Jährlich finden weltweit hunderte von Konferenzen & Messen rund um Themen für Blogger, Content Creator und Influencer Marketing statt. Wir haben hier dazu die wichtigsten Events, Messen und Veranstaltungen in Österreich und Deutschland aufgelistet.

 

Mobile Marketing Innovation Days
28. – 29. März 2019
Studio 44
Webseite

 

Blog Laut 2019
30. März 2019
SAE Institute Wien
Website

All Influencer Marketing
03. April 2019
München, DE
Webseite

 

Markeding
04. April 2019
Wien
Webseite

 

Google Analytics Konferenz Wien 2019
10. – 12. April 2019
Schloss Schönbrunn
Webseite

 

Wordcamp Vienna 2019
27. – 28. April 2019
UNI Campus Altes AKH
Webseite

 

Blogfamilia
18.05.2019
10557, Berlin, DE
Website

 

Fifteen Seconds 2019
6. – 7. Juni 2019
Stadthalle Graz
Webseite

 

ABC STAR – Austrian Blogger Conference
14. – 15. Juni 2019
AKW Zwentendorf
Webseite

 

CEBIT – The Influencer Marketing Conference
24. – 28. Juni 2019
30159, Hannover, DE
Webseite

 

Österreichische Medientage
25. – 26.09.2019
Erste Campus Wien
Website

 


 

Content Day
11. April 2018
Content Campus
Webseite

 

Werbeplanung SUMMIT 2018
13. – 14. Juni 2018
Hilton Vienna Danube Waterfront
Webseite

 

ProgrammatiCon 2018
10. – 12. Oktober 2018
Schloss Schönbrunn
Website

 

DIGITAL MARKETING 4HEROES Conference 2018 Wien
16. Oktober 2018
Austria Trend Hotel Schloss Wilhelminenberg
Website

 

Fashioncamp
17. November 2018
Park Hyatt Vienna
Website

 

Influencer Video Con
17. / 18. November 2018
Wien im Zuge der VIECC Vienna Comic Con
Webseite

 

OMX Online Marketing Konferenz
22. November 2018
brandboxx Salzburg
Webseite

 

Seokomm 2018
23. November 2018
brandboxx Salzburg
Webseite

 

Marketing Natives #4: Topic tbd
29. November 2018
tbd
Website

 

Mediencamp 2018
1. Dezember 2018
Impact Hub Wien
Webseite

 

Deine Veranstaltung ist hier nicht dabei? Dann schreibe uns eine E-Mail!

 

Kriterien Influencer Auswahl

„Wie wählen Sie denn Influencer aus?“ Eine Frage, die ich bei jedem Termin bekomme und eigentlich nicht schwer zu beantworten ist: Im Grunde suche ich die Person(en) aus, die am besten zur Marke / zum Produkt passen. Aber wann passt jemand dazu? Was muss ein Influencer mitbringen, um mit einem Unternehmen erfolgreich zusammenzuarbeiten? Geht es um Zahlen, Fotos, die Community oder um was geht es bei dem Thema wirklich? Was ist sind die Schwierigkeiten bei der Auswahl und wann sollte man mit einem  Influencer dann doch besser nicht arbeiten? Fragen über Fragen.

Ich selbst arbeite mit einem eigenen System, bei dem wir die verschiedensten Ziele mit unterschiedlichen Attributen zusammenhängen und uns damit zumindest schnell für einen Typus Influencer entscheiden können. Trotzdem beinhaltet die Suche und Recherche  der passenden Influencer viel Zeit. Vor allem wenn Influencer mit vielen verschiedenen Marken arbeiten, die in der gleichen Branche wie unsere Kunden sind, ist es nicht immer leicht sich ein Bild zu machen.

Kriterien zur Auswahl von Influencern

Bei der Suche von passenden Influencern für das erstellte Influencer Marketing Konzept kann man sich helfen, indem man durch vorab erstellte Kriterienkataloge eine Auswahl an Influencern trifft. Dabei sind vor allem die Hard-Facts schnell festzustellen. Hier entscheidet sich im ersten Schritt, ob ein Influencer überhaupt für die bei der Strategie definierten Ziele eingesetzt werden kann. Schließlich geht es nicht nur um Zahlen und um Persönlichkeiten, sondern auch darum, was man mit dem Marketing-Tool Influencer Marketing erreichen möchte. Ich empfehle hier das unbedingt im Vorfeld genau zu definieren, da es ohne einer strategischen Ausrichtung oft schon bei der Recherche nach Influencern zu unpassenden Ergebnissen kommt und bei der weiteren Eingrenzung der Kooperationspartner keine zufriedenstellenden Ergebnisse erreicht werden können. Vor allem wenn man nicht händisch sucht, sondern hauptsächlich über Tools, kommt es vor, dass es auch in diesen Influencer Marketing Tools gar nicht die passenden Influencer gibt. Um dieses Problem  zu vermeiden, sollte man von Anfang an wissen, wonach man überhaupt sucht.

Hard-Facts der Influencer – Auswahl

Zahlen sind beim Influencer Marketing nicht alles, aber wichtig. Allerdings muss man einerseits bei bestimmten Kanälen überprüfen, ob die Influencer auch keine Fake Influencer sind (einen persönlichen Beitrag dazu, habe ich auf meinen privaten Blog veröffentlicht), andererseits ist es für bestimmte Ziele unerlässlich große Followerzahlen anzusprechen. Aus diesen und einigen weiteren Gründen – wie z.B. das eigene Budget oder die Conversion Rate – sollte man sich im Influencer Marketing unbedingt mit den Zahlen hinter den Influencer Channels beschäftigen.

Reichweite

Will man mit einem oder sehr wenigen reichenweitenstarken Influencern arbeiten, oder peilt man Micro-influencer an?

Tatsächliche Reichweite

Abonenntenzahlen sind nur so gut wie die Abonnenten im Detail sind. Instagrammer sehen in ihrem Business Profil ihre tatsächliche Reichweite.

Wachstumsrate

Wie entwickelt sich ein Influencer? Hat er viel Zuspruch? Ein Kriterium, das man vor allem beim Wunsch nach langfristigen Kooperationen unbedingt beachten sollte, um frühzeitig Kooperationen anzubahnen.

Zielgruppe

Wie sieht die Zielgruppe aus? Will man genau die Zielgruppe ansprechen, die man auch mit der eigenen Marke anspricht oder soll es abweichen?

Exklusivität

Ist es in Ordnung, wenn der Influencer auch mit der Konkurrenz arbeitet, oder wünscht man sich Exklusivität?

Kanäle

Welche Kanäle soll der Influencer bedienen? Wo möchte man die Reichweite generieren? Reicht ein Instagram Account oder braucht man dazu auch einen Blog?

