Jeder der einen Blog startet, verfolgt damit ein bestimmtes Ziel. Die meisten voll damit natürlich auf lange Sicht Geld verdienen, manche wollen aber auch einfach nur ihr Leben mit ihrer Community teilen oder Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema generieren. Egal, was dein Ziel ist. Wichtig dabei ist, dass du diese Ziele messen kannst. Neben Blogkennzahlen gibt es natürlich auch für jedes Soziale Netzwerk bestimmte KPI’s, die helfen sollen, den Erfolg deiner einzelnen Kanäle zu messen. Doch was sind denn nun die wichtigsten Social Media Kennzahlen? Manche KPIs kann man natürlich für fast alle Sozialen Netzwerke verwenden, manche heißen einfach nur anders, sagen aber dasselbe aus und wieder andere sind spezifisch einem bestimmten Netzwerk zuzuordnen. Wir haben hier eine Liste für dich zusammengestellt, mit den wichtigsten Social Media Kennzahlen für die größten Sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter.

Social Media Kennzahlen für Facebook

Die Fananzahl

Die Anzahl der Personen, denen deine Facebook Seite gefällt, nennt man Fananzahl. Diese sagt jedoch nicht sehr viel aus, da es vor allem um die Aktivitäten auf deiner Facebook Seite geht. Häufig bekommen Seiten eine Vielzahl an Fans durch Verlosungen oder andere Goodies, und nicht durch guten Content, der die Community beeindruckt. Es ist also nicht entscheidend, wie viele Fans deine Facebook Seite hat, sondern wieviele Interaktionen und Aktivitäten du mit deinen Fans hat, und ob es dir gelingt, diese zu binden.

Die Reichweite der Beiträge

Wenn du viele Fans auf deiner Facebook Seite hast, kann es sein, dass du natürlich auch eine hohe Reichweite deiner Beiträge erreichst. Da Facebook aber nicht immer alle deine Inhalte deiner Zielgruppe zeigt, kann diese Reichweite auch stark variieren. Am besten schaust du dir im Facebook Business Manager deine Gesamtreichweite an, um zu wissen, wie viele User deine Beiträge tatsächlich sehen.

Aktivität der Fans

Viel wichtiger als die Fananzahl, ist nämlich die Anzahl der Aktivitäten deiner Fans. Wieviele Kommentare bekommst du? Wieviele Zusagen hast du für eine Veranstaltung? Wie oft wurde dein Beitrag geliket oder geteilt? Wie viele Benachrichtigungen schicken sie dir? Wenn du diese Aktivitäts-Rate beobachtest, kannst du daraus dann eine Interaktions- und Engagement-Rate für deine Facebookseite herleiten. Gerade bei Kooperationen ist für Unternehmen auch häufig die durchschnittliche Anzahl der Likes auf deine Facebook-Beiträge relevant.

Link-Klicks

Durch Google Analytics hast du die Möglichkeit zu erkennen, wieviele Menschen über Facebook auf eine Website gekommen sind. So siehst du, wie gut deine Inhalte bei der Zielgruppe ankommen, wie ansprechend der Content wirklich ist und wie relevant Facebook für dich als Kommunikationskanal ist.

Die Zielgruppe

Facebook bietet dir eine optimale Möglichkeit, um deine Zielgruppe genau zu definieren und zu segmentieren. Dabei kommt es nicht darauf an, eine möglichst breit gefächerte Zielgruppe mit einer möglichst hohen Personenzahl zu erreichen. Viel wichtiger ist, deine Zielgruppe genau zu differenzieren und diese mit den passenden Inhalten anzusprechen. Gerade für Unternehmen sind auch demografische Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Herkunft und Interessen essentiell, um zu erkennen, ob die Definition ihrer Kunden mit der Zielgruppe des Bloggers übereinstimmt.

Conversion-Rate

Diese Social Media Kennzahl ist wichtig, wenn man mit Beiträgen auf seiner Facebook Seite eine bestimmte Aktion der Zielgruppe erreichen will. Man konvertiert die Aufmerksamkeit durch gute Inhalte dabei zu einer gewissen Aktivität, wie z.B. die Teilnahme an einem Event, der Kauf eines Produkts oder die Abonnierung eines Newsletters.

Wachstumsrate

Diese gibt an, wie stark die Reichweite bzw. die Fananzahl deiner Facebookseite in einem gewissen Zeitraum gewachsen ist. Sie wird in % angegeben und zeigt auf, welches Entwicklungspotential noch in deiner Seite steckt und wann eher gute bzw. schlechte Phasen auf deiner Seite waren.

Negatives Feedback

Da Facebook kein Mittel zur Einweg-Kommunikation ist, kommt es hier häufig zu einer Kette von Aktion und Reaktion. Manchmal fällt die Reaktion auf gewissen Content nicht gut aus und User geben negatives Feedback. Aber auch dieses Feedback ist ein wichtiger KPI, um zu erkennen, welcher Content gut oder schlecht bei der Zielgruppe ankommt.

Reaktionszeiten

Wie schnell reagierst du auf Aktivitäten deiner Fans? Diese Kennzahl sagt zwar nicht sehr viel aus, zeigt aber von hoher Professionalität, wenn Anfragen und Nachrichten innerhalb von 24 Stunden bearbeitet werden.

Anzahl der Erwähnungen auf anderen Seiten

Hier wird gezeigt, wie häufig jemand deine geposteten Beiträge auf ihrer eigenen Facebook Seite teilen. Daraus lässt sich interpretieren, wie gut dein Content sowohl bei deinen Fans, aber auch bei anderen Personen mit ähnlichen Interessen ankommt.

Anschließend findest du nun weitere Social Media Kennzahlen für Instagram, Twitter, Pinterest und YouTube.

 

Die richtigen KPIs für Instagram & Instagram Stories

Likes

Die Anzahl der Likes, die du auf ein von dir geteiltes Bild auf Instagram bekommst. Spannend sind auch die Likes, die du auf Fotos bekommst, die von jemand anderen von deiner Seite als “Regram” gepostet werden. Auch die Likes auf deine Instagram Stories zählen hier.

