Klassische Werbung im TV und Plakate reichen schon längst nicht mehr aus. Und auch Banner und Sponsored Posts genügen nicht mehr, um eine Zielgruppe zu erreichen und ein Produkt zu vermarkten. Ein neue Möglichkeit der Vermarktung sind die sogenannten Online Influencer.

Wie das am Besten geht und worauf man dabei achten sollte, darum geht’s in unserem heutigen AUGUST Blogpost.

Doch was ist ein Influential Blogger überhaupt? Dieser ist eine Art Online Influencer, der mit seinem Blog auf unterschiedlichen Kanälen, wie zum Beispiel Youtube, Instagram oder Facebook vertreten ist. Sie zeichnen sich durch eine hohe Anzahl an aktiven Followern aus und haben somit auch ein große Reichweite innerhalb ihrer Zielgruppe. Wie der Name schon sagt, beeinflussen sie durch ihre Blogbeiträge und Posts ihre Leser bei Entscheidungen.

Dahinter steht eine große Chance, potentielle Kunden ohne klassische Werbung zu erreichen. Doch nicht nur Luxus-Labels und große Einkaufsketten können mit Bloggern zusammenarbeiten. Auch für kleine Marken und Geschäfte gibt es die Möglichkeit mit Online Influencern zu kooperieren. Obwohl diese Form des Marketings vor allem in der Fashionbranche weit verbreitet ist, entdecken auch immer mehr andere Unternehmen aus anderen Bereichen diese Sparte für sich. Zum Beispiel Pflegeprodukte, Interior und Reiseanbieter.

Es gibt jedoch einige Dinge, auf die man unbedingt achten sollte, bevor man an eine Kooperation mit einem Influential Blogger denkt:

Die Zielgruppe muss passen

Hat der Blogger die richtige Zielgruppe für meine Produkte? Passen unsere Zielgruppen zusammen? Erreicht der Blogger auch die von mir gewünschten Personen?

Das sind Fragen, die sich jeder stellen sollte, bevor er sich für eine Kooperation mit einem Blogger entschließt. Dabei hilft es, sich anzusehen, welche anderen Produkte oder Marken der Influencer noch promotet. Das Unternehmen kann schon mal das Interesse des Bloggers an einer Zusammenarbeit abgeschätzt werden, und auch ob dessen Blog der richtigen Produktrichtung entspricht.

Vorab muss ein genaues Ziel definiert werden

Vor einer Zusammenarbeit oder Kooperation muss unbedingt ein genaues Ziel definiert werden, damit der Blogger sieht, was von ihm erwartet wird. Das Unternehmen kann anschließend den Erfolg der Zusammenarbeit messen und bei anschließend über weitere Kooperationen verhandeln.

Man braucht eine konkrete & kreative Idee

Je weniger sich der Influencer selbst überlegen muss, umso besser. Als Auftraggeber sollte man einen klaren Plan von dem haben, wie die Kooperation aussehen soll. Wieviele Posts wollen wir? Welchen Text soll der Blogger unter die Instagram – Fotos stellen? Welches Gefühl sollen die Bilder vermitteln? Wenn es bereits eine kreative Idee gibt, weiß der Blogger, wonach er sich richten soll und er bekommt ein klares Bild von dem Auftrag.

 

Wir stellen euch nun kurz die 4 häufigsten Arten vor, wie Blogger Produkte und Marken promoten und worauf man dabei als Unternehmen achten sollte.

Klassischer Blogpost:

Eine Möglichkeit für einen Blogger ein Produkt zu promoten, ist ein klassischer Blogpost. Dieser wird auf dem Blog veröffentlicht und anschließend auf den diversen sozialen Netzwerken geteilt. Unternehmen können diesen Content nutzen und auch ihre eigenen Kanäle damit bespielen und ihr bereits vorhandenes Netzwerk zu erreichen.

Online – Video:

Für Blogger, die einen YouTube Kanal haben, gibt es auch die Option Videos über ein oder mehrere Produkte zu veröffentlichen. Auch auf den meisten Blogs können die Influencer Videos hochladen. Da in einem Video meist mehrere Produkte vorgestellt werden, sollten dafür die besten und auffälligsten Produkte einer Marke an den Blogger geschickt werden, um sich von den anderen abzuheben und herauszustechen.

