerne gelistet wurde…..)  – WO BIN ICH HIER?

 

Unfair Agency: Muss das sein?

Wir haben alle langsam (hoffentlich!) gelernt, dass es das einzig wichtige auf dieser Welt ist klar zu kommunizieren, was man will & was man hat, dass das Leben sich um Geben und Nehmen dreht, dass es sowas wie Karma gibt, dass es ein WIR gibt im Mensch-sein, usw. Ich glaube zumindest, dass die westliche Welt langsam wieder dorthin zurück muss. Die egozentrischen Zeiten der 90er und 00er gehend gehen den Bach runter weil die Welt sozialer werden muss um zu überleben. Zumindest sehe ich das so und ich glaube (korrigiert mich wenn es nicht so ist) ich bin nicht die einzige, die das so sieht und sich nach einem ehrlichen & klaren Miteinander sehnt. Wir haben es alle satt, verarscht zu werden – ALLE. Von der Politik, von den Unternehmen, vom Chef, von der Nachbarin, von der Freundin – ganz egal. Wir wollen alle Ehrlichkeit durch die Bank. Ob wir sie vertragen, ist was anderes, aber wir fordern sie ein – weil man wissen möchte woran man ist. In Zeiten wo Begriffe wie „Social Business“ Hochkonjunktur haben, sollte es doch möglich seine social business manners auch in den kleinsten Unternehmen zu leben? Oder nicht? Das heißt, mit den Kunden und Partnern ehrlich zu sein. Mit denen Klartext zu reden – ihnen Einblicke zu geben, die Möglichkeiten aufzeigen und bei branchenfremden Ideen auch mal „Nein“ zu sagen, weil sie keinen Sinn machen.

 

Klarheit im Business – Wie geht das?

Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass ich und meine Ehrlichkeit nicht immer gut ankommen. Wenn ich dem Kunden sage „das macht keinen Sinn es so zu machen. Ich kann das so nicht durchführen, da sie sonst danach nicht glücklich sein werden“ kann es passieren, dass er/sie sich jemanden anderen holt der meint, dass „es macht Sinn“. Die meisten kommen dann einige Zeit später wieder zurück mit der Erkenntnis „das macht keinen Sinn“. Das ist so. Das tut weh, ist eine Watsche an mich selbst, weil es oft Kunden sind mit denen ich unbedingt arbeiten will. Aber viel schlimmer wäre es, jemanden vorzugaukeln, dass etwas funktioniert, um ihm beim Ergebnis in die Augen zu schauen und zu sagen „es hat nicht funktioniert“ und das mit der von Anfang an bestehenden 100% Gewissheit, dass es nicht funktionieren kann. Ich habe diese Situation als Kunde, als ich noch auf der anderen Seite stand, mal erlebt: Da sitze ich bei einer großen Agentur mit einer Kollegin deren Agentur ihr ein ein Online Spiel eingeredet hat (das nie so funktionieren hätte können) und  mich mitgenommen hat um als Expertin dabei zu sitzen. Als die Kritik kommt, weiß der Geschäftsführer nichts Besseres, als seine Miene zu verändern,  als ob gerade jemand gestorben wäre und in einer perfekt inszenierten  NLP- 2-Minuten-Stille ein „Das hätte nicht passieren sollen.“ von sich zu geben. Dem folgten weitere 2-Minuten-Stille … während er die Mitarbeiterin, die zum Termin zitiert wurde und nichts mit dem Projekt zu tun hatte, böse anstarrte, damit wir glauben, sie wäre das Problem. Diesem Schauspiel zuzusehen war nicht nur beschämend , sondern ich habe mich auch 10 Minuten nicht entschieden können, ob ich jetzt weinen oder losbrüllen soll vor Lachen – die Lächerlichkeit war unfassbar. – REALLY? Wie unehrlich ist das bitte? Kann man nicht sagen „Ja sorry, ich habe Mist gebaut? “

 

Eine Ode auf mehr Ehrlichkeit im (kreativ) Business

 

Liebe Business-Owner, Agentur-Fuzzis, Macher &  Co – Hört doch damit auf! Was ist bloß mit euch los? Ihr hintergeht euch, eure Kunden, euer Business & verhaltet euch genau so, wie ihr euch wahrscheinlich nie verhalten wolltet. Ehrlichkeit erfordert Mut, keine Frage. Aber man kann doch nicht alle immer so halb (oder ganz) übers Ohr hauen wollen. Macht euch und eure Kunden & Partner glücklich, weil ihr ehrlich seid und vor allem seid ehrlich zu euren Kooperationspartnern und uns Bloggern. Denn die arbeiten genau einmal mit euch, wenn das nicht in Ordnung ist.

