Es ist ein schwieriges Thema, das seit Monaten in der Blogger- und Influencerbranche diskutiert wird: Die Kennzeichnungspflicht. Sind andere Medien, wie Magazine oder TV-Sender bereits seit längerer Zeit dazu verpflichtet, werbliche Inhalte zu kennzeichnen, so blieben Blogger und Influencer lange Zeit verschont. Doch durch das rasante Wachstum der Influencerbranche und negativen Entwicklungen sollen durch die Kennzeichnungspflicht vor allem die Konsumenten geschützt werden. Im Netz kursieren dabei viele unterschiedliche Tipps & Tricks, Richtlinien, Regelwerke und Co. – dabei kann man schon leicht den Überblick verlieren, was man darf und was nicht.

In diesem Beitrag erfährst du, welche deiner Inhalte du überhaupt kennzeichnen musst, und du wie diese dann richtig kennzeichnest.

Was muss ich kennzeichnen?

Kennzeichnen musst du all jene Inhalte, für die du eine Gegenleistung erhältst (egal ob Geld, Dienstleistung oder Produkte) oder die einen werblichen Zweck verfolgen. Puh – was heißt das jetzt genau? Egal, ob du eine bezahlte Partnerschaft mit einem Unternehmen hast, bei dem du für deine Beiträge Geld bekommst oder ob du eine Kooperation eingehst, bei der deine Leistung mit Produkten, Dienstleistungen (z.B. Friseurbesuch), Gutscheinen oder bezahlten Reisen entlohnt wird: All das muss gekennzeichnet werden, da die Inhalte dazu nicht aus deinem rein redaktionellem Interesse entstehen. Somit haben sie einen werblichen Charakter. Aber auch wenn du keine Gegenleistung bekommst,  Produkte oder Marken aber bewusst „anpreist“ und diese im Vordergrund der Beiträge stehen, ist es Werbung. Denn damit verfolgst du die Absicht, für diese Produkte oder Marken bei deiner Community zu werben.

Einzige Ausnahme ist es, wenn du Produkte selbst kaufst und wenn du diese nur nebenbei auf deinen Kanälen vorstellt, ohne sie in den Vordergrund zu heben: Dann ist es keine Werbung. Doch durch deine persönliche Wertung beeinflusst du automatisch die Meinung deiner Follower zu Gunsten einer Marke.

Du sieht also: Es ist ein sehr schmaler Grat zwischen der Entscheidung, ob es sich um Werbung handelt oder nicht. Wenn du dir nicht 100 % sicher bist, empfehlen wir dir Inhalte, die in irgendeiner Weise mit einer Marke verbunden sind, als Werbung zu kennzeichnen. So bist du immer auf der sicheren Seite 😉

Wo muss ich die Beiträge kennzeichnen?

Egal ob auf Instagram, Facebook oder am Blog – du musst überall kennzeichnen. Dabei ist es wichtig, dass der werbliche Charakter hinter den Inhalten auf den ersten Blick erkennbar ist. Es reicht also nicht, einen Beitrag am Ende eines Textes als Werbung zu kennzeichnen. Also entweder Inhalte direkt zu Beginn mit dem Begriff [WERBUNG] oder, wenn ihr Hashtags verwendet, den #werbung als ersten Hashtag setzen.

Wie kennzeichne ich richtig?

 

1.Es ist immer Werbung (fast immer)

Egal ob bezahlt, Sample oder selbstgekauft. Am sichersten ist es, Markennennungen immer mit „Werbung“ oder „Anzeige“ zu kennzeichnen. Und zwar unabhängig davon, ob du ein Produkt zugeschickt bekommst, eine bezahlte Kooperation hast oder zu einem Event / einer Reise eingeladen wurdest, weil du ja trotzdem immer für ein Produkt / eine Marke wirbst.

„Anzeige wegen Markennennung“ – diese Passage liest man in letzter Zeit öfter. Du kannst sie dann verwenden, wenn du dir ein Produkt selbst kaufst und darüber ohne werbliche Absicht und aus reinem redaktionellen Interesse darüber berichtest. So drückst du aus, dass du zwar nicht explizit Werbung für das Produkt machst, das Unternehmen jedoch von deinen Aussagen profitieren kann. Schlupflöcher bieten Formulierungen wie [Sponsored by] oder [Gesponsert], wobei man hier eine Grauzone betritt und die Korrektheit dieser Kennzeichnung umstritten ist. Mit der Kennzeichnung durch [Werbung] ist man auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite, egal um welche Art der Kooperation und Gegenleistung es sich handelt. Zwingend ist diese Form der Kennzeichnung, wenn du für deine Inhalte von Unternehmen einen finanzielle oder materielle Gegenleistung erhältst. Unzulässige Kennzeichnungsmöglichkeiten sind hingegen vor allem Begrifflichkeiten, wie beispielsweise [Ad], [In Partnerschaft mit] oder [Powered By].

 

2. Produktplatzierung und Dauerwerbesendung bei Video-Content

Besonders auf YouTube, Snapchat und Instastories (also alle Video-Formate) kann die Kennzeichnung durch [Dauerwerbesendung] durchaus nützlich sein. Um nicht jede Instastory oder nach jedem Cut das Textfeld [Werbung] einfügen zu müssen, reicht es, wenn du am Beginn der Aufnahmereihe den Begriff [Dauerwerbesendung] einblendest. Wenn auf eine Reise / Event eingeladen wirst, aber keine Bezahlung erhältst und die Reise / Event einen Wert unter 1.000 € hat und du nicht den Veranstalter, eine Location oder ein Hotel in den Vordergrund stellst, reicht dabei auch die Kennzeichnung durch [Produktplatzierung]. Bewirbst du explizit eine Marke (Veranstalter, Hotel, Fluglinie, etc.) musst du jedoch wieder mit [Werbung] kennzeichnen. Neben Reisen kann auch bei zur Verfügung gestellten Produkten die einen Wert unter 1.000 € aufweisen [Produktplatzierung] verwendet werden. Auch hier zählt das nur, wenn das Produkt nicht im Vordergrund steht, sondern es lediglich „sichtbar“ für die Follower ist. Bei Fokus auf das Produkt oder eine Marke ist wieder die Kennzeichnung durch [Werbung] nötig.