Budget

Welches Budget ist für die Influencer vorhanden? Kann man sich das leisten, was man möchte?

 

Soft-Facts der Influencer – Auswahl

Im Gegenteil zu den Hard-Facts geht es bei den Soft-Facts vor allem um die Community und die Präsenz des Influencers. Betrachtet man die verschiedenen Influencer-Typen und die Ziele, die man in der Zusammenarbeit erreichen möchte, sind einige Kriterien je nach Ziel wichtiger zu bewerten, als bei anderen. Solange es um Zahlen und Fakten geht, ist die Entscheidung schnell und einfach. Wo es dann doch etwas schwierig wird, ist im Detail. Hier geht es um Background Checks, wie L’oreal sie auch macht. Es geht darum zu wissen, wer der Influencer denn ist, der heute über die eigene Marke sprechen soll und was dieser Influencer schon so alles gemacht hat. Genau an diesem Punkt ist ein Tool nicht mehr ausreichend,spätestens hier werden wir als Agentur oder als Consultant zu den Projekten hinzugezogen – denn hier ist die Arbeit begraben, die manche versucht haben durch Automatisierung zu entledigen. Weil – und das sage ich immer wieder – es geht um Menschen und um Emotionen und die können wir nicht (hoffentlich nie)   automatisieren oder automatisiert auslesen – dafür sind wir Menschen zu vielschichtig und das Leben zu unvorhersehbar.

Autorität

Hat der Influencer wirklich Einfluss? Welche Autorität hat er und für welche Themen? Oft sind es die, die nicht so oft in den Medien präsent sind, die einen höheren Einfluss in der Community haben. Trifft er die Community auf einer emotionalen Ebene? Wie geht er damit um?

Qualität

Welche Qualität hat der Content, der vom Influencer produziert wird? Wie passt dieser Content zur Marke? Ist die Qualität ähnlich wie die, die das Unternehmen selbst produziert?

Brandfit

Wie steht es um die Werte der Marke und die des Influencers? Passt das zusammen? Wie präsentiert sich der Influencer sonst? Wie hat er sich in der Vergangenheit präsentiert? Was macht der Influencer sonst so in anderen Social Media Channels?

Persönlichkeit

Wie ist der Influencer im Umgang? Ist er professionell und ist eine Zusammenarbeit reibungslos? Ich rate jedem sich mit dem Influencer auch mal persönlich zu treffen. Vor allem bei langfristigen Kooperationen kann es zu unangenehmen Überraschungen kommen. Genauso wie ich als Beraterin nicht ohne einem Erstgespräch gebucht werde, sollte das auch mit dem Influencer gemacht werden.

 

No Go’s bei der Auswahl von Influencern

Manchmal ist die Zeit zu knapp, das Budget zu klein oder einfach die Suche erfolglos. Bei bestimmten Themen gibt es einfach wenige Influencer oder sie haben keine Zeit, kein echtes Interesse an der Marke, keine wirkliche USP usw. Für mich gibt es da nur zwei Optionen: Weiter suchen oder das Projekt auf Eis legen. Der Grund: Man will ja Erfolge haben. Trotzdem können nicht alle Beteiligten mit der Situation umgehen und sind geneigt den einfachen Weg zu gehen, anstatt die Hausaufgaben zu machen. Hier einige Sätze, die wir als Agentur schon so von Kunden, anderen Agenturen oder Verantwortlichen gehört haben und von denen wir nur abraten können. Wenn diese Sätze fallen, ist man meistens dabei, das Influencer-Zusammenarbeit-Projekt erfolglos zu machen.

 

„Nehmen wir einfach die, das wird schon.“

Oft möchte man unbedingt Influencer Marketing Aktivitäten einsetzen und entschließt sich für eine Zusammenarbeit mit jemanden, der einfach gerade da ist. Oft wird die Recherche darauf konzentriert, wer im Netz schnell zu finden ist und in  Zeitungen präsentiert wird. Eine recht willkürliche Auswahl, die oft schief geht bzw. der Anfang vom Ende der Influencer Marketing Aktivitäten von Unternehmen ist, weil es „nicht funktioniert“.

„Hauptsache die Reichweite stimmt.“

Man möchte X Reichweite haben. Ob sie tatsächlich so ist, das ist zweitrangig. Die Zahl sieht einfach gut aus bei der Jahrespräsentation und macht Eindruck. Dass trotzdem das Ziel nicht erreicht werden kann, deckt dann meistens jemand anderer auf. Die tatsächliche Reichweite ist wichtig, wenn man z.B. Verkäufe erreichen möchte, aber trotzdem ist sie für viele andere Ziele nicht ausreichend.

„Wir haben keine Zeit uns jemanden anderen zu suchen.“

Das passiert oft. Influencer Marketing wird recht stiefmütterlich behandelt und am Ende muss noch „ein Influencer“ gefunden werden. Sobald dieser Satz fällt, rate ich jedem die Zusammenarbeit mit Influencer auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und es dafür dann richtig zu machen.

„Er macht schon viel Werbung, aber das macht ja nichts.“

Es gibt Influencer, die nehmen alles – Werbeschleudern, könnte man sie nennen. Sie werden gerne von Agenturen genutzt, wenn die Zeit oder das Budget knapp ist und sie nehmen so gut wie alles. Werte? Fehlanzeige! Passende Community? Oft auch nicht. Dafür gut und günstig, auch wenn das gewünschte Ziel trotzdem nicht greift, weil die Follower nicht mehr wissen, ob das Shampoo nun von der einen oder der anderen Marke war oder, ob man den Pullover bei dem einen oder dem anderen Geschäft bekommt.

„Wir nehmen einfach die, die wir in der Plattform finden.“

Wir arbeiten auch teilweise mit Plattformen. Teilweise, weil Plattformen endliche Anzahlen von Influencer haben und auch oft die Influencer, die sich in Plattformen Aufträge suchen nicht unbedingt jene sind, die wir benötigen. Die meisten Plattformen haben auch viele Influencer dabei, die qualitativ nicht unbedingt hochwertig sind. Ich rate gerne ab, diese Plattformen als Kanal zu den passenden Influencern zu sehen – sind sie meistens nicht. Oft macht es mehr Sinn das Budget in eine tiefgründigere Recherche zu investieren.

„Sie passt nicht ganz mit unseren Werten zusammen, aber sie ist ähnlich.“

Es gibt Marken, die haben strenge Werte. Da geht es um soziale Komponenten, um Umwelt, etc. Wenn eine Marke dann mit einem Influencer arbeitet, der zwar hie und da mal die Umwelt schont, aber eigentlich nur durch Zufall und sich nicht dafür wirklich interessiert, dann kann das zu einem Problem werden. Lieber weitersuchen nach der passenden Person anstatt das zu nehmen, was „nur“ ähnlich ist. In der Zwischenzeit gibt es so viele Influencer, dass man sich das leisten kann. Und wenn es niemanden mit der gewünschten Reichweite gibt, gibt es vielleicht doch einige Micro-Influencer, die genau dazu passen und nur darauf warten, entdeckt zu werden.