Look – Book:

Natürlich kennen die meisten diese Look – Books aus der Fashion Branche. Aber im Prinzip kann man solche Look Books auch mit vielen anderen Produkten machen. Dabei werden mehrere Fotos mit unterschiedlichen Produkten einer Marke gemacht und diese in einem Buch zusammengefügt. Da dies eine größere Form der Zusammenarbeit erfordert, stärkt das auch die Beziehung zwischen dem Blogger und dem Unternehmen.

Exklusive Events:

Wer freut sich nicht über eine persönlichen Einladung zu einem exklusiven Event? Auch Blogger werden gerne eingeladen. Egal ob zu Pre-Shopping Events, Produktvorstellungen oder Presseterminen für Blogger. Von diesen Veranstaltungen werden dann Fotos und Videos gemacht und auf den privaten Kanälen der Blogger verbreitet. Dies führt wieder zu mehr Reichweite und lässt die Bekanntheit einer Marke wachsen.

Egal für welche Art der Zusammenarbeit man sich als Unternehmen entscheidet, wichtig ist, vorab ein klares Ziel zu haben und seine Zielgruppe zu kennen. Somit können die optimalen Blogger ausgewählt und eine zielgruppenorientierte Promotionkooperation geplant werden.

 

Noch Fragen, auf der Suche nach Hilfe bei der Wahl der richtigen Influencer oder jemanden der ein gutes digitale Konzept erstellt?  Wir übernehmen das gerne! Einfach per E-mail an office@august.at wenden.

 

Beim Influencer Marketing  oder Blogger Relations geht es oft um die Frage, wie ein Meinungsbildner eine Marke oder Produkt in seine Medien einbinden kann. Eine sehr beliebte Art der bezahlten Werbung ist der „Sponsored Post“. Dieser kann verschiedene Formen haben: So gibt es Sponsored Posts auf Blogs, aber auch in den diversen sozialen Netzwerken.

Was ist ein Sponsored Post genau?

Als Sponsored Post werden bezahlte Beträge bezeichnet die auf Blogs, Instagram, Facebook, YouTube (Video)- & Co. platziert werden. Dabei werden Produkte und Dienstleistungen vom Influencer getestet oder vorgestellt. Wichtig ist dabei, dass die Vorstellung authentisch wirkt – also Inhalte entstehen, die von der Zielgruppe nicht als werblich erlebt werden, sondern die tatsächliche Meinung des Bloggers widerspiegeln.

Aus was besteht ein Sponsored Post?

Je nachdem um welches Medium es sich handelt, gibt es hier unterschiedliche Parameter. Klassich für ein Sponsored Blogpost sind z.B.

– ein Text
– Fotos
– ein „no follow“ Link
– eine Kennzeichnung „sponsored“

Je nach Ziel und Influencer ist die Menge der Texte und Fotos ganz unterschiedlich. Wichtig ist allerdings, dass alle bezahlten Beiträge auch als solches gekennzeichnet werden – für Sie und für den Blogger. Ob der Artikel selbst geschrieben wird oder zur Verfügung gestellt wird, steht jedem offen. Bei persönlichen Posts ist es allerdings üblich, dass die Artikel auch vom Blogger selbst geschrieben werden.

Kennzeichnen warum?

Egal wie nun die Rechtslage aussieht– ob es als Schleichwerbung tituliert wird oder noch im „Graubereich“ liegt. Grundsätzlich sollten Sie die Kennzeichnung und das „no-follow“ für Ihren wichtigsten Partner, Google, machen. Von Abstrafen durch Google hört man nicht oft, aber sie kommen häufiger vor als man denkt. Und, auf der wichtigsten Suchmaschine der Welt für eine Zeit nicht auffindbar zu sein, ist nicht spaßig.
Ein zweiter Grund ist die Transparenz des Influencers gegenüber seinen Lesern. Wenn Sie bezahlte Beiträge ohne Kennzeichnung einfordern – wird das nicht nur in der Blogosphäre diskutiert (oder auf der Website Gründerszene ), sondern auch bei den Lesern. Damit hat sich auch schon der eine oder andere Influencer selbst geschadet.

