Egal ob Blogger, Vlogger, YouTuber oder Instagrammer – jeder Influencer ist auch eine Content Creator. Man kreiert Fotos, Videos, Beiträge und vieles mehr, um es dann mit seiner Community zu teilen. Dahinter steckt meistens der Wunsch, sein Interesse oder seine Lieblingsthemen mit seinen Lesern und Followern zu teilen. Doch für viele, gerne Blog-Anfänger stellt die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von Content ein große Herausforderung dar, da vor allem noch Know-How und Erfahrung fehlen. Dazu hat Bloggerin und Agentur Gründerin Viktoria Egger 10 Fragen beantworten, die Blogstartern dabei helfen sollen, ihre Content Creation zu optimieren.

Welche Arten von Content kann ich für meinen Blog erstellen?

Man kann Texte, Fotos, Videos aber auch Infografiks erstellen. Einfach alle Dinge, die man gut sharen kann. Wichtig ist hierbei nur, dass der Content, den ihr produziert einen gewissen Mehrwert für eure Leser hat.

Wie bereite ich meinen Content am besten grafisch auf?

Wer es besonders einfach möchte, für den ist Canva genau das Richtige. Natürlich gibt es aber auch immer die Möglichkeit, sich jemanden zu suchen, der einem den Content grafisch aufbereiten kann.

Wo kann ich mich für neuen Content inspirieren lassen?

Entweder bei anderen Blogs – aber hier auf keinen Fall kopieren – aber auch Magazine und Co. Meistens ist ja es so, wenn man einen Blog hat, den man mit Freude und Leidenschaft betreut, dann ist man so oder so immer auf irgendeine Weise inspiriert.

Der schmale Grat zwischen Inspirieren und Kopieren – wie sieht das genau aus?

Viele Blogger kopieren von anderen Bloggern. Wichtig ist aber viel mehr, dass ihr euer Ding macht. Wenn ihr euch aber wirklich von einem anderen Blogger inspiriert fühlt, dann verlinkt in eurem Beitrag zu diesem Blog.

Wie entscheide ich mich für die passenden Topics?

Am besten wählst du jene Themen aus, die dir am gefallen und dich interessieren, aber auch gleichzeitig deine Zielgruppe ansprechen. Grundsätzlich geht aber alles, was dich ausmacht, was dein Business ist und was dich beschäftigt.

Gibt es ein Tool mit dem ich meinen Content einplanen kann?

Also Tool funktioniert CoSchedule einfach super! Prinzipiell kann man aber auch über WordPress und Facebook selbst viele Dinge einplanen. Grundsätzlich ist CoSchedule aber die einfachste Option.

Wie kann ich meine Topics aufeinander abstimmen bzw. muss ich meine Topics überhaupt abstimmen?

Grundsätzlich ist es am einfachsten, wenn du ein großes Topic für deinen Blog wählst und dann viele kleinere Themen rundherum aufbaust. Man kann entweder einen großen Blogpost schreiben und diesen dann mit kleineren Beiträgen verknüpfen oder einfach laufend zusammenhängende Beiträge verfassen.

Was ist Content Curation und wie setze ich es am Besten ein?

Content Curation bedeutet, dass ich sehr viel recherchiere und mich von anderen inspirieren lassen. Man recherchiert sehr viel und sammelt laufend Informationen, zu dem man dann anschließend einen Blogpost schreibt. Man fasst dabei verschiedenste Posts und Artikel zusammen und kreiert dadurch einen neuen gut, fundierten Artikel. Durch die verschiedenen Stile kann an seine Meinung gut fundieren und sein Thema besonders gut verbreiten.

Braucht mein Blog ein einheitliches Design?

Ja, unbedingt. Und nicht nur das Design des Blogs sollte einheitlich sein, auch die einzelnen Posts und Beiträge sollten gut an dieses Design angepasst werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu generieren. Vor allem bei Schriftarten und Filtern sollte man sich für ein bis zwei entscheiden und diese dann auch beibehalten.

Wie schafft man es, die perfekte Mischung zwischen bezahlten und redaktionellen Beiträgen zu generieren?

Zu Beginn sind natürlich die meisten Beiträge redaktionell, und erst später kommen dann die Angebote für bezahlte Beiträge. Um aber auch weiterhin seine Authentizität zu bewahren, sollten immer der Großteil der Beiträge auf deinem Blog redaktionell und eigeninitiiert sein. Prinzipiell sollte also die große Menge unbezahlt sein – man das auch verhältnismäßig machen und von 4  Blogposts einer ein bezahlter Beitrag ist.

Es ist wohl im Moment eines der angesagtesten Social Media Tool – Snapchat! Jeder kennt es, viele nutzen es bereits. Doch was kann dieses Tool überhaupt und ist der Hype darum wirklich gerechtfertigt. Wir können jetzt schon sagen: Ja, auf jeden Fall!

Welche Möglichkeiten bietet Snapchat?

 Marketing

Snapchat bietet Bloggern und Unternehmen die Möglichkeit, sich selbst und ihre Blog zu vermarkten – und zwar auf ganz neue Art und Weise. Anders als bei Instagram und Facebook, wo ein Foto nur eine Momentaufnahme darstellt, zeigen sich die Blogger auf ihrem Snapchat-Account von ihrer natürlichen Seite. Durch gute Snaps und spannende Geschichten (eine Geschichte nennt sich die Reihung von mehreren geposteten Snaps in einer Story) geben die Blogger noch viel mehr von sich selbst Preis – und können so noch authentischer und nahbarer wirken.

Community

Das Tool ist ein soziales Netzwerk – so können Blogger durch Snapchat mit ihrer Community und ihren Followern in Verbindung treten und networken. Gerade für Q&A Sessions  und Gewinnspiele wird das Tool von vielen Blogger, Vlogger und Co. gerne genutzt. Man kann als Follower entweder per Chat privat mit den Bloggern schreiben oder per Bottom Up – Wiper direkt auf einen Snap antworten – das funktioniert natürlich auch umgekehrt, wenn man als Blogger seinen Followern schreiben möchten (Stichwort 2-Weg-Kommunikation)

Unternehmen

Auch immer mehr Unternehmen erkennen die Erfolgschancen hinter Snapchat. Viele haben bereits einen eigenen Unternehmens-Account eingerichtet, um so mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die erfolgreichsten Unternehmen, wie etwa Starbucks, arbeiten bereits daran, ihren persönliche Filter in Snapchat zu implementieren. Genauso wie die Geo-Filter, können diese in der nähren Umgebung eines Starbucks-Shops über den Snap gelegt und so bei den Kunden beworben werden.

Inspiration Search? – Hier ein paar Snapchatter aus Österreich, denen ihr unbedingt folgen solltet:

Felix Krause

App-Entwickler aus Österreich – 2015 kaufte Twitter sein Unternehmen Fastlane und stellte ihn ein. Zurzeit lebt er in San Francisco und snappt von dort über sein Leben – add him @krausefx.

Thomas Schranz

Unter ichigo zeigt der Gründer seinen Followern, wie es mit einen Start Up in Wien so lebt.

Ines Häufler

Die bekannte Wiener Drehbuchberaterin und Autorin gibt auf ihrem Account ineshae Einblicke in ihr Leben, ihre Arbeit – und ihre Lieblingsstadt Wien.

Auch die Österreichischen Blogger sind bereits unter die Snapchatter gegangen – so gibt Maddie vom Blog dariadaria.com Einblicke in ihr Leben als Bloggerin in Wien und Deea und Laura von lesfactoryfemmes zeigen auf ihren beiden Accounts ihr Daily Blogger Business und nehmen ihre Follower mit auf die unterschiedlichsten Events in Wien.

Snapping, what else?

Obwohl bei Snapchat mit Sicherheit mehr der Spaß als das Business im Vordergrund steht, haben bereits einige das Potential hinter dem sozialen Netzwerk erkannt und versuchen so, Spaß mit Business zu verknüpfen. Das Tool aus Amerika bietet viele Möglichkeiten mit der Community zu kommunizieren und seinen Alltag zu teilen. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Blogger diesen Trend erkennen und sich nicht mehr nur über Insta & Facebook , sondern auch über Snapchat mit ihren Followern verknüpfen.

Wir sind natürlich ach auf Snapchat – Du kannst unseren öffentlichen Stories unter „viktoria.egger“ und „lisa_bilek“ folgen

Happy Snapping!

Hat man mal mit dem Bloggen angefangen, so möchte man immer besser werden. In was ist aber die Frage. Die einen setzen sich zum Ziel mehr Leser zu bekommen, die anderen wollen „bekannter“ werden. Allerdings fragt man sich bei dieser Art von Blog-Zielen: Wann sind diese Blog-Ziele erreicht? Ziele müssen definiert sein, also SMART sein und noch zusätzlich die eine oder andere Eigenschaft haben. 7 Tipps von mir wie man am besten seine Ziele setzt:

Beginnen wir mal mit den 5 wichtigsten – den SMART Zielen

1. Spezifisch

Das Ziel ist genau definiert. Es heißt nicht „Ich will mehr Leser bis in den Herbst.“ Sondern „Ich will bis 15.11. 10.000 Leser / Monat auf meinem Blog“.

