“Was ist bitte ein Blog?” Als ich meinen eigenen Blog gestartet habe, war es noch so, dass keiner wusste was ein Blog ist. Wir haben diskutiert, ob es der oder das Blog (letzteres ist zwar korrekt, aber auf das konnte ich mich nicht einlassen) und darüber, ob wir nun ein Tagebuch online stellen oder ein Blogazine sind. Die Anzahl der Mit-Diskutantinnen war klein, aber höchst interessiert und wir wussten alle nicht, wo die Reise hingehen würde. Wir hatten aber alle das Gefühl Teil einer (R)Evolution zu sein, die das Internet und unser Leben verändern würde und wir sollten damit auch recht haben. Die Neugierde und Spannung die ich damals in mir gespürt habe, ist etwas, dass ich nie vergessen werde. Vor allem weil es mein Leben nachhaltig geprägt hat.

Denn mein Blog war meine Technik- und Marketing Spielwiese in einer Zeit, wo es keine Blogger-Kurse gab und wo man noch alles glauben konnte, was man im Internet gelesen hat (zumindest die technischen Beurteilungen und Tipps rund um den eigenen Blog). Aber wir hatten uns und wir haben so gut wie alles geteilt – die paar “Assis”, die damals noch dachten, dass wir auf bestimmte Dinge, wie wir unsere Blogs verbessern können,nicht von selbst drauf kommen können, und es uns auch nicht verraten haben – die gab’s damals natürlich auch noch. Aber grundsätzlich war das keine nennenswerte Menge und im Grunde war uns das egal: Wir waren jung und wir brauchten die (R)Evolution, oder so.

Und diese Revolution brachte viele lustige, verstörende, erschreckende und freudige Geschichten mit sich. Einige davon möchte ich mal teilen, weil sie noch immer interessant sind, weil es sicher den gleichen Fall noch immer gibt. Und vor allem, weil sie euch vielleicht helfen können mehr in dem Blogger-Business zu sehen, als ihr jetzt gerade so seht.

Der erste Blogger Lunch und die Erkenntnis, dass es wunderbare Menschen gibt

“Wir treffen uns im Café Leopold auf der Terrasse.” Mein Herz hat Sprünge gemacht und konnte es nicht erwarten die anderen Blogger kennenzulernen. Gleichzeitig zu diesem Gefühl war ich allerdings sicher, dass ich Probleme haben würde: Ich, die grundsätzlich fast nur Männer als Freunde hatte, hatte Sorge, ob ich einen Tisch mit so vielen Frauen aushalte. Dass ich mich mit ihnen super verstehen würde, war irgendwie ausgeschlossen und trotzdem wollte ich dem eine Chance geben. Es gab einen Moment bei dem Treffen an dem alle am Tisch saßen – ich glaube wir waren 20 Leute – bei dem ich jeden ins Gesicht sah, und es nicht fassen konnte: Alles sympathisch und hilfsbereit – eine Gruppe zum Wohlfühlen. Das ganze passierte vor dem zweiten Fashioncamp und seitdem bin ich überzeugt, dass die meisten der Menschen, die einen Blog haben wollen einfach wunderbar sind.

Learning: Gehe deiner Leidenschaft nach, auch wenn sie nur wenige mit dir teilen.

Btw.: Wer einen ähnlichen Moment erleben möchte – das Fashioncamp findet jedes Jahr statt. 2018 im November. Hier gibt’s die Tickets!

Die erste Abmahnung – Juristen puh!

“Frau Egger, hier ein eingeschriebener Brief für Sie.” Nachdem ich unterschrieben hatte, war ich sehr gespannt, was da drinnen ist. “Wahrscheinlich bin ich mal wieder 2 km/h zu schnell gefahren oder ähnliches”, dachte ich. Als ich es geöffnet habe, befand sich drinnen ein Brief von einem deutschen Anwalt. Ich hätte von einer kostenlosen Plattform ein Bild von einem Fotografen verwendet und kein Copyright hineingeschrieben. Dazu angehängt war ein Ausdruck mit dem Screenshot meines Blogs, auf dem ersichtlich war, dass ca. 2 Zeilen weiter unten ein © mit dem Namen des Fotografen inklusive Link zu sehen war. Uff, dachte ich – und nahm schon den Hörer in die Hand um gleich den Anwalt anzurufen. Den Anwalt oder die Sekretärin habe ich dann nicht erreicht, sondern nur ein Band “Wir sind gerade beim Diktat. Bitte rufen Sie später an”. Als es piepst, lege ich auf, weil ich es nochmal hören wollte: “Hat die Stimme gerade wirklich Diktat gesagt?” Ja, hat sie und ich konnte es nicht glauben – eine Lachnummer im 21. Jhdt.

Was kam dann?

Ich sprach nach dem xten mal dann doch auf’s Band und bekam natürlich keinen Rückruf – das Diktat dauerte etwas länger. Ich habe in der Woche dann öfter angerufen. Bis ein erneuter Brief eintrudelt in dem plötzlich nicht mehr stand, dass ich kein Copyright angegeben hätte, sondern mein Blog kommerziell wäre. Kommerziell? Was heißt kommerziell? Das war noch zu Zeiten, wo mein Blog in den Kinderschuhen war und ich angestellt war. Mein nächster Anruf war der bei meinem Anwalt – immerhin verstehen die sich ja untereinander am besten. Der hat dann dem Herren einen Brief geschrieben – danach habe ich nichts mehr von dem deutschen Anwalt gehört.

Man soll es schon ernst nehmen, aber anscheinend gibt es auch bei dem ehrwürdigen Stand der Juristen schwarze Schafe, die schnelles Geld machen wollen. Jahre später habe ich wieder so etwas bekommen – diesmal berechtigt und ich habe einige hundert Euro bezahlt, andere Kolleginnen ein paar Tausend, weil sie sich nicht rechtzeitig bei dem “Kläger” gemeldet haben.

Learning: Immer sofort das Smartphone in die Hand nehmen und anrufen.

Yeah! Google hat mich gelöscht

“Wenn du versteckte Links machst, dann straft dich Google ab.” Habe ich gehört und dachte mir in meiner unfassbaren Neugierde: “Wie schnell geht das?”

Etwas, was ich vom Internet gelernt habe: Glaube nicht alles, wenn du es nicht selbst ausprobiert hast. Und das ist ein Learning, das bis heute gilt und, das nicht nur für irgendwelche DIY Nifties auf Pinterest. Nach zwei Jahren mit meinem Blog habe ich es dann ausprobiert. “Mal schauen, ob das funktioniert und mein Blog von der Google-Suche ausgeschlossen wird?” Zu der Zeit hatte das sogar die Agentur von BMW Deutschland geschafft, weil sie sich nicht an die Google-Regeln gehalten haben. Es hat ca 2,5 Wochen gedauert und dann war mein damaliger Blog Modeltalk nicht mehr auf Google zu finden: YES! Danach dämmerte es mir, dass ich vielleicht nun etwas mehr Zeit brauchen werde, um das wieder in Ordnung zu bringen. War auch so. Man muss die Technik und die Dinge, die man hört, ausprobieren. Nicht nur, ob es überhaupt funktioniert, sondern auch, ob man es selbst so machen möchte.