Sponsored Post und die Kosten

Das ist die Frage aller Fragen. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Blogger gibt es in diesem Bereich keinen wirklichen Richtwert. Die Kosten können recht unterschiedlich sein, wobei es vor allem von der Reichweite und dem Bekanntheitsgrad des Blogs abhängt. Daher ist die Spanne von 100 bis mehreren Tausend Euro –nach oben offen. Je nachdem welchen Schwerpunkt man hat (-ob Blogartikel oder Social Media Post) geht es auch um die Frage, wie oft jemand über das Unternehmen schreiben soll und in welchem Zusammenhang.
Grundsätzlich können die Kosten eines Sponsored Posts aus folgenden Parametern bestehen:

  • Anzahl der Unique Visitors
  • Bekanntheitsgrad des Blogs
  • Follower auf Instagram
  • Fans auf Facebook
  • Online-Dauer des Artikels
  • Zeitaufwand für Artikelerstellung (Stundensatz)
  • Provisionssatz der Vermittlungsagentur (wenn die Influencer sich exklusiv vermarkten lassen)
  • Zeitraum in dem der Post online bleiben soll

Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, erfahren Sie direkt beim Blogger. Jeder hat seine Preise – so wie jeder Dienstleister/jedesMedium auch.

Sponsored Post & Erfolg

Eine Frage, die mir oft gestellt wird ist, ob ein Sponsored Post und dessen Erfolg denn auch gemessen werden kann. Ja, es kann gemessen werden. Wobei das nicht ganz so einfach ist. Geht es um die Quantität, so kann man z.B. die Seiten und Links tracken die eingesetzt wurden, die Hashtags monitoren, usw. Anhand der angefragten Blog-Kennzahlen kann man danach sehen, wie gut das funktioniert hat. Genauso funktioniert es mit den Social Media Posts, zu denen man z.B. sehen kann wie hoch die Interaktionsrate war. Qualitativ kann man natürlich die quantitative Reichweite auch heranziehen. Wichtig ist es, dazu im Vorfeld die Kennzahlen zu definieren und damit den Erfolg überhaupt erst messbar zu machen.

 

 

Eine Kooperationsmöglichkeit mit Blogs, die nicht so häufig wie „Sponsored Posts“ eingegangen wird, ist das Blog Sponsoring. Dabei ist dies eine sehr gute Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum auf einem Blog präsent zu sein. So kann man als Unternehmen, die Zielgruppe besser erreichen ohne, dass man selbst einen Blog erstellen muss, oder erweitert die eigene Blog-Zielgruppe, indem man mit einem bekannten Blog kooperiert. Und das nicht nur durch einen einmaligen „Sponsored Post“, sondern durch eine längerfristige Sponsoring-Vereinbarung.

Was bedeutet Blog Sponsoring genau?

Mit einem Blog Sponsoring sichert man sich über einen bestimmten Zeitraum, ab drei Monaten bis zu einem Jahr, (zu längeren Sponsorings würde ich nicht raten) die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Blog. Das ist sinnvoll, wenn man einen passenden Blog gefunden hat, mit dem man langfristig zusammenarbeiten möchte. Ziel ist es, gemeinsam die Marketing- und Kommunikationsanstrengungen zu unterstützen. Dabei können Sach-, Dienst- oder auch Geldleistungen fließen. Meistens ist es eine Kombination dieser Leistungen die man vereinbart, um das Ziel zu erreichen.

Wie kann ein Blog-Sponsoring aussehen?