 

 

Noch ein Tipp für die Wahl der Influencer..

Nehmen Sie sich Zeit, geben Sie uns als Berater und Agentur Zeit, die besten Influencer zu finden, die für Ihre Marke sprechen. Jene Influencer, die Ihre Marke/ Produkt lieben. Der Erfolg von Influencer Marketing steht und fällt oft mit der Recherche und Auswahl der passenden Personen für das erstellte Konzept. Und sollten Sie uns nicht als Agentur oder als Berater haben, dann fragen Sie bei den anderen nach, wie sie die Sache so angehen. Vielleicht gibt es da die eine oder andere Überraschung.

 

Du willst alle Hard Facts, Soft Facts und NoGo’s auf einen Blick? Wir haben hier ein tolles Freebie mit allen relevanten Infos aus diesem Beitrag für dich!

Fotocredits: Hutomo Abrianto

In jeder Branche und in jedem Geschäft gibt es Menschen, die nicht ehrlich sind. Allerdings ist es wohl in keinem Bereich so einfach, wie auf Instagram sich durch ein paar Tricks zahlreiche Follower zu kaufen, die Interaktionsrate zu erhöhen und mit möglichst wenig Aufwand den Schein zu erwecken, andere Menschen wirklich zu beeinflussen. Eine einfache Google Suche und man findet schnell Anbiete,  welche einem Follower aus den verschiedensten Ländern anbieten und automatisierte Bots, welche für die notwendige Interaktion sorgen, damit auch die Rate für außenstehende stimmt. Das meistens eine betrügerische Absicht hinter diesen Machenschaften steht, ist kein Geheimnis – dass das ein Betrug ist und rechtlich geahndet werden kann, scheinen allerdings viel zu vergessen. Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass die Auswahl von Influencern meistens handverlesen sein muss, um auch die richtige Emotion mit dem Influencer bei der Zielgruppe zu erzielen, kann es natürlich sein  dass man mit einer Vielzahl an Micro-Influencern ausschließlich auf Instagram Kampagnen machen möchte und schnell überprüfen möchte, ob deren Zahlen real sein können. Wer gut faked, kann dabei oft nur schwer entdeckt werden. Jede Statistik ist auch nur ein Vergleich zur Norm und muss nicht unbedingt sofort ein Fake sein. Trotzdem gibt es Dinge, auf die man achten muss. Sollte einem eine solche Tatsache auffallen, wäre es wichtig nachzufragen und dem Influencer die Möglichkeit zu bieten, es zu erklären.

 

Check Up – Follower Wachstum & Verluste (Hard Fact)

Bevor man sich überhaupt den Account ansieht, wäre ein Check Up ratsam. Es gibt genügend Tools, die einen zumindest den Verlauf des Followerzuwachses anzeigen können. Es macht Sinn, sich das einfach mal anzusehen: Gibt es plötzlich starke Zuwächse oder Verluste? Ist das Wachstum nachvollziehbar? Sollten Auffälligkeiten dabei sein, sollte man nachfragen, wie es dazu kommt. Woran ich nicht glaube: Dass es jemand ohne Fakes schafft von 3.000 auf 10.000 Follower an einem Tag zu kommen – da muss die Erklärung schon bombastisch ausfallen, dass es glaubwürdig wird. Ein Tool das schnell zur Aufklärung verhilft ist Social Blade

Hier ein zwei Beispiele für eindeutige Fakers

Fake Influencer

Wenn man sich dann die Industry Leaders ansieht, sieht das etwas anders aus

Not faking - Influencer

Follower – Like Ratio

Wer 500 Follower hat wird kaum 2500 Likes auf ein Bild bekommen – zumindest nicht organisch. Wichtig ist, sich das genau anzusehen. Ist das möglich? Macht das Sinn?

Follwer Check up (Soft Fact)

Oft reicht es, wenn man sich durch die Follower Accounts klickt, um eine Idee zu haben, wer denn dem Account folgt. Das ist natürlich nicht als Fakt zu sehen – schließlich hat man keinen gesamten Überblick. Aber man kann sich so zumindest eine Idee verschaffen oder einen Ersteindruck bestätigen. Hat die Person hauptsächlich Follower aus dem Ausland? Sind es meistens inaktive Accounts, mit nur wenigen Followern dafür aber mit tausenden an Follows? Das könnten Indizien dafür sein, dass sich die Person Fake Follower gekauft hat. Einige Tools und Plattformen am Markt machen es möglich das mit einem Click zu überprüfen.

Interaktion  check up (Soft Fact)

Abgesehen davon, dass man oft die gleichen Liker sieht, ist es oft so, dass die Kommentare unter den Beitragen von Fake Influencern recht sinnbefreit sind. „Wow“, „Like“, „You look awesome“ auf einem Foto von ein paar Sacherwürtsel mit Semmel, könnten ein Anzeichen dafür sein, dass jemand gerne einen Bot verwendet. Neben den Bots gibt es aber auch eine andere Möglichkeit, wie „Engagement Groups“. Instagrammer erstellen Gruppen, um sich gegenseitig zu liken – grundsätzlich keine schlechte Idee, allerdings neigen die Mitglieder oft dazu alles zu liken – inklusive den Dingen, die sie eigentlich nicht mögen und von sich aus nie liken würden.

 

Sobald klar ist, dass jemand kein Fake Influencer ist, machen wir uns daran zu sehen, ob auch die richtigen Follower für unseren Kunden auf diesem Kanal zu finden sind, ob wir hier Potential in der Zielgruppe sehen, ob die Inhalte zu dem passen, was die Marke kommunizieren möchte, ob mit anderen konkurrierenden Unternehmen kooperiert wurde, und vieles mehr.

 

Fragen? Einfach kommentieren, mir eine E-Mail senden. Wer mehr Infos rund um Influencer Marketing lesen möchte, kann sich zu unserem Influencer Marketing Newsletter anmelden.

 

 

Photo by Braydon Anderson on Unsplash

Influencer können sehr viel tun um das Image einer Marke zu unterstützen oder zu verändern, das Vertrauen der Konsumenten zu gewinnen, ein Produkt bekannter zu machen und in weiterer Folge auch die Interesse und Verkäufe der Konsumenten und anderen Unternehmen zu steigern. Das dass so ist, zeigen einige Studien zur Werbewirkung von Influencer Marketing und Word of mouth in digitale Medien. Trotzdem stellt sich jedoch die Frage ob es auch für das eigene Unternehmen nützlich sein kann mit Influencer zu arbeiten. Ich erlebe oft, dass das nicht so ganz klar ist, bzw. anders betrachtet: es besteht für viele die Frage besteht „ab wann“ macht es Sinn und nicht mehr ob es überhaupt Sinn macht.