Learning: Manchmal muss man Dinge einfach ausprobieren.

Money money money – ABBA im Ohr und Geld in der Kasse

“Anbei schicke ich Ihnen unser Budget und die Rahmenvereinbarungen.” Zum ersten mal habe ich 2011 eine Anfrage bekommen, wo es nicht um’s Budget-Feilschen ging, sondern einfach eine Agentur meinte: Das ist das Budget, das wollen wir – gib Bescheid, ob das für dich passt – WOW! Ich war furchtbar aufgeregt und vor allem irritiert, weil ich zum ersten Mal ein Briefing bekommen habe, das auch wirklich fundiert war. Wer sich fragt, warum man von mir so genaue Briefings bekommt: Das war der Anfang dieser 1000 Überlegungen, wie man Influencer / Blogger am besten brieft.

Abgesehen davon, dass das Budget mit CHF 1000 für damalige Verhältnisse mehr als großartig war, habe ich mich im Anschluss richtig ausgetobt und abgeliefert. Vor allem hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erfasst, dass ich eigentlich mit Content Geld verdienen konnte und nicht nur mit Inhalten auf meinem eigenen Blog. Danach habe ich mich sicher gefühlt, dass ein Blog und das, was ich damit lerne, ein Business werden kann – auch wenn ich mir nicht immer vorstellen konnte, nur das zu machen. Als das Geld dann auch wirklich auf meinem Konto landete, habe ich mir gleich mal meine erste Canon gekauft und wie verrückt angefangen zu fotografieren. Die Fotos habe ich dann auch angefangen zu verkaufen, weil.. tja, weil es eben geht. Das war das ausschlaggebende Projekt, das mir die innere Sicherheit gegeben hat, dass ich mich selbständig machen kann – und das zu einer Zeit, wo ich noch immer erklären musste, was “Bloggen” eigentlich ist.

Learning: Manchmal kommen Anfragen, mit denen man zuerst vielleicht nichts anfangen kann, aber die einem am Ende doch neue Möglichkeiten offenbaren.

Blog Business – Adieu Kuschelmode, Businessmode on

“Hast du schon gehört…?” Was in den letzten Jahren leider passiert ist: Aus dem Kuschelmodus, den es in den Anfängen des Blogger Business gab, ist ein teilweise hartes Geschäft geworden – und das kann auch schon mal unter die Gürtellinie gehen. Im Vergleich zu den Möchtegern-Haien im Agentur-Business geht es natürlich noch immer recht cosy zu. Trotzdem fand ich es recht bezeichnend, als ich vor einigen Monaten immer wieder miterlebte wie jemand unter vier Augen über eine Bloggerkollegin schimpfte und sich im nächsten Moment bei Instagram um ihren Hals schwingte und Herzchen aufblinken lies. WTF. Das sind die Momente, wo man sich fragt: Was ist mit diesem Blog-Business denn los? Das Geld ist los – zumindest sehe ich es so. Aber Geld und Aufträge sollten kein Grund sein, den anderen mit dem Messer in den Rücken zu fallen. Schlecht reden, sagt bekanntlich meistens mehr über einen selbst aus, als über die anderen – nicht? Etwas mehr Kuschelmode zwischen den Bloggern wäre gut – auch zu den neuen Bloggern, die da noch einiges an Unterstützung brauchen.

Blogger sind Content Creators geworden, Freelancer, Boutique Ateliers, Micro-Agenturen – und haben die Möglichkeit eine Branche zum Positiven zu verändern. Auf Augenhöhe, mit guter Leistung und vor allem mit Zusammenhalt. Die “Agenturen” der Zukunft sind wir, so sehen es auch diverse Studien. Also lasst uns daraus auch ein neues, besseres, respektvolles und vor allem positives Miteinander machen – auch wenn wir beim Kunden gegeneinander antreten müssen. Wer ist dabei!?!

 


 

Du bist dir noch nicht sicher, ob du deinen eigenen Blog starten solltest? Wir haben hier die Antwort, warum du das auf jeden Fall tun solltest!

 

 

Jährlich finden weltweit hunderte von Konferenzen & Messen rund um Themen für Blogger, Content Creator und Influencer Marketing statt. Wir haben hier dazu die wichtigsten Events, Messen und Veranstaltungen in Österreich und Deutschland aufgelistet.

 

Mobile Marketing Innovation Days
28. – 29. März 2019
Studio 44
Webseite

 

Blog Laut 2019
30. März 2019
SAE Institute Wien
Website

All Influencer Marketing
03. April 2019
München, DE
Webseite

 

Markeding
04. April 2019
Wien
Webseite

 

Google Analytics Konferenz Wien 2019
10. – 12. April 2019
Schloss Schönbrunn
Webseite

 

Wordcamp Vienna 2019
27. – 28. April 2019
UNI Campus Altes AKH
Webseite

 

Blogfamilia
18.05.2019
10557, Berlin, DE
Website

 

Fifteen Seconds 2019
6. – 7. Juni 2019
Stadthalle Graz
Webseite

 

ABC STAR – Austrian Blogger Conference
14. – 15. Juni 2019
AKW Zwentendorf
Webseite

 

CEBIT – The Influencer Marketing Conference
24. – 28. Juni 2019
30159, Hannover, DE
Webseite

 

Österreichische Medientage
25. – 26.09.2019
Erste Campus Wien
Website

 


 

Content Day
11. April 2018
Content Campus
Webseite

 

Werbeplanung SUMMIT 2018
13. – 14. Juni 2018
Hilton Vienna Danube Waterfront
Webseite

 

ProgrammatiCon 2018
10. – 12. Oktober 2018
Schloss Schönbrunn
Website

 

DIGITAL MARKETING 4HEROES Conference 2018 Wien
16. Oktober 2018
Austria Trend Hotel Schloss Wilhelminenberg
Website

 

Fashioncamp
17. November 2018
Park Hyatt Vienna
Website

 

Influencer Video Con
17. / 18. November 2018
Wien im Zuge der VIECC Vienna Comic Con
Webseite

 

OMX Online Marketing Konferenz
22. November 2018
brandboxx Salzburg
Webseite

 

Seokomm 2018
23. November 2018
brandboxx Salzburg
Webseite

 

Marketing Natives #4: Topic tbd
29. November 2018
tbd
Website

 

Mediencamp 2018
1. Dezember 2018
Impact Hub Wien
Webseite

 

Deine Veranstaltung ist hier nicht dabei? Dann schreibe uns eine E-Mail!