2. Messbar

Das Ziel ist messbar – eben 10.000 Leser kann ich mit Google Analytics messen. Hätte ich das Ziel, sympathischer bei meinen Lesern anzukommen, würde ich mich mit der Messbarkeit schwer tun.

3. Akzeptiert

Alle Beteiligten an dem Ziel können es akzeptieren und daran arbeiten, es zu erreichen.

4. Realistisch

Es ist erreichbar. Wenn man heute 1.000 Leser im Monat hat, wird man nur schwer morgen 1. Million haben. Das heißt nicht, dass man es nicht in einem Jahr erreichen könnte.

5. Terminierbar

Wichtig ist ein konkretes Datum zu definieren, wann dieses Ziel eintreten sollte. Ansonsten ist es schwierig zu wissen ob man es auch erreichen wird.
Und dann gibt es noch zwei sehr wichtige Dinge, die man immer bei Zielen bedenken sollte:

6. Nicht zu viele & Teilziele

Zu viele Ziele zu haben ist nicht gut. Drei Ziele, die man erreichen möchte, reichen für eine Zeit aus. Große Ziele rechnet man am besten auf kleine Ziele herunter, sodass man bald ein Erfolgserlebnis hat und damit am Ziel dran bleibt!

7. Konzentration

Fokussiert man sich auf ein paar wenigen Ziele, ist es viel leichter, sie auch zu erreichen, Schritt für Schritt.

Am besten ist es, sich einen Ziele-Baum zu gestalten, indem man die großen Ziele und kleinen Ziele aufschreibt. So kann man die großen Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Wir alle haben doch einen Instagram Account, dem wir besonders gerne folgen – Gründe dafür gibt es viele. Entweder weil wir die Bilder schön und inspirierend finden, weil wir die Person gerne mögen und ihr Leben aufregend finden, weil wir ein Fan des Unternehmens sind oder weil wir immer auf der Suche nach neuen Ideen und Einfällen sind. Oft denken wir uns dabei auch, wie diese Personen oder Unternehmen es wohl schaffen, einen so wahnsinnig tollen Instagram Account zu gestalteten. Gerade bei Bloggern sind viele der Accounts bis auf kleinste Detail geplant und sind einfach schön anzusehen. Instagram ist für jeden Blogger eine tolle Plattform, um mit seinen Followern zu kommunizieren und den eigenen Blog zu bewerben. Für viele Blogger ist Instagram bereits zu einer fixen Einnahmequelle geworden. Wie man es als Blogger zu einen guten Instagramfeed schaffen kann, und was man dazu braucht, das erzählt uns Bloggerin Viktoria Egger in den meist gestellten Fragen rund um das Thema „Instagram für Blogger“.

Wie schaffe ich es, das beim Hochladen auf Instagram und Co die Qualität meiner Bilder und Videos nicht verloren geht?

Je höher die Qualität der Bilder, umso besser ist auch die Qualität der Bilder auf Instagram. Am besten ist es, wenn ihr die Fotos als PNG absichert und hochladet – so kann man die Qualität der Bilder zusätzlich erhöhen. Auf den Blog sollte man das jedoch nicht machen, da sind JPEG – Datein besser.

Gibt es ein Programm/ App für den PC für den Preview des Instagram Feeds?

Unser absolutes Lieblingsprogramm ist Planoly. Das Programm bietet eine Reihe an Möglichkeiten für die Planung deines Instagram Feeds. Man kann die Apps sowohl am Computer als auch am Handy und am Tablet benutzen und so die einzelnen Posts planen, verschieben und vieles mehr.

Wie oft soll ich auf Instagram posten?

Grundsätzlich so 1 – 2 mal am Tag. Bei großen Firmen, wie beispielsweise Red Bull ist das etwas anders. Die haben so viel Content, dass sie bis zu 8 mal am Tag posten können. Bei Bloggern ist es besser mehr auf die Qualität, als auf die Quantität zu setzen – daher reicht es, wenn man 1 – 2 mal pro Tag ein richtig gutes Foto postet.

Mit welchen Programmen kann ich meine Instagram Bilder bearbeiten?

Mein Liebling hier ist Snapseed, eine App von Google, die besonders gut ist, wenn man beispielsweise nachbelichten möchte oder einen bestimmten Teil der Bildes heller oder weißer machen möchte. Für Filter ist VSCO auf jeden Fall die beste App, dort kann man echt alles mögliche ändern. Wichtig ist, dass man immer wieder die gleichen Filter verwendet und die Bilder ähnlich bearbeitet, damit euer Instagram Feed auch schön harmonisch aussieht und es ein schönes Gesamtbild gibt.

Was sind Hashtags & wozu brauch ich die?

Mit Hashtags kann ich definieren, was in diesem Bild drinnen ist. Wichtig ist, dass man bei der Wahl seiner Hashtags vom Bild ausgeht und sich bewusst ist, was man da sieht. Zusätzlich kann man auch bestimmte Hashtags verwenden, um irgendwo gefeatured zu werden. Hashtags sind eigentliche eine Simplifizierung  der Suche. Wenn ich zu einem bestimmten Thema irgendwas suche, dann habe ich diesen Hashtag, der mir alles zu diesem Thema zeigt und ich fasse so auch unterschiedliche Themen zusammen.

Wie schaffe ich es, dass Leute mir auf Instagram folgen? Wie bekomme ich viele Likes für ein Bild?

Kommentieren, gute Bilder haben und auch einen guten Text zu dem Bild schreiben, um die Leute dazu zu bringen, um mit einem zu interagieren. Likes & Follower kaufen oder Bots gehen einfach gar nicht! Damit schadet ihr euch nur selbst und macht euch auf lange Sicht gesehen eure Community kaputt.

Was soll in meine persönliche Beschreibung auf Instagram?

Das Wichtigste ist zu wissen, woher ihr seit, worum es in eurem Instagram Account geht und wie ihr euch positioniert. Das erste worauf ich immer schaue, ist, woher jemand kommt. Man sollte den Followern gleich mitteilen, wer man ist und was deine Themen sind. Mit spannenden und interessanten Beschreibungen könnt ihr euren potentiellen Followern Lust machen, euch zu folgen.

Welche Filter verwende ich am besten?

Wie schon erwähnt, gibt’s die besten Filter bei VSCO. Viele Instagrammer verwenden den Filter HB1 oder Hb2 – am besten ist es aber, wenn ihr den Filter verwendet, der euch am besten anspricht und euch am besten gefällt. Was dir gefällt, gefällt auch deiner Community.

Kann ich meine Instagram Posts voraus planen?

Auf Planoly kann ich meine Posts vorausplanen. Man kann aber nicht automatisiert posten. Auch dazu gibt es zwar online ein Tool – davon würde ich aber abraten. Grundsätzlich kann man die einzelnen Posts aber planen und das Handy erinnert dann daran, den Beitrag auch zu posten. Viele Tools machen auch Vorschläge, wann man etwas posten soll, um eine möglichst hohe Reichweite zu generieren.

Muss ich auf alle Kommentare antworten?

Ja, auf jeden Fall. Vor allem die Kommentare, bei denen man weiß, dass es „richtige“ Kommentare sind und keine Automatismen. Bei Bots kann man auch darauf verzichten. Natürlich es aber gut, auf alles zu antworten, da man so auch die Interaktion mit der Community fördern kann.

Uns könnt ihr übrigens auch auf Instagram folgen. Neben unseren eigenen Accounts viktoria.egger und bileklisa könnt ihr uns auch auf August Academy folgen – dort teilen wir regelmäßig unseren Agenturalltag mit euch!

Jeder der einen Blog startet, verfolgt damit ein bestimmtes Ziel. Die meisten voll damit natürlich auf lange Sicht Geld verdienen, manche wollen aber auch einfach nur ihr Leben mit ihrer Community teilen oder Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema generieren. Egal, was dein Ziel ist. Wichtig dabei ist, dass du diese Ziele messen kannst. Neben Blogkennzahlen gibt es natürlich auch für jedes Soziale Netzwerk bestimmte KPI’s, die helfen sollen, den Erfolg deiner einzelnen Kanäle zu messen. Doch was sind denn nun die wichtigsten Social Media Kennzahlen? Manche KPIs kann man natürlich für fast alle Sozialen Netzwerke verwenden, manche heißen einfach nur anders, sagen aber dasselbe aus und wieder andere sind spezifisch einem bestimmten Netzwerk zuzuordnen. Wir haben hier eine Liste für dich zusammengestellt, mit den wichtigsten Social Media Kennzahlen für die größten Sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter.