Kommentar

Kommentare bekommst du auf Fotos, die du auf Instagram postest. Hier muss man besonders zwischen richtigen und unechte bzw. automatisierten Likes und Kommentaren unterscheiden.

Nachrichten

Diese Kennzahl gibt an, wie viele Nachrichten du in einem bestimmten Zeitraum auf deinen Instagram Account bekommst. Seit Einführung der Instagram Stories ist die Anzahl der Nachrichten auf Instagram stark angestiegen, da man Instastories nicht öffentlich kommentiert, sondern der Person via Privatnachricht schreibt.

Follower-Anzahl & Wachstum der Follower-Anzahl

Die Followerzahl gibt die Zahl deiner Follower auf Instagram an. Das Wachstum wird in Prozent angegeben und sagt aus, wie stark deine Followerzahl in einem bestimmten Zeitraum (meistens 1 Monat) gewachsen ist.

Die Zielgruppe

Die Zielgruppe definiert deine Followerschaft nach demografischen Merkmalen (Wohnort, Geschlecht, usw.) Bei englisch-sprachigen Seiten sollte man sich anschauen, wie hoch die Anzahl der internationalen (nicht DACH-Raum) Follower ist.

Impression

Das ist die Häufigkeit, wie oft deine Beiträge und Stories insgesamt aufgerufen wurden.

Reichweite

Die Reichweite auf Instagram gibt an, wie viele Personen deine Beiträge erreichen.

Interaktionsrate / Engagement Rate

Die Interaktions oder Engagement Rate ergibt sich daraus, wie viel Interaktion auf deinem Kanal passiert. Also z.B. wieviele Kommentare du bekommst, wie viele Nachrichten du schreibst, wieviele Kommentare du selbst likest und auch beantwortest usw.

Link-Klicks

Die Link Klicks geben an, wieviele Personen auf einen Link klicken, den du auf Instagram teilst (Z.B. in deiner Instastory oder in deiner Bio) Das ist besonders wichtig bei Affiliate Links & Co!

Click Through Rate

Die Click Through Rate zeigt das Verhältnis zwischen der Anzahl der gesamten Impressionen und der Anzahl an Klicks auf Werbebanner.

Conversion Rate

Dieser KPI ist besonders bei Zusammenarbeit mit Unternehmen relevant. Er gibt an, wie viele deiner Beiträge / Stories auf Instagram letztendlich tatsächlich zu einer gewünschten Tätigkeit der Zielgruppe (Kauf, Newsletteranmeldung, usw.) konvertiert werden konnten.

Aufrufe / Views

Diese zählen sowohl bei Videos, die als Beitrag auf Instagram postest, als auch die Views deiner Instagram Stories. Durch die neue Funktion, Stories auf deinem Profil für längere Zeit zu speichern kannst du deine Viewer-Zahl für deine Instagram Stories sogar noch erhöhen.

Erwähnung eines Hashtags

Sowohl Unternehmen, aber auch immer mehr Blogger haben ihre eigenen Hashtags und verwenden diese selbst bei jedem ihrer Posting. Manche davon werden aber auch von Blogger-Kollegen übernommen und für ihre Beiträge genutzt. Dieser KPI zeigt dir, wie oft dein Hashtag von anderen Bloggern genutzt wurde.

Posts / Tag

Um einen Zusammenhang zwischen Follower-Anzahl und Content herzustellen, ist es wichtig, die tägliche Anzahl an Posts zu messen, die du auf Instagram postest.

 

Pinterest: Kennzahlen zur Erfolgsmessung

Pins / Tag

Diese Zahl gibt an, wie viele Pins du am Tag insgesamt auf Pinterest pinnst.

Re-Pins

Diese Zahl gibt an, wie viele Pins du am Tag auf Pinterest von anderen Pinnwänden / Usern repinnst.

Follower

Die Zahl gibt an, wie viele Personen, dir und deinem Pinterest Account insgesamt folgen. Diese Zahl kannst du aber auch herunterbrechen und vergleichen, mit der Anzahl an Followern deiner einzelnen Pinnwände. Auf Pinterest ist es ja auch möglich, nur einer Pinnwand und nicht gleich dem ganzen Kanal einer Person zu folgen.

„Merken“-Rate

Das ist die Anzahl, wie oft sich jemand einen deiner Pins gemerkt hat.

Pin/ Re-Pin Verhältnis

Laut Regel sollte man jeden Tag einen eigenen Pin posten und 9 Pins von anderen Seiten repinnen. Wie sieht das bei dir aus? Wie ist dein Pin/ Re-Pin Verhältnis?

Website Pins

Anzahl der der Pins, die zu deiner Website führen bzw. von deiner Website kommen.

Pinnwand-Erfolg

Welche deiner Pinnwände funktioniert denn am besten? Welche Themen kommen besonders gut bei deiner Zielgruppe an? Welche Inhalte und Pins werden besonders oft geteilt? Ist zwar kein richtiges KPI, aber dennoch etwas, worauf man auf jeden Fall achten sollte.

Zahlen zur Messung von Twitter

Like Rate

Die Likes auf Twitter zeigen, wie vielen anderen Twitter-Usern dein Tweet gefällt. Diese Zahl lässt sich einigen Tweets in einer durchschnittlichen Like-Rate zusammenfassen.

Tweets / Tag

Genauso wie auf Pinterest, gibt dies die gesamte Zahl deiner Tweets am Tag an. Auch hier kann man wieder zwischen deinen eigenen Tweets und Retweets von anderen Twitter Usern unterscheiden.

Durchschnittliche Kommentare

Diese Zahl gibt die durchschnittliche Kommentaranzahl pro Tweet auf deinem Account an. Dabei zählen natürlich nur die Fremd-Kommentare, und nicht deine eigenen.

Follower

Hier siehst du, wieviele Personen deinem Twitter Account folgen.

Retweets

Die Anzahl der Retweets zeigt auf, wie häufig einer deiner Tweet auf Twitter von anderen Usern geteilt wurden.