1. Das Unternehmen ist in einer homogenen Branche mit viel Konkurrenz

In einer stark homogenisierten Branche ist es oft schwer sich von der Konkurrenz abzuheben. Es gibt eine Menge Unternehmen die sehr ähnliche Produkte machen und so kommt es, dass am Ende womöglich der einzige Unterscheidungsmerkmal der Preis ist. Das führt dazu, dass Unternehmen ihre Preise weiter senken um irgendwie am Markt zu bestehen. Konsumenten kaufen allerdings nicht nur Produkte sondern auch Lebensgefühl und Geschichten die mit den Produkten verbunden sind. Durch den Kaufe erhalten sie auch einen „Lifestyle“. So ist es möglich in einem hart umkämpften Geschäft auch mit höherpreisigen Produkten zu bestehen. Eine Möglichkeit diese Stories rund um die Produkte zu erzählen ist dabei sich die Hilfe von Influencer zu holen, welche das Produkt nutzen und damit ihren „Lifestyle“ auch mit dem Produkt verbinden. Wichtig ist es hier auf die richtigen Influencer zu setzen um auch die passenden Lifestyle kommunizieren.

Ein Add-on  kann in diesem Fall auch sein: Mit der richtigen Handschrift kann der Influencer auch gleich Content für die Kanäle des Unternehmens produzieren .

2. Wenn Marketing essentiell für die eigenen Verkäufe ist

Im B3C Bereich ist ist das zu 99,9% der Fall, bei B2B Produkten  geht es oft vielmehr um persönliche Kontakte und Word of mouth. Influencer Marketing schafft nicht traditionelle Werbeformen ab, sondern bringt noch eine weitere Facette in das Thema. Neben Sichtbarkeit, Aktivität und Häufigkeit wird durch Influencer Marketing Werbung auch Teilbar mit vielen anderen interessierten Konsumenten. Influencer sind vertrauenswürdige Personen denen viele folgen – Word- of mouth in digitaler Form und mit einer guten zielgerichteten Reichweite ist hier bei der Wahl der richtigen Influencer möglich. Wenn 88% der Konsumenten einer online Empfehlung genauso viel Vertrauen wie einer persönlichen Empfehlung, dann ist die Arbeit mit Influencer die beste Form der Empfehlung.

3. Wenn der Status der Marke ist wichtig ist – Lifestyle, Coolness oder andere Attribute

Wenn eine Marke vor allem davon lebt einen gewissen Lifestyle zu verkörpern, hiflt Influencer Marketing dabei das zu verstärken. Für ein Luxusprodukt reicht es z.B. nicht aus einfach teure zu sein, sondern es erzählt eine Geschichte, die zu einem gewissen gsellschaftlichen Status dazugehört  und den der Käufer unbedingt haben möchte. Habe ich so ein Produkt welches ein gewisse  „Aura“ dem Käufer mitgibt, macht es Sinn sich passende Influencer dazu zu suchen die das gut kommunizieren klnnen. Jene die mit viel Emotion das Produkt benutzen, vorstellen und vor allem Geschichten rund um die Marke erzählen können.

4. Die Konsumenten müssen der Marke vertrauen lernen

Nahrungsergänzungsmittel, ein Föhn um 400 Euro, Kinderwagen, usw. Es gibt Produkte da muss der Konsumenten dem Unternehmen gewissermaßen einen Vertrauensvorschuss schenken. Vor allem Marken welche sich ungenügend um ihre Imagebildung gekümmert haben, ist das oft sehr schwer aufzubauen. ( Wir erinnern uns an die Anfänge von Social Media und die Versuche durch Erstellung von Persönlichkeiten die Kanäle persönliche zu machen?!) So kommt es auch, dass tolle Produkte die auf dem Markt sind – trotzt ihrer Qualität es nicht schaffen die Konsumenten zu begeistern und womöglich auch wieder vom Markt verschwinden. Influencer sind in diesem Fall sehr hilfreich und helfen einen dabei das Vertrauen an die Marke zu stärken. Wie das Vertrauen derzeit so steht? Laut einer Studie von Havas aus 2015 vertrauen 22% der Konsumenten einer Marke. Das ist nicht gerade viel. Dafür vertrauen 74% Social Media bei ihrer Kaufentscheidung.

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Bei meinen Influencer Marketing Projekten werde ich oft gefragt: Und mit wem sollen wir arbeiten? Das ist so eine Frage. Viele konzentrieren sich auf die großen Influencer mit viel Reichweite, oft ist es aber ratsamer jene zu suchen die in einer Nische sitzen oder besonders gute visuelle Inhalte produzieren oder jene die einfach mit anderen Mitteln die Zielgruppe gut erreichen. Während wir sehr viel Zeit darin investieren die passenden Influencer zu finden stellt sich dann die Frage, ob auch dieser zu unseren Kunden, der Kampagne oder dem Projekt passt. Coole oder besonders geschmackvolle Fotos auf Instagram zu haben ist nicht unbedingt ein Kriterium für unsere Wahl – das hängt einfach komplett von dem ab was man damit erreichen möchte.

Es gibt aber zahlreiche Fragen die man sich stellen sollte, wenn man einen Influencer auswählt.

Bedient der Influencer die Kanäle so, dass ich mein Ziel erreichen kann?

Bei der Arbeit mit Influencern ist es wichtig Ziele zu haben, die genau definiert werden müssen – oft auch mit dem Influencer selbst. Die Frage ist ob man diese auch mit diesem Influencer und seinen Kanälen erreichen kann. Mit einem starken (stark, heißt nicht unbedingt groß) Instagrammer eine Blog-Kampagne zu machen, wird womöglich wenig Sinn machen. Außer ich habe noch ein paar Nebenziele die vielleicht passen könnten. Die Kanäle in denen der Influencer agiert, müssen zum Ziel passen.

 

Spricht der Influencer meine Zielgruppe an?

„Die ist 20, also spricht sie die 20-Jährigen an“ BUUUUZZZZZZZ! Nein! So ist es nicht. Wen sie anspricht muss man sich genauer ansehen. Eine Annahme zu treffen macht keinen Sinn. Die Frage ist: Spricht der Influencer die Zielgruppe an oder nicht – da muss man einfach etwas Zeit investieren.

Hat der Influencer eine Emotion mit meinem Produkt?