Social Media Kennzahlen für Facebook

Die Fananzahl

Die Anzahl der Personen, denen deine Facebook Seite gefällt, nennt man Fananzahl. Diese sagt jedoch nicht sehr viel aus, da es vor allem um die Aktivitäten auf deiner Facebook Seite geht. Häufig bekommen Seiten eine Vielzahl an Fans durch Verlosungen oder andere Goodies, und nicht durch guten Content, der die Community beeindruckt. Es ist also nicht entscheidend, wie viele Fans deine Facebook Seite hat, sondern wieviele Interaktionen und Aktivitäten du mit deinen Fans hat, und ob es dir gelingt, diese zu binden.

Die Reichweite der Beiträge

Wenn du viele Fans auf deiner Facebook Seite hast, kann es sein, dass du natürlich auch eine hohe Reichweite deiner Beiträge erreichst. Da Facebook aber nicht immer alle deine Inhalte deiner Zielgruppe zeigt, kann diese Reichweite auch stark variieren. Am besten schaust du dir im Facebook Business Manager deine Gesamtreichweite an, um zu wissen, wie viele User deine Beiträge tatsächlich sehen.

Aktivität der Fans

Viel wichtiger als die Fananzahl, ist nämlich die Anzahl der Aktivitäten deiner Fans. Wieviele Kommentare bekommst du? Wieviele Zusagen hast du für eine Veranstaltung? Wie oft wurde dein Beitrag geliket oder geteilt? Wie viele Benachrichtigungen schicken sie dir? Wenn du diese Aktivitäts-Rate beobachtest, kannst du daraus dann eine Interaktions- und Engagement-Rate für deine Facebookseite herleiten. Gerade bei Kooperationen ist für Unternehmen auch häufig die durchschnittliche Anzahl der Likes auf deine Facebook-Beiträge relevant.

Link-Klicks

Durch Google Analytics hast du die Möglichkeit zu erkennen, wieviele Menschen über Facebook auf eine Website gekommen sind. So siehst du, wie gut deine Inhalte bei der Zielgruppe ankommen, wie ansprechend der Content wirklich ist und wie relevant Facebook für dich als Kommunikationskanal ist.

Die Zielgruppe

Facebook bietet dir eine optimale Möglichkeit, um deine Zielgruppe genau zu definieren und zu segmentieren. Dabei kommt es nicht darauf an, eine möglichst breit gefächerte Zielgruppe mit einer möglichst hohen Personenzahl zu erreichen. Viel wichtiger ist, deine Zielgruppe genau zu differenzieren und diese mit den passenden Inhalten anzusprechen. Gerade für Unternehmen sind auch demografische Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Herkunft und Interessen essentiell, um zu erkennen, ob die Definition ihrer Kunden mit der Zielgruppe des Bloggers übereinstimmt.

Conversion-Rate

Diese Social Media Kennzahl ist wichtig, wenn man mit Beiträgen auf seiner Facebook Seite eine bestimmte Aktion der Zielgruppe erreichen will. Man konvertiert die Aufmerksamkeit durch gute Inhalte dabei zu einer gewissen Aktivität, wie z.B. die Teilnahme an einem Event, der Kauf eines Produkts oder die Abonnierung eines Newsletters.

Wachstumsrate

Diese gibt an, wie stark die Reichweite bzw. die Fananzahl deiner Facebookseite in einem gewissen Zeitraum gewachsen ist. Sie wird in % angegeben und zeigt auf, welches Entwicklungspotential noch in deiner Seite steckt und wann eher gute bzw. schlechte Phasen auf deiner Seite waren.

Negatives Feedback

Da Facebook kein Mittel zur Einweg-Kommunikation ist, kommt es hier häufig zu einer Kette von Aktion und Reaktion. Manchmal fällt die Reaktion auf gewissen Content nicht gut aus und User geben negatives Feedback. Aber auch dieses Feedback ist ein wichtiger KPI, um zu erkennen, welcher Content gut oder schlecht bei der Zielgruppe ankommt.

Reaktionszeiten

Wie schnell reagierst du auf Aktivitäten deiner Fans? Diese Kennzahl sagt zwar nicht sehr viel aus, zeigt aber von hoher Professionalität, wenn Anfragen und Nachrichten innerhalb von 24 Stunden bearbeitet werden.

Anzahl der Erwähnungen auf anderen Seiten

Hier wird gezeigt, wie häufig jemand deine geposteten Beiträge auf ihrer eigenen Facebook Seite teilen. Daraus lässt sich interpretieren, wie gut dein Content sowohl bei deinen Fans, aber auch bei anderen Personen mit ähnlichen Interessen ankommt.

Anschließend findest du nun weitere Social Media Kennzahlen für Instagram, Twitter, Pinterest und YouTube.

 

Die richtigen KPIs für Instagram & Instagram Stories

Likes

Die Anzahl der Likes, die du auf ein von dir geteiltes Bild auf Instagram bekommst. Spannend sind auch die Likes, die du auf Fotos bekommst, die von jemand anderen von deiner Seite als “Regram” gepostet werden. Auch die Likes auf deine Instagram Stories zählen hier.

Kommentar

Kommentare bekommst du auf Fotos, die du auf Instagram postest. Hier muss man besonders zwischen richtigen und unechte bzw. automatisierten Likes und Kommentaren unterscheiden.

Nachrichten

Diese Kennzahl gibt an, wie viele Nachrichten du in einem bestimmten Zeitraum auf deinen Instagram Account bekommst. Seit Einführung der Instagram Stories ist die Anzahl der Nachrichten auf Instagram stark angestiegen, da man Instastories nicht öffentlich kommentiert, sondern der Person via Privatnachricht schreibt.

Follower-Anzahl & Wachstum der Follower-Anzahl

Die Followerzahl gibt die Zahl deiner Follower auf Instagram an. Das Wachstum wird in Prozent angegeben und sagt aus, wie stark deine Followerzahl in einem bestimmten Zeitraum (meistens 1 Monat) gewachsen ist.

Die Zielgruppe

Die Zielgruppe definiert deine Followerschaft nach demografischen Merkmalen (Wohnort, Geschlecht, usw.) Bei englisch-sprachigen Seiten sollte man sich anschauen, wie hoch die Anzahl der internationalen (nicht DACH-Raum) Follower ist.

Impression

Das ist die Häufigkeit, wie oft deine Beiträge und Stories insgesamt aufgerufen wurden.

Reichweite

Die Reichweite auf Instagram gibt an, wie viele Personen deine Beiträge erreichen.

Interaktionsrate / Engagement Rate

Die Interaktions oder Engagement Rate ergibt sich daraus, wie viel Interaktion auf deinem Kanal passiert. Also z.B. wieviele Kommentare du bekommst, wie viele Nachrichten du schreibst, wieviele Kommentare du selbst likest und auch beantwortest usw.

Link-Klicks

Die Link Klicks geben an, wieviele Personen auf einen Link klicken, den du auf Instagram teilst (Z.B. in deiner Instastory oder in deiner Bio) Das ist besonders wichtig bei Affiliate Links & Co!

Click Through Rate

Die Click Through Rate zeigt das Verhältnis zwischen der Anzahl der gesamten Impressionen und der Anzahl an Klicks auf Werbebanner.

Conversion Rate

Dieser KPI ist besonders bei Zusammenarbeit mit Unternehmen relevant. Er gibt an, wie viele deiner Beiträge / Stories auf Instagram letztendlich tatsächlich zu einer gewünschten Tätigkeit der Zielgruppe (Kauf, Newsletteranmeldung, usw.) konvertiert werden konnten.

Aufrufe / Views

Diese zählen sowohl bei Videos, die als Beitrag auf Instagram postest, als auch die Views deiner Instagram Stories. Durch die neue Funktion, Stories auf deinem Profil für längere Zeit zu speichern kannst du deine Viewer-Zahl für deine Instagram Stories sogar noch erhöhen.

Erwähnung eines Hashtags

Sowohl Unternehmen, aber auch immer mehr Blogger haben ihre eigenen Hashtags und verwenden diese selbst bei jedem ihrer Posting. Manche davon werden aber auch von Blogger-Kollegen übernommen und für ihre Beiträge genutzt. Dieser KPI zeigt dir, wie oft dein Hashtag von anderen Bloggern genutzt wurde.

Posts / Tag

Um einen Zusammenhang zwischen Follower-Anzahl und Content herzustellen, ist es wichtig, die tägliche Anzahl an Posts zu messen, die du auf Instagram postest.

 

Pinterest: Kennzahlen zur Erfolgsmessung

Pins / Tag

Diese Zahl gibt an, wie viele Pins du am Tag insgesamt auf Pinterest pinnst.

Re-Pins

Diese Zahl gibt an, wie viele Pins du am Tag auf Pinterest von anderen Pinnwänden / Usern repinnst.

Follower

Die Zahl gibt an, wie viele Personen, dir und deinem Pinterest Account insgesamt folgen. Diese Zahl kannst du aber auch herunterbrechen und vergleichen, mit der Anzahl an Followern deiner einzelnen Pinnwände. Auf Pinterest ist es ja auch möglich, nur einer Pinnwand und nicht gleich dem ganzen Kanal einer Person zu folgen.

„Merken“-Rate

Das ist die Anzahl, wie oft sich jemand einen deiner Pins gemerkt hat.