Grundsätzlich sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Folgende Arten des Blog-Sponsorings sind aber häufig:

  • „Powered by“
    Während der Laufzeit wird im Untertitel oder auch im Footer des Blogs ein „Powered by“, mit dem Firmenwortlaut oder dem Logo des Sponsors angebracht. Optional bringt der Sponsor auch einen Link zu dem gesponserten Blog auf seiner Webseite.
  • Bannerwerbung
    Auf dem Blog werden Bannerplätze ausschließlich für den Sponsor zur Verfügung gestellt. Dabei wird genau definiert, welche Größe und welche Platzierung diese Bannerwerbung erhalten soll.
  • Sponsored Posts/Gastbeiträge
    Eine bestimmte Anzahl an Artikel oder Gastbeiträgen werden für die Publizierung auf dem Blog, während der Sponsoring-Zeit vereinbart. Wichtig dabei ist, dass die Authentizität des Blogs gewahrt bleibt.
  • Integration in den Newsletter
    Blog und/oder Sponsor integrieren den Kooperationspartner in den eigenen Newsletter.
  • Gewinnspiele
    Blog und/oder Sponsor unterstützen sich gegenseitig bei der Abwicklung und Bekanntmachung von Gewinnspielen.
  • Integration in PR- Kommunikation
    Beide Kooperationspartner integrieren den jeweils anderen in die PR-Kommunikation bei vereinbarten Themen.
  • Landing Page
    Auf dem Blog wird eine eigene Landing Page für den Sponsor kreiert. Dort werden zielgruppen-relevante Inhalte, in Absprache mit dem Blogbetreiber, publiziert.
  • Social Media
    Gegenseitige Verlinkungen und Shares von Posts auf Sozialen Netzwerken werden vereinbart.

Auf was sollte geachtet werden?

Leistungen und Gegenleistungen sollten dabei genau definiert, und vertraglich abgesichert werden. Vor allem sollten auch die Rahmenbedingungen abgesteckt und geklärt werden, wer als weiterer Partner während dieses Zeitraumes auf dem Blog präsentiert werden darf. Darf der Blog weitere „Sponsored Posts“ für die Konkurrenz annehmen? Wie sieht es mit redaktionellen Beiträgen aus?
Wichtig ist, dass man als Sponsor immer bedenkt, dass die Authentizität des Blogs gewahrt werden muss. Der Grund, warum man ein solches Sponsoring anstrebt, sollte auch nach der Vereinbarung weiter bestehen bleiben. Wenn also auf dem Blog wöchentlich ein kostenloser Post über Naturprodukte erscheint, und der Blogger in diesem auch Produkte der Konkurrenz testet, sollte das auch erlaubt sein. Nur so bleibt auch der Mensch hinter dem Blog für die Leser interessant, und damit die Zielgruppe des Unternehmens bestehen.

Regionen und touristische Betriebe haben in den letzten Jahren immer mehr auf Bloggerreisen zurückgegriffen. Von organisierten Blogger-Tagen mit einem individuelle gestalteten Programm bis hin zur Einzelrecherchen in denen Blogger alleine anreisen, ist dabei alles möglich. Ein absolutes Plus dieser Art der Zusammenarbeit ist, dass die Influencer so Region und Betrieb selbst kennenlernen können und es besser für ihre Follower kommunizieren können.

Während bei deklarierten Bloggerreisen die Reise vom Veranstalter angebahnt wird, kommt die Anfrage nach einer Einzelrecherche meistens vom Blogger selbst. Eine Alternative dazu ist gezielt Blogger einzuladen – etwas das ich meinen Kunden nach einer genauen Auswahl passender Blogger empfehle.

Die richtigen Blogger finden

Wichtig bei dieser Form der Zusammenarbeit ist es vor allem die passenden Blogger & Influencer ausfindig zu machen. Dabei geht es um Sprache, Authentizität, Zielgruppe, Fotos, usw. Es gibt selbst in Österreich 1000de Influencer (Blogger, Instagrammer, Youtuber & Co) die man genauer unter die Lupe nehmen sollte. Nicht immer ist der größte Blogger auch der passende Blogger. Wer z.B. ein Yoga-Retreat bekannter machen möchte, sollte keinen Influencer auswählen der dezidiert keinen Sport jeglicher Art macht.