Das finde ich oft das Interessanteste. Man lässt einen Menschen sein Produkt präsentieren, aber sieht sich gar nicht an ob die Emotionalität dazu auch da ist. Das man authentisch ist als Influencer, ist keine Frage. Aber zwischen „ich mag etwas“ und „ ich bin begeistert“ ist ein großer Unterschied. Es darf  ja auch mal eine „Ich finde es furchtbar“ – Emotion sein, wenn es zur Kampagne passt. Aber irgendwo muss ein Gefühl her das transportiert werden muss. Um in meinem Fall zu sprechen: Ich kann in voller Begeisterung ein neues Smartphone oder ein Detox Produkt emotional an meine Zielgruppe bringen, bei einer Handtasche aus Plastik hält sich meine Begeisterung in Grenzen.

 

Kann ich mit dem Influencer auf Augenhöhe arbeiten? Und umgekehrt?

Das ist ein riesiges Thema. Die Frage ist ob man Influencer auch ernst nimmt und deren Arbeit ins eigene Online Marketing einbringt. Das was früher Online Marketing hatte – nämlich dass es von manchen belächelt wurde – passiert jetzt mit Influencer Marketing. Das Problem ist, dass auch ein Influencer das merkt. Man möchte mit ihm arbeiten, weil man vielleicht muss um seine Online- oder Sales Ziele zu erreichen, aber man begegnet dem nicht auf Augenhöhe. Umgekehrt gibt es auch den Fall, dass Influencer sich als professionell sehen, aber dann nicht auf Augenhöhe dem Kunden umgehen. Wenn das nicht geht, sollte man sich in meinen Augen fragen, ob man dann überhaupt zusammenarbeiten sollte.

Bringt sich der Influencer ein? Will ich das?

Die besten Kooperationen die wir für unsere Kunden bisher gemacht haben, waren jene wo auch die Influencer mit uns ständig in Kontakt waren. Nicht nur aus der Seite als Agentur sondern auch von Influencer gabs dann viel Input. Was die Kampagne, Ideen, Produkt & Co betroffen hat. Ich persönlich finde das großartig wenn wir wirklich ständig im Kontakt sind und wir ständig Feedback bekommen. Ich arbeite auch am Liebsten mit diesen Influencern zusammen da wir dann sofort reagieren können. Sieht man, dass ein Produkt doch noch etwas Anpassung braucht, die Kampagne noch verbessert gehört, der Influencer noch in der Produktentwicklung mitarbeiten möchte usw.? Die Frage ist ob man das überhaupt will – von zwar beiden Seiten.

 

 

 

Es ist ein „Buzzword“ geworden in diesem Jahr. Kaum eine Online Marketing Veranstaltung kommt ohne das Thema „Influencer Marketing“ aus. Ein Thema das für viele interessant ist und für viele auch ein wirklich sinnvolle Investition. Aber natürlich (so wie alles im Online Marketing) nicht für jeden die perfekte Lösung ist. Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit dem Thema , egal ob als Bloggerin oder als Agentureigentümerin. Und ich kann sagen, es hat sich sehr viel verändert. Gott sei Dank, muss ich dazu sagen. Wenn ein Begriff einmal in aller Munde ist, dann hört man dazu auch oft Sachen wie, „Das musst du machen“ und „The next big shit“. Allerdings ist Influencer Marketing nichts Neues. Aber was neuer ist, sind die Medien mit denen man Influencer Marketing betreiben kann und die Menschen, die diese Medien bedienen. Und da stellt sich dann oft die Frage: Warum sollte man ein Budget in Influencer Marketing investieren?

Es gibt viele Gründe, die für Influencer Marketing stehen. In welchem Ausmaß man Influencer Marketing betreiben sollte, ist je nach Unternehmen und Produkt unterschiedlich. Hier ist Kreativität gefragt – nicht nur bei den Inhalten, sondern auch bei der Auswahl der passenden Influencer.

Aber warum denn nun Influencer Marketing? Warum sollten Unternehmen Geld dafür investieren? Im Hinblick auf die Kommunikation gibt es dafür viele Gründe, hier mein Top 5:

Zielgruppen dort ansprechen wo sie sich aufhalten & zuhören

72% der Konsumenten hören auf Empfehlungen, auch von Dritten. Nur wo lesen oder hören sie diese Empfehlungen? Bei Bloggern, Vloggern, Instagrammer & Co, denen sie folgen, die sie emotional berühren und mit denen sich in manche Fällen auch identifizieren. Sie sehen was sie machen, fragen nach wie es funktioniert und treten in den Dialog mit Influencern, die ihnen Tipps geben oder die sie einfach nur inspirieren.

Die Sprache nicht lernen, sondern sprechen lassen – Von Mensch zu Mensch

Als Unternehmen hat man eine Webseite, eine Facebook Seite, einen Instagram Account, usw. Wer sich an die Anfänge von Facebook erinnert, weiß, dass viele Unternehmen versucht haben, mittels “fiktiven Persönlichkeiten“ mit ihren Kunden zu kommunizieren. Um dem Kunden das Gefühl zu geben nicht mit einer Verpackung oder einem Slogan zu kommunizieren, aber mit einem Menschen oder zumindest einen Roboter. Das ging meistens recht schief. Die Zielgruppe möchte nicht mit Meister P sprechen – das Putzmittel soll funktionieren.
Anders sieht es aus wenn die Videos und die Blogposts des Influencers, den man gerne ansieht und dem man jeden Tag folgt, genau die eigene Sprache sprechen. Dem glaubt man, dem vertraut man und von diesem holt man sich auch gerne Tipps.

Das Produkt aus einer neuen Perspektive zeigen

Man selbst kennt sein Produkt sehr gut, aber oft ist man fast schon etwas Betriebsblind. Es kann womöglich mehr, kann interessanter verpackt werden oder hat auch einen Nutzen, den man bisher noch nicht als wichtig erachtet hat. Wer das am Besten macht? Jemand der das Produkt liebt. Influencer, die Produkte oder Brands lieben, sehen diese aus einer anderen Perspektive, können neue Dinge erzählen und machen es somit spannender. Und außerdem bekommt man auch noch ein Feedback, das man direkt in seine Kommunikation oder sogar Produktentwicklung einfließen lassen kann.

Emotionale Kommunikation

Menschen emotional berühren, ihnen Freude, Liebe, Hoffnung, Wünsche oder Träume geben – das ist als Brand oder Produkt, das nur über sich selbst spricht, kaum möglich. Meistens auch nicht wirklich authentisch. Influencer erzählen Geschichten von sich oder anderen, sie zeigen ihre Gefühle auf ihren Kanälen und verursachen dadurch Emotionen bei ihrer Community.