Reichweite

Diese Kennzahl sagt aus, wieviele Personen dein Tweet erreicht.

Interaktionsrate

Zählen bei den Kommentaren nur die Fremd-Kommentare unter deinen Tweets, ergibt sich die Interaktionsrate aus den Interaktion auf deinem Twitter-Kanal. Hier sind vor allem deine Antworten zu den Kommentaren wichtig, da sie erst zu einer Interaktion führen.

Kennzahlen für YouTube

Follower / Abonnenten

Die Zahl deiner Abonnenten auf YouTube gibt an, wie viele Personen deinen YouTube Kanal abonniert haben.

Views

Die Views auf YouTube sagen aus, wie oft ein Video insgesamt auf deinem Kanal angesehen wurde. Diese Views kannst du am besten in der durchschnittlichen View-Rate verpacken.

Like Rate

Auch die Videos auf YouTube können Likes generieren.

Shares Rate

Die Shares geben an, wie oft dein YouTube Video von anderen Personen auf anderen Plattformen z.B. Facebook geteilt wurde.

Interaktionsrate

Wie bei jedem sozialen Netzwerk geht es auch bei YouTube um die Interaktionen. Diese erhöhst du, in dem du auf Kommentare & Nachrichten antwortest.

Reichweite

Die Reichweite der Beiträge gibt an, wie viele Personen deine Videos erreichen.

Durchschnittliche Kommentare

Die Anzahl der Kommentare gibt an, wie viele Kommentare durchschnittlich unter deinen Videos hinterlassen werden.

Das waren jetzt natürlich nur einige Social Media Kennzahlen für die 5 größten Netzwerke. Welche Kennzahlen es für die Blogs so gibt, das findet ihr in unserem Blogpost „Kennzahlen Glossar – Was ist was?„. Es ist auf jeden Fall eine Menge Arbeit, sich bei jeden Account mit allen von uns aufgezählten KPIs zu beschäftigen. Wichtig ist daher, sich immer die herauszusuchen und zu beobachten, die für einen selbst den größten Mehrwert haben. Du willst als Marketingplattform für Produkte agieren? Dann solltest du dich mit deinen Followerzahlen und deiner Engagement-Rate beschäftigen. Oder möchtest du lieber mit einem bestimmten Thema eine genau definierte Zielgruppe ansprechen? Dann solltest du dir vor allem die KPIs und Kennzahlen zu deiner Zielgruppe genauer anschauen.

Was sind eure wichtigsten Kennzahlen, mit denen ihr eure Ziele messt?

Das Messen der eigenen Blogerfolge stellt für viele Blogger eine große Herausforderung da. Viele wissen überhaupt nicht, wie sie ihre Erfolge messen können. Noch schwieriger ist es aber, sich überhaupt erst einmal zu entscheiden, auf welche KPIs man seine Erfolgsmessung stützt und welche Kennzahlen man letztendlich beobachtet. Dabei geht es aber nicht nur darum, welche Kennzahlen du als Blogger als wichtig erachtest, sondern auch, welche für Unternehmen und potentielle Kooperationspartner interessant sind. Auf Basis dieser Kennzahlen entscheiden Unternehmen meistens auch, ob sie mit dir zusammenarbeiten wollen und ob letztendlich eine Kooperation zustande kommt. Am besten legst du dir eine also eigene Strategie zur Messung deiner KPIs zurecht. Wir haben hier ein Blogkennzahlen Glossar für dich zusammengestellt, mit Kennzahlen rund um deinen Blog.

Analytic KPIs

Page Views / Page Impressions

Sobald ein User auf deinen Blog kommt, durchsucht er ein paar Seiten deines Blogs. Durchschnittlich betrachten Besucher pro Besuch 2 – 3 Seiten deines Blog. Jede einzelne Seite, die ein User auf deinem Blog besucht, wird als Page View gezählt.

Falls du es noch nicht wusstest – Page Views und Page Impressions sind das selbe 😉

Visits 

Die Visits auf deinem Blog sind für deine Arbeit als Blogger besonders relevant. Sie geben an, wieviele Besuche dein Blog insgesamt hat. Dabei ist es ganz egal, wie häufig eine Person auf deiner Website war – jeder Besuch wird gezählt.

(Unique) Visitors

Die Zahl der Unique Visitors hingegen gibt an, wieviele Besucher das erste mal auf deinen Blog kommen. Diese Zahl kann dir Aufschluss darüber geben, wie viele Personen das erste Mal auf deinen Blog kommen im Vergleich zur Gesamtzahl deiner Visits. Wieviel % deiner Visits sind Besucher, die das erste mal auf deinem Blog? Wie hoch ist die Wiederkehrrate der User auf deinen Blog?

 

Blog Leads

Obwohl der Traffic eine weit verbreitete Kennzahl unter Bloggern ist, so ist auch die Anzahl der Blog Leads ein entscheidender Faktor für den Erfolg deines Blogs. Diese Kennzahl ist besonders im Online Marketing hoch angesehen, doch auch immer mehr Blogger erkennen die Bedeutung der Blog Leads. Ein Blog Lead ist der Erstkontakt zwischen potentiellen Lesern und dem Blog, bei dem der Leser Informationen zu seinen Kontaktdaten an den Blogger weitergibt. Um diese Leads zu erhöhen, ist es wichtig, dem User auf deinem Blog öfters die Möglichkeit zu geben, seine Daten zu hinterlassen. Egal, ob durch eine Newsletter-Anmeldung, ein Gewinnspiel usw.

Durch die Beobachtung dieser Blog-Leads kannst du erkennen, wie gut sich dein Content eignet, um Leads zu generieren. Wer hier noch weiter in die Tiefe gehen möchte, kann sich auch ansehen, welche seiner Beiträge zu den Top Leads geführt haben. Wenn du deine gesamten Leads auf die einzelnen Blogposts herunterbrichst und dir anschaust, welcher Content am häufigsten zu Leads führt, siehst du sofort, welche Inhalte am besten zur Lead Generierung geeignet sind.