 

3. Das Insta-Feature „In Partnerschaft mit“ reicht nicht aus

Wie dir sicher bereits aufgefallen ist, gibt es auf Instagram seit einigen Monaten die Funktion Postings und Stories mit „In Partnerschaft mi“ zu kennzeichnen. Damit reagiert Instagram auf die steigende Nachfrage nach einer geregelten Kennzeichnung auf sozialen Netzwerken. Jedoch reicht der Einsatz dieser Funktion nicht aus, um rechtlich abgesichert zu sein. Um hier ganz sicher zu gehen, sollte man als immer den Zusatz #werbung am Beginn des Beitrages hinzufügen.

 

4. Die richtige Platzierung

Auch die richtige Platzierung der Kennzeichnung sollte beachtet werden. Wenn du z.B. direkt im Text deines Postings das Wort *Werbung einfügst, sollte das entweder zum Beginn oder am Ende stehen, da die Anzeige ansonsten versteckt wirkt. Wenn du den Hashtag #werbung verwendest, sollte dieser unter den ersten 2 Hashtags sein, damit die Kennzeichnung klar erkennbar ist. Bei Werbung in den Stories oder auf IGTV kannst du das entweder ins Video sprechen, den Text „Werbung“ einfügen oder eines von Instagram zur Verfügung gestellten GIFs für deine Anzeige verwenden.

 

5. Die richtige Sprache

Prinzipiell gilt, dass Werbung immer in der Sprache des Landes, in dem man werblich tätig ist, gekennzeichnet werden muss und da wir alle (oder zumindest die meisten von uns) im deutschsprachigen Raum arbeiten, muss auch unsere Kennzeichnung auf deutsch erfolgen. Solltest du viele Follower aus anderen Ländern haben, kannst du auch die Kennzeichnung in einer anderen Sprache hinzufügen, wie z.B. #anzeige #ad. Die alleinige Verwendung von #ad #advertisement oder #sponsored ist nicht zulässig. Die Sprachwahl deiner Kennzeichnung ist auch davon abhängig, welche Sprache der Großteil deiner Follower spricht. Hier kann es sein, dass auch die Kennzeichnung sogar in zwei Sprachen machen musst.

Und sonst noch so?

 

In unserem 2018 veröffentlichen Influencer Kodex haben wir eine genau Auflistung, wie man als Influencer sein Beiträge richtig kennzeichnet. Auch wir sind keine Rechts-Experten. Deshalb empfehlen wir bei sehr heiklen Fällen sicherheitshalber einen Juristen zu Rate zu ziehen. Trotzdem ist es wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben, um sich möglichst flexibel an neue Änderungen anpassen zu können.

Hier gibt’s ein paar Tipps auch als Checkliste zum Download!

 

Blogger werden, aber wie? In den letzten Jahren habe ich einige Workshops zu diesem Thema gehalten und vielen Teilnehmern geholfen ihre Blogs zu starten. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, die sich für mich im Nachhinein als die Dinge dargestellt haben, die entscheiden, ob jemand erfolgreich seinen Blog betreiben kann oder nicht. Dabei ist natürlich der Begriff Erfolg recht unterschiedlich zu verstehen: Was für den einen eine monetäre Komponente ist, ist für den anderen mit Reichweite und Bekanntheit verbunden. Und trotzdem sind es am Weg zum Blogger die gleichen Hindernisse, die überwunden werden müssen, um einen eigenen Blog zu beginnen und auch dorthin zu führen, wo man ihn haben möchte. Diese Hindernisse haben einerseits mit Know- How, aber – und das gilt für alle Dinge, die man selbstständig macht – auch sehr viel mit persönlicher Entwicklung zu tun. Ein schöner Blog oder das zu tun, was man schon kennt, reicht oft nicht aus, um seinen Blog langfristig erfolgreich aufzubauen. Man braucht auch Mut, Durchhaltevermögen und viel Neugierde. Try & Error ist hier keine Marketing-Floskel, sondern ein Must- Do, genauso wie ein Verständnis für die Technologie, die dahinter steckt.

Mut zur Technologie

 

Ein Blogger, der sich mit der Technologie hinter seinem Blog nicht auskennt, hat meistens einige Schwierigkeiten. Sich von Anfang an mit WordPress oder auch mit einem anderen System auseinanderzusetzen ist wichtig, um auch zu wissen, was man damit überhaupt alles machen kann, worauf man achten muss, usw. Man sollte sich trauen z.B. WordPress mit All-inkl zu installieren, auch mal ein Update zu machen oder ein neues Plugin auszuprobieren.

Genauso sollte man auch gewillt sein neue Soziale Netzwerke auszuprobieren und Tools zu nutzen. Es macht vor allem beim Bloggen Sinn, Dinge allen anderen zu testen, um zu sehen, ob es einem beim Bloggen hilft, um sich vielleicht damit auch einen Vorteil zu verschaffen.

 

Austausch mit anderen

 

Wer Zeit hat, kann sich alle Infos rund ums Bloggen im Netz zusammensuchen. Und trotzdem wird es nicht genug sein. Der Austausch mit anderen Bloggern ist genauso wichtig. Sie nur als Konkurrenz zu sehen, das ist besonders blöd. Man sollte sich gegenseitig helfen und unterstützen. So vermeiden alle die typischen Fehler, die man am Start macht, wie z.B. die beliebten Klassiker der Einstellung von Permalinks oder die Größe der Fotos am Blog. Diese Dinge lernt man in Workshops, kann man bei anderen nachfragen oder bei Blogger Events erfahren. Aber gerade bei den vielen Dingen, die man neu lernen muss, kann es schon passieren, dass man etwas vergisst. Deswegen: Immer wieder mit anderen Bloggern austauschen und nachfragen. 