Content, Kanäle & Spread

Die Inhalte die Influencer erstellen sind anders als die, die eine Marke sich selbst erlauben würden. Diese Inhalte überschreiten oft die Kommunikations-Guidelines. Der Umgang von Influencern mit Brands oder Produkten ist anders – vor allem „freier“. Vor allem weil ein Influencer (in den meisten Fällen) nicht auf dem fremden Kanal arbeitet, sondern auf seinem eigenen. Und dort macht er das, was ihm und seiner Community gefällt – das was sie fasziniert, inspiriert und ihnen Freude bereitet.

Noch was? Ja, hier gibts noch viel mehr zu erzählen. Ich habe in diesem Beitrag absichtlich alles rund um Reichweite, Zahlen, Verkäufe & Co. ausgelassen – das kommt noch in einem anderen Post.

Fragen? Einfach die Kommentarfunktion nutzen oder uns E-Mail schicken 😉

Ein Städtetrip nach Rom? Flitterwochen auf Hawaii? Oder doch lieber ein Abenteuerurlaub im australischen Dschungel?

Für Reisende gibt es in der heutigen Zeit  viele verschiedene Möglichkeiten ihren Urlaub zu verbringen und ihre freien Tage zu genießen. Gerade jetzt, wo Themen wie Entschleunigung und die sogenannte Work-Life Balance immer mehr an Bedeutung gewinnen, wollen Reisende ihre Freizeit in vollen Zügen genießen. In einer Zeit, in der sich Sterne Hotels mit Sharing Plattformen wie AirBnB & Co messen müssen, erscheinen immer mehr Möglichkeiten des Tourismus-Marketings auf der Bildfläche. Das haben auch Tourismusregionen, Hotelketten & Co erkannt und versuchen mithilfe von Tourismus-Marketing die neue Generation der Travellers als Gäste zu gewinnen.

In unserer Blogreihe „How to Tourismus Marketing“ setzen wir uns intensiv mit diesem Thema auseinander. In den nächsten Wochen werden wir uns ansehen wir der Tourismus die unterschiedlichen Sozialen Netzwerke bereits nutzt UND noch weiter nutzen kann, um seine Bekanntheit zu steigern und das Image zu verbessern. Im ersten Blogpost der Reihe geht es darum, wie Tourismusmarken auf  Instagram arbeiten, welche Tipps man beachten sollte und von welchen BestPractice – Beispielen sind noch einige etwas abschauen können.

Warum Instagram im Tourismus Marketing?

Kurz gesagt: Instagram und Tourismus ergeben die perfekte Synthese. Nicht nur, weil Instagram einen Platz geschaffen hat, auf dem die schönsten Fotos und atemberaubendsten Momente festgehalten und mit der Welt geteilt werden können. Sondern auch, weil Instagram genau die richtige Zielgruppe anspricht, um einen optimalen Output der Marketing – Maßnahmen zu gewährleisten. Die MediaPost nennt Instagram „The place to be for travel brands“. Laut einer Studie von MissTravel nutzen 48% der User Instagram um ein neues Reiseziel zu entdecken. Und auch das Thema Influencer Marketing auf Instagram kann durch Instagram seine Bedeutung für Tourismusmarken steigern.

5 Tipps for Tourismusmarken auf Instagram

  • Kenne deine Zielgruppe: Um deine Zielgruppe gezielt ansprechen zu können, musst du wissen was sie interessiert und was sie sich von ihrem Urlaub erwarten. Dann kannst du ihnen auf dem Sozialen Netzwerk ihren Traumurlaub vorstellen und sie so als Kunden gewinnen.
  • Bleib real: Klar, auf Instagram gibt es eine große Auswahl an Tools um ein Bild zu optimieren. Dennoch sollte man versuchen, zwar schöne aber auch reale Bilder mit der Community zu teilen.
  • Füge eine Location zu den Fotos hinzu: Instagram bietet die Möglichkeit zu jedem Foto eine Location hinzuzufügen. Wenn man also als Hotelkette oder Tourismusmarke ein Foto von einer tollen Location postet, kann man diese für den User direkt markieren und ihm so eine Orientierung bieten.
  • Versuche die Reisenden zu inspirieren: Es ist sehr wichtig, den Reisenden nicht immer gleich etwas verkaufen zu wollen. Klar, letztendlich sollen die Urlauber dann zu euch kommen, aber das erreicht ihr glaubwürdiger, wenn ihr versucht, die Reisenden durch schöne Fotos zu einer Buchung bei euch zu inspirieren.
  • Mach Instagram Stories: Neben einer tollen Fotoplattform bietet Instagram seit kurzem auch noch die Möglichkeit, Videos mit der Community zu teilen. Tourismusmarken können dies nutzen, um live von Events zu berichten oder um die Location in den Kurzvideos zu präsentieren.

BestPractice – Beispiele

AirBnB : Was mit einer einfach Idee begann hat sich inzwischen zu einer nicht mehr wegdenkbaren Plattform für Reisende entwickelt. AirBnB teilt auf Instagram nicht nur Fotos von ihren Unterkünften, sondern auch von den schönsten Destinationen der Welt. „Egal wo du hinwillst, AirBnB hat die richtige Bleibe für dich“ – und das vermitteln sie uns auch gekonnt auf ihrem Instagram Profil.air-bnb

Tourism Australia’s : Dass es bei dieser Kulisse nicht schwer fällt, beeindruckende Fotos zu machen, ist wohl jedem klar. Trotzdem schafft es Australien durch süße Tieraufnahmen, regionale Köstlichkeiten und Unterwasserfotos das Land noch besuchenswerter zu machen. 2,3 Millionen Abonnenten gefällt das, uns auch!

Kärnten Wörthersee : Auch heimische Tourismusmarken nutzen Instagram aktiv um auf sich und seine Freizeitangebote aufmerksam zu machen. So werden regelmäßig schöne Fotos vom See, der Umgebung und lokalen Veranstaltung mit der Community geteilt. We like!

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Klassische Werbung im TV und Plakate reichen schon längst nicht mehr aus. Und auch Banner und Sponsored Posts genügen nicht mehr, um eine Zielgruppe zu erreichen und ein Produkt zu vermarkten. Ein neue Möglichkeit der Vermarktung sind die sogenannten Online Influencer.

Wie das am Besten geht und worauf man dabei achten sollte, darum geht’s in unserem heutigen AUGUST Blogpost.

Doch was ist ein Influential Blogger überhaupt? Dieser ist eine Art Online Influencer, der mit seinem Blog auf unterschiedlichen Kanälen, wie zum Beispiel Youtube, Instagram oder Facebook vertreten ist. Sie zeichnen sich durch eine hohe Anzahl an aktiven Followern aus und haben somit auch ein große Reichweite innerhalb ihrer Zielgruppe. Wie der Name schon sagt, beeinflussen sie durch ihre Blogbeiträge und Posts ihre Leser bei Entscheidungen.