 

Blogger werden, aber wie? In den letzten Jahren habe ich einige Workshops zu diesem Thema gehalten und vielen Teilnehmern geholfen ihre Blogs zu starten. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, die sich für mich im Nachhinein als die Dinge dargestellt haben, die entscheiden, ob jemand erfolgreich seinen Blog betreiben kann oder nicht. Dabei ist natürlich der Begriff Erfolg recht unterschiedlich zu verstehen: Was für den einen eine monetäre Komponente ist, ist für den anderen mit Reichweite und Bekanntheit verbunden. Und trotzdem sind es am Weg zum Blogger die gleichen Hindernisse, die überwunden werden müssen, um einen eigenen Blog zu beginnen und auch dorthin zu führen, wo man ihn haben möchte. Diese Hindernisse haben einerseits mit Know- How, aber – und das gilt für alle Dinge, die man selbstständig macht – auch sehr viel mit persönlicher Entwicklung zu tun. Ein schöner Blog oder das zu tun, was man schon kennt, reicht oft nicht aus, um seinen Blog langfristig erfolgreich aufzubauen. Man braucht auch Mut, Durchhaltevermögen und viel Neugierde. Try & Error ist hier keine Marketing-Floskel, sondern ein Must- Do, genauso wie ein Verständnis für die Technologie, die dahinter steckt.

Mut zur Technologie

 

Ein Blogger, der sich mit der Technologie hinter seinem Blog nicht auskennt, hat meistens einige Schwierigkeiten. Sich von Anfang an mit WordPress oder auch mit einem anderen System auseinanderzusetzen ist wichtig, um auch zu wissen, was man damit überhaupt alles machen kann, worauf man achten muss, usw. Man sollte sich trauen z.B. WordPress mit All-inkl zu installieren, auch mal ein Update zu machen oder ein neues Plugin auszuprobieren.

Genauso sollte man auch gewillt sein neue Soziale Netzwerke auszuprobieren und Tools zu nutzen. Es macht vor allem beim Bloggen Sinn, Dinge allen anderen zu testen, um zu sehen, ob es einem beim Bloggen hilft, um sich vielleicht damit auch einen Vorteil zu verschaffen.

 

Austausch mit anderen

 

Wer Zeit hat, kann sich alle Infos rund ums Bloggen im Netz zusammensuchen. Und trotzdem wird es nicht genug sein. Der Austausch mit anderen Bloggern ist genauso wichtig. Sie nur als Konkurrenz zu sehen, das ist besonders blöd. Man sollte sich gegenseitig helfen und unterstützen. So vermeiden alle die typischen Fehler, die man am Start macht, wie z.B. die beliebten Klassiker der Einstellung von Permalinks oder die Größe der Fotos am Blog. Diese Dinge lernt man in Workshops, kann man bei anderen nachfragen oder bei Blogger Events erfahren. Aber gerade bei den vielen Dingen, die man neu lernen muss, kann es schon passieren, dass man etwas vergisst. Deswegen: Immer wieder mit anderen Bloggern austauschen und nachfragen. 

 

Gehe deinen Weg: Blog – Kit  / Media Kit

 

Einfach drauf los bloggen war gestern, als es noch wenige Blogs gab. Heute muss man sich schon genauer überlegen, was der Blog sein soll, damit er nicht unter den vielen Blogs untergeht. Dazu muss man sich vor dem Start eine Art Blog-Kit  zusammenstellen. Bei dem beantwortet man die wichtigsten Fragen rund um den Blog, wie z.B.: Was findet man auf den Blog? Wen spricht man damit an? Wie sehen die Fotos aus? Wie möchte man die Bekanntheit steigern? Welche Eckpfeiler gibt es noch zu berücksichtigen? Möchte man Geld verdienen? Welche Ziele hat man sich gesteckt? Das ist quasi ein kleiner Business Plan für den Blog. Aus diesem kannst du dann auch später dein Media Kit basteln.

Das hilft von Anfang an auf einer Linie zu bleiben und sich nicht zu sehr von anderen Blogs ablenken zu lassen. Gehe deinen eigenen Weg!

 

Ein Jahr  – Halte durch!

 

Einen Blog zu starten, klingt irgendwie einfach. Es ist aber sehr viel Arbeit und vor allem mit viel Zeiteinsatz verbunden. Hat man sich mal für die Häufigkeit der Blogposts entschieden, sollte man auch dranbleiben. 2,3,4,5 mal in der Woche? Dann unbedingt durchhalten. Ein Jahr sollte man dem Start schon geben. Bis dahin hat man seine Prozesse optimiert und kann auch sehen, was gut funktioniert hat und was nicht. Es ist wichtig dem Projekt Blog auch eine reelle Chance zu geben, sich zu entwickeln. Wo wir auch gleich bei dem Topic “gemeinsam” wären – es ist einfach leichter dran zu bleiben, wenn man ein “Partner in crime” hat 🙂

 

Monetarisieren – Lass dir Zeit

 

In diesem Jahr sollte man sich auch Zeit nehmen, um den Blog zu monetarisieren. Klar kann man mit dem Blog bzw. mit dem Gelernten auf dem Weg zum Blogger / Influencer Geld verdienen. Aber genauso wie der Blog Zeit braucht, brauchst auch du Zeit, um zu sehen, wie du Geld verdienen kannst. Dabei geht es um Themen wie: Wie komme ich bei den Kunden an? Wie kann ich Kunden akquirieren? Welche Dinge möchte ich anbieten? Was kann ich gut selbst machen, was muss ich auslagern? Wieviel Geld muss ich verdienen? In einem Jahr lernt man viel und kann das dann auch richtig einsetzen. Daher. Am besten man hat einen “Brotjob” oder “Spielgeld” während der Zeit, wo man seinen Blog aufbaut. Auf dem Weg begleite ich einige Blogger als Coach und ich kann aus Erfahrung sagen: Das Jahr zahlt sich aus.

 

Zeit ist grundsätzlich ein wichtiger Faktor. Man sollte sich alles gut überlegen, den Blogstart planen und sich auch genau überlegen, ob Selbständigkeit überhaupt eine Option sein kann – ganz egal, ob mit dem Blog selbst oder mit seinem anderen Know-How. Was hier wichtig ist: Der Blog und die Inhalte sollten immer auf dein Ziel gerichtet sein. Damit du auch den Erfolg/ Misserfolg erkennen kannst.

 

Wenn du Fragen hast, einfach kommentieren!

 

 

Du bist dir noch nicht sicher, ob du deinen eigenen Blog starten solltest? Wir haben hier die Antwort, warum du das auf jeden Fall tun solltest!

 

 

Eine der wesentlichsten und wichtigsten Tätigkeiten eines Influencers ist die Erstellung eines Angebots. Das ist nicht nur die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen dir und Unternehmen, sondern ist auch das Um und Auf, wenn du mit deinem Blog Geld verdienen und langfristig erfolgreich sein möchtest. Doch viele Influencer haben immer noch Probleme damit, ein gutes Angebot zu erstellen. Du gehörst auch dazu? Im folgenden Beitrag findest du 5 Punkte, die in darin nicht fehlen dürfen. Am Ende des Beitrags findest du noch ein kleines Goodie, das dir die Erstellung deiner Angebote erleichtern soll. Denn ein schlechtes Angebot macht nicht nur keinen guten Eindruck bei deinem potentiellen Kooperationspartner, sondern kann auch ein Grund dafür sein, warum Kooperationen vielleicht nicht zu Stande kommen.