 

Ein erster Schritt wär es einfach bei der nächsten Kooperationsanfrage E-Mail mal Dinge Fragen zu beantworten wie:

 

  • Wenn kein Budget vorhanden ist, dann will ich das in der ersten Email wissen
  • Wenn ihr mir was anderes als Geld anbieten könnt, dann sagt es
  • Wenn ihr nur XY Budget habt, dann gebt es zu
  • Wenn ihr den Wert eines Blogpost kennt dann bietet doch zumindest den Gegenwert an. Wenn es nicht geht, dann sagt es doch gleich ( wir haben auch keine Zeit zu verschenken!)
  • Wenn ihr wisst, dass ihr meine Fotos auch noch nächstes Jahr für Print & Co verwenden wollt, dann sagt mir es (ja, ich werde das Angebot dann anpassen – aber macht ihr was gratis?)
  • Ein Briefing anzuhängen wäre ein Hit – wirklich! Wenn du mir Sicherheit gibst, dann gebe ich dir Sicherheit

 

Es ist doch nix dabei. Man ärgert sich doch nur wenn man Zeit irgendwo vergeudet .. und das ist für alle Seiten so! Ich möchte wissen woran ich bin als Bloggerin und du als Agentur-Wunderwuzzi möchtest wissen, was du bekommst für deinen Kunden – also lass uns auf Augenhöhe miteinander arbeiten!

 

 

erfolgreich bloggen lernen in wien

„Ich möchte erfolgreich bloggen lernen“, „Ich möchte mit dem Blog Geld verdienen“ oder „Ich möchte mich mit meinem Blog selbständig machen“ höre ich in den letzten Jahren sehr oft. Obwohl die Selbständigkeit für viele eine große Hürde zu sein scheint, ist es anscheinend für viele vorstellbar, sich „einfach so“ „mal nebenbei“ mit einem Blog selbständig zu machen. Es sieht einfach von außen sehr easy aus. Ein paar Fotos machen, etwas schreiben, Social Media Posts machen und das wars. Die Ernüchterung tritt dann ein, wenn man das erste Mal wahrnimmt, wie viel man für einen Blogpost so machen muss. Wenn man erkennt, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist unter 4 Stunden einen qualitativ hochwertigen Blogpost zu schreiben, Fotos zu machen, Affiliate Links einzubauen und den Post dann auch noch via Social Media gut zu spreaden, dann ist oft der Zauber des „einfach mal mit einem Blog selbständig machen“ vorbei. Zu Recht: Blogging ist Arbeit. Und ja, gute Arbeit erkennt man oft auch darin, dass man das Gefühl hat, sein Gegenüber müsste sich dafür nicht anstrengen, weil es einem einfach leicht von der Hand geht. Trotzdem: Egal was man im Leben erfolgreich machen möchte, hat auch seine anstrengenden Seiten. Das ist einfach so, denn sonst würde es ja jeder machen. Selbständigkeit kann schon nicht jeder, warum soll dann jeder „erfolgreich Bloggen“ können? Und vor allem auch wollen? Für viele stellt sich ja schon die Frage, ob sie überhaupt 80% ihrer Zeit vor dem Computer, iPhone oder vor der Kamera sitzen wollen.   (Ich schon *g*)

 

Bloggen aus Gründen

Es gehört sehr viel Leidenschaft dazu sein Leben einem Blog, einem Thema oder gar der Arbeit als Influencer zu verschreiben. Jeder startet seinen Blog aus anderen Gründen . Um wirklich erfolgreich damit zu sein, braucht es allerdings mehr als einen schönen Blog. Allen voran muss man sich die Frage stellen was man denn selbst als einen erfolgreichen Blog sieht. Das kann die Selbständigkeit sein, aber auch z.B. die eigene Reputation im Web als Experte, so dass man einen tollen Job bekommt. Das ist von Person zu Person verschieden und muss auch gleich am Anfang definiert werden. Das kann sich auch im Laufe der Zeit ändern.

Weitere Blogposts zu diesem Thema:

Thema des Blogs

„Lifestyle“ ist ein easy Thema. Ja. Ich würde heute keinen Lifestyle Blog mehr öffnen, außer ich habe einen sehr eigenen Lifestyle. Die Nische ist zwar nicht unbedingt für jeden Etwas, aber man sollte sich bei der Namenswahl überlegen ob man sich was Gutes tut wenn man es zu eng schnürt oder vielleicht auch nicht so wahrgenommen wird, wie man gerne möchte. Wie auch immer: Es muss ein Thema sein für das du brennst – nicht nur heute, sondern auch in 10 Jahren. Unter Lifestyle kann man dazu natürlich sehr viel machen (habe ich auch – wobei das mit meiner Blog Geschichte zu tun hat), aber die Frage ist ob es nicht so und so etwas in dir gibt, das du mit voller Leidenschaft verfolgst und für immer verfolgen wirst. Das könntest auch du selbst sein! ????

Weitere Blogposts zu diesem Thema:

Stories & Inhalte

Ein Lifestyleblog hat ja schnell eine Geschichte – die Geschichte ist man meistens selbst. Bei anderen Themen muss einem die Geschichte erst mal klarwerden. Sie soll authentisch sein, ja, aber oft weiß man ja selbst gar nicht warum man einem Thema so zugeneigt ist und muss erst wieder die Story zusammentragen wie es dazu gekommen ist. Die sollte man auch erzählen. In einem Blog geht es darum Geschichten zu erzählen die erzählt werden müssen – ganz egal ob es die Besteigung des Mount Everest, das neueste Outfit für den Sommer oder Tipps für die eigene Steuererklärung ist.

