Instagram start für Selbständige

5 Tipps für deinen Start auf Instagram

Für Selbstständige und jene die sich selbst vermarkten wollen!

Instagram wird 10 Jahre alt und mein Account auch – unglaublich, aber ich habe mich gleich, nachdem ich das erste Mal von Instagram gehört habe, auch angemeldet. In diesen 10 Jahren hat sich eine Menge geändert und heute sprechen wir nicht mehr von einer Fotoplattform, sondern von einer Videoplattform – so sieht sich auch Instagram selbst und tut alles dafür, dass es auch so wird.

Obwohl ich Instagram von Anfang an genutzt habe, war es trotzdem nicht ganz meine persönliche Lieblings-Plattform. Selbst als Bloggerin konnte ich mich viele Jahre mit Instagram nicht wirklich anfreunden. Und das obwohl ich es täglich genutzt habe. Mir  war immer der Blog lieber. Das hat sich ende letzten Jahres geändert. Durch die vielen Veränderungen auf der Plattform und auch meiner Neupositionierung entpupput sich Instagram immer mehr als die perfekte Plattform für mich als Dienstleisterin. Und deswegen bin ich auch überzeugt, dass jede Selbständige hier vertreten sein sollte. Ganz egal ob als Dientsleister, Freelancer oder wenn man Produkte hat: Instagram ist ein Must in 2020.

Wirklich Instagram?

Viele meiner Kunden fühlen sich von Social Media überfordert oder denken, dass es ein Zeitfresser ist. Social Media ist allerdings nur dann ein Zeitfresser wenn man es nicht managed, sondern man sich von der Plattform managen lässt. Das typische Verhalten, dass man auf Instagram kurz nur etwas nachsehen möchte und dann plötzlich 30 Minuten vergangen sind – kennen wir vom “normalen“ Internet auch – die frage ist ob wir es zulassen. Damit das nicht passiert und man auch seine Inhalte regelmäßig publiziert gibt es Tools die autoamtisiert posten wie z.B. Planoly und Kalender in denen man sich bestimmte Zeiten blockt um sich um sein Instagram-Account zu kümmern. Solltest du dazu neigen dich dort drinnen zu verlieren: Stelle dir einen Wecker!

5 Dinge, die du beim Start auf Instagram beachten solltest und was du lassen solltest

Instagrams Ziel ist es möglichst einzigartige Inhalte auf der Plattform gratis von Content Creators zu erhalten, um möglichst viele Menschen in der Plattform zu behalten, die möglichst lange auf der Plattform sind und mit ihr interagieren. Am Anfang von Instagram hat das relativ leicht funktioniert – so haben viele heute große Instagrammer damals begonnen, indem sie einfach schöne Bilder gemacht haben. Heute müssen sie nicht mehr schön sein, sondern außerordentlich kreativ wie wir am Beispiel von Dr. Cuerda oder Qmike sehen können. Diese Content Creators haben aus ihrem Talent ein Business gemacht. Kreativität, Architektur, Fotografie sind ihr Ding und sie vermarkten ihre Themen durch diese Bilder. Das funktioniert für sie. Hat man ein anderes Business, muss man dieses auch anders vermarkten und sich auf das fokussieren, was zu diesem Business passt. Alles andere ist verlorene Zeit, die du nicht mehr ersetzen kannst. Schließlich verwendest du Instagram um deine Selbstständigkeit, dich, dein Unternehmen oder deine Produkte zu vermarkten.

1. Entscheide dich für einen Benutzernamen & Namen

Ich gehöre zu den Menschen, die gerne die Sachen einfach mal machen. Ich denke, so geht es vielen Selbstständigen. Trotzdem ist es nicht immer das klügste, wie man meistens im Nachhinein erkennt. Bevor du bei Instagram startest, überlege dir deinen Benutzernamen: Möchtest unter deinem Namen auf Instagram aktiv sein oder unter dem Namen deiner Firma? Suche nach freien Benutzernamen. Neben deinem Account-Namen, kannst du auch deinen Namen auswählen – bei Letzterem achte darauf, dass du unbedingt ein Keyword einfügst, der das Thema deines Accounts beschreibt. Instagram-SEO.

Instagram Content Creators

2. Schreibe eine gute Instagram – Bio

Du hast in deiner Bio 150 Zeichen um genau zu beschreiben was dein Account anbietet und warum jemand, der vorbeikommt auch dein Leser werden soll. Achte darauf diesen Platz zur Vermarktung wirklich sorgsam zu nutzen und die Zeichenanzahl auszunutzen. Nur so kannst du auch wirklich dich von Anfang an richtig positionieren. Du darfst ruhig hier dein Gebiet einschränken, auch wenn du auf anderen Kanälen mehr Themen anbietest  – das hilft vor allem am Anfang.

Tipp!

Formattiere deine Bio in den Iphone Notizen & kopiere sie dann in deine Bio. So kannst du z.B. neue Zeilen erstellen um die Icons immer als erstes anzuzeigen.

Instagram Bio formattieren

3. Ändere den Account Typ

Auf Instagram gibt es drei verschiedene Account-Typen: persönliche Accounts, Creator Accounts & Business Accounts. Wenn du auf Einstellungen gehst > Konto kannst du ganz unten das umstellen. Der Vorteil: Mit einem Creators oder Business Account kannst du deine Zahlen sehen, Werbung schalten, Post bewerben und ab 10.000 Followern deine Stories verlinken.

Instagram Business Account umstellen

4. Setze auf ein einheitliches Branding

Ein einheitliches Branding bringt eine Menge beim Wiedererkennungswert. Achte darauf immer die gleichen Schriften zu verwenden, gleiche Farben zu nutzen und auch vielleicht deine CI auf Instagram widerzuspiegeln. So erkennt jeder deine Handschrift im Feed und erinnert sich an dich. Die Designs kannst du mit Canva machen oder du kaufst dir einfach ein paar Layouts bei Creativemarket.com.

5. Relevante Inhalte vor Feed-Styling

Bei der Arbeit mit Influencern habe ich schon viele erlebt, die viel Zeit darauf aufgewendet haben darauf zu achten, ob die Foto-Reihenfolge auch schön genug ist. Das mag bei manchen Dingen wichtig sein, aber meistens ist es besser die Energie auf die Relevanz des Inhaltes zu fokussieren. Statt 10 Minuten darüber nachzudenken, wann du welches Foto postest, überlege dir lieber, ob du noch einen wichtigen Input für deine Follower hast.

Viel Spaß bei deinem Start auf Instagram! Sobald du alles richtig eingestellt hast, kannst du loslegen und deinen Content teilen. Traue dich neue Dinge auszuprobieren, werde kreativ und denke nicht zu viel über deinen Content nach- es soll relevant sein, nicht perfekt! Mit der Zeit wirst du schneller & deine Inhalte auch relevanter werden – du misst nur anfangen!

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