Tipp: Diese Leads können auch durch die Überarbeitung und Verbreitung von älteren Beiträgen gesteigert werden. Das liegt vor allem daran, dass ältere Beiträge von den Lesern meist durch organische Suche gefunden werden. 

Sitzung

Die Sitzung eines User auf deinem Blog ist die Summer der Interakation, die während eines Besuchs auf deinem Blog getätigt werden. Eine einzige Sitzung kann also mehrere Tätigkeiten, wie z.B. die Anmeldung zu Newsletter, das Lesen eines Beitrags, das Ausfüllen eines Kontaktformulars und das Kaufen eines Produkts aus deinem Onlineshop beinhalten. Das heißt aber auch, dass ein einzelner Besucher mehrere Sitzungen generieren kann, wenn er an einem Tag öfter deinen Blog besucht.

Sitzungsdauer

Die sogenannte „Sitzungsdauer“ zeigt dir, wie lange Fans durchschnittlich auf deinem Blog verweilen. Das gilt sowohl für deine gesamte Website, aber auch für einzelne Seiten oder Beiträge. Das zeigt dir an, ob die Besucher deiner Seite deinen Inhalt auch wirklich lesen, auf welchen Seiten die besonders lange verweilen und von welchen sie gleich wieder weggehen. Das hilft dir, die Interessen deiner Leserschaft besser kennenzulernen.

Absprung-Rate

Diese Zahl ist besonders wichtig, um eine reale Besucherzahl deiner Seite zu bekommen. Die Absprung-Rate gibt an, wieviele deiner Seitenbesucher nur eine einzige Seite auf deinem Blog besuchen oder nur eine kurze Zeit auf deinem Blog verweilen, bevor sie von der Suche wieder „abspringen“. Zu diesen Abspringern zählen auch Personen, die nur 5 – 10 Sekunden auf deinem Blog verweilen, bevor sie ihn wieder verlassen. Laut Google Analytics ergibt sich die Absprungrate aus den Besuchen einer einzigen Seite geteilt durch die Anzahl aller Sitzungen.

Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate (meist als CTR abgekürzt) ist jene Blogkennzahl, die angibt, wie oft auf Werbebanner und Sponsored Posts geklickt wurde, im Vergleich zu den gesamten Page Views. Die sogenannte CTR (wird immer in % angegeben) ist ein KPI, der Aufschluss über das Verhältnis, wie oft ein Werbebanner angeklickt wurde und wie oft er angesehen wurde, gibt. Die Anzahl, wie oft der Werbebanner auf deinem Blog gesehen wurde, wird durch die Kennzahl der Add-Impressions aufgezeigt. Wie oft der Werbebanner dann letztendlich angeklickt wurde, zeigt die Click-Rate der Ad auf.

Conversion Rate

Die Conversion Rate deines Blogs gibt an, wieviele deiner Blog-Besucher du zum aktiven Setzen einer bestimmten Aktion konvertieren konntest. Das ist meistens die Newsletter-Anmeldung, die Inskription in deine Datenbank, die Teilnahme an einem Gewinnspiel, der Download eines Files oder auch der Kauf eines Produkts sein. Durch die Analyse der Conversion Rate kannst du erkennen, welche Wirkungen und Zusammenhänge dazu geführt haben, dass diese Aktion getätigt wurde. Durch diesen KPI kannst du die Beziehung zwischen Traffic, Lead und Leser verstehen. Das kann dir dabei helfen, herauszufinden, auf welche Themen du dich konzentrieren solltest, um deinen Blog zu verbessern.

weitere Blogkennzahlen

Share-Rate

Wie oft wurde dein Beitrag auf den Social Media Seiten von anderen Usern geteilt? Den optimalen call-to-action dafür setzt du, indem du unter jeden deiner Blogbeiträge einen einen Button mit „Hier teilen“ für jedes Soziale Netzwerk einrichtest. So kannst du deine Leser dazu animieren, deine Beiträge zu teilen.

Durchschnittliche Kommentare

Ein wesentlicher Bestandteil deines Erfolgs ist die Interaktionsrate auf deinem Blog. Diese misst du mit den durchschnittlichen Kommentaren zu deinen Blogbeiträgen.

Tipp: Solltest du z.B. auf WordPress eingestellt haben, dass du Kommentare bevor sie auf deinem Blog gezeigt werden, genehmigt werden müssen, vergiss nicht, das zeitnah (am besten innerhalb von 24h) zu tun. Anschließend solltest du natürlich auch auf die Kommentare antworten. So kannst du die Interkationsrate auf deinem Blog und langfristig auch die Anzahl der Kommentare erhöhen. 

E-Mail Subscriber 

Ein weiterer essentieller KPI ist die Anzahl deiner Newsletter Subscriber. Dieser gibt an, wieviele Personen sich insgesamt zu deinem Newsletter angemeldet haben. Daneben gibt es für deinen Blog-Newsletter aber noch viele weitere spannende Kennzahlen, wie die Wachstumsrate, die Klick-Rate, die Öffnungs-Rate, die Abmeldungszahlen und vieles mehr.

Übrigens: Hier kannst du dich zu unserem August Academy Newsletter anmelden. Auch wir freuen uns über neue Subscriber 😉 

Post-Shares

Neben der Share Rate von deinen Followern ist auch die Anzahl deiner eigenen Post-Shares eine wichtige Kennzahl. Sie zeigt dir, wie häufig du einen bestimmten Beitrag in deinen eigenen Sozialen Netzwerken geteilt hast. Diese Share-Kennzahl kannst du dann auch wieder herunterbrechen auf die einzelnen Social Media Kanäle. Wie oft hast du deinen letzten Beitrag auf Facebook geteilt? Wie häufig auf Pinterest? Solltest du öfter etwas auf Instagram teilen?

Die erfolgreichsten Beiträge 

Als letztes haben wir hier noch die Messung der erfolgreichsten Beiträge auf deinem Blog. Das unterstützt dich, zu erkennen, welche Themen besonders gut bei deiner Zielgruppe ankommen und mit welchem Content zu viele Personen auf deinen Blog bringt. So kannst du auch Unternehmen zeigen, welche Themen bei dir besonders gut ranken.