Dahinter steht eine große Chance, potentielle Kunden ohne klassische Werbung zu erreichen. Doch nicht nur Luxus-Labels und große Einkaufsketten können mit Bloggern zusammenarbeiten. Auch für kleine Marken und Geschäfte gibt es die Möglichkeit mit Online Influencern zu kooperieren. Obwohl diese Form des Marketings vor allem in der Fashionbranche weit verbreitet ist, entdecken auch immer mehr andere Unternehmen aus anderen Bereichen diese Sparte für sich. Zum Beispiel Pflegeprodukte, Interior und Reiseanbieter.

Es gibt jedoch einige Dinge, auf die man unbedingt achten sollte, bevor man an eine Kooperation mit einem Influential Blogger denkt:

Die Zielgruppe muss passen

Hat der Blogger die richtige Zielgruppe für meine Produkte? Passen unsere Zielgruppen zusammen? Erreicht der Blogger auch die von mir gewünschten Personen?

Das sind Fragen, die sich jeder stellen sollte, bevor er sich für eine Kooperation mit einem Blogger entschließt. Dabei hilft es, sich anzusehen, welche anderen Produkte oder Marken der Influencer noch promotet. Das Unternehmen kann schon mal das Interesse des Bloggers an einer Zusammenarbeit abgeschätzt werden, und auch ob dessen Blog der richtigen Produktrichtung entspricht.

Vorab muss ein genaues Ziel definiert werden

Vor einer Zusammenarbeit oder Kooperation muss unbedingt ein genaues Ziel definiert werden, damit der Blogger sieht, was von ihm erwartet wird. Das Unternehmen kann anschließend den Erfolg der Zusammenarbeit messen und bei anschließend über weitere Kooperationen verhandeln.

Man braucht eine konkrete & kreative Idee

Je weniger sich der Influencer selbst überlegen muss, umso besser. Als Auftraggeber sollte man einen klaren Plan von dem haben, wie die Kooperation aussehen soll. Wieviele Posts wollen wir? Welchen Text soll der Blogger unter die Instagram – Fotos stellen? Welches Gefühl sollen die Bilder vermitteln? Wenn es bereits eine kreative Idee gibt, weiß der Blogger, wonach er sich richten soll und er bekommt ein klares Bild von dem Auftrag.

 

Wir stellen euch nun kurz die 4 häufigsten Arten vor, wie Blogger Produkte und Marken promoten und worauf man dabei als Unternehmen achten sollte.

Klassischer Blogpost:

Eine Möglichkeit für einen Blogger ein Produkt zu promoten, ist ein klassischer Blogpost. Dieser wird auf dem Blog veröffentlicht und anschließend auf den diversen sozialen Netzwerken geteilt. Unternehmen können diesen Content nutzen und auch ihre eigenen Kanäle damit bespielen und ihr bereits vorhandenes Netzwerk zu erreichen.

Online – Video:

Für Blogger, die einen YouTube Kanal haben, gibt es auch die Option Videos über ein oder mehrere Produkte zu veröffentlichen. Auch auf den meisten Blogs können die Influencer Videos hochladen. Da in einem Video meist mehrere Produkte vorgestellt werden, sollten dafür die besten und auffälligsten Produkte einer Marke an den Blogger geschickt werden, um sich von den anderen abzuheben und herauszustechen.

Look – Book:

Natürlich kennen die meisten diese Look – Books aus der Fashion Branche. Aber im Prinzip kann man solche Look Books auch mit vielen anderen Produkten machen. Dabei werden mehrere Fotos mit unterschiedlichen Produkten einer Marke gemacht und diese in einem Buch zusammengefügt. Da dies eine größere Form der Zusammenarbeit erfordert, stärkt das auch die Beziehung zwischen dem Blogger und dem Unternehmen.

Exklusive Events:

Wer freut sich nicht über eine persönlichen Einladung zu einem exklusiven Event? Auch Blogger werden gerne eingeladen. Egal ob zu Pre-Shopping Events, Produktvorstellungen oder Presseterminen für Blogger. Von diesen Veranstaltungen werden dann Fotos und Videos gemacht und auf den privaten Kanälen der Blogger verbreitet. Dies führt wieder zu mehr Reichweite und lässt die Bekanntheit einer Marke wachsen.

Egal für welche Art der Zusammenarbeit man sich als Unternehmen entscheidet, wichtig ist, vorab ein klares Ziel zu haben und seine Zielgruppe zu kennen. Somit können die optimalen Blogger ausgewählt und eine zielgruppenorientierte Promotionkooperation geplant werden.

 

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Beim Influencer Marketing  oder Blogger Relations geht es oft um die Frage, wie ein Meinungsbildner eine Marke oder Produkt in seine Medien einbinden kann. Eine sehr beliebte Art der bezahlten Werbung ist der „Sponsored Post“. Dieser kann verschiedene Formen haben: So gibt es Sponsored Posts auf Blogs, aber auch in den diversen sozialen Netzwerken.

Was ist ein Sponsored Post genau?

Als Sponsored Post werden bezahlte Beträge bezeichnet die auf Blogs, Instagram, Facebook, YouTube (Video)- & Co. platziert werden. Dabei werden Produkte und Dienstleistungen vom Influencer getestet oder vorgestellt. Wichtig ist dabei, dass die Vorstellung authentisch wirkt – also Inhalte entstehen, die von der Zielgruppe nicht als werblich erlebt werden, sondern die tatsächliche Meinung des Bloggers widerspiegeln.

Aus was besteht ein Sponsored Post?

Je nachdem um welches Medium es sich handelt, gibt es hier unterschiedliche Parameter. Klassich für ein Sponsored Blogpost sind z.B.

– ein Text
– Fotos
– ein „no follow“ Link
– eine Kennzeichnung „sponsored“

Je nach Ziel und Influencer ist die Menge der Texte und Fotos ganz unterschiedlich. Wichtig ist allerdings, dass alle bezahlten Beiträge auch als solches gekennzeichnet werden – für Sie und für den Blogger. Ob der Artikel selbst geschrieben wird oder zur Verfügung gestellt wird, steht jedem offen. Bei persönlichen Posts ist es allerdings üblich, dass die Artikel auch vom Blogger selbst geschrieben werden.

Kennzeichnen warum?