Planung ist die halbe Miete

Wichtig ist auch vor der Planung genau zu definieren mit welchem Output man rechnet: Möchte man einen Blogpost, Social Media-Aktivität mit einem bestimmten Hashtag, ein Gewinnspiel, etc. Je nachdem welches Ziel man mit der Bloggerreise erreichen möchte, sollte man auch klar mit dem Blogger kommunizieren was man von der Reise für seinen Betrieb oder Region erwartet.

Bezahlung

Zum Unterschied zu Journalisten haben Blogger ihr eigenes Medium. Während der Journalist von einer Zeitschrift oder Zeitung für seine Arbeit bezahlt wird, wird ein Blogger von seinem Kooperationspartner bezahlt. Bei Bloggerreisen kann das sehr unterschiedlich aussehen. Viele verlangen ein Honorar für die Artikel und Social Media Aktivität bei der Bloggerreisen oder haben Tagesgagen für bestimmte Arbeiten. Dabei werden die Honorare bei Reisen oft attraktiver gestaltet, da die Anreise, Unterkunft, Programm und Verköstigung inkludiert ist. Andere lassen sich die Reise nicht direkt zahlen, sondern suchen sich einen Kooperationspartner – oft sind es Tech- oder Modeunternehmen – dessen Materialien während der Reise entstehen und verlangen dann der Region oder dem Betrieb kein oder nur ein sehr geringes Honorar. Wiederum andere verlangen kein Honorar. Mit einem Budget sollte man aber auf jeden Fall rechnen vor allem dann wenn man mit etablierten Bloggern arbeitet.

Tipps zur Anreise & Programm

Die Anreise sollte in der Einladung inkludiert sein. Oftmals werden Blogger eingeladen, aber die Anreise nicht bezahlt – die Folge ist oft , dass nicht alle Blogger auch die Reise antreten.
Zum Unterschied von Journalisten die (meistens) ihre Arbeiten erst am Abend oder gar nach der Reise schreiben, sind Blogger während der Reise ständig am posten und schreiben. Es empfiehlt sich das Programm nicht zu knapp zu machen und Zeit zu lassen um auf Instagram Fotos zu posten oder auch einen Artikel zu schreiben. Und nicht wundern, wenn nach einem Highlight alle in die Smartphones starren und herumdrücken: Das ist nicht unhöflich, sondern da wird gearbeitet 😉

 

Noch Fragen rund um Bloggerreisen? Einfach kommentieren!

Als Bloggerin werde ich sehr häufig zu Blogger Events eingeladen – die Ziele dieser Events sind sehr unterschiedlich. Während die einen neben Journalisten auch Blogger einladen um ihnen Unternehmen und Produkte vorzustellen, erstellen andere reine Events für Influencer und versuchen so, Beziehungen aufzubauen. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass im ersten Beispiel meistens die allgemein bekannten Blogger eingeladen werden und im zweiten Fall die Auswahl der eingeladenen Influencer sehr selektiv durchgeführt wird. Nicht jeder Blog passt zu jedem Produkt und auch nicht jeder Blog hat zu bestimmten Themen die gewünschte Reichweite und Leserschaft. Die selektive und kritische Auswahl der Blogger führt dazu, das Blogger Events eine immer höhere Effektivität erzielen, da die ausgewählten Influencer und deren Follower optimal zum Produkt und zur Zielgruppe der Marke passen.

Vor allem bei Blogger Events im kleinen Rahmen ist es wichtig die passenden Blogs genau auszusuchen. Dazu gehört eine fundierte Recherche – von wem wird der Blog gelesen und wird die Meinung des Blogger als wichtig und relevant eingestuft? Wenn ein großer Modekonzern, der in Asien produziert, einen nachhaltig lebenden Blogger einlädt, dann wurde eindeutig etwas falsch gemacht.

Ein Modeunternehmen würde von sich aus nie einer 35-jährigen Frau eine Einladung zu einem Baby-Tag schicken, weil man annimmt, dass jemand mit 35 ein Kind haben muss. Laden Sie keine Blogger zu Themen ein, wo Sie sich nicht zu 100% Prozent sicher sind, dass Blogger und Thema wirklich zueinander passen. Vergewissern Sie sich und lesen Sie nach.