Beschreibung der Dienstleistung

Was auf keinen Fall fehlen darf ist die Beschreibung deiner Leistung. Beschreibe am besten in kurzen Worten den Angebotsgegenstand, damit der Kooperationspartner auch genau weiß, was in dem Angebot enthalten ist. Solltest du mehrere Packages anbieten, vergiss nicht den einzelnen Packages Namen zu geben, z.b. Package „Package Grün“ und „Package Lila“ – das vereinfacht die spätere Kommunikation mit dem Kunden, wenn jeder was, um welches Package es gerade geht. In diesen Packages kannst du verschiedene Optionen der Umsetzung und Ausführung der Ware oder Dienstleistung in dein Angebot aufnehmen. Da geht es darum, dass du dieselbe Dienstleistung in mehreren Packages anbietest, nur vielleicht das eine Package nur für 1 Monat läuft, und das andere für ein halbes Jahr. Je genauer die Beschreibung deiner Dienstleitung in deinem Angebot ist, umso klarer und verständlicher ist es auch für deinen Kooperationspartner. Das heißt natürlich nicht, dass du das nicht in Stichworten formulieren kannst, man sollte aber schon darauf achten, dass auch der Empfänger weiß, was damit gemeint ist.

 

Preise der angebotenen Leistungen

Ziel deines Angebot sollte es sein, deinem potentiellen Kooperationspartner Informationen über deinen angebotene Leistung und die damit verbundenen Kosten zu schicken. Neben der Beschreibung deiner Dienstleistung muss daher auch auf jeden Fall der genaue Preis der einzelnen angebotenen Leistungen hinein. Da es oft nicht bei dem Reinpreis bleibt, sollten auch die Zusatzkosten für zusätzliche Leistungen (z.B. Aufschlag für Bildbearbeitung, Rechte), Nachlässe, Rabatte und sonstige Vergünstigungen angemerkt werden.
ACHTUNG: Auf keinen Fall die Umsatzsteuer vergessen, solltest du eine Aaführen müssen.

 

Liefer- und Zahlungsbedingungen

Auch wenn Blogger, YouTuber und Co. meistens keine materiellen Produkte, sondern Dienstleistungen anbieten, müssen auch sie sich an bestimmte Liefervereinbarungen halten. Um Missverständnissen vorzubeugen, am besten die Lieferzeit (Wie lange dauert es, bis der Blogpost fertig ist? Wie viele Feedbackschleifen gibt es? Welche Fristen gibt es? usw.) direkt in Angebot aufnehmen. Genauso wie die Zahlungsbedingungen, bis wann das Geld überwiesen sein muss bzw. ob es Teilzahlungen gibt. So vermeidet man Unklarheiten und jeder weiß,  unter welchen Liefer- und Zahlungsbedingungen das Angebot gültig ist.

 

Gültigkeits-Zeitraum und Vertragslaufzeit

Ein weiterer wesentlicher Punkt in deinem Angebot ist der Gültigkeits-Zeitraum. Dabei geht es auf der einen Seite um die Information, wie lange das gegebene Angebot gültig ist, bevor es verfällt. Auf der anderen Seite muss auch klar erkennbar sein, wie lange die Vertragslaufzeit ist. Handelt es sich um eine einmalige Kooperationen oder geht die Kooperation über mehrere Monate hinweg? All diese Fragen sollten im Angebot beantwortet werden, auch um sicherzugehen, dass sowohl du, als auch dein potentieller Kooperationspartnern auf dem selben Wissenstand ist und Klarheit über die Vertragslaufzeit herrscht.

 

Formale Abstimmung

Zum Schluss gibt es bei deinem Angebot noch ein paar formale Inhalte zu beachten. Damit das Unternehmen dich auch nach Zusendung des Angebots erreichen kann, dürfen in deine Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) nicht fehlen. Sollte es zu einer Kooperationen kommen, muss das Unternehmen dir den vereinbarten Betrag überweisen – daher am besten gleich im Angebot deine Kontodaten anführen. Diese am besten auch gleich im Angebot vermerken (dazu eignet sich der Footer deines Dokuments am besten). Ansonsten solltest du noch deine UID-Nummer im Angebot nennen.

Für Medienkonsumenten sollte immer klar erkennbar sein, welche Inhalte redaktionell verantwortet und welche kommerziell, sprich von Dritten bezahlt wurden. Doch wie sieht das bei Autoren aus, die im Internet tätig sind? Der Influencer Kodex ist eine einheitliche Lösung, der Konsumenten, Unternehmen aber auch Influencer durch eine Kennzeichnungspflicht schützt.

Warum braucht man den Influencer Kodex?

Immer mehr Unternehmen erkennen die Chance durch Kooperationen mit Digital Influencer ihre Bekanntheit, und so auch ihren Produktverkauf zu steigern. Diese Kooperationen verlangen aber auch nach einer klaren Regelung zum Schutz der Person, die am Ende das Produkt kaufen soll, dem Konsument. 

Doch bei der Masse an digital erstellten und verbreiteten Inhalten gibt es eine breite Qualitätsspanne, aber eine klare Kennzeichnung von abgesprochenen Inhalten und authentischen Berichten wird nur von wenigen Bloggern sauber vollzogen.

Vor allem dient der Influencer Kodex dazu, als Modul für die transparente und professionelle Zusammenarbeit zwischen Influencern und Unternehmen zu agieren.

Der Kodex ist ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen, die nur mit Influencern zusammenarbeiten wollen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst sind und, die durch die Einhaltung bestimmter Vorgaben den Arbeits-Standard mit Unternehmen und Organisationen heben wollen.

 

Was beinhaltet der Influencer Kodex?

Die Regelungen und Vorgaben dieses Kodizes fokussieren sich vor allem auf das Verhalten bei Produktsamples und bezahlten Beiträgen. Neben Richtlinien für das Verhalten der Influencer beinhaltet der Kodex auch Bedingungen für die Arbeit von Unternehmen. Das Regelwerk bringt außerdem zu den Themen Kooperationen, Werbung, Veranstaltungseinladungen, Gewinnspielen und Pressereisen auf den Punkt, was eine transparente Zusammenarbeit erfordert.

Neben Richtlinien in 6 Kategorien beinhaltet der Influencer Kodex zusätzlich 7 Grundprinzipien*, die bei einer Zusammenarbeit sowohl für Unternehmen, aber auch für Digital Influencer gültig sind.

Den gesamten Influencer Kodex kannst du dir hier (Link fehlt) downloaden und ansehen.

Was ist das Ziel?