 

Gehe deinen Weg: Blog – Kit  / Media Kit

 

Einfach drauf los bloggen war gestern, als es noch wenige Blogs gab. Heute muss man sich schon genauer überlegen, was der Blog sein soll, damit er nicht unter den vielen Blogs untergeht. Dazu muss man sich vor dem Start eine Art Blog-Kit  zusammenstellen. Bei dem beantwortet man die wichtigsten Fragen rund um den Blog, wie z.B.: Was findet man auf den Blog? Wen spricht man damit an? Wie sehen die Fotos aus? Wie möchte man die Bekanntheit steigern? Welche Eckpfeiler gibt es noch zu berücksichtigen? Möchte man Geld verdienen? Welche Ziele hat man sich gesteckt? Das ist quasi ein kleiner Business Plan für den Blog. Aus diesem kannst du dann auch später dein Media Kit basteln.

Das hilft von Anfang an auf einer Linie zu bleiben und sich nicht zu sehr von anderen Blogs ablenken zu lassen. Gehe deinen eigenen Weg!

 

Ein Jahr  – Halte durch!

 

Einen Blog zu starten, klingt irgendwie einfach. Es ist aber sehr viel Arbeit und vor allem mit viel Zeiteinsatz verbunden. Hat man sich mal für die Häufigkeit der Blogposts entschieden, sollte man auch dranbleiben. 2,3,4,5 mal in der Woche? Dann unbedingt durchhalten. Ein Jahr sollte man dem Start schon geben. Bis dahin hat man seine Prozesse optimiert und kann auch sehen, was gut funktioniert hat und was nicht. Es ist wichtig dem Projekt Blog auch eine reelle Chance zu geben, sich zu entwickeln. Wo wir auch gleich bei dem Topic “gemeinsam” wären – es ist einfach leichter dran zu bleiben, wenn man ein “Partner in crime” hat 🙂

 

Monetarisieren – Lass dir Zeit

 

In diesem Jahr sollte man sich auch Zeit nehmen, um den Blog zu monetarisieren. Klar kann man mit dem Blog bzw. mit dem Gelernten auf dem Weg zum Blogger / Influencer Geld verdienen. Aber genauso wie der Blog Zeit braucht, brauchst auch du Zeit, um zu sehen, wie du Geld verdienen kannst. Dabei geht es um Themen wie: Wie komme ich bei den Kunden an? Wie kann ich Kunden akquirieren? Welche Dinge möchte ich anbieten? Was kann ich gut selbst machen, was muss ich auslagern? Wieviel Geld muss ich verdienen? In einem Jahr lernt man viel und kann das dann auch richtig einsetzen. Daher. Am besten man hat einen “Brotjob” oder “Spielgeld” während der Zeit, wo man seinen Blog aufbaut. Auf dem Weg begleite ich einige Blogger als Coach und ich kann aus Erfahrung sagen: Das Jahr zahlt sich aus.

 

Zeit ist grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Man sollte sich alles gut überlegen, den Blogstart planen und sich auch genau überlegen, ob Selbständigkeit überhaupt eine Option sein kann – ganz egal, ob mit dem Blog selbst oder mit seinem anderen Know-How. Was hier wichtig ist: Der Blog und die Inhalte sollten immer auf dein Ziel gerichtet sein. Damit du auch den Erfolg/ Misserfolg erkennen kannst.

 

Wenn du Fragen hast, einfach kommentieren!

 

 

Du bist dir noch nicht sicher, ob du deinen eigenen Blog starten solltest? Wir haben hier die Antwort, warum du das auf jeden Fall tun solltest!

 

 

Immer mehr Influencer bekommen gerade wegen fehlender Kennzeichnung bezahlter Inhalte Abmahnungen. Vor allem in Deutschland polarisiert dieses Thema immer mehr, vor allem seit es auch einige prominente Influencer getroffen hat. In einem unserer nächsten Beiträge geben wir dir Tipps für die richtige Kennzeichnung für Influencer. Nun stellt sich aber die Frage, warum die Kennzeichnung für dich als Influencer wichtig ist und warum du kennzeichnen solltest.

Rechtsgrundlage

In Österreich bestimmt das Mediengesetz das Verbot von Schleichwerbung und die Kennzeichnung bezahlter Inhalte.

„Ankündigungen, Empfehlungen sowie sonstige Beiträge und Berichte, für deren Veröffentlichung ein Entgelt geleistet wird, müssen in periodischen Medien als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ gekennzeichnet sein, es sei denn, dass Zweifel über die Entgeltlichkeit durch Gestaltung oder Anordnung ausgeschlossen werden können.“

Auch dein Blog oder dein Instagram-Account sind Medien, weshalb du gesetzlich verpflichtet bist, Inhalte für die du eine Gegenleistung bekommst, zu kennzeichnen. Und zwar so, dass das für deine Leser und Follower erkennbar ist. Natürlich bietet dieser Gesetzestext Schlupflöcher, da er schon lange bevor es Influencer, Blogs und Social Media gab, existierte. Trotzdem ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen. Denn auch wenn die rechtlichen Grundlagen nur einer von vielen Gründen für die Kennzeichnung von Werbung sind, solltest du das trotzdem nicht außer Acht lassen. Denn war die Gesetzgebung hier eine Zeit lang noch wenig konsequent, wird falsches oder fehlendes Kennzeichnen nun bereits abgestraft. Das kann von einer Mahnung oder einen Bußgeld, bis hin zu einer Klage führen. Durch die mediale Aufmerksamkeit kann eine solche Abmahnung auch rufschädigend sein, wenn die Öffentlichkeit darüber diskutiert.

Bekannte Beispiele für Abmahnungen sind die Kanäle von Vreni Frost oder Cathy Hummels. Frost wurde abgemahnt, da sie Postings auf Instagram, für die sie keine Gegenleistung erhalten, auf denen sie aber für Marken wirbt, nicht als Werbung kennzeichnete. Ihr Fall sorgte sowohl in Deutschland, aber auch bei uns in Österreich für Aufsehen. Die Geschichte über ihre Abmahnung und laufende Entwicklungen teilt sie mit ihrer Community in den Highlights ihrer Instagramstories.