Je nachdem welche Ziele und welchen Output man mit dem Event erreichen möchte, sollten auch Design und Gestaltung der Veranstaltung gewählt werden. Eine Einladung zu einem Event ist genauso wie bei Journalisten keine Garantie dafür, dass ein Blogger zwei bis vier Stunden für einen Blogpost investiert. Viele Blogger posten ihren Alltag jedoch auf sozialen Netzwerken wie Instagram oder Snapchat – vor allem jene aus dem Lifestyle-Bereich. So hat man die Chance, kurz auf den sozialen Netzwerken der Influencer zu erscheinen.

Kurzum – wenn das Ziel nur Aufmerksamkeit ist, dann werden Sie es unter Umständen auch erreichen. Wenn nicht, sollten Sie sich rund um die Veranstaltung eine Strategie überlegen wie Sie Ihre Ziele erreichen wollen und können. Eine Möglichkeit mit Sicherheit einen Blogpost über das Event oder das vorgestellte Produkt zu bekommen, ist bei dem jeweiligen Blog ein Advertorial zu buchen oder eine andere Kooperationsform im Rahmen einer Kampagne durchzuführen. Hier gibt es keine Grenzen.

Blogger Events sind nicht bei jedem Ziel die richtige Lösung. Je nachdem in welchem Bereich eines Unternehmens Blogger Relations oder Influencer Marketing angesiedelt sind, sollte entschieden werden, ob ein Event eine zielführende Maßnahme ist oder ob das Budget in eine andere Marketing – Maßnahme investiert werden sollte.

Die Zusammenarbeit mit Influencern bzw. Bloggern kann sehr unterschiedlich gestaltet werden. Je nachdem, welche Marketingziele man mit Blogger Relations erreichen und unterstützen möchte, kann man mit Influencern unterschiedliche Projekte erarbeiten, um das Optimale durch die Zusammenarbeit zu erreichen.
Am effektivsten ist oftmals eine Kombination aus verschiedenen Formen – so kann man am meisten aus den Influencer Relations machen. Wer nur einen Blog Post oder nur einen Social Post bei einem Influencer bucht, nutzt seine Möglichkeiten oftmals nicht genügend und ausreichend aus, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich zu bewerten und muss auch mit den Marketingzielen abgeglichen werden. Sicher ist, dass nicht alle Arten von Kooperationen auch zum gewünschten Ergebnis führen.

Neben der Frage, ob man den passenden Blog auch für sein Unternehmen gefunden hat, sollte man auch den Zeitpunkt und die Dauer einer Kooperation planen.

Folgende Möglichkeiten gibt es, um mit Influencern zu arbeiten:

Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, mit gezielten Influencer Relations in Unternehmen, ihre Marke oder ihr Produkt näher an die Zielgruppe zu bringen und so den Erfolg des Unternehmens langfristig und nachhaltig zu verbessern.

Eines der wichtigsten Dinge, wenn es um die Kommunikation mit Bloggern geht, ist die Frage wie mit Blogger umgegangen wird. Wer antwortet, wenn ein Blogger bei Ihrem Unternehmen anfragt? Was wird beantwortet? Wer entscheidet, ob ein Budget für Blogs da ist oder nicht?

Sollten Sie eine PR- und Marketing Abteilung haben, stellt sich auch gleich die Frage, zu welcher Abteilung das Thema gehört und auch welcher Mitarbeiter sich darum kümmert. Sollte es einen oder mehrere Mitarbeiter geben, der das gut abdecken kann, überlegen Sie sich standardisierte Vorgänge wie mit Bloggeranfragen an das Unternehmen umgegangen wird. (ACHTUNG: keine standardisierte Antworten)

Für jedes Medium (Webseite, Email, Soziale Netzwerke) sollte es dazu eine genaue Anweisung geben, damit keine Anfragen unbeantwortet bleiben und gleichzeitig alle Anfragen auch gleichwertig abgewickelt werden. Vor allem wenn mehrere Mitarbeiter unterschiedliche Online Kanäle betreuen, sollten Sie dafür sorgen, dass alle die gleichen Informationen haben.