Die wichtigsten Informationen für Unternehmen fasst du am besten gesammelt in einem Mediakit zusammen, welches du Unternehmen bei Kooperationsanfragen zur Verfügung stellen kannst. Dabei kannst du selbst entscheiden, ob es direkt als Download auf deinem Blog anbietest oder ob du das Mediakit erst nach Anfragen weiterleitest.

Noch Fragen? 

Einfach kommentieren!

Nach unserem allgemeinen Blogpost rund um das Thema Blogkennzahlen wollen wir nun etwas mehr in die Tiefe gehen. Viele Blogger stellen sich immer noch die Frage, für was sie denn überhaupt Blogkennzahlen brauchen? Doch wer sich einmal mit seinen Kennzahlen beschäftigt hat, erkennt schon bald den Mehrwert, welche diese für den eigenen Erfolg bieten. Wir haben hier 5 Gründe für dich gesammelt, warum du dich unbedingt mit den Kennzahlen deines Blogs auseinandersetzen solltest.

Analyse deines Blogs

Einer der wichtigsten Gründe, warum du dich mit deinen Blogkennzahlen beschäftigen solltest, ist die Analyse deines Blogs. Dafür kannst z.B.  Google Analytics nutzen. Neben einem allgemeinen Überblick kannst du auch die Entwicklungen auf deinem Blog in einem bestimmten Zeitraum messen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit der spezifischen Analyse einzelner Beiträge und Postings. Google Analytics bereitet dir alle deine Informationen rund um deine Kennzahlen auf. Außerdem bietet das Tools auch noch weitere Analysemöglichkeiten deiner Inhalte und deiner Leser: Wer sind sie? Wo kommen sie her? Was für Interessen haben sie? Durch diese demographischen und soziografischen Kennzahlen kannst du deine Zielgruppe besser kennenlernen und die Qualität deines Contents analysieren. Welche Inhalte sind für meine Leser besonders interessant bzw. was für Themen sorgen dafür, dass die Leser länger auf deinem Blog verweilen und auch wiederkommen?

 

Ziele Setzen

Bei jedem Projekt steckt man sich irgendwelche Ziele. Egal ob monetäre und nicht-monetäre Ziele, auch der Start und die Betreibung eines eigenes Blogs sind für jeden Blogger mit Zielen verbunden. Will ich in einem Jahr 500 Leser mehr auf meinem Blog haben? Möchte ich in den nächsten 6 Monaten meine Leserschaft auch international erweitern? Wenn du also das Projekt „Blog“ startest, solltest du dir als aller erstes Gedanken über deine Ziele machen. Formuliere diese für dich aus und schreibe sie irgendwo nieder, damit du nach Ablauf der Zeit überprüfen kannst, ob du sie auch erreicht hast. Eine Möglichkeit, deine Ziele zu formulieren, ist die SMART-Methode.

Wenn du also deine Ziele richtig formuliert hast, sind diese im Optimalfall auch messbar. Und diese Messung funktioniert am besten mit vorher festgesetzten Blogkennzahlen. (welche es da alle gibt, das erfährst du in einem unserer nächsten Blogposts) Diese Kennzahlen machen es dir möglich, die Erreichung deiner Ziele zu messen und auch zu analysieren. Du hast nicht genug Leser auf deinen Blog gebracht? Vielleicht fehlt dir die passende SEO, um von deiner Zielgruppe gefunden zu werden?  Analysiere, was dazu geführt hat und baue diese Erfolge weiter aus. Wenn du vorab deine Kennzahlen genau definierst und festlegst, kannst du diese dann einfach miteinander vergleichen und siehst sofort, was auf deinem Blog gut funktioniert und auch, was du noch besser machen könntest.

Hier ein Beispiel für ein Smartes Ziel für deinen Blog: Ich möchte auf meinem Blog die monatliche Leserzahl aus Deutschland bis 31. Dezember 2017 um 5 % steigern. Das Ziel ist spezifisch auf eine bestimmte Zielgruppe deines Blogs ausgerichtet, ist durch die Anzahl deiner Leser messbar, das Ziel ist auf jeden Fall akzeptabel (hier ist wichtig, dass dieses Ziel auf keinen Fall in Konkurrenz mit anderen deiner Blogziele steht), die Erreichung der 5 % ist absolut realistisch und mit dem festgesetzten Datum ist das Ziel klar terminiert.

 

Selbstreflexion & Verbesserung

Egal ob du Google Analytics oder ein anderes Tool nutzt: Wenn du dich für ein Tool entschieden hast, solltest du längere Zeit dabei bleiben. So kannst du deine Kennzahlen nämlich über einen längeren Zeitraum messen und im Anschluss (z.B jedes Quartal) vergleichen. Da reicht es aber nicht, die Kennzahlen einfach nur gegenüberzustellen. Um aus der Entwicklung deiner Blogkennzahlen zu lernen, musst du diese auch auswerten und interpretieren. Das ist oft gar nicht zu einfach, da man häufig überhaupt nicht weiß, wie es zu einer bestimmten Entwicklung gekommen ist. Wieso hat dieser Beitrag mehr Leser als der andere? Wieso habe ich so viele Leser aus Deutschland? Doch je öfter man sich mit seinen eigenen Kennzahlen beschäftigt, umso leichter und eindeutiger wird auch die Interpretation. Die gesammelten Informationen und das Wissen kannst du zur Selbstreflexion und anschließend auch zur Verbesserung deines Blogs nutzen. Neben der Leserzahl gibt es hier noch weitere Kennzahlen, beispielsweise die Engagement-Rate oder die Wastums-Rate, die zur Selbstreflexion beitragen können.