Ziel des Influencer Kodex ist es, einen Standard in der Arbeit zwischen Digital Influencern und Unternehmen zu etablieren. Durch unsere langjährige Arbeit im Influencer Marketing und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Influencern habenn wir festgestellt, dass bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen oftmals Missverständnisse entstehen, Wünsche von den grundsätzlichen Möglichkeiten abweichen und zu hohe Erwartungen gestellt werden, sodass am Ende der Zusammenarbeit nicht alle Beteiligten zufrieden gestellt sind bzw. deren Erwartungshaltung nicht erfüllt werden konnte.

Der Influencer Kodex ermöglicht es Digital Influencern ihre Kooperationspartner über ihre Arbeitsweise zu informieren und soll so ein Signal für klare und transparente Kommunikation und Zusammenarbeit sein. So soll eine solide, transparente, faire und offene Basis für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Digital Influencern geschaffen werden.

Wie kann man mitmachen?

Der neue Influencer Kodex ist nur die erste Veränderung. Wir haben auch unsere Webseite umgestaltet und erneuert. Am Ende wird es wieder einen Kodex Badge geben, dann man bei uns anfordern kann. Wir prüfen dann, ob du dich bei deiner Arbeit auch an die Richtlinien des Influencer Kodex haltest. Dann bekommst du von uns den Kodex Badge zugeschickt, dann du auf deinem Blog oder deinen sozialen Netzwerken einbauen kannst. Dieser Badge gilt als Gütesiegel für deine Arbeit und soll anderen Influencer, aber auch Agenturen und Unternehmen zeigen, dass du für eine solide, transparente, faire und offene Zusammenarbeit zwischen Influencern und Unternehmen stehst.

Instagram ist unter Bloggern schon längst eines der beliebtesten soziale Netzwerke um Fotos zu teilen. Auch Unternehmen nutzen es um rund um ihre Marken & Produkte Geschichten zu erzählen und saisonale Themen kreativ aufzugreifen. So findet man Red Bull, Swarovski, Runtastic oder Bipa in der Foto Community – um nur einige zu nennen.

Wer auch Instagram nutzen möchte, für den haben wir hier einen kurzen 10 Schritte Guide gemacht, wie man am besten beginnt.

1. Account anlegen

Die App für iOS oder Android installieren. Nur über die App können Fotos hochgeladen, bearbeitet und geteilt werden. Es gibt viele andere Apps ,mit denen man die Inhalte überwachen kann, aber eben nur die Instagram App macht es möglich, auch Fotos zu publizieren.

2. Profil ausfüllen

Erstmals wird ein quadratisches Profilbild gebraucht. Die Größe muss mindestens 110×110 Pixel betragen. Danach gibt es noch Platz für einen kurzen Text und den Link zur Unternehmenswebseite. Hier heißt es: Viel Information in wenig Text packen. 

 

 

3. Erste Fotos machen

Ein paar Fotos sollten schon im Account publiziert werden bevor man auf die Suche nach passenden Usern zum Folgen geht. Um die Zeit zu überbrücken kann sich auch ein Countdown eignen, bei dem jeden Tag ein Bild mit den noch verbleibenden Tagen gepostet wird.

4. Fotos vom Computer hochladen

Natürlich kann man auch schon vorhandene Fotos hochladen. Die Fotos am besten in die iCloud oder Dropbox laden und dann auf das Smartphone speichern. Anschließend kann man über Instagram das Foto online stellen.

5. Fotos bearbeiten

Das Praktische an Instagram: Man kann die Fotos gleich mit der App bearbeiten. Dabei hat man eine große Auswahl an Filtern und Einstellungen, die man durchprobieren kann. Es gibt auch zahlreiche andere Apps mit denen man auch Schriften einbinden oder Collagen zu machen kann. Zwei sehr hilfreiche sind z.B. Camera+ oder Moldiv.

6. Timing – Wann posten?

In Social Media ist Timing sehr wichtig. Während man bei Facebook oder Twitter die Mittagszeit sehr stark nutzen kann, ist es bei Instagram eher 17 oder 18 Uhr. Wobei – das sollte man immer austesten. Jede Zielgruppe ist anders. Manchmal kann es sich auch auszahlen, mitten in der Nacht zu posten, wenn der Rest der Instagram-Community schläft.

7. User Folgen

Hat man ein paar Fotos, kann man sich auf die Suche machen passenden Usern machen, denen man folgen möchte, weil sie ähnliche Interessen haben oder passende Produkte anbieten. Dabei kann man sich durch Hashtags helfen um User zu finden oder man sieht in die „Following“ Seite eines interessanten Users um dessen Lieblingsaccounts zu finden.

8. Hashtags nutzen

Hashtags sind bei Instagram nützlich um interessante Posts zu bestimmten Themen zu finden. Dabei sollte man es mit den Tags nicht übetreiben. Maximal 5 Hashtags sollten genutzt werden, sonst wirkt es wie Spam. Bekannte Hashtags sind z.B: • #throwbackthursday or #tbt
• #ootd (Outfit of the Day)
• #selfie
• #FromWhereIStand Eine Liste der am meisten genutzten Hashtags findet man bei Websta

9. Analyse – Was ist ein gutes Ergebnis?

Nimmt man die Benchmark von großen Unternehmen, liegt die Likes-Rate bei ca. 3,7%. Daher kann man anhand seiner Likes sich ein Ziel setzen – Hat man 800 Follower sind 30 Like eine solide Basis. Ein gutes Tool in diesem Bereich ist z.B. iconosquare

10. Regelmäßigkeit ist alles

Wichtig bei Instagram ist es, regelmäßig zu posten. Dabei sollte 2 bis 6 mal am Tag gepostet werden und auf die Uhrzeiten geachtet werden.

 

Viel Spaß auf Instagram!

Noch Fragen – einfach ein Kommentar hinterlassen!

Schon unsere Workshops gesehen? 

Seitenaufrufe, Unique User, Click-Through-rate, Aktivitätsrate, Reichweite, Sitzungsdauer, Absprungrate, Seiten / Sitzung – schön und gut, aber was brauche ich und was nützt es mir? Ein Blog über Daten und Statistiken und was nun wirklich wichtig ist.

Als Bloggerin möchte man vor allem viel Reichweite generieren. Das bedeutet, dass so viele Menschen wie möglich den eigenen Blog, den Facebook-Post, das Instagram-Foto und das Youtube-Video aufrufen. Allerdings ist es nicht unbedingt das, was tatsächlich relevant ist. Ein Facebook-Post, der 10.000 mal angezeigt, aber nur einmal geliked wurde, wurde wahrscheinlich im sozialen Netzwerk nicht den passenden Usern angezeigt. Das sagt viel aus – in diesem Fall vielleicht auch, dass der Facebook-Algorithmus nicht die passende Zielgruppe ausgewählt hat.

Wie sagt man so schön „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst manipuliert hast“ – und das sollte man sich auch bei Zahlenspielen mit den eigenen Blog-Kennzahlen zu Herzen nehmen. Zahlen sagen nur etwas aus, wenn man sie im Gesamtkontext sieht. Das sollte man als Blogger auch wissen.

Wie soll ich meine Zahlen messen?