Hier ein Beispiel, wie so ein interner Fragenkatalog aussehen könnte:

  • Wer beantwortet Blogger Anfragen?
  • Wann werden Blogger Anfragen beantwortet?
  • Was wenn ein Blogger fragt ob er ein Zimmer testen kann?
  • Inwieweit gehen wir Kooperationen ein?
  • Was erwarten wir von der Kooperation?
  • Haben wir ein Budget dafür? Wenn ja: Wie hoch ist dieses Budget?
  • Wer ist verantwortlich für die Ergebnisse?
    etc.

Überlegen Sie sich ein genaues Prozedere, damit Sie nicht überrascht werden und plötzliche eine Anfrage wochenlang keine Antwort erhält. So verpassen Sie keine Chance, im Internet präsent zu sein.


Sollte Sie sich gegen eine interne Aufgabenverteilung der Bloggerrelations entscheiden und diese Aufgaben doch lieber auf eine Agentur auslagern wollen, bieten wir individuell angepasst Influencer Marketing Pakete an, bei deinen wir Sie bei der Akquise und Betreuung der Influencer unterstützen oder diese komplett für Sie übernehmen. 

 

In der Zwischenzeit gibt es wahnsinnig viele Blogger in Österreich. Alleine die Anzahl an Lifestyleblogs seit meinen Start 2009 hat sich vervielfacht. Die Barrieren sind leichter zu überwinden geworden, mehr Menschen trauen sich, es auszuprobieren und vor allem die Aussicht auf Erfolg hat viele dazu gebracht es auch mit dem Bloggen zu versuchen. Trotzdem ist nicht jeder Blog gleich gut und schon gar nicht passt jeder Blog zum eigenen Unternehmen. In unserer Bloggerdatenbank haben wir zahlreiche Blogs analysiert und zu bestimmten Themen zugeordnet – das machen wir laufend, um unsere Datenbank immer zu vergrößern und unseren Kunden ein optimale Auswahl an Influencern für ihre Projekte und Kampagnen zu bieten. Blogs sind persönlich und genauso wie sich Menschen verändern, verändern sich auch ihre Blogs. So kann aus einem Modeblog ein Lifestyleblog werden oder jemand, der grundsätzlich über Beauty schreiben möchte, plötzlich seine Faszination für Essen findet. Aus diesem Grund müssen Blogs immer wieder gelesen, analysiert und genauer betrachtet werden.

Was kann einem bei der Einschätzung behilflich sein? Hier einige Dinge, die Sie beachten sollten:

Das Profil

Passt der Blogger überhaupt zur Zielgruppe? Welche Sprache wird auf dem Blog verwendet, wie sieht es mit dem Stil aus – passt das zu Ihrem Unternehmen?

Leidenschaft

Einige der wichtigsten Dinge beim Bloggen: Leidenschaft, Einzigartigkeit und Authentizität. Je leidenschaftlicher ein Blog, desto mehr begeistern auch die Inhalte und desto eher überzeugen sie auch die Zielgruppe.

Relevanz

Ist der Blog für Ihr Unternehmen relevant? Passt der Blog zu Ihrem Unternehmen, spricht es die Zielgruppe an und hat er die notwendige Reichweite? Werden auf dem Blog die richtigen Themen bearbeitet?

Professionalität

Ein wichtiges Kriterium ist auch, ob der Blog professionell betrieben wird. Bekommen Sie schnell eine Antwort, wird Ihnen schnell ein Angebot gemacht? Bekommen Sie ein Media-Kit mit allen relevanten Informationen? Gibt es eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe?

 

Wichtig ist, sich auch mit den Blogs zu beschäftigen um wirklich zu erfahren ob diese zu einem passen. Im zweiten Schritt geht es um die Frage, ob auch der Blogger mit dem eigenen Unternehmen arbeiten möchte und in welcher Form.

 

Interesse mehr über Blogger Relations zu erfahren? Senden Sie mir eine E-Mail.