„Ich sehe es nicht ein, meine Authentizität zu verlieren indem ich alles kennzeichne, obwohl ich dafür keine Werbung mache, sondern lediglich meinen Followern Impressionen vermitteln mag.“

Das postete Influencerin Cathy Hummels vor rund 2 Monaten auf ihrem Instagram-Account, als auch sie eine Abmahnung bekam. In ihrem Fall ging es darum, dass sie alle ihre Beiträge – egal ob bezahlt oder nicht – kennzeichnen sollte. Cathy Hummels sah dadurch jedoch ihre Authentizität gefährdet und legte Widerspruch ein. Hummels zog den Widerspruch aber zurück, weil sie bei einer Kooperation mit einem Kinderwagenhersteller nicht richtig gekennzeichnet hatte. Auch hier in Österreich noch keine Abmahnungen vorgenommen wurden, ist Deutschland trotzdem ein Vorreiter in Sachen Influencer Marketing. Man kann sich schon mal darauf einstellen, dass das auch in Österreich bald kommen wird. Deshalb lieber einmal zu viel kennzeichnen als zu wenig.

Transparenz &  Schleichwerbung

Neben den rechtlichen Grundlage ist die Kennzeichnung für dich aber vor allem deshalb wichtig, um transparent gegenüber deinen Followern zu sein. Denn den Begriff  „Schleichwerbung“ kennt man zwar vor allem aus Filmen. Doch eigentlich ist jede fehlende Kennzeichnung werblicher Inhalte Schleichwerbung – also auch auf deinen eigenen Kanälen. Durch die Kennzeichnung ist es für deine Follower klar ersichtlich, für welche deiner Inhalte du eine Gegenleistung bekommen hast. Dabei geht es nicht darum, dass sie sich dann weniger für diese Inhalte interessieren, sondern darum, dass sie erkennen, welche deiner Inhalte nicht rein redaktionell sind. Durch deine Reichweite und deine Interaktion mit den Followern hast du großen Einfluss auf sie. Daher ist es wichtig, ihnen ehrlich und offen zu kommunizieren, wenn du mit dieser Reichweite Werbung für ein Unternehmen machst. Egal wieviel Reichweite du hast – du beeinflusst mit deinen Inhalten andere Personen, die sich auch von dir beeinflussen lassen wollen.

Bezahlte Inhalte haben grundsätzlich nichts mit weniger Authentizität zu tun, aber wenn du Auftrags-Werbung für eine Marke machst, sollten deine Follower auch wissen dürfen, dass es Werbung ist. Haben deine Beiträge mit kommerziellem Zweck also keine Kennzeichnung, ist das Schleichwerbung. Rufschädigend wird diese Schleichwerbung auch dann, wenn es für deine Follower klar erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt. Deine Follower haben das Gefühl, dass du sie „für dumm verkaufst“, weil es offensichtlich ist, dass es Werbung ist, und du es aber als redaktionelle Inhalte darstellst.

Professionalisierung & Selbstreflexion

Die richtige Kennzeichnung ist aber nicht nur für die Unternehmen mit denen du arbeitest, Gesetzgeber oder deine Follower wichtig, sondern auch für dich selbst. Durch die steigende Anzahl an Influencern ist es immer wichtiger, sich von Fake Influencern  und Werbeschleudern im Netz abzuheben. Die Kennzeichnung werblicher Inhalte bietet dir eine Möglichkeit, dich und deine Arbeit zu professionalisieren. So schaffst du eine Basis für eine gute Zusammenarbeit mit den Unternehmen und hebst dich durch diese Professionalisierung von Fake Influencern ab.

Die Kennzeichnung werblicher Inhalte soll auch dazu führen, dass du die Unternehmen, für die du wirbst, mit mehr Bedacht auswählst. So soll Bewusstsein dafür geschaffen werden, wieviel Werbung angebracht ist, und wann es einfach zu viel ist. Wenn du also jeden werblichen Content kennzeichnest, bekommst du ein Gespür dafür, wieviel Werbung du im Vergleich zu redaktionellen Inhalten du machst. Das hilft deiner Selbstreflexion und soll dich dabei unterstützen, auf ein optimales Verhältnis zu achten.

 

IGTV Informationen

Instagram hat mit dem neuen Format IGTV die Content Creators Welt aufgerüttelt. Gleich nach der Bekanntgabe der neue Funktion und App haben zahlreiche Influencer & Content Creators die App getestet und unzählige Videos hochgeladen. Nur was kann die neue Funktion? Wie kann man sie am besten nutzen? Und sollte jeder gleich einen eigenen Kanal starten? Dieser und anderen Fragen wollen wir in diesem Artikel nachgehen und euch einen Guide in die Hand geben, wie ihr am besten mit IGTV startet. (Wir starten auch diese Woche mit unserem neuen Format AUGUST Magazine – stay tuned!)

Warum eigentlich IGTV?

Instagram hat mit einer Milliarde aktiven monatlichen Nutzern ein unheimliches Potential an Reichweite, die sich bisher auf Feeds, Instagram Stories und Live Videos konzentriert hat. Mit IGTV können Nutzer bis zu 60-Minuten Videos direkt vom Desktop oder über die eigens kreierte App hochladen. 60 Minuten im Hochformat natürlich – und damit für mobile Geräte optimiert. Denn wer dreht schon gerne sein Smartphone, wenn es gerade so gut in der Hand liegt? Ob das ein Angriff auf YouTube ist? Vielleicht. Ich sehe das etwas differenzierter, da jeder auf YouTube lange Videos hochladen kann und YouTube noch immer die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Ich persönlich erwarte eher ein Zusammenspiel zwischen IGTV und YouTube bei dem Content Creators versuchen werden ihre Inhalte so zu gestalten, dass auf beiden Plattformen interessante Inhalte für die entsprechende Community zu finden sind. Diese crossmediale Nutzung bietet die optimale Möglichkeit verschiedene Zielgruppen mit einem ähnlichen Thema aber auf unterschiedlichen Kanälen anzusprechen und zu erreichen. Aber all das steht wohl noch in den Sternen.

IGTV Grundlagen

Wo kann man die IGTV Videos ansehen?