Weitere Blogposts zu diesem Thema:

erfolgreich bloggen lernen wien

Sichtbarkeit & Aufmerksamkeit

Hat man mal Inhalte, ist die Frage, wie man zu Lesern kommt, gleich da. Ob man Soziale Netzwerke dafür nutzen muss oder über andere Tools seinen Blog bekannt macht, ist nur eine der Entscheidungen, die man treffen muss. Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest & Co haben alle unterschiedliche Zielgruppen und eröffnen damit auch verschiedene Möglichkeiten, wie man seine Inhalte verteilt und darauf Aufmerksam macht. Hier heißt es die wichtigsten Hebel zu finden und zu nutzen, um auch jene zu erreichen, die man erreichen möchte.

 

Netzwerk & Zusammenarbeit

Blogger die nur alleine vor sich hin bloggen haben es oft schwer. Es ist gut, wenn man sich ein Netzwerk – entweder online oder noch besser offline – aufbaut und sich mit jenen zusammentut die gleich denken wie man selbst. Zusammenarbeiten mit jenen mit denen man sich ergänzt, kann eine Menge für den Erfolg beitragen. Einfach weil man gemeinsam tolle Dinge umsetzen kann. Wenn dein Augenmerk Sport & Health ist, dann connecte dich mit jenen die Ähnliches machen. Zusammen Projekte zu machen, macht nicht nur Spaß, sondern führt auch dazu, dass man in seinem Bereich mehr Menschen kennt.

Weitere Blogpost zu diesem Thema:

Geld verdienen mit Blog

Kann man gleich mit dem Blog Geld verdienen? Ja. Reichweite ist ein Thema, keine Frage, aber wer gut fotografiert oder Texte schreibt kann auch als Freelancer für andere Unternehmen arbeiten. Das heißt, dass man indirekt quasi schon recht am Anfang seiner Blogkarriere womöglich damit indirekt Geld verdienen kann. Mit dem Blog selbst wird es vielleicht etwas dauern. Wobei das hängt ab auf welches Thema man sich gesetzt hat. Es gibt viele Blogs über Lifestyle, weniger aber z.B. über den nachhaltigen Alltag, usw. Da kann es schon sein, dass man auch mit kleinen Reichweiten schon recht früh gute Kooperation an Land zieht. Solange man es authentisch macht und nicht nur wegen dem Geld.  ????

Weitere Blogpost zu diesem Thema:

Vom Blogger zum Influencer

„Ich bin Influencer.“ Blogger ist man ja schnell mal, ob man Influencer ist, ist eine andere Frage. Inwieweit man auch andere Menschen bei ihren Entscheidungen beeinflusst, ist eine andere Frage. Nicht jeder, der bloggt, beeinflusst auch seine Community so nachhaltig, dass man es bemerken würde. Klar kann man die Definition von Influencer mit „Wir sind alle Influencer“ (ja, wir beeinflussen immer andere Menschen), aber das ist nicht das, was man als Influencer im Web so versteht. Ein Influencer ist ein Mensch, der durch das, was er tut und was er bewertet eine Community, die er nicht persönlich kennt, bewegt, etwas aktiv zu tun. Wo die Berührungspunkte einfach online sind. Das ist eben jemand, der eine nachhaltige Modemarke präsentiert und wo dann die Ware ausverkauft ist oder, wenn man ein Buch über z.B. Zero Waste herausgibt und damit auf der ganzen Welt die Säle füllt, einfach nur, weil man dort ist. Es muss irgendwo auch „Relevanz“ haben – zumindest sehe ich das so.

 

Kann man erfolgreich Bloggen lernen?

Man kann das Handwerk lernen. Man kann lernen, wie man von Null auf „Ich habe einen Blog“ kommt und man kann sich beibringen lassen, wie man davon leben kann. Das dann auch tun, das muss man schon selbst. Einen ganzen Tag an einem Blogpost feilen, visuellen Content gestalten und diesen spreaden – das muss jeder für sich machen. Letzten Endes ist es das, was einen erfolgreichen Blog wirklich ausmacht. Klar kann man viele Tipps & Tricks lernen und wer schon in meinem Kurs war, weiß, dass ich davon eine Menge auf Lager habe. Aber das man sie dann auch anwendet, sich die Zeit nimmt und das Ergebnis misst – das muss man selbst machen. Und das regelmäßig und mit allen Konsequenzen, die das Bloggerleben so mit sich bringt.

Dazu ist es wichtig sich gegenseitig zu pushen. Deswegen habe ich den „Blogger Lab“ der Austrian Lifestyleblogger ins Leben gerufen – wer darüber und meinen Kursen (und weitere Angebote) mehr erfahren möchte, meldet sich da am Besten zum Academy Newsletter an!