 

 

Information an Unternehmen – Der erste Schritt zur Kooperation

Diese Analyse deines Blogs dient mehr deiner eigenen Nutzung. Doch auch für Unternehmen sind die Kennzahlen rund um deinen Blog wesentlich, wenn es um die Zusammenarbeit in Form einer Kooperation geht. Durch eine detaillierte Aufbereitung und Analyse deiner Kennzahlen bietest du Unternehmen eine Informationsgrundlage, die ihnen bei ihrer Entscheidung helfen kann. Sie wissen so, wer deine Leser sind, was sie interessiert, was auf deinem Blog gut funktioniert, welche Bereiche dein Blog anspricht und wo sich auf deinem Blog am besten positionieren. So können sie entscheiden, ob ihr Produkt / ihre Marke zu deinem Blog, deinen Inhalten und deiner Zielgruppe passt.

Deine Kennzahlen dienen aber nicht nur zu reinen Information an Unternehmen über deine Leistungen, sondern können auch zur Eigenwerbung verwendet werden. Wenn du dich intensiv mit deinem Blog und den dazugehörigen Kennzahlen beschäftigst, kannst du dich und dein Business bei Unternehmen viel besser vermarkten, als wenn du nur vage Vermutung über deine Blogkennzahlen angeben kannst. Sowas hilft Unternehmen, dich und deinen Blog besser kennen zu lernen. Auch bei der Angebotserstellung und Preissetzung kann dich die Analyse deiner Kennzahlen unterstützen. Durch Kennzahlen weißt du, welche Bereiche/Themen deines Blogs erfolgreicher sind als andere und diese dienen so auch als Rahmenordnung für deine persönliche Preissetzung. All diese Informationen, die vor allem für Unternehmen interessant sind, verpackst du am besten anschließend noch in ein ansprechendes Mediakit.

 

Blog Reporting / Measurement

Ein weiterer Grund, warum du dich unbedingt mit deinen Blogkennzahlen beschäftigen solltest, ist die Möglichkeit des Reportings. Du kannst deine Kennzahlen nutzen, um den Erfolg nach abgeschlossenen Projekten zu messen und auch zu belegen. Das ist vor allem bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen sehr wichtig. Wenn sie eine Kooperation mit dir eingehen, möchten sie anschließend natürlich auch eine Messung des Erfolgs. Unternehmen / Marken sehen, welchen Output die Zusammenarbeit mit dir gebracht hat und welchen Mehrwert dies für sie bringt. Wenn du ein Marke z.B. in deinem Newsletter erwähnst, sollte man dem Unternehmen mitteilen können, wie viele Personen den NL geöffnet haben und wieviele auf den Link zur Website der Marke geklickt haben. Du hast einen Blogpost über ein bestimmtes Produkt verfasst? Lass die Marke wissen, wie viele Views der Beitrag hatte, wieviele Kommentare es zu dem Beitrag gab und wielange die durchschnittliche Sitzungsdauer des Beitrags war?

In den kommenden Wochen wird es übrigens noch viele weitere spannende Blogposts rund um das Thema Blogkennzahlen geben. Unter anderen auch ein Überblick die verschiedenen Social Media Kennzahlen und ein tolles Glossar rund um alle relevanten und wichtigen Blogkennzahlen, die du kennen solltest. Du hast Fragen zu den Blogkennzahlen? Dann melde dich einfach bei uns per E-Mail.

 

#blogtippstuesday

In den letzten Jahren haben immer mehr soziale Netzwerke und Online – Tools den Markt erobert. Ich denke dabei an Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat, Tumblr und auch Pinterest. Letzterem widmen wir in diesem Blogbeitrag unsere ganze Aufmerksamkeit. Denn Pinterest ist mit über 175 Millionen Nutzern eines der größten Sozialen Netzwerke der Welt und kann damit auch viel Traffic zu den eigenen Inhalten bringen. Seit 2010 können User auf dem Tool Modetrends, Einrichtungstipps, Kochrezepte und viele andere Inspirationen sammeln und teilen. Gerade in der letzten Zeit gibt es für Pinterest immer mehr Zusatzfunktionen und Extra – Tools, welche die Nutzung des Netzwerkes vor allem für Influencer sehr interessant macht. Doch welche Zusatzfunktionen bieten wirklich einen Mehrwert und wie kann man diesen Mehrwert für sein eigenes Business nutzen?

Welche Funktionen hat Pinterest und was bieten sie?

Pin – it Button

Der Klassiker. Durch den Pin – it Button können User unbegrenzt viele Fotos von Pinterest in ihre eigenen Pinnwände speichern und so ihre Interessen mitteilen und Inspirationen sammeln. Dieser Pin – it Button findet sich jedoch nicht mehr nur in dem sozialen Netzwerk selbst, sondern kann auch bereits auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog implementiert werden. Ihr könnt eure Pins übrigens auch auf Pinterest promoten! Diese Pins funktionieren genauso wie normale Pins, nur dass diese von mehr Leute gesehen werden und diese so auch mehr Reichweite generieren. Funktionieren tut das ganze ähnlich wie auf Facebook mithilfe eines Business-Accounts.

Rich Pins Button

Rich Pins sind Pins, die über zusätzliche Informationen über den Pin verfügen . Es gibt vier unterschiedliche Arten von Rich Pins, nämlich Artikel-, Produkt-, Rezept- und App-Pins. Durch diese könnt ihr einen gewissen Kontext zu euren Posts hinzufügen und so mehr Content mit eurer Zielgruppe teilen.

Widget Builder

Durch den Widget Builder können User unterschiedliche Pinterest-Widgets in ihre eigene Website einarbeiten und so mit Pinterest verknüpfen. Das kann entweder nur der „Merken – Button“ auf die Blogfotos sein, oder man kann auch eine ganze Pinnwand auf der Website platzieren.

„Merken“-Button

Wenn du den „Merken“-Button auf deinem Blog installiert, können deine Leser sich deine Inhalte direkt auf Pinterest merken. Dabei wird auf deinem Blog das Pinterst-Logo implementiert, das beim Anklicken auf deine Pinterest-Seite weiterführt.  So wird dein Content über deinen Follower auf Pinterest gebracht. Das führt dazu, dass immer mehr von deinen Inhalten auf Pinterest kommen und auch immer mehr Leute deinen Content sehen.