Pin/ Re-Pin Verhältnis

Laut Regel sollte man jeden Tag einen eigenen Pin posten und 9 Pins von anderen Seiten repinnen. Wie sieht das bei dir aus? Wie ist dein Pin/ Re-Pin Verhältnis?

Website Pins

Anzahl der der Pins, die zu deiner Website führen bzw. von deiner Website kommen.

Pinnwand-Erfolg

Welche deiner Pinnwände funktioniert denn am besten? Welche Themen kommen besonders gut bei deiner Zielgruppe an? Welche Inhalte und Pins werden besonders oft geteilt? Ist zwar kein richtiges KPI, aber dennoch etwas, worauf man auf jeden Fall achten sollte.

Zahlen zur Messung von Twitter

Like Rate

Die Likes auf Twitter zeigen, wie vielen anderen Twitter-Usern dein Tweet gefällt. Diese Zahl lässt sich einigen Tweets in einer durchschnittlichen Like-Rate zusammenfassen.

Tweets / Tag

Genauso wie auf Pinterest, gibt dies die gesamte Zahl deiner Tweets am Tag an. Auch hier kann man wieder zwischen deinen eigenen Tweets und Retweets von anderen Twitter Usern unterscheiden.

Durchschnittliche Kommentare

Diese Zahl gibt die durchschnittliche Kommentaranzahl pro Tweet auf deinem Account an. Dabei zählen natürlich nur die Fremd-Kommentare, und nicht deine eigenen.

Follower

Hier siehst du, wieviele Personen deinem Twitter Account folgen.

Retweets

Die Anzahl der Retweets zeigt auf, wie häufig einer deiner Tweet auf Twitter von anderen Usern geteilt wurden.

Reichweite

Diese Kennzahl sagt aus, wieviele Personen dein Tweet erreicht.

Interaktionsrate

Zählen bei den Kommentaren nur die Fremd-Kommentare unter deinen Tweets, ergibt sich die Interaktionsrate aus den Interaktion auf deinem Twitter-Kanal. Hier sind vor allem deine Antworten zu den Kommentaren wichtig, da sie erst zu einer Interaktion führen.

Kennzahlen für YouTube

Follower / Abonnenten

Die Zahl deiner Abonnenten auf YouTube gibt an, wie viele Personen deinen YouTube Kanal abonniert haben.

Views

Die Views auf YouTube sagen aus, wie oft ein Video insgesamt auf deinem Kanal angesehen wurde. Diese Views kannst du am besten in der durchschnittlichen View-Rate verpacken.

Like Rate

Auch die Videos auf YouTube können Likes generieren.

Shares Rate

Die Shares geben an, wie oft dein YouTube Video von anderen Personen auf anderen Plattformen z.B. Facebook geteilt wurde.

Interaktionsrate

Wie bei jedem sozialen Netzwerk geht es auch bei YouTube um die Interaktionen. Diese erhöhst du, in dem du auf Kommentare & Nachrichten antwortest.

Reichweite

Die Reichweite der Beiträge gibt an, wie viele Personen deine Videos erreichen.

Durchschnittliche Kommentare

Die Anzahl der Kommentare gibt an, wie viele Kommentare durchschnittlich unter deinen Videos hinterlassen werden.

Das waren jetzt natürlich nur einige Social Media Kennzahlen für die 5 größten Netzwerke. Welche Kennzahlen es für die Blogs so gibt, das findet ihr in unserem Blogpost „Kennzahlen Glossar – Was ist was?„. Es ist auf jeden Fall eine Menge Arbeit, sich bei jeden Account mit allen von uns aufgezählten KPIs zu beschäftigen. Wichtig ist daher, sich immer die herauszusuchen und zu beobachten, die für einen selbst den größten Mehrwert haben. Du willst als Marketingplattform für Produkte agieren? Dann solltest du dich mit deinen Followerzahlen und deiner Engagement-Rate beschäftigen. Oder möchtest du lieber mit einem bestimmten Thema eine genau definierte Zielgruppe ansprechen? Dann solltest du dir vor allem die KPIs und Kennzahlen zu deiner Zielgruppe genauer anschauen.

Was sind eure wichtigsten Kennzahlen, mit denen ihr eure Ziele messt?

In dieser Blogserie dreht sich alles um den Content der Blogger. Aber warum produzieren Blogger überhaupt Inhalte? Klar, weil sie ihre Interessen, ihr Wissen oder ihren Lifestyle an ihre Zielgruppe weitergeben wollen. Dabei geht vielen der Sinn für guten Content verloren. Wenn man aber ein guter Blogger sein möchte, gehört es dazu, auch gute Inhalte zu erstellen. Wir haben hier 10 Gründe für dich gesammelt, warum es sich auf jeden Fall auszahlt, gute Inhalte zu produzieren und in die Produktion mehr Zeit & Herz zu investieren.

Aber was ist überhaupt guter Content? Dieser muss klar verständlich und interessant für deine Zielgruppe sein, aber auch einzigartig und unverwechselbar. Er muss aber auch aktuell und relevant für deine Leser & Follower sein, und ihnen so einen Mehrwert bieten.

1. “Content is King” – Durch guten Content die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe und so eine bessere Reichweite erzielen

In Zeiten, in denen jede Sekunde Millionen von Inhalten ins Netz gestellt werden, wird es für Influencer immer schwieriger, sich überhaupt erst einmal eine Community aufzubauen. Wenn alle anderen genau dieselben Inhalte produzieren und verteilen, wie kann ich dann meine Zielgruppe auf mich aufmerksam machen? Und diesem Fall ist Content wirklich der King. Denn mit gutem Content kannst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe auf dich ziehen und sie dazu animieren, dir zu folgen oder deinen Blog zu lesen, da sie nun mehr von deinem optimierten Content sehen wollen. So kannst du deine Reichweite aus eigener Kraft stärken und deine Community aufbauen.

2. Guter Content ist authentisch

Wenn deine Leser oder Follower das Gefühl haben, dass du dich mit dem, worüber du berichtest, auch intensiv auseinandergesetzt hast und weißt, wovon du redest und kommst du glaubwürdig rüber. um deiner Community auch die Informationen zu bieten, die für sie relevant und interessant sind. So kannst du dir einen Expertenstatus innerhalb deiner Zielgruppe erarbeiten und so aktiv als Meinungsführer agieren.

3. Individualität durch laufend optimierte Inhalte

Durch optimierte, an deine Zielgruppe angepasste Inhalte schaffst du es, dich von anderen, die weniger guten Content kreiere, n abzuheben. Ab und zu einen guten Post zu machen, das schafft jeder, auf laufend qualitativ hochwertigen Content zu produzieren, das macht dich in dem Teich der großen Fische sehr individuell und auch interessant für deine Community. Du kannst dich als Experte in einem gewissen Bereich etablieren und durch laufend optimierten und guten Content, der nicht nur aktuell und interessant ist, sondern auch an die Bedürfnisse deiner Zielgruppe angepasst ist, einen regelmäßigen Mehrwert für deine Leser und Follower generieren.

4. Gesteigerte Viralität deiner Inhalte

Egal ob spannend, interessant, witzig oder berührend. Guter Content erhöht die Viralität deiner Beiträge. Niemand teilt Inhalte, die er nicht gut oder nur “so lala” findet. Wenn du es aber schaffst, Inhalte zu produzieren , die es Wert sind, das andere sie lesen, wollen deine Leser diese Inhalte auch mit ihrer eigenen Community, ihren Freunden oder ihrer Familie teilen. Diesen Schneeball-Effekt erzeugst du aber nur mit guten Content.

5. So wird eine loyale Community geschaffen

Du hast das Gefühl, deine Community wächst nicht oder nur sehr langsam? Deine Beiträge werden manchmal kaum von gelesen, geliked oder kommentiert? Deine Followerschaft wechselt ständig und kehrt selten auf deinen Blog oder deine Kanäle zurück? Mit gutem Content schaffst du es, dir einen loyale Followerschaft aufzubauen, die aufgrund deiner qualitativen Inhalte immer wieder auf deinen Blog und dein Social Accounts zurückkehrt.

6. Durch guten Content wird man für Unternehmen interessanter

Nicht nur für deine Community, sondern auch für Unternehmen wirst du interessanter, wenn du gute Inhalte produzierst. In einer Welt, in der er unzählige Influencer, Blogger, YouTuber, Instagrammer und Co gibt, verlieren auch Corporates immer mehr den Überblick. Doch wenn du gute Inhalte produzierst, wirst du für Unternehmen automatisch interessanter. Sie wollen dein Können, interessanten Content zu produzieren für sich und ihre Kommunikation nutzen.

7. Man kann sich von der Masse abheben

In einer Welt, in der er unzählige Influencer, Blogger, YouTuber, Instagrammer und Co gibt, verlieren sowohl Corporates aber auch die Follower immer mehr den Überblick. Jeder Influencer gleicht dem anderen, auch in den Inhalten. Doch wenn du darauf achtest, gute Inhalte zu erstellen, kannst du dich ganz einfach der quantitativen Masse abheben und herausstechen.