IGTV Videos kann man entweder in der IGTV App ansehen oder auf dem Button oben rechts neben der Direct Messaging Funktion ist. Hier kannst du nun alle Videos von deinen liebsten Influencern sehen. Hier wird auch angezeigt, wenn ein Influencer oder ein Unternehmen auf Instagram ein neues Video geteilt hat. So bleibt man informiert. Von beiden Apps kann man die diversen Videos kommentieren, liken oder mit Freunden teilen.

Brauche ich die IGTV App?

Wenn man keine Videos hochladen möchte, grundsätzlich nicht. Allerdings kann man sich über die IGTV App mehr Videos ansehen und auch die eine oder andere neue Entdeckung machen.

Wie müssen die Videos bei IGTV hochgeladen werden?

  • Videos können hochkant oder vertikal hochgeladen werden, wobei hochkant natürlich die optimierte Form ist
  • Videos sollten Ton haben, sollte es jemand laut abspielen
  • File Größe: bis zu 3,6 GB
  • File Type: MP4
  • Video Größe: 9:16
  • Video Cover Foto: .JPG

Chancen & Nutzen für Content Creators & Influencers

Chancen gibt es hier viele, bisher nutzen diese aber eher wenige Influencer. In meinen Augen ist es eine echte Chance für jene, die mehr erzählen wollen und müssen. Produkte und Themen, die mehr Erklärung bedürfen, haben hier Platz. Alle, die nicht auf Instagram verifiziert und damit kein blaues Häkchen haben, können bis zu 10-Minuten Videos hochladen – allen anderen wird 60 Minuten Zeit gewährt. Vor allem für jene, die sich bisher keine Community auf YouTube aufgebaut haben, haben hier die Chance, die vorhandene Community noch stärker an sich zu binden. Weiteres ermöglicht es neue Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen. Wer noch nichts „in Video“ was macht, sollte das jetzt bald tun. Da die Videos in 4k hochgeladen werden, ist die Qualität der Videos auch deutlich besser als jene der InstaStories. Die gute Qualität verstärkt den TV-Charakter der Funktion und hebt sich so klar von den Videos in den Stories ab.

Was funktioniert auf IGTV?

Noch ist die neue Plattform recht neu, trotzdem kann man schon einige Conclusions zusammenfassen. 2-5 Minuten Videos scheinen am besten zu funktionieren. Diese sind nicht zu lang, so dass die Leute die Aufmerksamkeit verlieren, aber auch nicht zu kurz, so dass genügend interessante Infos in das Video gepackt ist. 85 % der Videos auf Facebook werden ohne Ton abgespielt. Die Videos sollten also auch ohne Ton ansprechend und aussagekräftig sein. Über Facebook kann man auf seine Videos auch Untertitel hinzufügen, sollte das für das Verständnis der Videos notwendig sein.

IGTV Kanal erstellen

 

Sollst du es ausprobieren?

Egal, ob als Unternehmen oder Influencer – hier gibt es eine klare Antwort: Ja. Wichtig ist es allerdings in meinen Augen ein eigenes schlüssiges Format zu kreieren, das die anderen Channels nicht ersetzt, sondern komplementiert. Hier wird man auch einiges ausprobieren müssen. Vor allem damit es nicht langweilig wird. Ich selbst bin auch erst dabei zu starten. Grundsätzlich wollte ich immer einen YouTube Channel starten, nun denke ich aber, dass es für uns besser ist, das über IGTV zu machen, da wir hier zumindest eine kleine Community besitzen, die unsere Inhalte schon interessiert.

 

IGTV Videos

 

IGTV Infos für den Start

  • Einen IGTV Channel kann jeder, der einen Instagram Account hat, starten. Dabei sind keine weiteren Informationen notwendig als jene, die man auch in seinem Instagram Account hat.
  • Man kann auch bei IGTV, wie auf Instagram, von einem Channel zum anderen switchen und damit mehrere Accounts haben und betreuen.
  • Ist der eigene Instagram Account privat, ist auch dein IGTV privat – solange du keine Hashtags nutzt.
  • Videos können einfach über die IGTV App hochgeladen werden oder über Instagram am Desktop.
  • Während man keine Filter, Emojis, Fotos oder Locations in den Videos hinzufügen kann, kann man Hashtags und andere Accounts in der Beschreibung des Videos hinzufügen. Außerdem ist es hier für alle möglich Links hinzuzufügen.
  • In Sachen Analytics kann man Views, Likes, Kommentare und die Zuschauerbindung reporten – das gilt für private und öffentliche Accounts.
  • Wenn man das Video nicht mehr online haben möchte, kann man es einfach löschen. Sie werden zum Unterschied zur Stories nicht automatisch gelöscht.

 

 

Fazit

Nach derzeitigem Stand wird es nicht die Suchmaschine Youtube ersetzten, aber es kann gut auf Instagram genutzt werden, um eine stärkere Nähe zu der eigenen Community zu erstellen. Vor allem für die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Influencern & Content Creators, die keinen Youtube Channel haben, wird IGTV für beide Seiten sehr interessant sein.

Wir sind schon sehr gespannt, was uns da alles erwartet.

 

Für Medienkonsumenten sollte immer klar erkennbar sein, welche Inhalte redaktionell verantwortet und welche kommerziell, sprich von Dritten bezahlt wurden. Doch wie sieht das bei Autoren aus, die im Internet tätig sind? Der Influencer Kodex ist eine einheitliche Lösung, der Konsumenten, Unternehmen aber auch Influencer durch eine Kennzeichnungspflicht schützt.

Warum braucht man den Influencer Kodex?

Immer mehr Unternehmen erkennen die Chance durch Kooperationen mit Digital Influencer ihre Bekanntheit, und so auch ihren Produktverkauf zu steigern. Diese Kooperationen verlangen aber auch nach einer klaren Regelung zum Schutz der Person, die am Ende das Produkt kaufen soll, dem Konsument. 

Doch bei der Masse an digital erstellten und verbreiteten Inhalten gibt es eine breite Qualitätsspanne, aber eine klare Kennzeichnung von abgesprochenen Inhalten und authentischen Berichten wird nur von wenigen Bloggern sauber vollzogen.

