Egal ob Blogger, Vlogger, YouTuber oder Instagrammer – jeder Influencer ist auch eine Content Creator. Man kreiert Fotos, Videos, Beiträge und vieles mehr, um es dann mit seiner Community zu teilen. Dahinter steckt meistens der Wunsch, sein Interesse oder seine Lieblingsthemen mit seinen Lesern und Followern zu teilen. Doch für viele, gerne Blog-Anfänger stellt die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von Content ein große Herausforderung dar, da vor allem noch Know-How und Erfahrung fehlen. Dazu hat Bloggerin und Agentur Gründerin Viktoria Egger 10 Fragen beantworten, die Blogstartern dabei helfen sollen, ihre Content Creation zu optimieren.

Welche Arten von Content kann ich für meinen Blog erstellen?

Man kann Texte, Fotos, Videos aber auch Infografiks erstellen. Einfach alle Dinge, die man gut sharen kann. Wichtig ist hierbei nur, dass der Content, den ihr produziert einen gewissen Mehrwert für eure Leser hat.

Wie bereite ich meinen Content am besten grafisch auf?

Wer es besonders einfach möchte, für den ist Canva genau das Richtige. Natürlich gibt es aber auch immer die Möglichkeit, sich jemanden zu suchen, der einem den Content grafisch aufbereiten kann.

Wo kann ich mich für neuen Content inspirieren lassen?

Entweder bei anderen Blogs – aber hier auf keinen Fall kopieren – aber auch Magazine und Co. Meistens ist ja es so, wenn man einen Blog hat, den man mit Freude und Leidenschaft betreut, dann ist man so oder so immer auf irgendeine Weise inspiriert.

Der schmale Grat zwischen Inspirieren und Kopieren – wie sieht das genau aus?

Viele Blogger kopieren von anderen Bloggern. Wichtig ist aber viel mehr, dass ihr euer Ding macht. Wenn ihr euch aber wirklich von einem anderen Blogger inspiriert fühlt, dann verlinkt in eurem Beitrag zu diesem Blog.

Wie entscheide ich mich für die passenden Topics?

Am besten wählst du jene Themen aus, die dir am gefallen und dich interessieren, aber auch gleichzeitig deine Zielgruppe ansprechen. Grundsätzlich geht aber alles, was dich ausmacht, was dein Business ist und was dich beschäftigt.

Gibt es ein Tool mit dem ich meinen Content einplanen kann?

Also Tool funktioniert CoSchedule einfach super! Prinzipiell kann man aber auch über WordPress und Facebook selbst viele Dinge einplanen. Grundsätzlich ist CoSchedule aber die einfachste Option.

Wie kann ich meine Topics aufeinander abstimmen bzw. muss ich meine Topics überhaupt abstimmen?

Grundsätzlich ist es am einfachsten, wenn du ein großes Topic für deinen Blog wählst und dann viele kleinere Themen rundherum aufbaust. Man kann entweder einen großen Blogpost schreiben und diesen dann mit kleineren Beiträgen verknüpfen oder einfach laufend zusammenhängende Beiträge verfassen.

Was ist Content Curation und wie setze ich es am Besten ein?

Content Curation bedeutet, dass ich sehr viel recherchiere und mich von anderen inspirieren lassen. Man recherchiert sehr viel und sammelt laufend Informationen, zu dem man dann anschließend einen Blogpost schreibt. Man fasst dabei verschiedenste Posts und Artikel zusammen und kreiert dadurch einen neuen gut, fundierten Artikel. Durch die verschiedenen Stile kann an seine Meinung gut fundieren und sein Thema besonders gut verbreiten.

Braucht mein Blog ein einheitliches Design?

Ja, unbedingt. Und nicht nur das Design des Blogs sollte einheitlich sein, auch die einzelnen Posts und Beiträge sollten gut an dieses Design angepasst werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu generieren. Vor allem bei Schriftarten und Filtern sollte man sich für ein bis zwei entscheiden und diese dann auch beibehalten.

Wie schafft man es, die perfekte Mischung zwischen bezahlten und redaktionellen Beiträgen zu generieren?

Zu Beginn sind natürlich die meisten Beiträge redaktionell, und erst später kommen dann die Angebote für bezahlte Beiträge. Um aber auch weiterhin seine Authentizität zu bewahren, sollten immer der Großteil der Beiträge auf deinem Blog redaktionell und eigeninitiiert sein. Prinzipiell sollte also die große Menge unbezahlt sein – man das auch verhältnismäßig machen und von 4  Blogposts einer ein bezahlter Beitrag ist.

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