Auch wenn die Zahlen oft größer sind, wenn man andere Tools verwendet: Business-Standard ist das kostenlose Google Analytics Tool. Egal ob als Blogger oder als Unternehmen, sollte man sich hier die Zahlen ansehen. Sie sind recht sicher, gut mit anderen vergleichbar und sehr übersichtlich gestaltet.
Die Social Media Netzwerke haben ihre eigenen Tools, und es reicht auch manchmal, die Account Follower unter die Lupe zu nehmen.

Welche Zahlen sind relevant?

Vorab sei gesagt: Die Zahlen, die man weitergibt, gehören in Kontext gebracht. Die Seitenaufrufe sagen für sich allein nichts aus und sollten auch in keinem Fall allein zur Messung des Erfolges eines Blogs herangezogen werden. Dies wird oft als Kennzahl weitergegeben, weil es eine große Zahl ist, allerdings ist sie meistens nicht aussagekräftig genug. Sie zählt nur, wie oft eine Seite aufgebaut wurde, und gibt keine Auskunft darüber, wie viele Besucher tatsächlich auf der Seite waren. Wichtig sind hier auch die Unique Visits, ebenso wie die Seitenaufrufe pro Sitzung und die Dauer pro Sitzung, um einen Einblick auf das Userverhalten auf dem Blog zu bekommen. Hat man viele Seitenaufrufe pro Sitzung, sind die Leser vor allem an den Inhalten interessiert, und wenn man lange Sitzungsdauern vorweisen kann, bedeutet das, dass die User auch wirklich die Inhalte lesen und nicht nur die Fotos ansehen. Je nachdem was man für ein Ziel hat, sollte man sich das auch genauer ansehen.

Wo erfahre ich mehr über meine Nutzer?

Beschäftige dich mit Google Analytics. Sieh dir die Daten über deine Nutzer an: Woher sie kommen , wie viele Seiten sie aufrufen, welche Artikel sie interessant finden usw. Schau dir auch an, wo deine Leser den Blog betreten (also über welchen Artikel sie auf deinen Blog kommen), und wohin es sie nachher verschlägt, usw. Beschäftige dich intensiv mit den Nutzern und warum sie auf deiner Seite landen. Oftmals kann man da erkennen, worüber man öfter schreiben sollte, welche Themen die regelmässigen Leser interessieren, und womit man einfach mehr Leser erreichen könnte. Just do it!

Welche Blog-Kennzahlen sende ich an meine Kooperationspartner?

Jeder Blogger braucht ein Media-Kit. Ich selbst bin ein Fan von One-Pagern, in denen man kurz erklärt was man macht und in einer zweiten Seite die Preise dazu beschreibt. Um vergleichbar mit anderen Blogs zu sein, sollte man unbedingt die Zahlen von Google Analytics des letzten Quartals / Halbjahres hinzufügen. Eine Option ist es auch, die letzten drei Monate zu nehmen und den Trend abzuleiten. Dabei sollte folgendes nicht fehlen:

– Unique Visitors
– Seitenaufrufe
– Sitzungsdauer
– Die stärksten Beiträge

Und welche Social Media Daten sollte ich kommunizieren?

Social Media sind so eine Sache. Leider wurden und werden oft Follower gekauft und somit ist es recht undurchsichtig, wer nun den besseren Social Media Account hat. Als Blogcoach kann ich nur jedem abraten sich Follower zu kaufen – es verwässert die Aktivität auf dem eigenen Account und es macht bei wissenden Unternehmen keinen guten Eindruck. Wer 3500 Follower hat, aber nur 4 Likes auf jedem (eigenem) Bild auf Facebook oder Instagram, und null Kommentare, läuft Gefahr, rasch als „Käufer“ entlarvt zu werden. Bei Instagram sieht man es meistens besser als bei Facebook, da Facebook sehr stark von Uhrzeiten und Followern abhängt. Bei Instagram erreicht man über Hashtags oder Orte oft mehr Follower, so dass hier auch mehr Interaktion möglich ist. Wer 13.000 Follower bei einem Account sieht und 30 Likes auf einem Bild kann sich sicher sein, das diese Follower gekauft sind. In Sachen Lifestyle-Blogs liegt die Interaktionsrate bei Instagrammern durchschnittlich bei 2,5-5% – wer drüber liegt macht einen tollen Job. Wer allerdings unter 1% liegt bei dem kann man annehmen, dass es keine „echten“ Fans sind. Wer sich die eigene oder fremde Interaktionsrate ausrechnen möchte – das geht so:

1.

z.B. Summe der letzten 10 Likes auf Instagram- Fotos / 10 = Durchschnittliche Like-Rate

Instagram-Kennzahlen-Tipps-August

2.

(Durchschnittliche Like-Rate* 100) / Anzahl der Abonnenten = durschnittliche Interaktions-Rate

Instagram-Kennzahlen-Interaktion-Tipps-AugustUnd sonst?

Betreibt man einen Newsletter, wäre die Anzahl der Öffnungs-und Click-Rate interessant. Auch ist es ganz nützlich, für sich selbst zu messen, wie oft auch wirklich etwas gekauft wird, was man in seinem Blog mitteilt, z.B. durch die Affiliate-Links.

Wichtig ist es, seine Daten selbst anzusehen und genau zu strukturieren. Noch wichtiger ist es, mit dem Kunden offen und ehrlich umzugehen. Geschäftsbeziehungen jeglicher Art sollten ehrlich aufbaut sein – das gilt auch für die eigenen Social Media Accounts.

Qualität vor Quantität

Unternehmen möchte ich hier raten, nicht nur Influencer anhand von hohen Zugriffszahlen oder Followern zu messen, sondern besser anhand von Kennzahlen, die mehr aussagen, wie z.B. über die Interaktions-Rate, aber auch über die Zielgruppe ( z.B. bei Nischen), oder auch die USP des Influencers selbst. Manche Blogger streben keine 100.000 Leser im Monat an, sondern ziehen 5.000 Leser vor, die genau die Information suchen, die auf dem Blog zu finden ist.

Wir beschäftigen uns immer wieder in der August Academy mit dem Thema „Zusammenarbeit mit Unternehmen.“ Fast jeder Blogger, Instagrammer oder YouTuber hat auf lange Sicht gesehen, Interesse mit Unternehmen zusammenzuarbeiten und Kooperationen einzugehen. Eine Zeit lang war es gerade am Anfang besonders schwer, Kooperationsangebote von Unternehmen zu bekommen, da immer dieselben Blogger & Influencer von Unternehmen bevorzugt werden. Doch immer mehr Unternehmen und Marken erkennen die Macht von Micro Influencern, die zwar meist nicht zu den Big Playern mit Tausenden an Followern gehören, sich aber bewusst auf eine Nische fokussieren und ihre ausgewählte Zielgruppe optimal erreichen.  Gerade „kleinere“ Influencer, oder Blogger, die erst gestartet haben, sind bei den ersten Kontakten mit Unternehmen häufig unsicher und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Aber auch professionelle Influencer, die schon lange im Business sind, verhalten sich oftmals falsch, wenn es um die Zusammenarbeit mit Unternehmen geht.