Vor allem dient der Influencer Kodex dazu, als Modul für die transparente und professionelle Zusammenarbeit zwischen Influencern und Unternehmen zu agieren.

Der Kodex ist ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen, die nur mit Influencern zusammenarbeiten wollen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst sind und, die durch die Einhaltung bestimmter Vorgaben den Arbeits-Standard mit Unternehmen und Organisationen heben wollen.

 

Was beinhaltet der Influencer Kodex?

Die Regelungen und Vorgaben dieses Kodizes fokussieren sich vor allem auf das Verhalten bei Produktsamples und bezahlten Beiträgen. Neben Richtlinien für das Verhalten der Influencer beinhaltet der Kodex auch Bedingungen für die Arbeit von Unternehmen. Das Regelwerk bringt außerdem zu den Themen Kooperationen, Werbung, Veranstaltungseinladungen, Gewinnspielen und Pressereisen auf den Punkt, was eine transparente Zusammenarbeit erfordert.

Neben Richtlinien in 6 Kategorien beinhaltet der Influencer Kodex zusätzlich 7 Grundprinzipien*, die bei einer Zusammenarbeit sowohl für Unternehmen, aber auch für Digital Influencer gültig sind.

Den gesamten Influencer Kodex kannst du dir hier (Link fehlt) downloaden und ansehen.

Was ist das Ziel?

Ziel des Influencer Kodex ist es, einen Standard in der Arbeit zwischen Digital Influencern und Unternehmen zu etablieren. Durch unsere langjährige Arbeit im Influencer Marketing und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Influencern habenn wir festgestellt, dass bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen oftmals Missverständnisse entstehen, Wünsche von den grundsätzlichen Möglichkeiten abweichen und zu hohe Erwartungen gestellt werden, sodass am Ende der Zusammenarbeit nicht alle Beteiligten zufrieden gestellt sind bzw. deren Erwartungshaltung nicht erfüllt werden konnte.

Der Influencer Kodex ermöglicht es Digital Influencern ihre Kooperationspartner über ihre Arbeitsweise zu informieren und soll so ein Signal für klare und transparente Kommunikation und Zusammenarbeit sein. So soll eine solide, transparente, faire und offene Basis für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Digital Influencern geschaffen werden.

Wie kann man mitmachen?

Der neue Influencer Kodex ist nur die erste Veränderung. Wir haben auch unsere Webseite umgestaltet und erneuert. Am Ende wird es wieder einen Kodex Badge geben, dann man bei uns anfordern kann. Wir prüfen dann, ob du dich bei deiner Arbeit auch an die Richtlinien des Influencer Kodex haltest. Dann bekommst du von uns den Kodex Badge zugeschickt, dann du auf deinem Blog oder deinen sozialen Netzwerken einbauen kannst. Dieser Badge gilt als Gütesiegel für deine Arbeit und soll anderen Influencer, aber auch Agenturen und Unternehmen zeigen, dass du für eine solide, transparente, faire und offene Zusammenarbeit zwischen Influencern und Unternehmen stehst.

Mehr als 200 Millionen Menschen verwenden Instagram Stories täglich. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Als Instagram plötzlich die Kopie von Snapchat veröffentlichte, wollten sich noch einige Influencer dagegen wehren. Das Thema war aber dann schnell vom Tisch, schließlich hat man auf Instagram schon eine Community, die man mit InstaStories bedienen kann, man müsste sich ansonsten erst eine neue Community auf Snapchat aufbauen.

Seitdem entwickelt sich Instagram Stories immer weiter – fast wöchentlich gibt es ein neues Feature. Um up to date zu bleiben und auch neue Funktionen nicht zu verpassen, muss man dran bleiben. Wir bekommen aus diesem Grund immer wieder Fragen zugesendet, deswegen gibt es heute eine Sammlung von Dingen, die du bei Stories einsetzen kannst, die du vielleicht noch nicht kennst – dieser Post wird regelmäßig für dich upgedatet.

 

1. Schriften in allen Farben

Oft möchte man genau die Schriftfarbe des eigenen Brandings benutzen oder es nach der eigenen Stimmung anpassen. Mit den Werkzeugen bietet einem Instagram einige Standardfarben an. Mit einem Trick kannst du aber zwischen allen möglichen Farben auswählen.

Was zu tun ist:

  1. Nachdem du eine Story gemacht hast, wähle das entsprechende Werkzeug aus. Es erscheint die Standard- Farbpalette im unteren Bildschirmrand.
  2. Halte lange auf eine der Farben bis das gesamte Farbspektrum zu sehen ist.
  3. Nun kannst du die Farbe auswählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Filmen, ohne das Smartphone halten zu müssen

Oft sieht man eine Instagrammerin die tanzt oder während der Story kocht. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man freihändig filmen muss.

Was zu tun ist:

  1. Im unteren Rand des Bildschirms ist der Auslöser zu finden.
  2. Wische nach Links um an Ende der Spalte zu „Freihändig“ zu kommen.
  3. Smartphone hinstellen, auf den Auslöser drücken – schon geht es los. Wenn du etwas länger haltest, gibt es auch einen Countdown.

 

 

3. Farbiger Hintergrund bei Instagram Stories

Text auf einer Farbe – das sieht schön aus und ist recht einprägsam, aber wie macht man das? Einige sehe ich immer wieder, wie sie mit dem Pinsel über den ganzen Bildschirm wischen – das geht einfacher!

Was zu tun ist:

  1. Eine Story machen und dann ein Werkzeug auswählen.
  2. Farbe wählen, die man als Hintergrund haben möchte.
  3. Lang auf den Bildschirm halten und schon ist der gesamte Bildschirm in der von dir ausgewählten Farbe eingefärbt.

 

 

 

4. Bild unter einer Farbe verstecken und freistellen

Oft sieht man bei Stories, dass eine Vorschau zu einem Bild gemacht wird indem man dieses durchscheinen lässt. Das ist schnell gemacht und sieht einfach toll aus!