8. Gute Inhalte bringen gute Rankings

Google feiert guten Content. Du möchtest mit deinem Blog auf die erste Seite der Suchmaschine gelangen? Durch interessante, gut aufgebaute Inhalte kannst du ganz einfach das SEO für deinen Blog verbessern und so sowohl von Unternehmen als auch von deiner Zielgruppe viel einfacher gefunden werden.

9. Macht dich und deine Inhalte einzigartig

Wenn du es schaffst, auf Dauer qualitativen, interessanten, spannenden und relevanten Content für deine Zielgruppe zu produzieren, kannst du dir eine einzigartige Stellung innerhalb deiner Zielgruppe aneignen. Diese Merkmal kannst du dir zum persönliche USP machen. Wenn deine Follower nach bestimmten Inhalten kommen, werden sie immer zuerst zu dir kommen, weil sie die Qualität deiner Inhalte schätzen und du so unter allen anderen Influencern, denen sie folgen, herausstichst.

10. Guter Content macht dich langfristig erfolgreich

Nur wer darauf achtet, seinen Content optimal an die Bedürfnisse seiner Zielgruppe anzupassen, kann langfristig erfolgreich sein. Denn nur so schaffst du es, die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe auf dich zu lenken. Und nur wenn du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe hast, wirst du für Unternehmen interessant und kannst mit deiner Produktion von Inhalten Geld verdienen. Und das ist es, was dich langfristig erfolgreich macht.

Unternehmen, die mit Bloggern, Instagrammern & Co kooperieren wollen, informieren sich vorab über diese um auch die richtigen Partner auszuwählen. Wie bei allen Geschäften geht es auch hier oft um Zahlen. Wie viel Reichweite hat der Blog? Wie hoch ist die Interaktionsrate, wie hoch die Absprungsrate? Wie viele der Follower auf Instagram sind aus Österreich? Neben den „Hard Facts“ möchte das Unternehmen aber auch wissen, mit wem der Blogger oder Influencer schon gearbeitet hat, unter welchen Rahmenbedingungen der Blogger eine Kooperation eingehen möchte und welche Themen gut bei diesem Blog oder Influencer Account aufgehoben sind. Um sich einen Überblick zu verschaffen, fragen Unternehmen und Agenturen meistens danach. Bei manchen Bloggern findet man das Mediakit zum Download als PDF auf ihrem Blog, bei den meisten muss es per E-Mail angefordert werden. Obwohl ein Mediakit als eines der Grundwerkzeuge der Blogger gilt, haben viele keines. Wenn du auch dazu gehörst, erfährst du hier, warum du das ändern solltest.

Warum brauche ich ein Mediakit?

Prinzipiell dient das Mediakit dazu, deinen potentiellen Kooperationspartnern einen Überblick über deinen Blog und deine sozialen Netzwerke zu verschaffen. Durch ein gutes Mediakit kannst du von Anfang an deinen potentiellen Kooperationspartner darüber informieren, was dich wirklich interessiert und deine Arbeit präsentieren. Das erleichtert die anfängliche Kommunikation mit dem Unternehmen. Mit Hilfe von Stories, Fotos aber auch Zahlen und Fakten kannst du in diesem Dokument deine Arbeit präsentieren und von Anfang an deine Preise zu kommunizieren. Außerdem fällt es Unternehmen so leichter, dich mit anderen Bloggern zu vergleichen. Mit einem professionellen Mediakit kannst du dich auch von deiner Konkurrenz abheben.
Ob du ein Mediakit brauchst oder nicht, ist nicht abhängig davon, wie hoch deine Reichweite ist. Auch kleine Blogger können für Unternehmen interessant sein, weshalb auch sogenannte Micro Influencer (unter 5.000 Follower) ein Mediakit benötigen. Neben der Informationsweitergabe an Unternehmen, dient das Mediakit auch als Leitfaden und Stütze für dich selbst. So kannst du deine Leistung selbst beobachten und dich aktiv mit deiner Leistung und deinem Wachstum auseinandersetzen.

Was gehört in mein Mediakit?

Was man in ein Mediakit hineingibt, das kann grundsätzlich natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Die Aufgabe deines Mediakits ist es, aufkommende Fragen wie z.B. “Wie viele Leser hat der Blog? Welche Zielgruppe? Was für ein Budget brauche ich?”, die dein potentieller Kunde hat, zu beantworten. Neben Zahlen rund um deinen Blog und den Links zu deinen sozialen Netzwerke sind auch Informationen über dich selbst wichtig. Um reinen Fließtext zu vermeiden, ist es gut, auch Fotos und Grafiken in ein Mediakit einzubauen. Allgemein ist es wichtig, das Mediakit nicht nur mit interessanten Fakten und Informationen zu füllen, sondern auch die grafische und visuelle Gestaltung sollte qualitativ und ansprechend wirken. Wie bei allem zählt auch hier der erste Eindruck und der ist sicher nicht so toll, wenn man einfach alles in einer Liste in Times New Roman herunterschreibt. Ob du auch eine Preisliste beilegen möchtest, bleibt dir überlassen. Eine gute Lösung um schnell dem potentiellen Kooperationspartner zu antworten ist das Kit einfach in zweifacher Ausführung abzuspeichern und es je nach Bedarf mit oder ohne Preisliste abschicken.

 

Wie designe ich ein schönes Mediakit?

Wenn du selbst keine Design-Skills hast, gibt es verschiedene Möglichkeiten die dir offen stehen. Natürlich kannst du immer ein einfaches Word-File machen oder auch Google Docs verwenden, welches du gratis zu deinem Gmail Account bekommst. Auch eine Möglichkeit ist es, Canva zu nutzen, mit dem du schnell einfache Designs gestalten kannst. Wenn du doch etwas Adobe Skills hast oder Photoshop nutzen kannst, gibt es auf Creativemarket einige Vorlagen, welche du für dein Layout nutzen kannst. Ansonsten kannst du dir auch ein schönes Mediakit designen lassen. Wobei ich dir hier rate auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Design auch mit deinem Blog übereinstimmt und der Wiedererkennungswert nicht verloren geht.

 

Welches Format sollte mein Mediakit haben?

„Jeder wie er will, solange man keine großen Dateien durch’s Internet schickt“, so sehe ich das zumindest. Ob man sein Media Kit in Pages oder Word gestaltet, sich für Power Point oder Keynote entscheidet oder doch etwas anderes, ist grundsätzlich egal. Das Design sollte zu dem restlichen Auftritt passen und die wichtigen Infos gehören hinein. Im nächsten Schritt sollte die Datei ausschließlich als PDF verschickt werden und darauf geachtet werden, dass die Datei möglichst klein bleibt. Viele Unternehmen lassen E-Mails mit Dateien die über 10 MB nicht beim Empfänger ankommen. Und auch wenn es durchgeht, ist es eher abschreckend, wenn das E-Mail Programm 5 Minuten braucht um die Datei zu laden. Warum als PDF? So könnt ihr euer mühsam erstelltes Design schützen und für Kompatibilität sorgen, z.B. wenn dein Kooperationspartner kein Word hat, kann er die Word-Datei nicht öffnen. Wenn er Word doch hat und die Datei öffnet und du dort eine schöne Schrift genutzt hast die du extra gekauft hast, dann wird er diese nicht sehen. Also einfach alles per PDF schicken. Wenn deine Datei zu groß ist, kannst du diese auch im Nachhinein verkleinern.

 

An wen schicke ich mein Mediakit?

Während du dein Mediakit schreibst, solltest du immer daran denken, für wen du das machst. Im Normalfall sind es aber Mitarbeiter von Unternehmen oder Agenturen, die für die Zusammenarbeit mit Bloggern/Influencern verantwortlich sind. Wenn du selbst bei einem Unternehmen deiner Wahl eine Kooperationsanfrage stellst, solltest du dein Mediakit gleich mitschicken. Dann weiß jeder, woran er ist. Ein guter Tipp ist hier auch gleich auf dein Mediakit in deiner Signatur zu verweisen – am Besten ein File in der Dropbox ablegen, welches du immer wieder unter dem gleichen Link anpasst – dann kann sich jeder deiner Kontakte bei Bedarf dein Mediakit herunterladen.

 

Noch Fragen? Dann hinterlasse einfach einen Kommentar!

 

Mehr als 200 Millionen Menschen verwenden Instagram Stories täglich. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Als Instagram plötzlich die Kopie von Snapchat veröffentlichte, wollten sich noch einige Influencer dagegen wehren. Das Thema war aber dann schnell vom Tisch, schließlich hat man auf Instagram schon eine Community, die man mit InstaStories bedienen kann, man müsste sich ansonsten erst eine neue Community auf Snapchat aufbauen.

Seitdem entwickelt sich Instagram Stories immer weiter – fast wöchentlich gibt es ein neues Feature. Um up to date zu bleiben und auch neue Funktionen nicht zu verpassen, muss man dran bleiben. Wir bekommen aus diesem Grund immer wieder Fragen zugesendet, deswegen gibt es heute eine Sammlung von Dingen, die du bei Stories einsetzen kannst, die du vielleicht noch nicht kennst – dieser Post wird regelmäßig für dich upgedatet.