August Academy

Lieber Fake Influencer,

Ich bin gerade auf deinen Account gestoßen weil du mich geliked hast. Schöne Fotos hast du da. Sind die von dir? Ja? Ich glaube die oder ähnliche kenne ich von wo – nur von wo? Machst du auch dein eigenes Ding? Ja? Wo? Irgendwie habe ich deine Bilder schon alle irgendwo gesehen. Das Foto gestern war ja toll – So viele „ahhhh“ , „ahhhhhh!“ und „ahhhhhhhhh“ * habe ich schon lange nicht wo gesehen. Waren doch mindestens 50 Kommentare oder? Genau die gleiche Anzahl wie zwei Tage davor und weitere zwei Tage davor … und irgendwie auf allen deinen Posts. Ach ja ich hab auch das gleiche vor einem Monat gesehen. Immer fast genau 50 – wie machst du das? Deine Community will dich anscheinend immer wieder glücklich machen- wie konsequent! Wirklich bewundernswert. Und diese Like Anzahl – auch immer gleich – ein paar Ausreißer. Statistisch gesehen bist du eindeutig ein Wunder. Das finde ich echt Wahnsinn – wie man sogar der Mathematik zeigen kann, wie sie falsch liegt. Unglaublich – you have the power my friend!

Ich habe nur leider schlechte Nachrichten für dich. Wie ich bei der All Influencer Marketing Konferenz erfahren habe, wird es bald vorbei sein mit deinen Likes & Followern. Sorry. Aber ich dachte ich sage es dir gleich: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende – heißt das nicht so?

Auf jeden Fall hat Phil Wennker von dataheads eine Präsentation gehalten, die dir wahrscheinlich Angst gemacht hätte.  Phil Wennker – ein Statistiker, Mathematiker & Zahlenguru, der uns ziemlich eindringlich erklärt hat wie man mit Statistik, Mathematik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und „Machine Learning“ die Influencer (bzw. die Nicht-Influencer) durchleuchtet. Was er da gezeigt hat, war unglaublich. Wenn man deine Engagement Rate mit Posting Anzahl, einem Vergleichswert für deine Kommentare, deine Themen, Sentiments & Co zusammenlegt, dann bist du eine große Niete. Sorry für den Ausdruck. Auch wenn du gerade in Genugtuung geschwelgt hast weil du mal wieder deine 50 Kommentare und 551 Likes bekommen hast. Du musst der Tatsache ins Gesicht blicken: Its soon over. Und da werden dir auch deine Gruppenfreunde und die gegenseitigen Likes nicht helfen, denn das sieht die Statistik auch.

Wenn es so weiter geht und mehr Leute sich mit dem Thema beschäftigen und Tools entwickeln , wirst nicht nur du wissen, dass du ein Fake-Fluencer bist – sondern alle anderen auch. Mein Rat an Dich: Beginne dich schon mal damit anzufreunden: Die Peinlichkeit naht. (Ich hol schon mal das Popcorn…)

Just saying. For your info.

Und danke dass du mich gerade wieder ent-followed hast. Bei deiner zukünftigen Reputation will ich dich dann eh nicht mehr Kennen .

Ehrlich währt am längsten, sagt man – in meinen Augen ist es eher : Klarheit siegt 😉

See you soon – not!

Deine Entlikerin

 

—–

Weitere Links & infos

Diese Beitrag ist etwas humoristisch gemeint- das Thema Fake Influencer ist nicht neu aber muss einfach geshared werden und ich  dachte ich schreibe das mal etwas anders. Es betrifft mich auf vielen Seiten: Als Bloggerin zwar weniger, weil ich kein Problem habe wenn jemand mehr Likes hat als ich ( bei dickeren Haaren auf dem Kopf, bin ich zugegebenermaßen neidisch..) aber weil ich merke wie oft mich Leute fragen wie sie damit „schnell Geld verdienen“ könnte oder jemand anderer einen Auftrag bekommt weil der Kunde die fake-Likes nicht sieht. In meiner Arbeit in der Agentur weil ich mir jeden neuen Account auf „Betrufsverdacht“ ansehen muss und es mir weh tut zu sehen wie viele durch Tricks versuchen sich besser zu stellen. Wir bekommen E-Mails von Fake Influencers die glauben wir würden uns nicht ihre Accounts genau ansehen ( was unser Job ist) und womöglich uns wirklich betrügen würden, wenn wir es darauf ankommen lassen würden. (Weiter unten im WDR Test: 1 von 40 angeschriebenen Unternehmen/ Agenturen fragen da nach) .  Als Trainer & Blog-Coach weil bei mir Leute landen die glauben sie würden einfach so mal Influencer werden und ihre 1.000 Euro pro Instagram Beitrag verlangen können. (Nein, das wird so einfach nichts.)