Was zu tun ist:

  1. Ein Foto machen oder aus der Camera Roll in deine Story hineinziehen.
  2. Ein Werkzeug wählen und bei der Farbpalette wie in Punkt 2 die Wunschfarbe auswählen.
  3. Mit langem Halten am Bildschirm den gesamten Bildschirm einfärben.
  4. Den Radierer in der Werkzeugleiste nutzen und den Teil des Bildes löschen, welchen man „durchscheinen“ lassen möchte.

 

Tipps für Instagram Stories

 

 

5. Selfie Sticker

Dein Selfie in deinem Instagram Story Bild oder Video einfügen und so auch „dabei sein“? Instagram bietet die Funktion seit einigen Monaten und die macht richtig viel Spaß.

Was zu tun ist:

  1. Deine Instagram Story machen.
  2. Bei den Stickers jenen nehmen mit dem Kreis und der Kamera.
  3. Den Sticker antippen damit der Auslöser erscheint.
  4. Foto machen und das Bild dort hinschieben, wo man es haben möchte.

 

 

6. Zoomen in Instagram Stories mit einem Finger

Manchmal muss man einfach näher ran zoomen. Normalerweise mit dem Smartphone neigen wir dazu das mit zwei Händen zu versuchen – gelernt ist gelernt. Aber das geht auch mit einer.

Was zu tun ist:

  1. Während dem Filmen den Finger auf dem Auslöser lassen.
  2. Den Finger einfach hochziehen – dann zoomt man näher.
  3. Einfach wieder runterziehen und man kommt zurück.

 

 

 

7. Instagram Stories vor bestimmten Leuten verbergen

Bei manchen Leuten möchte man nicht, dass sie die Instagram Stories sehen. Ich kenne das zwar nicht, aber es gibt sicher auch Menschen die einen auf Instagram Stories belästigen. Die kann man einfach „verbannen“.

Was zu tun ist:

  1. Gehe zum Instagram Story Interface.
  2. Gehe zu den Einstellungen (oben Links).
  3. Ganz oben steht „Story verbergen vor“ – hier kannst du bestimmte Menschen auswählen.

 

Tipps für Instagram Stories

 

8. Die Instagram Stories anderer Leute nicht mehr sehen

Umgekehrt kann es auch sein, dass man die Stories von anderen Leuten nicht mehr sehen möchte. Zwar kann man auch den Leuten entflogen, aber vielleicht findet man ja die Fotos gut nur die Stories schlecht? Who knows. Dazu gibt es aber auch eine Lösung!

Was zu tun ist:

  1. Gehe zur Hauptseite deines Instagram Accounts.
  2. Halte den Finger lang auf die Story der Person die du entfolgen möchtest.
  3. „XY stumm schalten“ drücken – schon siehst du die Stories von dieser Person nicht mehr.

 

 

9. Instagram Stories herunterladen

Manchmal möchte man auch die Instagram Stories herunterladen. Entweder die einzelnen Stories, oder einfach den ganzen Tag. Entweder, weil man selbst so einen schönen Tag gehabt hat oder weil ein Kunde das für seine Dokumentation braucht.

Was zu tun ist:

  1. Gehe zu deinen eigenen Insta-Stories.
  2. Unten rechts auf die „…“ klicken.
  3. Auf „Speichern“ gehen (btw hier kommst du auch auf die Funktion von Punkt 7 – Verbergen von Inhalten).
  4. Entweder das aktuelle Foto/Video speichern oder die gesamte Story herunterladen.

 

Tipps für Instagram Stories

 

10. Instagram Stories zum Nachsehen

Normalerweise sind Instagram Stories nach 24 Stunden gelöscht. Manchmal hat man aber auch Augenblicke oder Stories, die man länger seinen Followern zeigen möchte. Das kann man jetzt endlich machen.

Was zut un ist:

Hier gibt es zwei Varianten, die du nutzen kannst. Entweder du tippst bei der Story auf Highlight unten rechts oder:

  1. Gehe zu der Hauptseite deines Accounts.
  2. Tippe auf das Plus unter deiner Bio.
  3. Adde die Story, die du gerne länger behalten möchtest.

 

Tipps für Instagram Stories

 

 

11. Wochentagsticker die Farbe ändern

Den Wochentag-Sticker kennen wir alle. Er ist vor allem eines: Bunt! Da spasst nicht immer perfekt zur Story, deswegen kann man ihn auch weiß gestalten. Gleich ein Tipp vorweg an dieser Stelle: Die meisten Dauersticker kann man auch mit dieser Methode zu anderen umwandeln – einfach ausprobieren.

Was zu tun ist:

  1. Mache eine Story.
  2. Füge den „Wochentag-Sticker“ hinzu.
  3. Drücke nochmal auf den Sticker, dann ändert er seine Farbe und wird weiß.

 

 

12. Stop-Motion Funktion

Eine brandneue Funktion auf Instagram ist die Stop-Motion-Funktion. Dabei kannst du eine Reihe von Bilder, die du hintereinander machst, zu einer Instastorie zusammenfügen und so tolle Effekte mit unterschiedlichen Perspektiven erstellen. Ein tolles Gadget, um sich auszutoben.

Was zu tun ist:

  1. Wische in der Aufnahmefunktion der Instagram Stories so lange nach rechts, bis du ganz am Ende zur Funktion „Stop-Motion“ kommst.
  2. Mache mehrere Fotos (Tipp: Je mehr Fotos zu machst, umso besser ist der Effekt)
  3. Klicke auf „Fertig“ und schau dir deine Story an & lade sie hoch.

 

 

13. Namen der Filter

Filter bei den Instagram Stories gibt es ja schon länger, auch wenn sich diese zwischendurch immer wieder ändern. Jetzt haben diese Filter auch alle Name und sind nach Städten in der ganzen Welt benannt. Wenn du also immer den selben Filter für deine Stories verwenden möchtest, musst du dir einfach nur den Namen des Filters merken.

Was zu tun ist:

  1. Mache eine Story.
  2. Wische bei den Filter nach links oder rechts.
  3. Im oberen Teil der Story erscheint dann für eine kurzen Augenblick der Name des Filters.