Pinterest Web Analytics

Gerade für Influencer ist die Funktion der Web Analytics eine sehr Wichtige. So wissen die Nutzer, was die Follower aus ihrem Profil mögen und was gespeichert wird. Man erhält vielseitige Daten über die Zielgruppe und kann so herausfinden, welche Themen die Follower interessieren.

Pinterest Blog

Auf einem eigenen Pinterest – Blog werden wöchentlich spannende Beiträge und Artikel über Pinterest selbst, aber auch über ganz allgemeine Topics der digitalen Welt veröffentlicht.

Die Pinterest Community

Die Pinterest – Community ist groß. Sogar sehr groß. Auf tausenden von Pinnwänden sammeln die Nutzer unterschiedliche Inspirationen und Ideen zu ihren ganz persönlichen Lieblingsthemen. Auch Blogger und Unternehmen aus der ganzen Welt binden sich in diese Community ein und versuchen so, ihre Interessen zu teilen und neue Follower und Kunden zu akquirieren.

Die Pin Factory

Die Pin Factory ist eine interne Abteilung von Pinterest, die unzählige Pins daraufhin überprüft, wie gut sie funktionieren. Diese werden dann auf einer eigenen Pinnwand von Pinterest gesammelt und sollen auf der einen Seite zeigen, was gute Pins ausmacht, und auf der anderen Seite auch zu neuen Ideen für Pins inspirieren.

3 Tipps für Pinterest

Die richtige Anzahl an Pins

Um Reichweite und Bekanntheit auf Pinterest zu erzeugen, muss regelmäßig gepinnt werden. Doch was ist die perfekte Pin-Zahl pro Tag, um den richtigen Auftritt auf dem Pinterest-Parkett hinzulegen? Um euren Pinterest-Account zu optimieren, solltet ihr 10 mal am Tag pinnen. So bringt ihr genug Content an eure Zielgruppe ohne sie vollzuspammen. Um dir diese Arbeit zu erleichtern, gibt es auch Tools wie Viraltag, welches wir dir in diesem Blogpost vorstellen.

Postet Content, den eure Zielgruppe möchte

Um die von euch bestimmte Zielgruppe zu erreichen und auch langfristig zu unterhalten, ist es wichtig, deren Interessen und Anliegen zu können. Nur so könnt ihr auch auf Pinterest mit den richtigen Inhalten auftreten. Macht euch also Gedanken darüber, was eure Audience – Group möchte, und bringt dann die passenden Beitrage, Fotos und Co.

Re-Pins durch Mini-Blogposts

Ziel von Bloggern und Unternehmen ist es immer, Reichweite und Bekanntheit durch ihre Pins auf Pinterest zu erzeugen. Dies gelingt am bestem mit angepasstem und gut geplantem Content, der von den Followern im Optimalfall auch regepinnt wird. Durch Rich-Pins gibt es bereits die Möglichkeit, mehr Inhalte mit seiner Zielgruppe zu teilen. Eine weitere Option bieten die sogenannten Mini-Blogposts. Hier werden zu den einzelnen Pins kurze Texte verfasst und auf Pinterest geteilt. Diese sollten jedoch nicht mehr wie 200 Zeichen haben, um auch bei der Zielgruppe anzukommen und ein Re-Pin zu werden.

 

Uns könnt ihr übrigens auch auf Pinterest folgen – und zwar unter @augustacademy

Pin it & schreibt eure eigene Pinterest – Erfolgsstory!

Eines der wichtigsten Dinge, wenn es um die Kommunikation mit Bloggern geht, ist die Frage wie mit Blogger umgegangen wird. Wer antwortet, wenn ein Blogger bei Ihrem Unternehmen anfragt? Was wird beantwortet? Wer entscheidet, ob ein Budget für Blogs da ist oder nicht?

Sollten Sie eine PR- und Marketing Abteilung haben, stellt sich auch gleich die Frage, zu welcher Abteilung das Thema gehört und auch welcher Mitarbeiter sich darum kümmert. Sollte es einen oder mehrere Mitarbeiter geben, der das gut abdecken kann, überlegen Sie sich standardisierte Vorgänge wie mit Bloggeranfragen an das Unternehmen umgegangen wird. (ACHTUNG: keine standardisierte Antworten)

Für jedes Medium (Webseite, Email, Soziale Netzwerke) sollte es dazu eine genaue Anweisung geben, damit keine Anfragen unbeantwortet bleiben und gleichzeitig alle Anfragen auch gleichwertig abgewickelt werden. Vor allem wenn mehrere Mitarbeiter unterschiedliche Online Kanäle betreuen, sollten Sie dafür sorgen, dass alle die gleichen Informationen haben.

Hier ein Beispiel, wie so ein interner Fragenkatalog aussehen könnte:

  • Wer beantwortet Blogger Anfragen?
  • Wann werden Blogger Anfragen beantwortet?
  • Was wenn ein Blogger fragt ob er ein Zimmer testen kann?
  • Inwieweit gehen wir Kooperationen ein?
  • Was erwarten wir von der Kooperation?
  • Haben wir ein Budget dafür? Wenn ja: Wie hoch ist dieses Budget?
  • Wer ist verantwortlich für die Ergebnisse?
    etc.

Überlegen Sie sich ein genaues Prozedere, damit Sie nicht überrascht werden und plötzliche eine Anfrage wochenlang keine Antwort erhält. So verpassen Sie keine Chance, im Internet präsent zu sein.


Sollte Sie sich gegen eine interne Aufgabenverteilung der Bloggerrelations entscheiden und diese Aufgaben doch lieber auf eine Agentur auslagern wollen, bieten wir individuell angepasst Influencer Marketing Pakete an, bei deinen wir Sie bei der Akquise und Betreuung der Influencer unterstützen oder diese komplett für Sie übernehmen. 