 

1. Schriften in allen Farben

Oft möchte man genau die Schriftfarbe des eigenen Brandings benutzen oder es nach der eigenen Stimmung anpassen. Mit den Werkzeugen bietet einem Instagram einige Standardfarben an. Mit einem Trick kannst du aber zwischen allen möglichen Farben auswählen.

Was zu tun ist:

  1. Nachdem du eine Story gemacht hast, wähle das entsprechende Werkzeug aus. Es erscheint die Standard- Farbpalette im unteren Bildschirmrand.
  2. Halte lange auf eine der Farben bis das gesamte Farbspektrum zu sehen ist.
  3. Nun kannst du die Farbe auswählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Filmen, ohne das Smartphone halten zu müssen

Oft sieht man eine Instagrammerin die tanzt oder während der Story kocht. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man freihändig filmen muss.

Was zu tun ist:

  1. Im unteren Rand des Bildschirms ist der Auslöser zu finden.
  2. Wische nach Links um an Ende der Spalte zu „Freihändig“ zu kommen.
  3. Smartphone hinstellen, auf den Auslöser drücken – schon geht es los. Wenn du etwas länger haltest, gibt es auch einen Countdown.

 

 

3. Farbiger Hintergrund bei Instagram Stories

Text auf einer Farbe – das sieht schön aus und ist recht einprägsam, aber wie macht man das? Einige sehe ich immer wieder, wie sie mit dem Pinsel über den ganzen Bildschirm wischen – das geht einfacher!

Was zu tun ist:

  1. Eine Story machen und dann ein Werkzeug auswählen.
  2. Farbe wählen, die man als Hintergrund haben möchte.
  3. Lang auf den Bildschirm halten und schon ist der gesamte Bildschirm in der von dir ausgewählten Farbe eingefärbt.

 

 

 

4. Bild unter einer Farbe verstecken und freistellen

Oft sieht man bei Stories, dass eine Vorschau zu einem Bild gemacht wird indem man dieses durchscheinen lässt. Das ist schnell gemacht und sieht einfach toll aus!

Was zu tun ist:

  1. Ein Foto machen oder aus der Camera Roll in deine Story hineinziehen.
  2. Ein Werkzeug wählen und bei der Farbpalette wie in Punkt 2 die Wunschfarbe auswählen.
  3. Mit langem Halten am Bildschirm den gesamten Bildschirm einfärben.
  4. Den Radierer in der Werkzeugleiste nutzen und den Teil des Bildes löschen, welchen man „durchscheinen“ lassen möchte.

 

Tipps für Instagram Stories

 

 

5. Selfie Sticker

Dein Selfie in deinem Instagram Story Bild oder Video einfügen und so auch „dabei sein“? Instagram bietet die Funktion seit einigen Monaten und die macht richtig viel Spaß.

Was zu tun ist:

  1. Deine Instagram Story machen.
  2. Bei den Stickers jenen nehmen mit dem Kreis und der Kamera.
  3. Den Sticker antippen damit der Auslöser erscheint.
  4. Foto machen und das Bild dort hinschieben, wo man es haben möchte.

 

 

6. Zoomen in Instagram Stories mit einem Finger

Manchmal muss man einfach näher ran zoomen. Normalerweise mit dem Smartphone neigen wir dazu das mit zwei Händen zu versuchen – gelernt ist gelernt. Aber das geht auch mit einer.

Was zu tun ist:

  1. Während dem Filmen den Finger auf dem Auslöser lassen.
  2. Den Finger einfach hochziehen – dann zoomt man näher.
  3. Einfach wieder runterziehen und man kommt zurück.

 

 

 

7. Instagram Stories vor bestimmten Leuten verbergen

Bei manchen Leuten möchte man nicht, dass sie die Instagram Stories sehen. Ich kenne das zwar nicht, aber es gibt sicher auch Menschen die einen auf Instagram Stories belästigen. Die kann man einfach „verbannen“.

Was zu tun ist:

  1. Gehe zum Instagram Story Interface.
  2. Gehe zu den Einstellungen (oben Links).
  3. Ganz oben steht „Story verbergen vor“ – hier kannst du bestimmte Menschen auswählen.

 

Tipps für Instagram Stories

 

8. Die Instagram Stories anderer Leute nicht mehr sehen

Umgekehrt kann es auch sein, dass man die Stories von anderen Leuten nicht mehr sehen möchte. Zwar kann man auch den Leuten entflogen, aber vielleicht findet man ja die Fotos gut nur die Stories schlecht? Who knows. Dazu gibt es aber auch eine Lösung!

Was zu tun ist:

  1. Gehe zur Hauptseite deines Instagram Accounts.
  2. Halte den Finger lang auf die Story der Person die du entfolgen möchtest.
  3. „XY stumm schalten“ drücken – schon siehst du die Stories von dieser Person nicht mehr.

 

 

9. Instagram Stories herunterladen

Manchmal möchte man auch die Instagram Stories herunterladen. Entweder die einzelnen Stories, oder einfach den ganzen Tag. Entweder, weil man selbst so einen schönen Tag gehabt hat oder weil ein Kunde das für seine Dokumentation braucht.

Was zu tun ist:

  1. Gehe zu deinen eigenen Insta-Stories.
  2. Unten rechts auf die „…“ klicken.
  3. Auf „Speichern“ gehen (btw hier kommst du auch auf die Funktion von Punkt 7 – Verbergen von Inhalten).
  4. Entweder das aktuelle Foto/Video speichern oder die gesamte Story herunterladen.

 

Tipps für Instagram Stories

 

10. Instagram Stories zum Nachsehen

Normalerweise sind Instagram Stories nach 24 Stunden gelöscht. Manchmal hat man aber auch Augenblicke oder Stories, die man länger seinen Followern zeigen möchte. Das kann man jetzt endlich machen.

Was zut un ist:

Hier gibt es zwei Varianten, die du nutzen kannst. Entweder du tippst bei der Story auf Highlight unten rechts oder:

  1. Gehe zu der Hauptseite deines Accounts.
  2. Tippe auf das Plus unter deiner Bio.
  3. Adde die Story, die du gerne länger behalten möchtest.

 

Tipps für Instagram Stories

 

 

11. Wochentagsticker die Farbe ändern

Den Wochentag-Sticker kennen wir alle. Er ist vor allem eines: Bunt! Da spasst nicht immer perfekt zur Story, deswegen kann man ihn auch weiß gestalten. Gleich ein Tipp vorweg an dieser Stelle: Die meisten Dauersticker kann man auch mit dieser Methode zu anderen umwandeln – einfach ausprobieren.

Was zu tun ist:

  1. Mache eine Story.
  2. Füge den „Wochentag-Sticker“ hinzu.
  3. Drücke nochmal auf den Sticker, dann ändert er seine Farbe und wird weiß.

 

 

12. Stop-Motion Funktion

Eine brandneue Funktion auf Instagram ist die Stop-Motion-Funktion. Dabei kannst du eine Reihe von Bilder, die du hintereinander machst, zu einer Instastorie zusammenfügen und so tolle Effekte mit unterschiedlichen Perspektiven erstellen. Ein tolles Gadget, um sich auszutoben.

Was zu tun ist:

  1. Wische in der Aufnahmefunktion der Instagram Stories so lange nach rechts, bis du ganz am Ende zur Funktion „Stop-Motion“ kommst.
  2. Mache mehrere Fotos (Tipp: Je mehr Fotos zu machst, umso besser ist der Effekt)
  3. Klicke auf „Fertig“ und schau dir deine Story an & lade sie hoch.

 

 

13. Namen der Filter

Filter bei den Instagram Stories gibt es ja schon länger, auch wenn sich diese zwischendurch immer wieder ändern. Jetzt haben diese Filter auch alle Name und sind nach Städten in der ganzen Welt benannt. Wenn du also immer den selben Filter für deine Stories verwenden möchtest, musst du dir einfach nur den Namen des Filters merken.

Was zu tun ist:

  1. Mache eine Story.
  2. Wische bei den Filter nach links oder rechts.
  3. Im oberen Teil der Story erscheint dann für eine kurzen Augenblick der Name des Filters.

 

 

 

Auf der Suche nach einer Lösung für andere Dinge? Dann kommentiere einfach unter diesem Blogpost. Wir  freuen uns über Fragen!


Das Messen der eigenen Blogerfolge stellt für viele Blogger eine große Herausforderung da. Viele wissen überhaupt nicht, wie sie ihre Erfolge messen können. Noch schwieriger ist es aber, sich überhaupt erst einmal zu entscheiden, auf welche KPIs man seine Erfolgsmessung stützt und welche Kennzahlen man letztendlich beobachtet. Dabei geht es aber nicht nur darum, welche Kennzahlen du als Blogger als wichtig erachtest, sondern auch, welche für Unternehmen und potentielle Kooperationspartner interessant sind. Auf Basis dieser Kennzahlen entscheiden Unternehmen meistens auch, ob sie mit dir zusammenarbeiten wollen und ob letztendlich eine Kooperation zustande kommt. Am besten legst du dir eine also eigene Strategie zur Messung deiner KPIs zurecht. Wir haben hier ein Blogkennzahlen Glossar für dich zusammengestellt, mit Kennzahlen rund um deinen Blog.