Wenn man jedoch die Zusammenarbeit mit Unternehmen anvisiert, sollte man sich vorab ein paar Verhaltensregeln bewusst machen. Wir haben hier 6 Verhaltenstipps für Blogger für die Zusammenarbeit mit Unternehmen zusammengefasst.

Transparenz 

Bei Kooperationen mit Unternehmen – egal ob Sponsored Post, Banner Werbung oder Affiliate Link – ist gegenseitige Transparenz das A und O. Das beginnt bei der Offenlegung wesentlicher Kennzahlen im MediaKit (dazu kommt bald ein Blogpost – stay tuned ✌🏻 ), über die Aufklärung der gegenseitigen Erwartungen bis hin zum abschließenden Monitoring. Zu transparentem Verhalten gehört auch Festlegung von Handlungsrichtlinien. Wie werden die einzelnen Formen der Zusammenarbeit gekennzeichnet? Welches Wording wird verwendet? Wie wird mit negativen Kommentaren / Kritik umgegangen? 

Fairness

Ganz klar: Man kann nicht immer jeden mögen! Man sollte jedoch nie bei Gesprächen oder Kooperationen mit Unternehmen abschätzig oder schlecht über andere Unternehmen, aber auch nicht über BloggerkollegInnen reden. Das macht immer schlechten Eindruck – denn woher soll das Unternehmen wissen, dass man mit andern Unternehmen nicht so über sie redet? Außerdem ist es nicht sehr fair der eigenen Bloggercommunity gegenüber, in der man sich doch eigentlich gegenseitig wertschätzen und unterstützen soll.

Freundlichkeit

Wer freundlich ist, kommt weiter. Ist auch im Bloggerbusiness so. Die meisten Leute erwarten diese Freundlichkeit natürlich nicht nur bei Zusammenarbeit mit Unternehmen, sondern auch in allen anderen alltägliche Situationen, bei denen mehrere Parteien zusammenarbeiten. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass sich Unternehmen über unangebrachtes Verhalten und Unhöflichkeit diverser Blogger beschweren. Das schadet aber nicht nur dem Blogger selbst, sondern wirft auch ein schlechtes Bild das die gesamte Blogosphäre. Also auch wenn etwas nicht so läuft, wie ihr euch das vorstellt: Immer höflich bleiben und das Problem sachlich regeln.

Kommunikation auf Augenhöhe

Kommunikation auf Augenhöhe ist hier keine Frage der Hierarchie. Auch zwischen einem Chef und seinen angestellten ist Kommunikation auf Augenhöhe als wesentliche Verhaltensregel. Dies gilt auch für Kommunikation zwischen Bloggern und Unternehmen. Kooperationen sind immer eine Art Gegengeschäft – Entgelt gegen Markenbekanntheit, Produkt Sample gegen Affiliate Link. Wie in jedem Geschäft geht es auch bei der Zusammenarbeit mit Unternehme immer um Geben & Nehmen beider Parteien. Ziel ist es, eine Win-Win Situation für beide zu erreichen, so dass alle zufrieden sind. Um das zu erreichen, müssen beide Kooperationspartner als gleichwertig angesehen werden und auch so miteinander kommunizieren. Dabei geht es vor allem um Wortgebrauch, Gestik und Mimik.

Personalisierung / Individualität

Jede Kooperation ist anders, genauso wie jedes Unternehmen. Es funktioniert nicht, alle gleich anzusprechen und alle gleich zu behandeln. Genauso, wie sich Blogger von Unternehmen personalisierte Ansprachen wünschen, genauso erwartet auch jedes Unternehmen eine andere Ansprache. Also am besten keine vorgefertigten E-Mails rausschicken, sondern immer sich am besten den Namen der Ansprechperson raussuchen und darauf achten ob man mit einem etablierten Unternehmen oder einem kleinen StartUp kommuniziert. Neben der Personalisierung auf  Kommunikationsebene mit dem Unternehmen, ist diese auch bei der Umsetzung der Kooperation sehr wichtig. Jeder Kunde verfolgt mit einer Bloggerkooperation ein anderes Ziel. Jede Marke steht für etwas anderes. Gerades deswegen ist hohe Individualität ein wesentlicher Erfolgsfaktor für jede Kooperation.

Ehrlichkeit

Nur wer ehrlich und offen mit seinen Kooperationspartnern umgeht, hat die Möglichkeit, auch langfristig erfolgreiche Kooperationen zu führen. Gerade bei Affiliate Links und Do-/No-Follow Links neigen Blogger häufig dazu, die rechtlichen Grauzonen für sich zu nutzen.  Doch man kommt als Blogger auch dann weiter, wenn man aufrichtig und ehrlich arbeiten – vielleicht nicht so schnell – aber auf jeden Fall langfristig erfolgreicher. Dazu gehört auch, keine verfälschten Zahlen an Unternehmen zu schicken. Natürlich können Unternehmen diese Zahlen meist nicht überprüfen, trotzdem sollte man als professioneller Blogger auch so verhalten und seine tatsächlichen Zahlen preisgeben. Denn jede Lüge kommt irgendwann ans Licht.

 

Einige dieser Aspekte finden sich übrigens auch in unserem neuen Lifestyle Blogger Kodex. Dieser bekommt gerade noch seinen letzten Schliff – wir freuen uns schon darauf, ihn euch vorzustellen!

Angelehnt an: Firnkes, Michael: Blog Boosting. 2011.

 

Egal ob Blogger, Vlogger, YouTuber oder Instagrammer – jeder Influencer ist auch eine Content Creator. Man kreiert Fotos, Videos, Beiträge und vieles mehr, um es dann mit seiner Community zu teilen. Dahinter steckt meistens der Wunsch, sein Interesse oder seine Lieblingsthemen mit seinen Lesern und Followern zu teilen. Doch für viele, gerne Blog-Anfänger stellt die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von Content ein große Herausforderung dar, da vor allem noch Know-How und Erfahrung fehlen. Dazu hat Bloggerin und Agentur Gründerin Viktoria Egger 10 Fragen beantworten, die Blogstartern dabei helfen sollen, ihre Content Creation zu optimieren.

Welche Arten von Content kann ich für meinen Blog erstellen?

Man kann Texte, Fotos, Videos aber auch Infografiks erstellen. Einfach alle Dinge, die man gut sharen kann. Wichtig ist hierbei nur, dass der Content, den ihr produziert einen gewissen Mehrwert für eure Leser hat.

Wie bereite ich meinen Content am besten grafisch auf?

Wer es besonders einfach möchte, für den ist Canva genau das Richtige. Natürlich gibt es aber auch immer die Möglichkeit, sich jemanden zu suchen, der einem den Content grafisch aufbereiten kann.

Wo kann ich mich für neuen Content inspirieren lassen?