Wer noch mehr über das Thema „Fake Engagement oder Fake Follower, Instagram Bots & Co lesen möchte, der kann ich folgende Artikel nur nahe legen:

Update am 22.01.2018

Michael Prügl hat einen super Beitrag dazu geschrieben Bots everywhere on Instagram

Bei den Marketing Natives Event über Influencer Marketing hat Vicky Heiler zu diesem Thema einen Satz gesagt, der mir sehr gut gefallen hat: „Wer faked, dem geht man aus dem Weg“ (Sie hat das etwas eleganter gesagt – aber ich erinnere mich nicht mehr an das genaue Wording)

Ein paar Tipps wie man erkennt was die Leute so gerne zu kaufen findet man im Beitrag von Sylvia von Lifestyle Adventures

Einen interessanten WDR Beitrag zum Thema mit Masha Sedgwick

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


Danke hier nochmal an Phil Wennker von dataheads für diese unglaublich coole Präsentation in München bei der AIMC – Er jetzt hat eine österreichische Blogger Fangemeinde ???? 

 

Ich liebe ja Blogger Konferenzen und Blogger Meet Ups. Letzteres veranstalte ich auch selbst in diesem Jahr wieder regelmäßig – wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier zum Newsletter anmelden.

Ich besuche relativ viele Konferenzen – meistens geht es mehr um Online Marketing. Für 2017 habe ich aber beschlossen wieder mehr Blogger Konferenzen zu besuchen. Letztes Jahr war ich ja nur auf der Blogher in Los Angeles, weil ich zu allen Terminen in Deutschland und Österreich auf Urlaub war oder etwas anderes gemacht habe. Für 2017 habe ich mir schon einige Blogger Konferenzen vorgenommen. Einerseits Blogger aber natürlich auch Influencer Marketing Konferenzen – um mich etwas weiterbilden, mehr Leute kennenlernen und vor allem wegen den digital vibes – love!

Nach und nach möchte ich euch hier eine Übersicht der Blogger Konferenzen in Deutschland und Österreich 2017 geben. Sobald die Termine fest stehen, findest du hier den Eintrag

Blogger Konferenzen Deutschland

24.03.2017
Rock the Blog ( CEBIT)
30159, Hannover
https://www.rock-the-blog.com/

25.03.2017
Blogger@Work
Hamburg
https://bloggerat.work/konferenz_hamburg/

06 – 07. Mai 2017
The Hive
Berlin
https://www.thehivegathering.com/

08 – 10 . Mai 2017
Re:Publica
Berlin
https://re-publica.com/en

12.05.2017
Blogfamilia
10557, Berlin
http://blogfamilia.de/

23.09.2017
WestFam
Münster
http://westfam.info/

 

Blogger Konferenzen Österreich

21- 22. April 2017
ABCSTAR- Austrian Blogger Conference
4020, Linz
http://www.abcstar.at/

29.09- 01. Oktober 2017
Salt & the City
5020, Salzburg
http://saltandthecity.at/

07. Oktober 2017
FashionCamp Vienna 2017
1010, Wien
http://fashioncampvienna.com/

Fehlt hier ein Termin ? Bitte schicke mir eine E-Mail mit dem genauen Datum und Link an office@bohoquartier.com – Ich trage ihn gerne nach!

August Academy

Solopreneur zu sein, bedeutet vor allem sehr effizient arbeiten zu müssen. Meine Kollegin Lisa unterstützt mich zwar seit Juni als halbe Arbeitskraft quasi, aber trotzdem fällt einfach viel zu viel an um wirklich alles schnell zu erledigen. Und es gibt viele Dinge die einfach nur ich machen kann, wie z.B. Angebote, die Buchhaltung oder Kundenakquise. Neben einem sehr genauen Zeitmanagement ( Das oft von dringenden Dingen für Kunden über Bord geworfen werden muss – leider, denn meistens müssen die Presse-Events dran glauben) muss ich mit Tools arbeiten die mir meine Arbeit erleichtern. Noch habe ich die „Eierlegende Wollmilchsau“ nicht gefunden. Leider. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Nutzung der Maus oder eines Trackpads mir grundsätzlich zuwider ist um Dinge zu erledigen (Ja, die kosten Zeit) und ich nur mit Shortcuts arbeiten möchte. Die Folge: Die meisten webbasierten Agenturprogramme sind mir zu langsam – abgesehen davon dass mein Internet in Gaaden jetzt nicht unbedingt „super-highspeed“ ist und ich bei langsamen Servern fast einen Herzkoller bekomme. Ja: Ich schreibe schnell, ich arbeite schnell und ich hasse mich mit langsamen Tools zu beschäftigen. (Deswegen ist mein Weihnachtsgeschenk an mich dieses Jahr zusätzliche 48 RAM für meinen IMAC – danach fliegen wir *g*)

Aber es gibt ein paar Programme die für mich sich wirklich als die Beste Lösung entpuppt haben – die möchte ich mit euch teilen:

G- Suite

Die eigene Domain, Kalenderfunktion, Google Drive, Screencast & Co. G-Suite oder Google Apps for Work ist definitiv die kostengünstigste Variante wenn man alles beisammen haben möchte und mit anderen gut zusammen arbeiten will. Ja, ich habe Outlook auf meinen Mac ausprobiert (und habe viel geweint) und Mail von Apple ist leider bei den Shortcuts bei mir dann doch am Ende durchgeflogen. Wenn ich eine E-Mail nicht in 2 Sekunden beantworten kann eine Aufgabe, einen Termin oder eine Erinnerung daraus machen kann, dann ist das kein Tool für mich. Hier kann ich nicht nur das alles machen, sondern mit Google Drive kann ich wirklich perfekt kollaborativ arbeiten. >> Mehr Infos

Textexpander

Als Bloggerin schreibe ich gefühlte 300 mal das selbe am Tag. Und auch gibt es einfach Dinge die man schon geschrieben hat, die man schnell abspeichern kann und nochmal nutzen kann. Mit Textexpander muss ich mir nur mehr Shortcuts merken und schon habe ich ganze Textpassagen in E-Mail, Facebook Messenger & Co geschrieben. Danach nur noch ein paar Dinge ändern, weil die Emails nicht ganz standarisierbar sind und fertig. Das spart viel Zeit.>> Mehr Infos

Toogl

Ich arbeite an einem Projekt, dann läutet das Telefon wegen einem anderen Projekt, dann habe ich ein Coaching Termin, danach bereite ich ein Pitch aus…. Auch wenn ich versuche meinen Tag wirklich konsequent durchzuplanen, ist es ein Wunschtraum dass ich das so schaffe. Am Ende ist immer irgendwas vorher zu machen oder es brennt irgendwo ein Hut oder ich muss doch noch ein Angebot anpassen und gleich ausschicken. Ich dokumentiere meine gesamte Zeit die ich arbeite. Auch für die eigenen Projekte. Egal ob die nun am Ende stundenweise oder als Projekt abgerechnet werden. Damit weiß ich ob noch ein Kunde bei mir Stunden offen hat, ob ich auch ein Projekt richtig verrechnet habe und wie viel Zeit ich für Eigenmarketing, Blogposts & CO aufwende. Das praktische an Toogle? Ich habe das auch am Iphone und ich messe auch jegliche Meetings mit. Und ich habe auch gleich immer im Blick was Lisa für unsere Kunden macht und was wir verrechnen müssen. Das einzige was wirklich kostbar ist, ist unsere Zeit. Dann möchte ich ja wissen was ich so damit mache. >> Mehr Infos

Todoist

Ich habe schon so gut wie alle Todo-Programme durch. Warum ich bei Todoist hängen geblieben bin? Ich liebe die Karma-Funktion ???? Es ist außerdem nicht so teuer, ist gut wenn man mit mehreren Personen arbeitet und kann so viel wie ich brauche. Auch wenn am Ende des Tages ich meinen Tag auf einem Papier plane – hilft mit Todoist die Projekte komplett übersichtlich durchzuplanen und keine Termine oder Anfragen zu vergessen. >> Mehr Infos

Zapier

Mein Wundermittel. Wer noch Zeit verschwendet indem er die angehängten Rechnungen einzeln in einen Ordner speichert oder irgendwelche andere sich wiederholende Arbeiten macht, der ist selber schuld. Zapier kann alles automatisieren, was man so automatisieren könnte. Und es ist großartig! Ich habe noch nicht alles automatisiert was ich bisher wollte, aber jede Woche mache ich etwas neues und es erleichtert einem das Unternehmerleben merklich. >> Mehr Infos

So happy Working!

Was nutzt ihr sonst so? Any Tipps? Freue mich immer neue Programme kennenzulernen

 

Workshop SEO für Blogger Wien September 2016

“Warum bin ich nicht auf Seite 1? Meinen Blog findet man bei Google nicht! Was mache ich falsch?” Suchmaschinenoptimierung ist für viele kein Fremdwort mehr, aber ein Wort welches sie nicht mehr hören wollen. Im Netz findet man tausende Dinge die man tun sollte, zig Meinungen und irgendwie will nicht alles so klappen wie man sich das vorstellt. Dabei sind es oft Kleinigkeiten die es Google unmöglich machen zu wissen, dass es überhaupt die eigene Webseite gibt. Meistens beginnt es schon mit den Permalinks die mit category/208/blog/23816 gesetzt werden. Wer glaubt das passiert nur Bloggern: falsch gedacht. In meiner Arbeit als Digital Marketer sehe ich das auch bei Unternehmen und manchmal sogar bei IT-Startups. SEO ist für mich auch nicht immer ein leichtes Thema, weil es viele Fragen aufwirft und ich bin sehr dankbar jemanden zu haben der mir jederzeit behilflich ist. Trotzdem habe ich mir einige Sachen selbst angeeignet und habe mir außerdem ein paar Tools besorgt mit denen ich arbeite.