 

 

 

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Viele von uns kennen das. Man möchte schnell etwas erledigen, und plötzlich dauert die Tätigkeit dann doch viel länger als geplant. Mir geht das immer so, wenn ich mir vornehme, „schnell“ eine Grafik mit Adobe Photoshop zu erstellen. Jedes Mal denk ich mir, dass ich es diesmal bestimmt schneller hinbekommt. Dann offne ich das Programm und nach 30 Minuten erkenne ich: Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Überblick. Wer geübt und affin mit Photoshop ist, für den sind solche Dinge natürlich kein Problem. Für alle jene unter euch, die ihre kostbare Zeit aber  lieber mit anderen Dingen, als mit der Erstellung 100 verschiedener Ebenen für eine Grafik verschwenden wollen, für die ist Canva genau das Richtige.

Was ist Canva?

Canva ist ein Design-Tool aus Amerika. Neben einer benutzerfreundlichen und einfach Bedienung bietet Canva auch viele unterschiedliche Features für die Bearbeitung von Blog-Headern, Infografiken für Pinterest, Social Media Beiträge, Booklets & Zeitschriften, Flyern und vielem mehr. Canva gibt es in 3 unterschiedlichen „Ausführungen“. Neben dem kostenlosen „Free Canva“ gibt es auch noch „Canva for Work“ und „Canva Enterprise“.

Bereits die kostenlose Version von Canva bietet für Influencer viele Möglichkeiten und Features, um tolle Designs zu erstellen.

  • Mobile App

Egal ob man Canva am PC nutzt oder nicht. Die kostenlose Canva App für’s iPhone bietet viele Funktionen, welche das Online-Programm auch bietet. So kann man unterwegs seine Fotos & Grafiken bearbeiten oder für später abspeichern. Wer sich mit seinen Zugangsdaten auf der App registriert kann seine Datein später problemlos auf dem Rechner weiter bearbeiten.

  • Schriften, Farben & Vorlagen

Die kostenlose Version von Canva stellt dem User eine Vielzahl an Schriften, Farben und Vorlagen zur Verfügung. Hier kann man sich auch super Inspiration für eigene Grafiken holen und diese ganz einfach mit den zur Verfügung gestellten Vorlagen umsetzen.

  • Newsletter

4 – 5 Mal im Montag schickt Canva einen Newsletter an alle User über Neuheiten, neue Funktionen und Produkte raus. Zusätzlich gibt es immer wieder Tipps & Tricks, wie man Canva noch optimierter nutzen und an die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann.

  • Sharing

Die gratis Version bietet 1 GB Onlinespeicher an, so dass man die erstellten Grafiken und Vorlagen abspeichern und später teilen kann. Wer seine Beiträge gerne direkt nach Erstellung teilen und nicht einplanen möchte, kann die direkt über Canva tun. Über die Anmeldung zu den einzelnen Sozialen Netzwerken kann man die Beiträge gleich direkt über das Online-Programm teilen.

Warum Canva?

Es gibt viele verschiedene Gründe, Canva einem anderen Programm oder Tools vorzuziehen. Wer sich für die kostenlose Variante entscheidet, bekommt eine Vielzahl an Vorlagen, Farben, Schriften und Gestaltungsmöglichkeiten zu Verfügung gestellt, ohne dafür bezahlen zu müssen. Wir benutzen das Canva for Work und für all jene, die gerne die kostenpflichtigen Features nutzen möchten, zahlt sich der monatliche Beitrag auf jeden Fall aus. Auch im Vergleich zu anderen Gestaltungsprogrammen findet sich Canva noch immer im gemäßigten Preissegment. Auch die einfache Handhabung ist bei der Wahl dieses Tools hervorzuheben. Obwohl die Funktionen nicht an ein professionelles Programm wie Photoshop oder InDesign herankommen, bietet Canva eine Vielzahl an Design-Möglichkeiten und ist trotzdem extrem einfach zu handhaben. Im Vergleich zu Photoshop ist Canva kein Programm, dass man sich auf dem eigenen Rechner speichert, sondern dass man direkt über eine beliebige Suchmaschine suchen und direkt online öffnen und verwenden kann. So verbraucht das Programm selbst und die erstellten und gespeicherten Datein keinen Speicherplatz auf eurem Rechner. Besonders für Laptops und McBooks mit geringem Speicherplatz also ein tolles Tool um Speicher zu sparen.

Tipps & Tricks Premium

Wer sich wie wie wir für „Canva for Work“ entscheidet, für den haben wir hier ein paar tolle Tipps, um Canva für sich selbst und seine Arbeit optimal zu nutzen.

Magic Resize

Wer von uns würde nicht gern mal zaubern wollen? Mit der Magically Resize Funktion kann man ein einziges Design mit nur einem Klick in unterschiedliche Größen verwandeln. So kann man beispielsweise einen Blog-Header durch ein bisschen Abrakadabra ganz einfach an die Größen eines Instagram-Postings oder einer Pinterest Grafik anpassen. We love it!

Fotostock

Eine weitere tolle Funktion sind die kostenlosen Fotos, die auf Canva zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich zu den eigenen hochgeladenen Fotos, hat man die Möglichkeit in dem Suchfeld nach Fotos zu einem bestimmten Thema zu suchen und zusätzlich anzugeben, dass man nur kostenlose Fotos bei der Suche erhalten möchte. So kann man sich sicher sein, dass man nichts für die verwendeten Fotos zahlt. Und alle Fotos, die nicht kostenlos sind, kann man meist für 1 $ erwerben und sind somit auch absolut erschwinglich.

Eigene Farben und Schriften

Obwohl Canva ein Vielzahl an Farben und Schriften zur Verfügung stellt, möchte man manchmal auch seine persönlichen Blogschriften oder Farben für Grafiken verwenden. Mit „Canva for Work“ kann man ganz einfach jede beliebige Schrift und Farbe von seinem Rechner auf Canva hochladen und mit seinen Team-Mitgliedern teilen.

Tipp: Seit kurzem ist auch eine deutsche Version verfügbar!

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