Analytic KPIs

Page Views / Page Impressions

Sobald ein User auf deinen Blog kommt, durchsucht er ein paar Seiten deines Blogs. Durchschnittlich betrachten Besucher pro Besuch 2 – 3 Seiten deines Blog. Jede einzelne Seite, die ein User auf deinem Blog besucht, wird als Page View gezählt.

Falls du es noch nicht wusstest – Page Views und Page Impressions sind das selbe 😉

Visits 

Die Visits auf deinem Blog sind für deine Arbeit als Blogger besonders relevant. Sie geben an, wieviele Besuche dein Blog insgesamt hat. Dabei ist es ganz egal, wie häufig eine Person auf deiner Website war – jeder Besuch wird gezählt.

(Unique) Visitors

Die Zahl der Unique Visitors hingegen gibt an, wieviele Besucher das erste mal auf deinen Blog kommen. Diese Zahl kann dir Aufschluss darüber geben, wie viele Personen das erste Mal auf deinen Blog kommen im Vergleich zur Gesamtzahl deiner Visits. Wieviel % deiner Visits sind Besucher, die das erste mal auf deinem Blog? Wie hoch ist die Wiederkehrrate der User auf deinen Blog?

 

Blog Leads

Obwohl der Traffic eine weit verbreitete Kennzahl unter Bloggern ist, so ist auch die Anzahl der Blog Leads ein entscheidender Faktor für den Erfolg deines Blogs. Diese Kennzahl ist besonders im Online Marketing hoch angesehen, doch auch immer mehr Blogger erkennen die Bedeutung der Blog Leads. Ein Blog Lead ist der Erstkontakt zwischen potentiellen Lesern und dem Blog, bei dem der Leser Informationen zu seinen Kontaktdaten an den Blogger weitergibt. Um diese Leads zu erhöhen, ist es wichtig, dem User auf deinem Blog öfters die Möglichkeit zu geben, seine Daten zu hinterlassen. Egal, ob durch eine Newsletter-Anmeldung, ein Gewinnspiel usw.

Durch die Beobachtung dieser Blog-Leads kannst du erkennen, wie gut sich dein Content eignet, um Leads zu generieren. Wer hier noch weiter in die Tiefe gehen möchte, kann sich auch ansehen, welche seiner Beiträge zu den Top Leads geführt haben. Wenn du deine gesamten Leads auf die einzelnen Blogposts herunterbrichst und dir anschaust, welcher Content am häufigsten zu Leads führt, siehst du sofort, welche Inhalte am besten zur Lead Generierung geeignet sind.

Tipp: Diese Leads können auch durch die Überarbeitung und Verbreitung von älteren Beiträgen gesteigert werden. Das liegt vor allem daran, dass ältere Beiträge von den Lesern meist durch organische Suche gefunden werden. 

Sitzung

Die Sitzung eines User auf deinem Blog ist die Summer der Interakation, die während eines Besuchs auf deinem Blog getätigt werden. Eine einzige Sitzung kann also mehrere Tätigkeiten, wie z.B. die Anmeldung zu Newsletter, das Lesen eines Beitrags, das Ausfüllen eines Kontaktformulars und das Kaufen eines Produkts aus deinem Onlineshop beinhalten. Das heißt aber auch, dass ein einzelner Besucher mehrere Sitzungen generieren kann, wenn er an einem Tag öfter deinen Blog besucht.

Sitzungsdauer

Die sogenannte „Sitzungsdauer“ zeigt dir, wie lange Fans durchschnittlich auf deinem Blog verweilen. Das gilt sowohl für deine gesamte Website, aber auch für einzelne Seiten oder Beiträge. Das zeigt dir an, ob die Besucher deiner Seite deinen Inhalt auch wirklich lesen, auf welchen Seiten die besonders lange verweilen und von welchen sie gleich wieder weggehen. Das hilft dir, die Interessen deiner Leserschaft besser kennenzulernen.

Absprung-Rate

Diese Zahl ist besonders wichtig, um eine reale Besucherzahl deiner Seite zu bekommen. Die Absprung-Rate gibt an, wieviele deiner Seitenbesucher nur eine einzige Seite auf deinem Blog besuchen oder nur eine kurze Zeit auf deinem Blog verweilen, bevor sie von der Suche wieder „abspringen“. Zu diesen Abspringern zählen auch Personen, die nur 5 – 10 Sekunden auf deinem Blog verweilen, bevor sie ihn wieder verlassen. Laut Google Analytics ergibt sich die Absprungrate aus den Besuchen einer einzigen Seite geteilt durch die Anzahl aller Sitzungen.

Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate (meist als CTR abgekürzt) ist jene Blogkennzahl, die angibt, wie oft auf Werbebanner und Sponsored Posts geklickt wurde, im Vergleich zu den gesamten Page Views. Die sogenannte CTR (wird immer in % angegeben) ist ein KPI, der Aufschluss über das Verhältnis, wie oft ein Werbebanner angeklickt wurde und wie oft er angesehen wurde, gibt. Die Anzahl, wie oft der Werbebanner auf deinem Blog gesehen wurde, wird durch die Kennzahl der Add-Impressions aufgezeigt. Wie oft der Werbebanner dann letztendlich angeklickt wurde, zeigt die Click-Rate der Ad auf.

Conversion Rate

Die Conversion Rate deines Blogs gibt an, wieviele deiner Blog-Besucher du zum aktiven Setzen einer bestimmten Aktion konvertieren konntest. Das ist meistens die Newsletter-Anmeldung, die Inskription in deine Datenbank, die Teilnahme an einem Gewinnspiel, der Download eines Files oder auch der Kauf eines Produkts sein. Durch die Analyse der Conversion Rate kannst du erkennen, welche Wirkungen und Zusammenhänge dazu geführt haben, dass diese Aktion getätigt wurde. Durch diesen KPI kannst du die Beziehung zwischen Traffic, Lead und Leser verstehen. Das kann dir dabei helfen, herauszufinden, auf welche Themen du dich konzentrieren solltest, um deinen Blog zu verbessern.

weitere Blogkennzahlen

Share-Rate

Wie oft wurde dein Beitrag auf den Social Media Seiten von anderen Usern geteilt? Den optimalen call-to-action dafür setzt du, indem du unter jeden deiner Blogbeiträge einen einen Button mit „Hier teilen“ für jedes Soziale Netzwerk einrichtest. So kannst du deine Leser dazu animieren, deine Beiträge zu teilen.

Durchschnittliche Kommentare

Ein wesentlicher Bestandteil deines Erfolgs ist die Interaktionsrate auf deinem Blog. Diese misst du mit den durchschnittlichen Kommentaren zu deinen Blogbeiträgen.

Tipp: Solltest du z.B. auf WordPress eingestellt haben, dass du Kommentare bevor sie auf deinem Blog gezeigt werden, genehmigt werden müssen, vergiss nicht, das zeitnah (am besten innerhalb von 24h) zu tun. Anschließend solltest du natürlich auch auf die Kommentare antworten. So kannst du die Interkationsrate auf deinem Blog und langfristig auch die Anzahl der Kommentare erhöhen. 

E-Mail Subscriber 

Ein weiterer essentieller KPI ist die Anzahl deiner Newsletter Subscriber. Dieser gibt an, wieviele Personen sich insgesamt zu deinem Newsletter angemeldet haben. Daneben gibt es für deinen Blog-Newsletter aber noch viele weitere spannende Kennzahlen, wie die Wachstumsrate, die Klick-Rate, die Öffnungs-Rate, die Abmeldungszahlen und vieles mehr.

Übrigens: Hier kannst du dich zu unserem August Academy Newsletter anmelden. Auch wir freuen uns über neue Subscriber 😉 

Post-Shares

Neben der Share Rate von deinen Followern ist auch die Anzahl deiner eigenen Post-Shares eine wichtige Kennzahl. Sie zeigt dir, wie häufig du einen bestimmten Beitrag in deinen eigenen Sozialen Netzwerken geteilt hast. Diese Share-Kennzahl kannst du dann auch wieder herunterbrechen auf die einzelnen Social Media Kanäle. Wie oft hast du deinen letzten Beitrag auf Facebook geteilt? Wie häufig auf Pinterest? Solltest du öfter etwas auf Instagram teilen?

Die erfolgreichsten Beiträge 

Als letztes haben wir hier noch die Messung der erfolgreichsten Beiträge auf deinem Blog. Das unterstützt dich, zu erkennen, welche Themen besonders gut bei deiner Zielgruppe ankommen und mit welchem Content zu viele Personen auf deinen Blog bringt. So kannst du auch Unternehmen zeigen, welche Themen bei dir besonders gut ranken.