Google Analytics

Das hat jeder (du solltest zumindest) aber viele wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Nimm dir mal ein paar Stunden Zeit dafür. Lade dir neue Möglichkeiten hoch wie du bestimmte Dinge auslesen kannst und mehr. Denn das was du ohne eigene Einstellungen siehst ist nur die halbe Wahrheit – du kannst bei Analytics noch viel mehr Informationen herauslesen als du dir vorstellen kannst und das solltest du nutzen.

Google Webmaster Tools

Mit Webmaster Tools kannst du dir z.B. ansehen ob auch deine Seite richtig von Google gelesen wird, ob es Fehlermeldungen gibt, usw. Hier gibt es auch eine Menge Möglichkeiten die man ausschöpfen sollte. Ganz wichtig auch hier die Mobile-Text-Seite in der du sehen kannst ob dein Blog auch für mobile Endgeräte optimiert ist.

SISTRIX & Co

Sistrix ist DAS Tool im Bereich SEO. So gut wie jeder Profi hat es. Ich selbst hatte es auch kurzzeitig, aber dann war es mir doch zu teuer und ich bin in diesem Bereich kein Profi. Bisher hat es mich auch nicht so gepackt, dass ich es werden wollen würde. Auch wenn es sicher viel Spaß macht. Eine kostengünstige Alternative die ich sehr gut finde ist  WISE SEO. Preislich voll in Ordnung und für meine Bedürfnisse ideal. Was es kann, findest du auf der Webseite.

SCREAMING FROG

Ich mag das Tool sehr gerne. Damit sehe ich mir alle Webseiten an, sehe mir die Links an, sehe ob es Fehlermeldungen gibt und kann auf der Seite den Optimierungsbedarf ansehen. Derzeit habe ich z.B. ein paar Probleme mit einigen Links – das sehe ich dann durch das Tool sofort. Auch ob ich genügend Überschriften, Meta Beschreibungen & Co habe oder ob die Bilder auf meiner Webseite die richtige Größe haben. Egal wie lange ich schon das mache, ich entdecke immer wieder Sachen die ich verbessern muss oder sollte. Einmal im Monat gehe ich diese Sachen durch und nehme mir soviel Zeit wie möglich um das anzupassen – reicht leider oft nicht um alles zu machen.

YOAST SEO

Kennen wir alle, viele wissen trotzdem nicht wie man es benutzt. Wer WordPress nutzt sollte sich unbedingt YOAST SEO installieren. Damit kann man schnell und einfach die Optimierung für die Blogposts und Bilder machen. Durch ein Ampelsystem erkennt man schnell ob das auch alles richtig gemacht ist. Eine gute Dokumentation gibt es auf deren Webseite.

 

August Academy

 

Effizienter Bloggen? Fotos für den Blog, Fotos für Instagram, Pinterest, einige Tweets, Texte, Überschriften. Wer seinen Blog ernst nimmt, der hat eine Menge zu tun. Laut einem Webinar von meinem Lieblings-Tool Coschedule ist die optimale Menge die man einen Blogpost (einen informativen) teilen sollte 30 Tage lang. Ja, du liest richtig: also mindestens 30 mal, dabei gehört die Hälfte der Shares die man macht zu Twitter.  Weil ich ja – wie mache von euch wissen – alles ausprobiere was ich so lese, werdet ihr jetzt in den nächsten 4 Wochen meine Versuchskaninchen sein. Wobei nicht mit 30 Posts, sondern mit 20.  Danach werden wir sehen ob das stimmt. Natürlich nur mit meinen informativem Content – Outfitpost & Co werde ich nicht so oft teilen, aber ich möchte nach den 4 Wochen euch sagen können ob das stimmt oder nicht. Und wie ihr das auch schaffen könnt. Wenn ich den Traffic verdopple, hat es funktioniert – we will see. Ich bin schon sehr neugierig!

Diese Ansage hat aber dazu geführt, dass ich natürlich daran getüftelt habe wie ich effizienter bloggen kann. Ich tüftle noch immer, weil ich ja nicht meine komplette Zeit für den Blog einsetzen kann. Wer mich kennt, weiß: ich versuche meine gesamte Zeit optimal einzusetzen. Das gelingt mir mal mehr, mal weniger, aber ich werde immer besser – yeah! Deswegen gibts heute von mir die 10 Schritte rund um meine Blogpost und wo man diese Arbeit effizienter gestalten kann. So lets go.