 

Hat man einen Blog im Bereich Tourismus –  für sein Hotel, Pension, Restaurant oder für ein anderen Betrieb, kann man aus einem großen Pool an Blog-Themen schöpfen. Von Tipps in der Küche, über Anleitungen zum kreativen Falten von Handtücher oder Servietten, der Vorstellung von Mitarbeitern bis hin zu einem Rundgang durch das Hotel – alles ist erlaubt, vieles ist gewünscht und macht Sinn. Einige Anregungen für interessante Themen rund um einen Tourismus Betrieb:

1. Rezepte

Aus der Küche, aus dem Garten oder von der Kräuter-Expertin aus dem Ort.

 

2. Vorstellung von Mitarbeitern

Jeder Mitarbeiter hat seine eigene Geschichte – warum soll man diese nicht erzählen. Das macht es persönlich und authentisch.

 

3. Tipps rund um den Betrieb & die Arbeit

z.B. praktische Art, die Handtücher zu falten

 

4. Neues rund um den Betrieb

z.B. Umbauten

 

5. Betrieb-Stories

Lustige oder interessante Geschichten rund um den Betrieb

 

6. Neuigkeiten

Was tut sich in der Region? Gibt es neue Projekte, die für Kunden interessant sein könnten?

 

7. Ausflugsziele

Jeder erlebt einen Ausflug anders und viele Ausflugsziele sind gar nicht so bekannt.

 

8. Trendige Themen

z.B. vegane Speisen, die es auch in ihrem Betrieb gibt

 

9. Events im Betrieb

Jeder Betrieb hat regelmäßig oder unregelmäßig eigene oder fremde Events. Darüber kann man gut berichten.

 

10. Blogger Kooperationen

Wer einmal ein Blogger eingeladen oder eine andere Form der Zusammenarbeit versucht hat, kann auch darüber berichten und die Inhalte des Blogs verlinken.

 

Das sind nur einige Themengebiete, die sich für ein Tourismus-Blog anbieten. Wichtig ist, sich nicht nur auf sein eigenes Produkt zu konzentrieren, welches man verkaufen möchte, sondern durch interessante Inhalte die Neugierde der potentiellen Kunden zu wecken.

Das Thema Blog ist in den letzten Jahren sehr aktuell geworden und in den Fokus vieler Unternehmen gerückt – auch wenn es das Bloggen schon seit einigen Jahre gibt. Heute weiß man, dass die meisten Personen/Kunden über gute und relevante Inhalte ihren Weg auf die eigene Webseite finden und dort auch verweilen. Werbung hilft, bedeutet aber nicht unbedingt, dass Kunden sich aus diesem Grund für ein Unternehmen/Produkt entscheiden. Unternehmen sollten sich darüber klar werden, ob sie nicht viel mehr als nur „einfache Werbeeinschaltungen“ zu erzählen haben und Blogs das richtige Instrument sind um diese Inhalte, diese Geschichten weiterzugeben.

Warum es Sinn macht auch als Unternehmen zu bloggen? Hier sieben Gründe, die dafür sprechen:

1. Kundenbindung

Um Kunden an sich zu binden, braucht es mehr als nur gutes Service. Heutzutage erwarten sich viele Kunden zusätzliche Goodies, die sie von einem Unternehmen bekommen. Dazu gehören auch Tipps, Tricks und Informationen rund um Produkte, Unternehmen oder sogar ganze Themenbereiche. Über einen Blog ist es möglich, diese gut aufzubereiten und über interessante Inhalte auch nach dem Kundenkontakt in Erinnerung zu bleiben.

 

2. Neukundengewinnung

Viele Menschen suchen nach detaillierten Informationen im Internet. Die Frage „Wie gieße ich eine Tomatenpflanze richtig?“ wird öfter gesucht als man denkt. Verkaufe ich eine solche Pflanze oder bin Experte für Gemüsebeete oder ähnliches, so kann ich mich über einen Blog als Vertrauensperson oder -unternehmen positionieren. Bei der nächsten Frage bezüglich Gemüseanbau kommt dann womöglich der Kunde gleich zu mir und sucht nicht mehr in der Suchmaschine.

3. Suchmaschinen-freundlich

Letzteres ist auch der Grund warum es mit einem Blog möglich ist besser zu ranken. Finden die Nutzer der Suchmaschine bei mir relevante Inhalte und verweilen sie auf der Seite, ist das auch ein positives Zeichen für Google. Genauso verhält es sich wenn es regelmäßig „Fresh Content“  – also z.B. neue Blogbeiträge gibt.

 

4. Owned Media

Facebook, Instagram & Co sind zwar unumstritten tolle Tools. Aber wenn die Reichweite um fast 50% sinkt, so kann man dort nichts dagegen machen. Das Medium über das man Inhalte spielt, gehört einem nicht und somit muss man sich an die bestehenden Regeln anpassen. Ein Blog und deren Inhalte sind am eigenen Server zu finden, die Daten gehören einem selbst und man kann damit machen was man möchte.

 

5. Storytelling

Im Internet geht es um Geschichten – auf einem Blog ganz besonders. Hat man z.B. ein Hotel gibt es definitiv mehr zu erzählen als nur die Tatsache dass man ein Hotel ist. Sei es, dass man über die Geschichten der Mitarbeiter etwas erzählen kann, die Stories zu den Produzenten des Frühstückskäses, usw.

 

6. Persönlich & Authentisch

Die Inhalte dabei sind authentisch und vor allem persönlich. Das ist bei einem Blog sehr wichtig. Der Wunsch, einen guten Blog zu haben und sich die Inhalte günstig von einer Texter-Firma erstellen zu lassen, ist keine gute Idee bzw. eine gefährliche Kombination. Es geht um persönliche Eindrücke und Einblicke, die den möglichen Kunden oder Leser eine weitere Perspektive zeigt. Es geht um Authentizität.

 

7. Teilbarer Inhalt

Inhalte von Blogs sind teilbar. Daher kann man den Link zu dem Blog-Artikel einfach in verschiedenen anderen Netzwerken und Medien teilen. Dadurch kann man weitere Leser generieren und hat auch gleich Inhalte für seine anderen Netzwerke.

 

Es gibt noch einige andre Gründe die für einen Blog sprechen. 

Auf den Geschmack gekommen? Dann einfach mal ausprobieren!