Egal wie nun die Rechtslage aussieht– ob es als Schleichwerbung tituliert wird oder noch im „Graubereich“ liegt. Grundsätzlich sollten Sie die Kennzeichnung und das „no-follow“ für Ihren wichtigsten Partner, Google, machen. Von Abstrafen durch Google hört man nicht oft, aber sie kommen häufiger vor als man denkt. Und, auf der wichtigsten Suchmaschine der Welt für eine Zeit nicht auffindbar zu sein, ist nicht spaßig.
Ein zweiter Grund ist die Transparenz des Influencers gegenüber seinen Lesern. Wenn Sie bezahlte Beiträge ohne Kennzeichnung einfordern – wird das nicht nur in der Blogosphäre diskutiert (oder auf der Website Gründerszene ), sondern auch bei den Lesern. Damit hat sich auch schon der eine oder andere Influencer selbst geschadet.

Sponsored Post und die Kosten

Das ist die Frage aller Fragen. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Blogger gibt es in diesem Bereich keinen wirklichen Richtwert. Die Kosten können recht unterschiedlich sein, wobei es vor allem von der Reichweite und dem Bekanntheitsgrad des Blogs abhängt. Daher ist die Spanne von 100 bis mehreren Tausend Euro –nach oben offen. Je nachdem welchen Schwerpunkt man hat (-ob Blogartikel oder Social Media Post) geht es auch um die Frage, wie oft jemand über das Unternehmen schreiben soll und in welchem Zusammenhang.
Grundsätzlich können die Kosten eines Sponsored Posts aus folgenden Parametern bestehen:

  • Anzahl der Unique Visitors
  • Bekanntheitsgrad des Blogs
  • Follower auf Instagram
  • Fans auf Facebook
  • Online-Dauer des Artikels
  • Zeitaufwand für Artikelerstellung (Stundensatz)
  • Provisionssatz der Vermittlungsagentur (wenn die Influencer sich exklusiv vermarkten lassen)
  • Zeitraum in dem der Post online bleiben soll

Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, erfahren Sie direkt beim Blogger. Jeder hat seine Preise – so wie jeder Dienstleister/jedesMedium auch.

Sponsored Post & Erfolg

Eine Frage, die mir oft gestellt wird ist, ob ein Sponsored Post und dessen Erfolg denn auch gemessen werden kann. Ja, es kann gemessen werden. Wobei das nicht ganz so einfach ist. Geht es um die Quantität, so kann man z.B. die Seiten und Links tracken die eingesetzt wurden, die Hashtags monitoren, usw. Anhand der angefragten Blog-Kennzahlen kann man danach sehen, wie gut das funktioniert hat. Genauso funktioniert es mit den Social Media Posts, zu denen man z.B. sehen kann wie hoch die Interaktionsrate war. Qualitativ kann man natürlich die quantitative Reichweite auch heranziehen. Wichtig ist es, dazu im Vorfeld die Kennzahlen zu definieren und damit den Erfolg überhaupt erst messbar zu machen.

 

 

Eine Kooperationsmöglichkeit mit Blogs, die nicht so häufig wie „Sponsored Posts“ eingegangen wird, ist das Blog Sponsoring. Dabei ist dies eine sehr gute Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum auf einem Blog präsent zu sein. So kann man als Unternehmen, die Zielgruppe besser erreichen ohne, dass man selbst einen Blog erstellen muss, oder erweitert die eigene Blog-Zielgruppe, indem man mit einem bekannten Blog kooperiert. Und das nicht nur durch einen einmaligen „Sponsored Post“, sondern durch eine längerfristige Sponsoring-Vereinbarung.

Was bedeutet Blog Sponsoring genau?

Mit einem Blog Sponsoring sichert man sich über einen bestimmten Zeitraum, ab drei Monaten bis zu einem Jahr, (zu längeren Sponsorings würde ich nicht raten) die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Blog. Das ist sinnvoll, wenn man einen passenden Blog gefunden hat, mit dem man langfristig zusammenarbeiten möchte. Ziel ist es, gemeinsam die Marketing- und Kommunikationsanstrengungen zu unterstützen. Dabei können Sach-, Dienst- oder auch Geldleistungen fließen. Meistens ist es eine Kombination dieser Leistungen die man vereinbart, um das Ziel zu erreichen.

Wie kann ein Blog-Sponsoring aussehen?

Grundsätzlich sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Folgende Arten des Blog-Sponsorings sind aber häufig:

  • „Powered by“
    Während der Laufzeit wird im Untertitel oder auch im Footer des Blogs ein „Powered by“, mit dem Firmenwortlaut oder dem Logo des Sponsors angebracht. Optional bringt der Sponsor auch einen Link zu dem gesponserten Blog auf seiner Webseite.
  • Bannerwerbung
    Auf dem Blog werden Bannerplätze ausschließlich für den Sponsor zur Verfügung gestellt. Dabei wird genau definiert, welche Größe und welche Platzierung diese Bannerwerbung erhalten soll.
  • Sponsored Posts/Gastbeiträge
    Eine bestimmte Anzahl an Artikel oder Gastbeiträgen werden für die Publizierung auf dem Blog, während der Sponsoring-Zeit vereinbart. Wichtig dabei ist, dass die Authentizität des Blogs gewahrt bleibt.
  • Integration in den Newsletter
    Blog und/oder Sponsor integrieren den Kooperationspartner in den eigenen Newsletter.
  • Gewinnspiele
    Blog und/oder Sponsor unterstützen sich gegenseitig bei der Abwicklung und Bekanntmachung von Gewinnspielen.
  • Integration in PR- Kommunikation
    Beide Kooperationspartner integrieren den jeweils anderen in die PR-Kommunikation bei vereinbarten Themen.
  • Landing Page
    Auf dem Blog wird eine eigene Landing Page für den Sponsor kreiert. Dort werden zielgruppen-relevante Inhalte, in Absprache mit dem Blogbetreiber, publiziert.
  • Social Media
    Gegenseitige Verlinkungen und Shares von Posts auf Sozialen Netzwerken werden vereinbart.

Auf was sollte geachtet werden?

Leistungen und Gegenleistungen sollten dabei genau definiert, und vertraglich abgesichert werden. Vor allem sollten auch die Rahmenbedingungen abgesteckt und geklärt werden, wer als weiterer Partner während dieses Zeitraumes auf dem Blog präsentiert werden darf. Darf der Blog weitere „Sponsored Posts“ für die Konkurrenz annehmen? Wie sieht es mit redaktionellen Beiträgen aus?
Wichtig ist, dass man als Sponsor immer bedenkt, dass die Authentizität des Blogs gewahrt werden muss. Der Grund, warum man ein solches Sponsoring anstrebt, sollte auch nach der Vereinbarung weiter bestehen bleiben. Wenn also auf dem Blog wöchentlich ein kostenloser Post über Naturprodukte erscheint, und der Blogger in diesem auch Produkte der Konkurrenz testet, sollte das auch erlaubt sein. Nur so bleibt auch der Mensch hinter dem Blog für die Leser interessant, und damit die Zielgruppe des Unternehmens bestehen.