  1. Contentplan
    Ich erstelle immer eine Blogpost Liste und einen ganz genauen Content Plan. Ganz genau bedeutet, dass ich alles mit Tag und Uhrzeit schon einplane. Wer effizient sein möchte, sollte das auch tun. Lieber ein paar Stunden in die Planung investieren als später draufkommen, dass man Arbeit bündeln hätte können.( ca 4 Stunden im Monat)
  2. Foto/Moodboard
    Vor allem bei Reisen oder Outfit Posts macht es Sinn sich klar zu machen was für Bilder man braucht: Ganzkörperfoto, Closeup, Details, Flatlay & Co. Und auch gut ist wenn man schon eine Idee hat wie das ganze aussehen wird. (ca 20 Minuten pro Post – manchmal auch viel weniger )
  3. Fotoübersicht & Shooting
    Ich mache mir gerne eine Liste der Bilder die ich brauche oder sammle Bilder die mir gefallen auf meinem Handy. So kann ich meinem Fotografen gleich zeigen was ich will. (ca 30 Minuten pro Post) Das Shooting kann dafür ganz unterschiedlich dauern, aber mit dem geht es meistens sehr schnell.
  4. Fotos schnell bearbeiten
    Mit Lightroom, einem Preset, etwas Lichtanpassungen & „Copy & Paste“ ist man in Windeseile fertig. Ich benutze gerne überall die gleichen Filter. Wer einige seiner VSCO Filter (HB1, HB2 & Co) zum Download haben möchte, findet einige hier. Wie ich meine Fotos organisiere, habe ich ja schon mal geschrieben. (je nach Fotos ca 1 Stunde pro Post)
  5. Fotos für Social Media – aber dalli
    Instagram, Pinterest, Facebook Header was man auch immer braucht, am schnellsten ist man mit Canva. Foto-Zusammenstellungen machen wir so gut wie immer über das Tool. Schneller geht es kaum.(Nutzt den Abcracadabra Button!) Template abspeichern, downloaden & fertig. Und wenn mal kein passendes Bild da ist, kaufen wir eines. (je nach Menge, aber meistens so 30 Minuten pro Post)
  6. Themen sammeln auf Evernote & Feedly
    Interessanter Artikel? Ab nach Evernote damit. Ich sammle alles mit einem Klick auf Evernote. Wenn ich dann im Bett liege und Zeit zu lesen habe, lese ich alles & entschiede dann ob es nützlich ist oder nicht. Artikel die mich inspirieren und die gute Inhalte für einen meiner geplanten Blogs beinhalten, werden dann auch gleich gespeichert. Und wenn ich noch etwas suche, suche ich über Feedly oder Bloglovin. (on the go)
  7. Texte schreiben
    Also ich schreibe ja meistens drei Artikel hintereinander. Sobald ich Lust habe zu schreiben, geht es auch schon los. Das ist meine Methode. Ich brauche pro Blogpost zwischen 25 Minuten bis 2 Stunden – je nachdem wie komplex das Thema ist.
  8. 25-30 Überschriften / Fragen /Sätze
    (Noch nicht erprobt) Wenn man 30 Post braucht, braucht man 30 verschieden Überschriften oder Texte um das gleiche ähnlich auszudrücken. Probiere es aus. Einfach mal zu einem Post 30 verschieden Zugänge zu suchen. Das geht bei einem Outfit-Post meistens nicht, aber mit einem informativen Post ist das oft gar kein Problem. Dazu habe ich mir gerade eine Vorlage gebastelt – schauen wir mal wie das wird. (rechne mit ca. 30 Minuten pro Post)
  9. Spread on Social Media
    Ich plane jeden fertigen Post auf Social Media. Meistens mehrere gleichzeitig. Mit Coschedule und der vorarbeiteten Fotos, Überschriften) brauche ich dann nur mehr ca 15 Minute pro Post. 30 mal? Bis her nicht, aber das startet jetzt – schauen wir mal wie lange ich dann brauche. Alte Posts müssen  natürlich auch da wieder geshared werden…More coming soon
  10. E-Mail – go with the flow
    Bei Mailchimp kann man sich einfach den RSS Feed der letzten Blogposts hineinziehen. Eine Überschrift dazu, ein paar Zeilen für die Leser und vielleicht noch eine Ankündigung. In 30 Minuten ist man fertig. Ich habe das normalerweise einmal im Monat gemacht. Ziel für die nächsten 4 Wochen ist einmal die Woche. Schauen wir mal. Beim Gedanken “schwimme ich” schon Ha!

Eine  Menge, nicht? In meinen Kursen kam schon bisher mit meinen 10-15 shares ein raunen durch die Menge. Schauen wir mal ob die 30 ganz gezielten shares was bringen & wie das sich so etabliert. Was auf jeden Fall stimmt.  Wer gut vorplant kann sich eine Menge Zeit sparen. Vor allem bei den visuellen Dinge und bei der Recherche. Der Punkt wo ich am wenigsten optimieren kann ist beim Schreiben. Auch wenn man sich einfach angewöhnen muss auch aus einem größeren Thema einfach mehr Blogpost zu machen.

Lust auf mehr? Keine Sorge. Ich werde die nächsten Wochen zu jedem Punkt noch mehr in die Tiefe gehen. Schließlich geht es gerade um einen Test und da werde ich sicher viel noch lernen.

So lets do this!

Starting the test now!

Wer mehr wissen möchte rund um Blogging & Geld verdienen, kann gerne einer meiner Workshops besuchen. Der nächste Blog Boost Workshop findet am 24. September 2016 statt! 

Lets rock the blog!

Workshop Bloggen in Wien

P.S. Für alle Newsletter Abonnenten  gibt es einen Gutschein im nächsten Newsletter!