Das Thema Blog ist in den letzten Jahren sehr aktuell geworden und in den Fokus vieler Unternehmen gerückt – auch wenn es das Bloggen schon seit einigen Jahre gibt. Heute weiß man, dass die meisten Personen/Kunden über gute und relevante Inhalte ihren Weg auf die eigene Webseite finden und dort auch verweilen. Werbung hilft, bedeutet aber nicht unbedingt, dass Kunden sich aus diesem Grund für ein Unternehmen/Produkt entscheiden. Unternehmen sollten sich darüber klar werden, ob sie nicht viel mehr als nur „einfache Werbeeinschaltungen“ zu erzählen haben und Blogs das richtige Instrument sind um diese Inhalte, diese Geschichten weiterzugeben.

Warum es Sinn macht auch als Unternehmen zu bloggen? Hier sieben Gründe, die dafür sprechen:

1. Kundenbindung

Um Kunden an sich zu binden, braucht es mehr als nur gutes Service. Heutzutage erwarten sich viele Kunden zusätzliche Goodies, die sie von einem Unternehmen bekommen. Dazu gehören auch Tipps, Tricks und Informationen rund um Produkte, Unternehmen oder sogar ganze Themenbereiche. Über einen Blog ist es möglich, diese gut aufzubereiten und über interessante Inhalte auch nach dem Kundenkontakt in Erinnerung zu bleiben.

 

2. Neukundengewinnung

Viele Menschen suchen nach detaillierten Informationen im Internet. Die Frage „Wie gieße ich eine Tomatenpflanze richtig?“ wird öfter gesucht als man denkt. Verkaufe ich eine solche Pflanze oder bin Experte für Gemüsebeete oder ähnliches, so kann ich mich über einen Blog als Vertrauensperson oder -unternehmen positionieren. Bei der nächsten Frage bezüglich Gemüseanbau kommt dann womöglich der Kunde gleich zu mir und sucht nicht mehr in der Suchmaschine.

3. Suchmaschinen-freundlich

Letzteres ist auch der Grund warum es mit einem Blog möglich ist besser zu ranken. Finden die Nutzer der Suchmaschine bei mir relevante Inhalte und verweilen sie auf der Seite, ist das auch ein positives Zeichen für Google. Genauso verhält es sich wenn es regelmäßig „Fresh Content“  – also z.B. neue Blogbeiträge gibt.

 

4. Owned Media

Facebook, Instagram & Co sind zwar unumstritten tolle Tools. Aber wenn die Reichweite um fast 50% sinkt, so kann man dort nichts dagegen machen. Das Medium über das man Inhalte spielt, gehört einem nicht und somit muss man sich an die bestehenden Regeln anpassen. Ein Blog und deren Inhalte sind am eigenen Server zu finden, die Daten gehören einem selbst und man kann damit machen was man möchte.

 

5. Storytelling

Im Internet geht es um Geschichten – auf einem Blog ganz besonders. Hat man z.B. ein Hotel gibt es definitiv mehr zu erzählen als nur die Tatsache dass man ein Hotel ist. Sei es, dass man über die Geschichten der Mitarbeiter etwas erzählen kann, die Stories zu den Produzenten des Frühstückskäses, usw.

 

6. Persönlich & Authentisch

Die Inhalte dabei sind authentisch und vor allem persönlich. Das ist bei einem Blog sehr wichtig. Der Wunsch, einen guten Blog zu haben und sich die Inhalte günstig von einer Texter-Firma erstellen zu lassen, ist keine gute Idee bzw. eine gefährliche Kombination. Es geht um persönliche Eindrücke und Einblicke, die den möglichen Kunden oder Leser eine weitere Perspektive zeigt. Es geht um Authentizität.

 

7. Teilbarer Inhalt

Inhalte von Blogs sind teilbar. Daher kann man den Link zu dem Blog-Artikel einfach in verschiedenen anderen Netzwerken und Medien teilen. Dadurch kann man weitere Leser generieren und hat auch gleich Inhalte für seine anderen Netzwerke.

 

Es gibt noch einige andre Gründe die für einen Blog sprechen. 

Auf den Geschmack gekommen? Dann einfach mal ausprobieren!