Die wichtigsten Informationen für Unternehmen fasst du am besten gesammelt in einem Mediakit zusammen, welches du Unternehmen bei Kooperationsanfragen zur Verfügung stellen kannst. Dabei kannst du selbst entscheiden, ob es direkt als Download auf deinem Blog anbietest oder ob du das Mediakit erst nach Anfragen weiterleitest.

Noch Fragen? 

Einfach kommentieren!

Nach unserem allgemeinen Blogpost rund um das Thema Blogkennzahlen wollen wir nun etwas mehr in die Tiefe gehen. Viele Blogger stellen sich immer noch die Frage, für was sie denn überhaupt Blogkennzahlen brauchen? Doch wer sich einmal mit seinen Kennzahlen beschäftigt hat, erkennt schon bald den Mehrwert, welche diese für den eigenen Erfolg bieten. Wir haben hier 5 Gründe für dich gesammelt, warum du dich unbedingt mit den Kennzahlen deines Blogs auseinandersetzen solltest.

Analyse deines Blogs

Einer der wichtigsten Gründe, warum du dich mit deinen Blogkennzahlen beschäftigen solltest, ist die Analyse deines Blogs. Dafür kannst z.B.  Google Analytics nutzen. Neben einem allgemeinen Überblick kannst du auch die Entwicklungen auf deinem Blog in einem bestimmten Zeitraum messen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit der spezifischen Analyse einzelner Beiträge und Postings. Google Analytics bereitet dir alle deine Informationen rund um deine Kennzahlen auf. Außerdem bietet das Tools auch noch weitere Analysemöglichkeiten deiner Inhalte und deiner Leser: Wer sind sie? Wo kommen sie her? Was für Interessen haben sie? Durch diese demographischen und soziografischen Kennzahlen kannst du deine Zielgruppe besser kennenlernen und die Qualität deines Contents analysieren. Welche Inhalte sind für meine Leser besonders interessant bzw. was für Themen sorgen dafür, dass die Leser länger auf deinem Blog verweilen und auch wiederkommen?

 

Ziele Setzen

Bei jedem Projekt steckt man sich irgendwelche Ziele. Egal ob monetäre und nicht-monetäre Ziele, auch der Start und die Betreibung eines eigenes Blogs sind für jeden Blogger mit Zielen verbunden. Will ich in einem Jahr 500 Leser mehr auf meinem Blog haben? Möchte ich in den nächsten 6 Monaten meine Leserschaft auch international erweitern? Wenn du also das Projekt „Blog“ startest, solltest du dir als aller erstes Gedanken über deine Ziele machen. Formuliere diese für dich aus und schreibe sie irgendwo nieder, damit du nach Ablauf der Zeit überprüfen kannst, ob du sie auch erreicht hast. Eine Möglichkeit, deine Ziele zu formulieren, ist die SMART-Methode.

Wenn du also deine Ziele richtig formuliert hast, sind diese im Optimalfall auch messbar. Und diese Messung funktioniert am besten mit vorher festgesetzten Blogkennzahlen. (welche es da alle gibt, das erfährst du in einem unserer nächsten Blogposts) Diese Kennzahlen machen es dir möglich, die Erreichung deiner Ziele zu messen und auch zu analysieren. Du hast nicht genug Leser auf deinen Blog gebracht? Vielleicht fehlt dir die passende SEO, um von deiner Zielgruppe gefunden zu werden?  Analysiere, was dazu geführt hat und baue diese Erfolge weiter aus. Wenn du vorab deine Kennzahlen genau definierst und festlegst, kannst du diese dann einfach miteinander vergleichen und siehst sofort, was auf deinem Blog gut funktioniert und auch, was du noch besser machen könntest.

Hier ein Beispiel für ein Smartes Ziel für deinen Blog: Ich möchte auf meinem Blog die monatliche Leserzahl aus Deutschland bis 31. Dezember 2017 um 5 % steigern. Das Ziel ist spezifisch auf eine bestimmte Zielgruppe deines Blogs ausgerichtet, ist durch die Anzahl deiner Leser messbar, das Ziel ist auf jeden Fall akzeptabel (hier ist wichtig, dass dieses Ziel auf keinen Fall in Konkurrenz mit anderen deiner Blogziele steht), die Erreichung der 5 % ist absolut realistisch und mit dem festgesetzten Datum ist das Ziel klar terminiert.

 

Selbstreflexion & Verbesserung

Egal ob du Google Analytics oder ein anderes Tool nutzt: Wenn du dich für ein Tool entschieden hast, solltest du längere Zeit dabei bleiben. So kannst du deine Kennzahlen nämlich über einen längeren Zeitraum messen und im Anschluss (z.B jedes Quartal) vergleichen. Da reicht es aber nicht, die Kennzahlen einfach nur gegenüberzustellen. Um aus der Entwicklung deiner Blogkennzahlen zu lernen, musst du diese auch auswerten und interpretieren. Das ist oft gar nicht zu einfach, da man häufig überhaupt nicht weiß, wie es zu einer bestimmten Entwicklung gekommen ist. Wieso hat dieser Beitrag mehr Leser als der andere? Wieso habe ich so viele Leser aus Deutschland? Doch je öfter man sich mit seinen eigenen Kennzahlen beschäftigt, umso leichter und eindeutiger wird auch die Interpretation. Die gesammelten Informationen und das Wissen kannst du zur Selbstreflexion und anschließend auch zur Verbesserung deines Blogs nutzen. Neben der Leserzahl gibt es hier noch weitere Kennzahlen, beispielsweise die Engagement-Rate oder die Wastums-Rate, die zur Selbstreflexion beitragen können.

 

 

Information an Unternehmen – Der erste Schritt zur Kooperation

Diese Analyse deines Blogs dient mehr deiner eigenen Nutzung. Doch auch für Unternehmen sind die Kennzahlen rund um deinen Blog wesentlich, wenn es um die Zusammenarbeit in Form einer Kooperation geht. Durch eine detaillierte Aufbereitung und Analyse deiner Kennzahlen bietest du Unternehmen eine Informationsgrundlage, die ihnen bei ihrer Entscheidung helfen kann. Sie wissen so, wer deine Leser sind, was sie interessiert, was auf deinem Blog gut funktioniert, welche Bereiche dein Blog anspricht und wo sich auf deinem Blog am besten positionieren. So können sie entscheiden, ob ihr Produkt / ihre Marke zu deinem Blog, deinen Inhalten und deiner Zielgruppe passt.

Deine Kennzahlen dienen aber nicht nur zu reinen Information an Unternehmen über deine Leistungen, sondern können auch zur Eigenwerbung verwendet werden. Wenn du dich intensiv mit deinem Blog und den dazugehörigen Kennzahlen beschäftigst, kannst du dich und dein Business bei Unternehmen viel besser vermarkten, als wenn du nur vage Vermutung über deine Blogkennzahlen angeben kannst. Sowas hilft Unternehmen, dich und deinen Blog besser kennen zu lernen. Auch bei der Angebotserstellung und Preissetzung kann dich die Analyse deiner Kennzahlen unterstützen. Durch Kennzahlen weißt du, welche Bereiche/Themen deines Blogs erfolgreicher sind als andere und diese dienen so auch als Rahmenordnung für deine persönliche Preissetzung. All diese Informationen, die vor allem für Unternehmen interessant sind, verpackst du am besten anschließend noch in ein ansprechendes Mediakit.

 

Blog Reporting / Measurement

Ein weiterer Grund, warum du dich unbedingt mit deinen Blogkennzahlen beschäftigen solltest, ist die Möglichkeit des Reportings. Du kannst deine Kennzahlen nutzen, um den Erfolg nach abgeschlossenen Projekten zu messen und auch zu belegen. Das ist vor allem bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen sehr wichtig. Wenn sie eine Kooperation mit dir eingehen, möchten sie anschließend natürlich auch eine Messung des Erfolgs. Unternehmen / Marken sehen, welchen Output die Zusammenarbeit mit dir gebracht hat und welchen Mehrwert dies für sie bringt. Wenn du ein Marke z.B. in deinem Newsletter erwähnst, sollte man dem Unternehmen mitteilen können, wie viele Personen den NL geöffnet haben und wieviele auf den Link zur Website der Marke geklickt haben. Du hast einen Blogpost über ein bestimmtes Produkt verfasst? Lass die Marke wissen, wie viele Views der Beitrag hatte, wieviele Kommentare es zu dem Beitrag gab und wielange die durchschnittliche Sitzungsdauer des Beitrags war?

In den kommenden Wochen wird es übrigens noch viele weitere spannende Blogposts rund um das Thema Blogkennzahlen geben. Unter anderen auch ein Überblick die verschiedenen Social Media Kennzahlen und ein tolles Glossar rund um alle relevanten und wichtigen Blogkennzahlen, die du kennen solltest. Du hast Fragen zu den Blogkennzahlen? Dann melde dich einfach bei uns per E-Mail.

 

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