Entweder bei anderen Blogs – aber hier auf keinen Fall kopieren – aber auch Magazine und Co. Meistens ist ja es so, wenn man einen Blog hat, den man mit Freude und Leidenschaft betreut, dann ist man so oder so immer auf irgendeine Weise inspiriert.

Der schmale Grat zwischen Inspirieren und Kopieren – wie sieht das genau aus?

Viele Blogger kopieren von anderen Bloggern. Wichtig ist aber viel mehr, dass ihr euer Ding macht. Wenn ihr euch aber wirklich von einem anderen Blogger inspiriert fühlt, dann verlinkt in eurem Beitrag zu diesem Blog.

Wie entscheide ich mich für die passenden Topics?

Am besten wählst du jene Themen aus, die dir am gefallen und dich interessieren, aber auch gleichzeitig deine Zielgruppe ansprechen. Grundsätzlich geht aber alles, was dich ausmacht, was dein Business ist und was dich beschäftigt.

Gibt es ein Tool mit dem ich meinen Content einplanen kann?

Also Tool funktioniert CoSchedule einfach super! Prinzipiell kann man aber auch über WordPress und Facebook selbst viele Dinge einplanen. Grundsätzlich ist CoSchedule aber die einfachste Option.

Wie kann ich meine Topics aufeinander abstimmen bzw. muss ich meine Topics überhaupt abstimmen?

Grundsätzlich ist es am einfachsten, wenn du ein großes Topic für deinen Blog wählst und dann viele kleinere Themen rundherum aufbaust. Man kann entweder einen großen Blogpost schreiben und diesen dann mit kleineren Beiträgen verknüpfen oder einfach laufend zusammenhängende Beiträge verfassen.

Was ist Content Curation und wie setze ich es am Besten ein?

Content Curation bedeutet, dass ich sehr viel recherchiere und mich von anderen inspirieren lassen. Man recherchiert sehr viel und sammelt laufend Informationen, zu dem man dann anschließend einen Blogpost schreibt. Man fasst dabei verschiedenste Posts und Artikel zusammen und kreiert dadurch einen neuen gut, fundierten Artikel. Durch die verschiedenen Stile kann an seine Meinung gut fundieren und sein Thema besonders gut verbreiten.

Braucht mein Blog ein einheitliches Design?

Ja, unbedingt. Und nicht nur das Design des Blogs sollte einheitlich sein, auch die einzelnen Posts und Beiträge sollten gut an dieses Design angepasst werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu generieren. Vor allem bei Schriftarten und Filtern sollte man sich für ein bis zwei entscheiden und diese dann auch beibehalten.

Wie schafft man es, die perfekte Mischung zwischen bezahlten und redaktionellen Beiträgen zu generieren?

Zu Beginn sind natürlich die meisten Beiträge redaktionell, und erst später kommen dann die Angebote für bezahlte Beiträge. Um aber auch weiterhin seine Authentizität zu bewahren, sollten immer der Großteil der Beiträge auf deinem Blog redaktionell und eigeninitiiert sein. Prinzipiell sollte also die große Menge unbezahlt sein – man das auch verhältnismäßig machen und von 4  Blogposts einer ein bezahlter Beitrag ist.

Es ist wohl im Moment eines der angesagtesten Social Media Tool – Snapchat! Jeder kennt es, viele nutzen es bereits. Doch was kann dieses Tool überhaupt und ist der Hype darum wirklich gerechtfertigt. Wir können jetzt schon sagen: Ja, auf jeden Fall!

Welche Möglichkeiten bietet Snapchat?

 Marketing

Snapchat bietet Bloggern und Unternehmen die Möglichkeit, sich selbst und ihre Blog zu vermarkten – und zwar auf ganz neue Art und Weise. Anders als bei Instagram und Facebook, wo ein Foto nur eine Momentaufnahme darstellt, zeigen sich die Blogger auf ihrem Snapchat-Account von ihrer natürlichen Seite. Durch gute Snaps und spannende Geschichten (eine Geschichte nennt sich die Reihung von mehreren geposteten Snaps in einer Story) geben die Blogger noch viel mehr von sich selbst Preis – und können so noch authentischer und nahbarer wirken.

Community

Das Tool ist ein soziales Netzwerk – so können Blogger durch Snapchat mit ihrer Community und ihren Followern in Verbindung treten und networken. Gerade für Q&A Sessions  und Gewinnspiele wird das Tool von vielen Blogger, Vlogger und Co. gerne genutzt. Man kann als Follower entweder per Chat privat mit den Bloggern schreiben oder per Bottom Up – Wiper direkt auf einen Snap antworten – das funktioniert natürlich auch umgekehrt, wenn man als Blogger seinen Followern schreiben möchten (Stichwort 2-Weg-Kommunikation)

Unternehmen

Auch immer mehr Unternehmen erkennen die Erfolgschancen hinter Snapchat. Viele haben bereits einen eigenen Unternehmens-Account eingerichtet, um so mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die erfolgreichsten Unternehmen, wie etwa Starbucks, arbeiten bereits daran, ihren persönliche Filter in Snapchat zu implementieren. Genauso wie die Geo-Filter, können diese in der nähren Umgebung eines Starbucks-Shops über den Snap gelegt und so bei den Kunden beworben werden.

Inspiration Search? – Hier ein paar Snapchatter aus Österreich, denen ihr unbedingt folgen solltet:

Felix Krause

App-Entwickler aus Österreich – 2015 kaufte Twitter sein Unternehmen Fastlane und stellte ihn ein. Zurzeit lebt er in San Francisco und snappt von dort über sein Leben – add him @krausefx.

Thomas Schranz

Unter ichigo zeigt der Gründer seinen Followern, wie es mit einen Start Up in Wien so lebt.

Ines Häufler

Die bekannte Wiener Drehbuchberaterin und Autorin gibt auf ihrem Account ineshae Einblicke in ihr Leben, ihre Arbeit – und ihre Lieblingsstadt Wien.

Auch die Österreichischen Blogger sind bereits unter die Snapchatter gegangen – so gibt Maddie vom Blog dariadaria.com Einblicke in ihr Leben als Bloggerin in Wien und Deea und Laura von lesfactoryfemmes zeigen auf ihren beiden Accounts ihr Daily Blogger Business und nehmen ihre Follower mit auf die unterschiedlichsten Events in Wien.

Snapping, what else?

Obwohl bei Snapchat mit Sicherheit mehr der Spaß als das Business im Vordergrund steht, haben bereits einige das Potential hinter dem sozialen Netzwerk erkannt und versuchen so, Spaß mit Business zu verknüpfen. Das Tool aus Amerika bietet viele Möglichkeiten mit der Community zu kommunizieren und seinen Alltag zu teilen. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Blogger diesen Trend erkennen und sich nicht mehr nur über Insta & Facebook , sondern auch über Snapchat mit ihren Followern verknüpfen.

Wir sind natürlich ach auf Snapchat – Du kannst unseren öffentlichen Stories unter „viktoria.egger“ und „lisa_bilek“ folgen

Happy Snapping!